AT118480B - Egreniermaschine. - Google Patents

Egreniermaschine.

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AT118480B
AT118480B AT118480DA AT118480B AT 118480 B AT118480 B AT 118480B AT 118480D A AT118480D A AT 118480DA AT 118480 B AT118480 B AT 118480B
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It Costruzione Macchine Tessil
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  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Egreniermaschine.   



   Die Erfindung bezieht sich auf die unter dem Namen   Gin-oder Egreniermaschinen bekannten     Vorrichtungen   zum Sondern der Bauwollfasern von den Samenkörnern und den Schalen der Samenkapseln und im besonderen auf jene Maschinen, bei denen die Baumwollfasern zwischen einer rotierenden Walze mit hinreichend rauher Oberfläche und einem   feststehenden Messer hindurelhgezogen   und die Samenkörner mittels schwingender Messer von der Faser losgerissen werden. 



   Die bisher üblichen Masehinen, die in der Fig. 1 der Zeichnung schematisch dargestellt sind, bestehen im wesentlichen aus einer belederten Trommel a, einem unbeweglichen Messer m, das mit nach unten gerichteter Arbeitskante federnd an die Trommel a angedrückt wird, zwei in der Richtung der Doppelpfeile 1 schwingenden Messern, sowie einem Tisch   i,   auf welchem ein Holzschieber s in der Richtung des Doppelpfeiles Il hin und her bewegt wird, um die längs einer schiefen Fläche c herabfallende Kapselbaumwolle dem System von Trommel und Messern   zuzuführen.   Die sich in der Richtung   dls   Pfeiles   111   drehende Trommel a erfasst die Enden der Baumwollfasern und zieht diese zwischen dem feststehenden Messer   m   und der   Mantelfläche   der Trommel a hindurch,

   bis das am Ende der Faser hängende Samenkorn am Eingang des Spaltes zwischen der Trommel a und dem feststehenden Messer m hängen bleibt und das weitere Vorziehen der Faser verhindert. Nunmehr reissen die schwingenden Messer k bei ihrem Aufwärtsgang die Samenkörner von den Fasern ab, worauf die Fasern von der Trommel a weiter mitgenommen werden und auf geignete Weise von der Trommel a abgestreift   werden. Die losgerissenen Samenkörner q   sowie die Schalenteile p der Baumwollkapseln sammeln sich auf dem Tisch i, der mit Schlitzen oder 
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 hindurchfallen können, während die Sehalenteile p auf dem Siebtisch i liegen bleiben und in bestimmten   Zeitzwischenräumen   von Hand aus entfernt werden müssen. 



   Diese bisher üblichen Maschinen haben eine Reihe von Nachteilen. Die zu behandelnde Kapselbaumwolle, die losgerissenen Samenkörner und die Schalenteile bleiben zunächst gemeinsam auf dem Siebtisehi liegen ; die Samenkörner fallen nur zum Teil durch das   Sieb i hindurch, zum Teil vermengen sie   sich mit der neu zugeführten Kapselbaumwolle. Die Schalen und Schalenteile bleiben jedoch durchweg 
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 unter die Messer k und werden teilweise zerhackt ; die sich sammelnden Schalenteile hemmen den Zutritt der Baumwollfasern zu der Trommel a und verringern die Leistung, und die kleineren Schalenteile gehen mit der Baumwolle mit, verschmutzen diese und stören die weitere Verarbeitung.

   Schliesslich muss die Zufuhr von neuem Rohstoff unterbrochen und die Maschine abgestellt werden, um sie von den Schalen 
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 behindern, wobei ein Teil der Fasern zerrissen wird. Dadurch wird die Faserlänge ungleichmässig und die mittlere Stapellänge kürzer. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, diese Mängel der bekannten Egreniermaschinen zu beheben, u. zw. dadurch, dass ein Vermengen der neu zugeführten Kapselbaumwolle mit den Samenkörnern und Schalenteilen der bereits behandelten Baumwolle hintangehalten wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel einer der Erfindung gemäss ausgebildeten   Egreniermaschine   ist in der Fig. 2 der Zeichnung dargestellt. 



   Zwischen dem Führungstisch d (Fig. 2) und den beiden schwingenden Messern k ist ein Zwischenraum o vorgesehen, der so gross ist, dass durch ihn wohl die Samenkörner q sowie die entfaserten, leeren 

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 Schalenteile p hindurchfallen können, nicht aber die noch vollen   BaumwolIkapspll1.   Die Samenkörner   q   und die   Sehalenteile   p können daher sogleich nach ihrer Trennung von den Fasern herabfallen und ver- 
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 teile p längs des Siebes. i abgleiten. 



