AT119732B - Verstellbare Stützvorrichtung für die Richtwalzen von Blechrichtmaschinen. - Google Patents
Verstellbare Stützvorrichtung für die Richtwalzen von Blechrichtmaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verstellbare Stützvorrichtung für die Richtwalzen von Blechrichtmaschinen. Die Richtwalzen von Blechrichtmaschinen werden bekanntlich auf Stützwalzen abgestützt, welche so verstellbar angeordnet sind, dass sie zugleich zum Durchbiegen der Richtwalzen nach demrichtgut hin Verwendung finden. Hiedurch ist es möglich, die letzteren entlang, bestimmter Felder besonders kräftig auf die Blechtafel einwirken zu lassen. Ist das Richtgut aber hart, so dass grosse Kräfte zum Richten erforderlich sind, so geben die Stützwalzen nach, indem sie sich in der Mitte durchsenken, wodurch den Richtwalzen oft an derjenigen Stelle, die am stärksten auf das Richtgut einwirken sollte, die hiezu nötige Stützung fehlt. Die vom Richtgut auf die Walzen rückwirkenden Kräfte können somit die Gestalt der Richtwalzenbiegungskurve in einer Weise beeinflussen, die von dem die Richtmaschine bedienenden Arbeiter nicht vorherzusehen ist. Er hat auch angesichts dieser Gegenkräfte, die in ihrer Grösse und Wirkung nicht vorausbestimmt werden können, die Gestaltung der Riehtwalzendurchbiegungskurve nicht in der Hand. Eine der Fehlerquellen, die sieh insbesondere beim Richten harter und dünner Bleche bemerkbar machen, hat ihren Ursprung also darin, dass die Gestalt der Richtwalzen, welche diese während des Richten unter dem Einfluss aller auf sie einwirkenden Kräfte besitzen, und von der das Richtergebnis in hohem Masse abhängt, mit den bekannten Mitteln nicht eindeutig eingestellt werden kann. Diesem Missstand hilft der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ab. Das Neue besteht darin, dass die zum Zwecke des Durchbiegen nach dem Richtgut hin oder umgekehrt entlang den Richtwalzen vorgesehenen Einstellmittel auf verschieden grossen Wegen in die Stützstellung gehen. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 die Ansicht einer Blechriohtmaschine mit verstellbarer Stützvorrichtung in teilweisem Schnitt, Fig. 2 den Schnitt der verstellbaren Stützvorrichtung nach Linie : 2-2 der Fig. 1 und Fig. 3 die Draufsicht auf das Mittelstück der Stützvorriehtung. In den Maschinenständern a, a sind die oberen und unteren Richtwalzen bund c gelagert. Die Stützung derselben erfolgt jeweils durch zwei Reihen von Stützwalzen d und e, von denen die oberen d in bekannter Weise im Jochstück f gelagert sind, so dass sie dessen Einstellbewegungen mitmachen, EMI1.1 starr miteinander zu einem je einer Stützwalzenreihe zugehörigen Lagerrahmen verbunden sind. Zwei solcher starren, je aus einem Lagerkörper g und h und zwei Traversen i bestehenden Rahmengebilde sind nun nach dem jeweiligen Einsetzen der Stützwalzenreihe e derart symmetrisch unter der unteren Richtwalzenreihe c angeordnet, dass die Lagerkörper g als innere einander zu-und die Lagerkörper h als äussere voneinander abgekehrt sind. Die inneren Lagerkörper g sind je einer in kugeligen Pfannenlagerung k1 eines Mittelstückes k der Vorrichtung derart abgestützt, dass sie zwecks schrägen Einstellen der Stützwalzen e entsprechend dem gewünschten Verlauf der Durchbiegungskurve der Richtwalzen c eine kleine Schwenkung zwischen den Spitzen der Kopfschraube 1, also um eine zu den Mittelachsen der Stützwalzen e reehtwinkelige Achse, ausführen können. Das Mittelstück k ruht auf den beiden inneren Gewindespindeln m, welche sich als Einstellmittel in den auf dem Maschinenuntergestell n festsitzenden Gewindemuttern m, drehen lassen. Infolge der starren Verbindung der äusseren Lagerkörper h mit den inneren g müssen die ersteren die um die Spitzen der Schrauben 1 stattfindenden Schwenkungen der letzteren mitmachen. Die äusseren <Desc/Clms Page number 2> Lagerkörper h sind daher unter Vermittlung von Gleitscheiben o und p auf den äusseren Gewindespindeln q gelagert, welche als weitere Einstellmittel in den Gewindemuttern q1 gedreht werden können. Die