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Notorrollwageii.
Die Erfindung bezieht sich auf Motorrollwagen und ähnliche Fahrzeuge, die sich aus einem Wagenkörper oder Chassis mit Rädern am einen Ende desselben und einem Motorteil am andern Ende desselben zusammensetzen, wobei letzterer in verschwenkbarer oder drehbarer Weise so mit dem ersteren verbunden ist, dass die Lenkung des Ganzen vermittels des Motorteiles bewerkstelligt werden kann.
Solche Rollwagen können vom Führer in einer bedrängten Situation leicht gesteuert werden und sind fähig, Kurven von sehr geringem Radius zn beschreiben.
Diese Rollwagen sind mit einem Handgriff am Motorteil und einem Lenkersitz am Chassis ausgestattet, wobei die Anordnung eine derartige ist, dass der Lenker in der Richtung s eh1, in welcher das Fahrzeug normal getrieben wird. Wenn er aber beabsichtigt, den Rollwagen umzukehren bzw. rückwärts zu fahren, muss er sich entweder auf seinem Sitz umdrehen, um nach rückwärts zu sehen, oder vom Rollwagen heruntersteigen, um in der Richtung gegen das Hinterende desselben zu sehen.
Es sind auch derartige Motorrollwagen bekannt, bei welchen der gegenüber dem Wagenkörper verdrehbare Motorteil mit einem Lenkersitz ausgestattet ist. Die Steuersäule ist dabei auf dem Wagenkörper angebracht.
Das wesentlichste Merkmal der Konstruktion gemäss der Erfindung besteht nun darin, dass auch die Steuersäule auf dem Motorteil angebracht ist, so dass der auf dem Motorieil sitzende Führer stets in der Fahrtrichtung blickt, dies auch dann, wenn der Motorteil zwecks Rückwärtsfahrens des nicht umgekehrten Wagenk10rpers um 180 verschwenkt wurde. Um dies zu ermöglichen, ist erfindungsgemäss die an sich bekannte Einrichtung für die Verdrehung des Motorteiles vermittels eines Zahnkranzes und eines eingreifenden Zahnrades derart angewendet, dass der Zahnkranz starr am Wagenkörper sitzt und das eingreifende Zahnrad mit dem Motorteil herumläuft. Schliesslich ist das Fahrzeug noch mit Rollen ausgestattet, welche ein Kippen desselben bei raschem Wenden, starkem Bremsen usw. hintanhalten.
In der Zeichnung ist ein Ausfühlungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 einen erfindungsgemäss ausgestalteten Rollwagen in Seitenansicht bzw. zum Teil im vertikalen Längsschnitt und Fig. 2 im Grundriss, zum Teil im horizontalen Schnitt.
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einen Ende angesetzten Tragrädern 11, deren Durchmesser so gewählt ist, dass sie nicht über die Platt- formfläche hinausragen. Das andere Ende des Chassis wird durch einen Stahlrahmen gebildet, der sich aus den beiden Längsholmen 12, 13, dem gekrümmten Vorderteil 14 und dem Querbalken 15 zusammensetzt.
Alle diese Rahmenteile haben U-förmigen Querschnitt mit der Öffnung des Kanals nach innen zu
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U-förmigem Querschnitt und nach aussen sehendem Kanal bzw. nach aussen gekehrten Flanschen. Dieser Ring 17 bildet einen Teil des den Motor samt Zugehör tragenden Gestelles, an dem ein Gehäuse 18 vermittels der Winkeleisen 19, 20 befestigt ist. Letztere sind als Sehnen des Ringes so angeordnet, dass ihr horizontaler Schenkel unter dem Ring 17 liegt und an diesem durch Winkeleisen, Pratzen oder Konsolen 21 befestigt ist. Im Motorgehäuse 18 ist ein U-förmiger Bügel 22 um die Gelenkszapfen 23 verschwenkbar und ragt von diesen weg schräg nach rückwärts und abwärts.
In den Lagerklötzen 24 jedes Bügelschenkels ist eine horizontale Welle 25 gelagert, welche das einzige in der Mitte angeordnete Strassenlauf-bzw. Triebrad trägt. Durch die verschwenkbare Anordnung des Bügels und damit zweckdienlich verbundene elastische Mittel, z. B. Federn 27, werden Stösse, die das Triebrad erleidet, elastisch gedämpft.
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