   Der aus einer vollen Platte bestehende Führungstisch of ist verstellbar gelagert, so dass die Weite der   Durchtrittsöffnung 0   der jeweils zu verarbeitenden Kapselbaumwolle angepasst werden kann. Zum Abstreifen der durch die belederte Trommel a mitgenommenen Baumwollfasern dient eine rotierende Abstreif-   vorrichtung r (Fig.   2). 



   Der Erfindung gemäss ist ferner das System der Messer   m und c   umgekehrt wie bei den bekannten   Maschinen (Fig. l)   angeordnet, indem das feststehende Messer m mit nach oben gerichteter Arbeitskante (Fig. 2) an die Trommel a angedrückt wird, während die schwingenden Messer k mit nach unten gerichteten Arbeitskanten angeordnet sind und daher ihren Arbeitshub nach unten ausführen ; dieser Messeranordnung entsprechend ist auch die Drehrichtung der Trommel   a   die entgegengesetzte wie bei den bekannten Maschinen. 



   Die von oben her auf die Samenkörner und die Schalenteile der Kapseln einwirkenden   Messer Je   arbeiten in der Fallrichtung, so dass sie die von den Baumwollfasern, die in der bisherigen Weise zwischen der Trommel a und dem feststehenden Messer   m   gehalten werden, losgelösten Samenkörner und Schalenteile abwärts schleudern und dadurch beitragen, ein Vermengen derselben mit der neu zugeführten Kapselbaumwolle sicher zu verhindern. 



   Bei einer der Erfindung gemäss ausgebildeten Maschine ist die Entfernung sich ansammelnder Schalenteile und Samenkörner von Hand aus unnötig und die Maschine kann mechanisch beschickt werden, was bisher wegen der Notwendigkeit der oftmaligen Reinigung   unmöglich war.   Der Zutritt der Baumwollfasern zu der Trommel a wird nicht durch Schalenteile gehemmt, die sich bisher zwischen der Trommel und dem feststehenden Messer ansetzten, und die Maschine besitzt daher stets die gleiche grösstmögliche Leistungsfähigkeit. Die Baumwollfasern werden geschont, nicht mehr durch festgesetzte Schalenteilehen zerrissen und nicht mehr durch mitgenommene kleine Schalenreste verunreinigt, wodurch ihre Qualität wesentlich verbessert wird.

   Und schliesslich erfolgt die ganze Behandlung der Rohbaumwolle einschiesslieh der Sonderung der weiterzuverarbeitenden Samenkörner von den Schalenresten in einem einzigen ununterbrochenen Arbeitsgang. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Egreniermaschine,   bei welcher die Baumwollfasern zwischen einer rotierenden Trommel (a) und einem feststehenden Messer (m) hindurchgezogen und   die Samenkörner   mittels   schwingender Messer   abgetrennt werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem die Kapselbaumwolle gegen die Trommel und Messer führenden Arbeitstisch (i bzw. d) und den schwingenden Messern      ein so grosser Zwischenraum (o) vorgesehen ist, dass die abgetrennten Samenkörner und die Schalen der   Baumwollkapsel   hindurchfallen können, nicht aber die zu behandelnde Kapselbaumwolle selbst.

Claims (1)

  1. 2. Egreniermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungstiseh für die Kapselbaumwolle als volle Platte (d) ausgebildet und zur Sonderung der Samenkörner von den Schalen und Schalenteilen unterhalb der Durchfallöffnung (o) ein Rüttelsieb (j) vorgesehen ist.
    3. Egreniermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das feststehende Messer (in) mit nach oben gerichteter Arbeitskante, die schwingenden Messer dagegen mit nach unten wirkenden Arbeitskanten an der sich dieser Messeranordnung entsprechend drehenden Trommel (a) angeordnet sind, um das Vermengen der abgetrennten Samenkörner und der Schalenteile mit der neu zugeführten Kapselbaumwolle hintanzuhalten.
    4. Egreniermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungstisch für die EMI2.2
AT118480D 1929-08-16 1929-08-16 Egreniermaschine. AT118480B (de)

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AT118480B true AT118480B (de) 1930-07-10

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