DE493471C - Verstellbare Stuetzvorrichtung fuer die Richtwalzen von Blechrichtmaschinen - Google Patents

Verstellbare Stuetzvorrichtung fuer die Richtwalzen von Blechrichtmaschinen

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DE493471C
DE493471C DEU10394D DEU0010394D DE493471C DE 493471 C DE493471 C DE 493471C DE U10394 D DEU10394 D DE U10394D DE U0010394 D DEU0010394 D DE U0010394D DE 493471 C DE493471 C DE 493471C
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Germany
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straightening
rollers
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DEU10394D
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English (en)
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FRITZ UNGERER DIPL ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D1/00Straightening, restoring form or removing local distortions of sheet metal or specific articles made therefrom; Stretching sheet metal combined with rolling
    • B21D1/02Straightening, restoring form or removing local distortions of sheet metal or specific articles made therefrom; Stretching sheet metal combined with rolling by rollers

Description

  • Verstellbare Stützvorrichtung für die Richtwalzen von Blechrichtmaschinen Die Richtwalzen von Blechrichtmaschinen werden bekanntlich auf Stütz«-alzen abgestützt, welche so verstellbar angeordnet sind, claß sie zugleich zum Durchbiegen der Richtwalzen nach dem Richtgut hin Verwendung finden. Hierdurch ist es möglich, die letzteren entlang bestimmter Felder besonders kräftig auf die Blechtafel einwirken zu lassen.
  • Ist das Richtgut aber hart, so <laß große Kräfte zum Richten erforderlich sind, so geben die Stützwalzen nach, indem sie sich in der Mitte durchsenken, wodurch den Richtwalzen oft an derjenigen Stelle, die am stärksten auf das Richtgut einwirken sollte, die hierzu nötige Stützung fehlt.
  • Die vom Richtgut auf die Walzen rückwirkenden Kräfte können somit die Gestalt der Richtwalzenbiegungskurve in einer Weise beeinflussen, die von dem die Richtmaschine bedienenden Arbeiter nicht vorherzusehen ist. Er hat auch angesichts dieser Gegenkräfte, die in ihrer Größe und Wirkung nicht vorausbestimmt werden können, die Gestaltung der Richtwalzendurchbiegungskurve nicht in der Hand.
  • Eine der Fehlerquellen, die sich insbesondere beim Richten harter und dünner Bleche bemerkbar machen, hat ihren Ursprung also darin, daß die Gestalt der Richtwalzen, welche diese während des Richtens unter dem Einfluß aller auf sie einwirkenden Kräfte besitzen und von der das Richtergebnis in hohem Maße abhängt, mit den bekannten 2 itteln nicht eindeutig --eingestellt werden kann.
  • Diesem Mißstand hilft der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ab.
  • Das Neue besteht darin, daß die zum- Zweck des Durchbiegens nach dem Richtgut hin oder umgekehrt entlang den Richtwalzen vorgesehenen Einstellmittel auf verschieden großen Wegen in die Stützstellung gehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i die Ansicht einer Blechrichtmaschine mit verstellbarer Stützvorrichtung in teilweisem Schnitt, Abb. 2 den Schnitt der verstellbaren Stützvorrichtung nach Linie 2-2 der Abb. i und Abb.3 die Draufsicht auf das Mittelstück der Stützvorrichtung.
  • In den 2vIaschinenständern a, a sind die oberen und unteren Richtwalzen b und c gelagert. Die Stützung derselben erfolgt jeweils durch zwei Reihen von Stützwalzen d und c, von denen die oberen, d, in bekannter Weise im Jochstück f gelagert sind, so daß sie dessen Einstellbewegungen mitmachen, während die Zapfen 'der unteren, e, in Lagerkörpern g und h stecken, welche paarweise durch Traversen i. starr miteinander zu einem j e einer Stützwalzenreihe zugehörigen Lagerrahmen verbunden sind. Zwei solcher starren, je aus einem Lagerkörper g und h. und zwei Traversen i bestehenden Rahmengebilde sind nun nach dem jeweiligen Einsetzen ,der Stützwalzenreilie e derart svnime trisch unter der unteren Richtwalzenreihe angeordnet, daß die Lagerkörper g als innere einander zu- und die Lagerkörper lz als äußere voneinander abgekehrt sind. Die inneren Lagerkörper sind je in einer hohlen Gleitfläche hl eines Mittelstücks k der Vorrichtung derart abgestützt, daß sie zwecks schräge Einstellens der Stützwalzen e entsprechend dem gewünschten Verlauf der Durchbiegungskurve der Richtwalzen c: eine kleine Schwenkung zwischen den Spitzen der Kopfschrauben 1, also um eine zu den Mittelachsen der Stützwalzen e rechtwinklige Achse, ausführen können. Das Mittelstück 1? ruht auf den beiden inneren Gwiii-lespindeln in, welche sich als Einstellmittel in den auf dem Maschinenuntergestell ia festsitzenden Gewindemuttern 111, drehen lassen.
