AT120837B - Verfahren zur Beschwerung von Seide und Seidengeweben. - Google Patents

Verfahren zur Beschwerung von Seide und Seidengeweben.

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AT120837B
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Markus Dr Werder
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Markus Dr Werder
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Description


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  Verfahren zur Beschwerung von Seide und Seidengeweben. 
 EMI1.1 
 dann in entsprechende Bäder von   sekundärem   Natriumphosphat (Dinatriumphosphat) einlegt.
An die Behandlung mit Zinntetrachlorid schliesst sich ein ausserordentlich   eingehender Auswaseh-   
 EMI1.2 
 



   Der Nachteil der Verfahren ist in der wiederholten Anwendung der Pink- und Phosphatbäder zu erblicken und ferner darin, dass ein grosser Teil des angewandten Zinns mit dem Waschwasser in Lösung geht und daraus nur mit grossen Unkosten regeneriert werden kann. Es bedarf auch keines Hinweises, dass der eingehende   Wasehprozess   nach dem Pinkbad das Verfahren in hohem Masse belastet und verteuert. 



   Die vorliegende Erfindung ist bestimmt, diese Nachteile zu beseitigen, u.   zw. geschieht   dies dadurch, dass die in einem Chlorzinnbade in bekannter Weise vorbehandelte Seide direkt nach Entfernung des   überschussigen Zinnchlorids durch Ausschwingen oder Abquetschen in ein saures Ammoniumphosphatbad, vorzugsweise Monoammoniumphosphatbad, übergeführt wird.     überraschenderweise wurde festgestellt,   dass es auf diese Weise gelingt, mit einer   geringereu Anzahl   
 EMI1.3 
 sprechend an Arbeitszeit und Material gespart und vor allen Dingen fällt die   kostspielige. Regeneration   des Zinns in Wegfall. Die Konzentration des Pinkbades ist zweckmässigerweise 20-30  Bé, während 
 EMI1.4 
 angewandt werden kann. 



   An die genannte Behandlung   schliesst sich   eine an sieh bekannte mit   Dinatriumphosphat von   zirka 12-16% und einer Temperatur von   50-60  C.   



   Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist darin zu erblicken, dass es   vollkommen   ohne Schutzkolloide arbeitet. 



   Ausscheidungen im Endprodukt finden nicht statt ; der Glanz und die übrigen wertvollen Eigenschaften der Seide bleiben voll erhalten. 



   Das Verfahren   kann   mit anderen bekannten Beschwerungsverfahren kombiniert werden. Das 
 EMI1.5 
 Beschwerung. Zum Schluss kann auch hier eine Wasserglasbehandlung mit oder   ohne vorhergegangenem   Tonerdesulfatbad. 



   Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens gegeben : Eine Beschwerung von 30-40% über pari wird mit folgender beispielsweise gegebener Badfolge (Zug)   erreicht   :
1. Ein Pinkbad mit   280   Bé, Ausschwingen oder Ausquetschen. Ein   Monoammonaunphosphat   mit 12% Monoammoniumphosphat und 1% Phosphorsäure, kalt. Ein Dinatriumphosphatbad mit 15% Dinatriumphosphat bei   60     C.   Die so behandelten Produkte werden ausgewaschen und ausge-   schwingen.   
 EMI1.6 
   schwingen.   



     3.   Wasserglasbad, übliche Konzentration, 50  C, Waschen, Seifen, Färben. 
 EMI1.7 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Beschweren von Seide im Strang oder im Gewebe, dadurch gekennzeichnet, dass die in einem Zinnehloridbade vorbehandelte Seide direkt in ein saures Ammoniumphosphatbad (Monoamoniumphosphatbad)   übergeführt   wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das aus dem Zinnbade kommende Produkt ausgesehwungen oder abgequetscht wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich dasselbe eine Behandlung mit einem Dinatriumphosphat-oder Sodabade anschliesst.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe mit bekannten EMI1.8 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT120837D 1928-05-09 1928-06-11 Verfahren zur Beschwerung von Seide und Seidengeweben. AT120837B (de)

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