Gleitscheibe o sitzt in einer Vertiefung des Lagerkörpers h unverrückbar fest. Damit sie in dieser Verbindung an den Schwenkbewegungen des Lagerkörpers h teilnehmen kann, ruht sie lose auf einer ebenen Fläche der Gleitscheibe p, die ihrerseits mit einer konkaven Fläche auf der konvexen Endfläche der Gewindespindel q lose aufliegt. Die Abstützung der die beiden unteren Stützwalzenreihen e tragenden Lagerrahmen g, h, i ist somit derart durchgebildet, dass die beiden inneren Lagerkörper g in bezug auf die beiden äusseren h gehoben oder gesenkt werden können. Diese Einstellung der beiden unteren Stützwalzenreihen e in Dach-oder Rinnenform, durch welche zwangsweise das eine Mal die. Gestalt der Durchbiegungskurve der unteren Richtwalzen e nach oben und das andere Mal nach unten festgelegt wird, kann auf dreierlei Weise erreicht werden. Die Übersetzung der die inneren Spindeln m drehenden Schneckengetriebe r, r1 (Fig. 2 und 3) kann bei gleicher Ganghöhe der inneren und äusseren Spindeln m und y verschieden sein von derjenigen der die äusseren Spindeln q drehenden Schneckengetriebe s, Si, die ihren Antrieb von derselben Handradwelle t erhalten wie die Schneckengetriebe r, r1. Es können auch bei gleicher Übersetzung der inneren und äusseren Schnecken- EMI2.1 getriebe r, 1'1 und s, Si als auch die Steigungen der inneren und äusseren Spindeln m und q voneinander verschieden sind. Die Übersetzungen der Schneckengetriebe bzw. die Steigungen der Spindeln müssen jedoch stets so gewählt werden, dass-je nachdem innere oder äussere Felder der zu richtenden Blechtafel gestreckt werden sollen-die Mitte der unteren Richtwalzen c gegen das Richtgut hin besonders stark durchgebogen werden oder das Richtgut die Richtwalzen c zwar innen, jedoch nicht aussen von sich nach unten wegdrücken kann, d. h. die beiden unteren Stützwalzenreihen e müssen sich das eine Mal durch Drehen der Welle t aus der waagrechten in eine dachförmige und das andere Mal aus der waagrechten in eine rinnenförmige Stellung bringen lassen. Diese Einstellungen der Stützwalzenreihen e mögen beispielsweise dadurch erreicht werden, dass bei gleichen Übersetzungen der inneren und äusseren Schneckengetriebe die inneren Spindeln ? eine grössere Steigung erhalten als die äusseren q. Durch Drehen des Handrades u aus der Nullstellung, in der die Stützenwalzenreihen e plan liegen in der einen Richtung werden sodann die inneren Lagerkörper g mehr gehoben als die äusseren h, wodurch die beiden Stützwalzenreihen e in die Dachform übergehen. Durch Drehen des Handrades u wieder aus der Nullstellung aber dieses Mal in der andern Richtung, senken sich die inneren Lagerkörper g mehr als die äusseren h, wodurch die beiden Stützwalzenreihen e in die Rinnenform übergehen. Die Steigungen der Spindeln mund q werden dabei vorteilhafterweise so gewählt, dass die Eachoder Rinnenform der Stützwalzenreihen e möglichst der Durchbiegungskurve der Richtwalzen c für in der Mitte angreifende Last angepasst ist, die bekanntlich von der Länge und Dicke der letzteren abhängt. Mittels einer solchen Stützvorrichtung ist es in hohem Masse möglich, die Form der Durchbiegungskurve der Richtwalzen eindeutig einzustellen, die erforderlichen Streckungen des Richtgutes und somit ein gutes Richtergebnis schnell zu erzielen. Zwecks gleichmässigen Anstellens der Stützwalzen e an die unbelasteten Richtwalzen c beim Zusammenbau der Maschine oder der Nachschau derselben nach Ersatz oder Abnutzung von Maschinenteilen sind die Spindeln m und q einzeln lösbar mit den Schneckenrädern rund 8 gekuppelt. Dies geschieht mittels einer an den Spindeln m und q vorgesehenen Kegelfläche v und einem Kupplungsring w, der mittels Kopfschrauben x an den Schneckenrädern rund 8 befestigt und in eine Ausdrehung y derselben hineingezogen ist, wodurch die Hohlkegelfläche des Kupplungsringes w auf die Kegelfläche v der Spindeln m und q gedrückt wird. Nach Lösung der Kupplung kann jeweils die zugehörige Gewindespindel m bzw. q mit Hilfe eines Schlüssels in der Mutter q1 gedreht und somit einzeln in der Höhe eingestellt werden. An die Stelle der Schneckengetriebe r, r1 und s, Si, und der Spindeln mund q auch andere, gleichwirkende Einstellmitteln, wie Keile, Exzenter od. dgl. treten. