AT120644B - Schwenkvorrichtung für Scheinwerfer von Fahrzeugen. - Google Patents
Schwenkvorrichtung für Scheinwerfer von Fahrzeugen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> SchwenkvorrichtungfürScheinwerfervonFahrzeugen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Stirnlampen von Strassenfahrzeugen senkbar zu machen, um damit das Blenden des Führers entgegenkommender Fahrzeuge auszuschliessen und sie gleichzeitig seitlich etwas zu verdrehen, um den Randder Fahrhahn intensiver zu beleuchten. Dies wurde dadurch erreicht. dass man je eine die Lampen tragende Spindel in einem an einem Querbolzen angelenkten Sockel schwenkbar aubrachte, wobei der Querbolzen in einem geeigneten, vnm Untergestell des Fahrzenges getragenen Lager drehbareglagert ist und wobei zwischen der die Lampe tragenden Spindel und dem Lager des Querbolzens eine Kurvenführung angeordnet ist, in die ein Fortsatz des Lagers eingreift. Die Kurvenführuna : wurde EMI1.1 führung zimliche technisehe Schwierigkeiten bei der Herstellung und im Betrieb cntgengen stellten. Die Führungszapfen und Nutrollen müssen äusserst präzise gearbeitet und genau pingeschliffen werden, um ein Lockern der Haltevorrichtung auszuschliessen, was hohe Her- stellungskosten bedingt. Ausserdem bringen die erheblichen Reihungswiderstände in den Nutrollenkurven eine schwere Beweglichkeit mit sich. die eine Betätigung auf pneumatischem. hydraulischem oder elektrischem Wege nahezu unmöglich macht. Erfindungsgemäss sollen nun diese Übelstände vermicden werden. indem Vorwärts- und Seitlichschwenken in ein einziges Organ verlegt wurde und jegliche Kurvenführung dalier gänzlich vermieden ist. Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes EMI1.2 Autoscheinwerfers mit der neuen Schwenkvorrichtung. Die Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansieht der Anordnung gemäss der Erfindung. Mit 1 sind die Scheinwerfer bezeichnet. die eine Hülse 2 besitzen, mittels welcher sie auf einem Kniestück 3 befestigt werden. Dieses Kniestück. 9 ist bei J zu einem Zapfen 5 EMI1.3 kann eine beliebig schräge Lage zur Horizontalen einnehmen. Vorzugsweise aber wird der Winkel zwischen der Zapfenachse 5 und der Horizontalen zu zirka 20- 400 gewählt und diese Neigung in einer Ebene normal zur Längsachse des Fahrzeuges gewählt. Die Ständer 8 tragen die ganze Vorrichtung und sind am Fahrzeugrahmen befestigt. Eine Stellschraube 10 mit Unterlagscheibe 11 dient der drehbaren Befestigung des Zapfens 5 im Lager 6. Der Zapfen 5 ist mit einem Fortsatz 1'2 versehen, mit dem ein zweiarmiger Hebel 14, z. B. durch eine Stiftschraube 15 fest'verbunden ist. Der eine Hebelarm 14'mil seiner Gelenkkugel1'1 dient mittels einer Gelenkstange 16 zur gelenkigen Verbindung mit dem analog ausgebildeten zweiten Scheinwerfer. Der andere Hebelarm 14" besitzt ebenfalls eine Gelenk- EMI1.4 einem beim Führersitz angeordneten Stellhebel 22 mit Gelenk 23 und seiner Befestigungsplatte 24 verbunden. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende : <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 dadurch auch auf den verlängerten Zapfen 12 des bei 4 abgesetzten Kniestückes 3. Durch die eigentumliche Ausbildung und Anordnung dieses Kniestückes 3 beschreibt die Schein- werfen'ertikalaehse bei gleichzeitiger Drehung um sich selbst die Mantelfläche eines Kegels, dessen Spitze sich in I befindet und dessen Achse die Verlängerung Jf der Achse des Zapfens 5 ist. Die der Betätigung des zweiten Scheinwerfers dienende Kuppelstange 16 macht hiebei eine Parallelverschiebung im Sinne des Pfeiles PII (Fig. 1). Die Betätigung der Vorrichtung ist nicht an den Hebel 22 gebunden und es können an Stelle desselben, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, auch hydraulische, pneumatische oder elektrische Vorrichtungen treten. Bezeichnet man die gezeichnete Neigung des Zapfens EMI2.2 verlassen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Schwenkvorrichtung für Scheinwerfer, vorzugsweise Hauptscheinwerfer von Fahrzeugen mit einem Kniestück, dessen aufrechter Arm als Tragzapfen für den Scheinwerfer. dessen zweiter Arm als Drehzapfen dient, dadurch gekennzeichnet, dass das Kniestück stumpfwinkelig ausgebildet und sein Drehzapfen in einer Ebene senkrecht auf die Fahrzeuglängsachse gelegen EMI2.3 des Scheinwerfers in bestimmtem Ausmass zu erzielen, das ein Abblenden unter entsprechender Beleuchtung des Vorfeldes sichert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT120644T | 1928-07-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT120644B true AT120644B (de) | 1931-01-10 |
Family
ID=3632090
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT120644D AT120644B (de) | 1928-07-24 | 1928-07-24 | Schwenkvorrichtung für Scheinwerfer von Fahrzeugen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT120644B (de) |
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1928
- 1928-07-24 AT AT120644D patent/AT120644B/de active
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