AT120638B - Vervielfältigungsschablone. - Google Patents

Vervielfältigungsschablone.

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AT120638B
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    VervieIfältigHiigsschablolle.   



   Die Herstellung von   Vervielfältigungsschablonen.   wie sie zur   Vervielfältigung von Schreib-   maschinen-und Handschrift benutzt werden, ist in der Patentliteratur bereits so vielfach beschrieben worden, dass sich ein näheres Eingehen darauf erübrigt. Alle diese   Vervielfältigungs-   schablonen bestehen in der Regel aus einem porösen Träger (wie z. B. japanisches Seidenpapier), welcher von einem ganz dünnen Belag irgendeiner plastischen Masse bedeckt ist, welche die in der Patentliteratur zur Genüge beschriebenen notwendigen Eigenschaften für   Vervielfältigungs-   zwecke hat. 



   In der vorliegenden Beschreibung soll nun ein neues Verfahren beschrieben werden, welches sowohl für sich, als auch kombiniert mit anderen Verfahren, eine wesentliche Verbesserung in der Technik der Matrizenherstellung darstellt. 



   Es ist bekannt, dass es Vorteile bietet, wenn die   Vervielfältigungsschablonen   eine helle Farbe besitzen, soweit undurchsichtig sind, dass das Lesen der Schrift auf dem Schablonenblatt nicht mit Schwierigkeiten verbunden ist ; auch ist es ein Vorteil, dass sich die Schrift, wenn auch in Spiegelschrift, auch im eingefärbten Zustande der Matrizen. wenn sich dieselben bereits auf der   Vervielfältigungsvorrichtung   befinden, deutlich abhebt. Um diesen Zweck zu erreichen, wurde der Schablonenmasse bisher Farbstoffe, u. zw. Deckfarben, zugesetzt. Alle bekannten hellen Deckfarben sind anorganische, in der Schablonenmasse unlösliche Körper. Gerade auf dieser letzten Eigenschaft beruht ihre Wirkung.

   Um die Schablonenmasse auf die Unterlage aufzubringen, muss sich die Masse stets im flüssigen Zustande befinden, sei es geschmolzen, sei es in Form einer Lösung. Um in solche flüssige Massen unlösliche Körper, wie es z. B. 
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 Massnahmen notwendig, z. B. langwieriges Mahlen in der Kugelmühle, Schleudertrommel od. dgl. ; da diese Art der feinsten Verteilung auch noch nicht ausreichend war, hat man sogar zur Zerkleinerung und Suspendierung der Teilchen in der flüssigen Masse zur Kolloidmühle gegriffen. Es ist auch klar, dass sich auch die besten Suspensionen von derartigen anorganischen Körpern, die immer, auch wenn es sieh um die leichtesten handelt, eine grössere Differenz in ihrem spezifischen   Gewichte gegenüber   ihrem Suspensionsmittel aufweisen, nach einiger Zeit absetzen und auf diese Weise eine Konzentrationsänderung hervorrufen.

   Es ist also auch notwendig, solche Massen, wenn sie nicht kurze Zeit nach ihrer Herstellung verarbeitet werden, neuerlich einem geeigneten Mischprozess vor ihrer Verwendung auszusetzen. Diese Mahl-und Mischprozesse, insbesondere aber in der Kolloidmühle, verteuern begreiflicherweise den   He. rstellungs-   prozess und machen ihn auch langwierig. 



   Es können nun nicht nur die gleichen, sondern sogar noch bessere Erfolge auf viel einfachere Weise erzielt werden, wenn man den Matrizenmassen an Stelle von Deckfarben sogenannte Trübungsmittel zusetzt. Unter diesem Namen sind Körper verstanden, welche organischer Natur sind. die Eigenschaft haben, sich entweder in der geschmolzenen oder gelösten Matrizenmasse restlos aufzulösen, um dann nach dem Festwerden der Masse in Form ganz kleiner undurchsichtiger Kristalle auszukristallisieren.

   Es gibt einzelne organische Substanzen, welche diese Eigenschaft haben ; es ist dies eine Eigenschaft, welche nicht bestimmten Gruppen organischer Körper zukommt, vielmehr finden sich derartige Eigenschaften vereinzelt bei einzelnen Vertretern organischer   Körpergruppen   ganz verschiedenartiger Konstitution, so dass eine Zusammen- 

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 Trübungsmittel schwer finden lässt. Als Beispiele solcher Produkte von der oben beschriebenen Eigenschaft, aber doch durchaus verschiedenen chemischen Konstitution seien   angeführt   : Benzonaphtol, Triphenylphosphat. Toluolsulfonamid oder   Toluolsulfonsäureester usw.

   Diese   Trübungsmittel verleihen der Schablone in noch viel besserem Masse die Eigenschaft der Lichtreflexion der Undurchlässigkeit gegen die   Vervielfältigungsfarbe   und vor allem der Festigkeit und Dauerhaftigkeit der Matrize. Man spart demnach das langwierig Mahlen und Mischen der Massen und erzielt auf der Papierunterlage einen vollkommen einheitlichen Belag von besonders guten Eigenschaften.

Claims (1)

  1. Die Matrizenmasse kann in geschmolzenem oder auch in gelöstem Zustande auf das Trägerblatt in irgendeiner Form aufgebracht werden. (Z. B. Tauchen, Streichen mit Walzen od. dgl., Spritzen mit der Spritzpistole usw.) PATENT-ANSPRUCH : Vervielfältigungsschablone. bestehend aus einem geeigneten Träger, z. B. Joshinopapier und einer Masse, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablonenmasse ein oder mehrere für dieselbe geeignete organische, in der Schablonenmasse oder deren Lösung schmelzbare, bzw. lösbare Trübungsmittel enthält, welche im Schmelzfluss oder in Lösung durch Tauchen. Spritzen, Streichen usw. auf die Unterlage aufgebracht, die Schablone in trockenem Zustande undurch- EMI2.2
AT120638D 1929-03-21 1929-03-21 Vervielfältigungsschablone. AT120638B (de)

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