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- Ferner ist es nicht erforderlich, dass die Abstützung der Richtwalzen e durch die Vermittlung von Stützwalzen e erfolgt. Es kann auch eine Stützung der ersteren durch mehrere entlang. jeder Richtwalze c verteilt angeordnete, erfindungsgemäss auf verschieden grossen Wegen in Stützstellung gehende Richtwalzenauflager vorgenommen werden. Solche entlang den Richtwalzen c angeordnete Auflager können mittels einer gemeinsamen Handradwelle so in Stützstellung gebracht werden, dass sie sich alle in der durch eine Mittellast hervorgerufenen Durchbiegungskurve der Richtwalzen c einstellen, wodurch die Gestalt der letzteren während des Richtens zwangsweise festgelegt ist. 0 PATENT-ANSPRÜCHE : 1.Verstellbare Stützvorrichtung für die Richtwalzen von Blechrichtmaschinen mit zum Zweck der Durchbiegung der Richtwalzen nach dem Richtgut hin und umgekehrt entlang der Richtwalzen vorgesehenen Einstellmitteln, die in bekannter Weise aus von einer gemeinsamen Welle angetriebenen <Desc/Clms Page number 3> Gewindespindeln, Keilen, Exzentern od. dgl. bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass entweder die die Bewegungen der gemeinsamen Antriebswelle (t) auf die Einstellmittel übertragenden Getriebe (r, -i, s, s) verschieden grosse Übersetzungen oder die Gewindespindeln (m, q) bzw.Keile verschieden grosse Steigungen oder die Exzenter verschieden grosse Exzentrizitäten besitzen, so dass sie in den einzelnen Stützstellen zwangsläufig auf verschieden grossen Wegen in die Stützstellung gehen und somit die Form der Biegungskurve der Richtwalzen (e) möglichst eindeutig festlegen können ohne Rücksicht auf die vom Richtgut rückwirkend auf die Richtwalzen (e) ausgeübten Kräfte.2. Eine Ausführungsform nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellmittel entweder vermöge der verschieden grossen Übersetzungen der Getriebe (r, r, s, sj, vermittels welcher die Bewegungen der gemeinsamen Antriebswelle (t) auf sie übertragen werden, oder die Gewindespindeln (m, q) bzw. Keile vermöge ihrer verschieden grossen Steigungen oder die Exzenterscheiben vermöge ihrer verschieden grossen Exzentrizitäten derart auf das Lagerkörperpaar (g und h) einer Stützwalzenreihe (e) einwirken, dass letztere zwangsweise schräg entsprechend dem gewünschten Verlauf der Durchbiegungskurve der Richtwalzen (e) eingestellt wird.3. Eine Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Stützwalzenreihenpaares (e) symmetrisch zur Mitte der Richtwalzen (e), dessen sich zugekehrte Lagerkörper (g) auf gemeinsamen Einstellmittel (m) ruhen, die von derselben Stelle (M) wie die Einstellmittel (q) der sich abgekehrten Lagerkörper (h) in Bewegung gesetzt werden, wobei jedoch die durch die ersteren Einstellmittel (m) hervorgerufene Hebung oder Senkung der sich zugekehrten Lagerkörper (g) stets diejenige übertrifft, welche durch die letzteren Einstellmittel (q) hervorgerufen und den sich abgekehrten Lagerkörpern (h) mitgeteilt wird.4. Eine Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die sich zugekehrten Lagerkörper (g) in einem auf den gemeinsamen Einstellmitteln (m) abgestützten Mittelstück (k) schwenkbar und die mit den ersteren starr verbundenen, sich abgekehrten Lagerkörper (h) auf ihren Einstellmittel (q) in Richtung der Stützwalzenmittelaehsen verschiebbar gelagert sind.5. Eine Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellmittel aus mittels Schneckengetrieben (r, rl, s, s) angetriebenen Spindeln (m und q) bestehen, die eine Kegelfläehe (v) besitzen, auf welche zwecks lösbaren Kuppelns die Hohlkegelfläche eines Kupplungsringes (w) durch Anziehen von Schrauben (x) angedrückt wird, welche zugleich den Kupplungsring (w) mit dem, an sich lose auf der Spindel (q) sitzenden Schneckenrad (s) verbinden.
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