  • Infolge der starren Verbindung der äußeren Lagerkörper lt mit den inneren, g, müssen die ersteren die um die Spitzen der Schrauben 1 stattfindenden Schwenkungen der letzteren mitmachen. Die äußeren Lagerkörper 1i sind daher unter Vermittlung von Gleitscheiben o und p auf den äußeren Gewindespindeln q gelagert, welche als weitere Einstellmittel in den Gewindeintittern ql gedreht werden können. Die Gleitscheibe o sitzt in einer Vertiefung des Lagerkörpers h unverrückbar fest. Damit sie in dieser Verbindung an den Schwenkbewegungen des Lagerkörpers 11. teilnehmen kann, ruht sie lose auf einer ebenen Fläche der Gleitscheibe p, die ihrerseits mit einer konkaven Fläche auf der konvexen Endfläche der Geu-indespindel q lose aufliegt.
  • Die Abstützung der die beiden unteren @tütz@valzenreilien e tragenden Lagerrahinen g, k, t: ist somit derart durchgebildet, daß die beiden inneren Lagerkörper g in Bezug auf die beiden äußeren, h, gehoben oder gesenkt «-erden können.
  • Diese Einstellung der beiden unteren Stützwalzenreihen e in Dach- oder Binnenform, (furch welche zwangsweise das eine Mal die Gestalt der Durchbiegungskurve der unteren Richtwalzen c nach oben und das andere Mal nach unten festgelegt wird, kann auf dreierlei Weise erreicht werden. Die Übersetzung der 'iie inneren Spindeln ni drehenden Schneckengetriebe r, rl (Abb. 2 und 3) kann bei gleicher Ganghälie der inneren und äußeren Spindeln in und q verschieden sein von derjenigen der (lie äußeren Spindeln q drehenden Schnekkengetriebe s, sl, die ihren Antrieb von derselben Handradwelle t erhalten wie die Schneckengetriebe r, r, Es können auch bei gleicher Cbersetzung der inneren und äußeren Schneckengetriebe r, rl und s, sl die Ganghöhen der inneren und äußeren Spin-- (1In in. und q voneinander verschieden sein, c und schließlich ist es möglich, daß sowohl die e Übersetzungen der inneren und äußeren e Schneckengetriebe r, rl und s, sl als auch die n Steigungen der inneren und äußeren Spindeln iit und (l voneinander verschieden sind. Die l'bersetzungen der Schneckengetriebe n bzw. die Steigungen der Spindeln müssen jedoch stets so gewählt werden, daß- je nachdem innere oder äußere Felder der zu richtenden Blechtafel gestreckt werden sollen -die Mitte der unteren Richtwalzen c gegen das Richtgut hin besonders stark durchgebogen werden oder das Richtgut die Richtwalzen e nach innen, jedoch nicht außen von sich nach tunen wegdrücken kann, d. h. die beiden unteren Stützwalzenreihen c müssen sich das eine Mal durch Drehen der Wellet aus der waagerechten in eine dachförmige und (las anrl; re 17a1 aus der waagerechten in eine rinnenfö rrnige Stellung bringen lassen.
  • Diese Einstellungen der Stützwalzenreihen e mögen beispielsweise dadurch erreicht werden, daß bei gleichen Übersetzungen der inneren und äußeren Schneckengetriebe die inneren 'Spindeln in eine größere Steigung erhalten als die äußeren q. Durch Drehen des Han(Irads i1 aus der Nullstellung, in der die Stützwalzenreihen e plan liegen, in der einen Richtung werden sodann die inneren Lagerkörper g mehr gehoben als die äußeren, lt, wodurch die beiden Stützwalzenreilien e in die Dachforen übergehen. Durch Drehen des Handrads ii. wieder aus der Nullstellung, aber dieses Mal in der andern Richtung, senken sich die inneren Lagerkörper g mehr als die äußeren, h, wodurch hie beiden Stützwalzenreihen ein die Binnenform übergehen.
  • Die Steigungen der Spindeln in und q werden dabei vorteilhafterweise so gewählt, daß die Dach- oder Rinnenforin der Stützwalzenreihen e möglichst der Durchbiegungskurve der Richtwalzen c für in der Mitte angreifende Last angepaßt ist, die bekanntlich von der Länge und Dicke der letzteren abhängt.
  • Mittels einer solchen Stützvorrichtung ist es in hohem Maße möglich, die Form der Durchbiegungskurve der Richtwalzen eindeutig einzustellen, die erforderlichen Streckungen des Richtgutes und. somit ein gutes Richtergebnis schnell zu erzielen.
  • Zwecks gleichmäßigen Anstellens der Stützwalzen e an die unbelasteten Richtwalzen c beim Zusammenbau der Maschine oder der Nachschau derselben nach Ersatz oder Abnutzung von Maschinenteilen sind die Spindeln m und q einzeln lösbar mit den Schnekkenrädern r und s gekuppelt. Dies geschieht mittels einer an den Spindeln 11z und q vorgesehenen Kegelfläche v und einem Kupplungsring w, der mittels Kopfschrauben x an den Schneckenrädern r und s befestigt und in eine Ausdrehung 1, derselben hineingezogen ist, wodurch die Hohlkegelfläche des Kupplungsrings a, auf die Kegelfläche v der Spindeln ui und q gedrückt wird. Fach Lösung der Kupplung kann jeweils die zugehörige Gewindespindel m bzw. q mit Hilfe eines Schlüssels in der 'Mutter q, gedreht und somit einzeln in der Höhe eingestellt «-erden.
  • _1n die Stelle der Schneckengetriebe r, rl und s, s, und der Spindeln ti-i und q können auch andre gleichwirkende Einstellmittel, wie Keile. Exzenter o. dgl., treten.
  • Ferner ist es nicht erforderlich, daß die Abstützung der Richtwalzen c durch die Verinittlung von Stützwalzen e erfolgt. Es kann auch eine Stützung der ersteren durch mehrere entlang jeder Richtwalze c verteilt angeordnete, erfindungsgemäß auf verschieden großen Wegen in Stützstellung gehende Richtwalzenauflager - ähnlich der Bauart wie sie z.B. die deutsche Patentschrift d.28797 zeigt - vorgenommen werden. Solche entlang den Richtwalzen c angeordnete Auflager können mittels einer gemeinsamen Handradwelle so in Stützstellung gebracht werden, <Maß sie sich alle in der durch eine :Mittellast liervorgertifenen Durchbiegungskurve der Richtwalzen c einstellen, wodurch die Gestalt der letzteren während des Rechtens zwangsweise festgelegt ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verstellbare Stützvorrichtung für die Richtwalzen von Blechrichtmaschinen, dadurch gekennzeichnet. daß die zum "Zweck der Durchbiegung nach dem Richtgut hin oder umgekehrt entlang den Richtwalzen (c) vorgesehenen Einstellmittel (n1 und (1) auf verschieden großen Wegen in die Stützstellung gehen.
  2. 2. Eine Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf verschieden großen Wegen in die Stützstellung gehenden Einstellmittel (in und q) derart auf <las Lagerkörperpaar (g und h) einer Stützwalzenreihe (e) einwirken, claß letztere zwangsweise schriig entsprechend dein gewünschten `'erlauf der Durchbiegungskurve der Richtwalzen eingestellt wird.
  3. 3. Eine Ausführungsforen nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eine: Stützwalzenreihenpaars (E') symmetrisch zur 'Titte der Richtwalzen (c), dessen sich zugekehrte Lager-1cerper (g) auf geneinsamen Einstellmitteln (fri) ruhen, clie von derselben Stelle or) wie die Einstellmittel (q) der sich abgekehrten Lagerkörper (h) in Bewegung gesetzt «-erlen, wobei jedoch die durch die ersteren Einstellmittel (in ) hervorgerufene Hebung oder Senkung der sich zugekehrten Lagerkörper (g) stets diejenige übertrifft, «-elche durch die letzteren Einstellmittel (q) hervorgerufen und den sich abgekehrten Lagerk@irperii h) mitgeteilt wird.
  4. Eine Ausführungsform nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die sich zugekehrten Lagerkörper (g) in einem auf den gemeinsamen Einstellmitteln (ira) abgestützten Mittelstück (k) schwenkbar und die mit den ersteren starr verbundenen, sich abgekehrten Lagerkörper (h) auf ihren Einstellmitteln (q) in Richtung der Stützwalzenmittelachsen verschiebbar gelagert sind.
  5. 5. Eine Ausführungsform nach Ansprach z bis .t mit Einstellmitteln für die. Stützwalzen, die aus mittels Schneckengetrieben angetriebenen Spindeln bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß letztere eine Kegelfläche (v) besitzen, auf welche zwecks lösbarenKuppelns dieHohlkegelfläche eines Kupplungsringes (w) durch Anziehen von Schrauben (x) angedrückt wird, «-elche zugleich den Kupplungsring (w) mit dem an sich lose auf der Spindel (q) sitzenden Schneckenrad (s) verbinden.
DEU10394D 1928-09-20 1928-09-20 Verstellbare Stuetzvorrichtung fuer die Richtwalzen von Blechrichtmaschinen Expired DE493471C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749791C (de) * 1933-07-09 1944-12-06 Verfahren zum Warmrichten von Blechen

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DE749791C (de) * 1933-07-09 1944-12-06 Verfahren zum Warmrichten von Blechen

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