DE520477C - Baumwoll-Walzenentkoernungsmaschine - Google Patents

Baumwoll-Walzenentkoernungsmaschine

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DE520477C
DE520477C DES95005D DES0095005D DE520477C DE 520477 C DE520477 C DE 520477C DE S95005 D DES95005 D DE S95005D DE S0095005 D DES0095005 D DE S0095005D DE 520477 C DE520477 C DE 520477C
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Germany
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cotton
seeds
knife
drum
fibers
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DES95005D
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/02Separating vegetable fibres from seeds, e.g. cotton
    • D01B1/04Ginning
    • D01B1/06Roller gins, e.g. Macarthy type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Baumwoll-Walzenentkörnungsmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Baumwoll-Walzenentkörnungs.maschinen jener Art, bei welcher die Baumwollfasern zwischen einer umlaufenden Walze mit hinreichend rauher Oberfläche und einem feststehenden Messer hindurchgezogen und die Samenkörner mittels schwingender Messer von der Faser losgerissen werden.
  • Die bisher üblichen Maschinen der erwähnten Art, die in der Fig. z der Zeichnung in schematischer Darstellung veranschaulicht sind, bestehen im wesentlichen aus einer belederten Trommel a, einem unbeweglichen Messer m, das mit nach unten gerichteter Arbeitskante federnd an die Trommel a angedrückt wird, zwei in. der Richtung der Doppelpfeile I schwingenden Messern h sowie einem Tisch i, auf welchem ein Holzschieber s in der Richtung des Doppelpfeiles II hin und her bewegt wird, um die längs einer schiefen Ebene c herabfallende Kapselbaumwolle dem System von Trommel und Messern zuzuführen. Die sich in der Richtung des Pfeiles III drehende Trommel a erfaßt die Enden der Baumwollfasern und zieht diese zwischen dem feststehenden Messer m und der Mantelfläche der Trommel a. hindurch, bis das am Ende der Faser hängende Samenkorn am Eingang des Spaltes zwischen der Trommel a und dem feststehenden Messer m hängenbleibt und das weitere Vorziehen der Faser verhindert. Numnehr reißen die schwingenden Messer k bei ihrem Aufwärtsgang die Samenkörner von den Fasern ab, worauf :die Fasern von der Trommel a weiter mitgenommen und von .der Trommel a abgestreift werden. Die losgerissenen Samenkörner q sowie die Schalenteile p der Baumwollkapseln sammeln sich auf dem Tisch i, ,der mit Schlitzen oder Löchern von solcher Größe versehen ist, da13 beim Hinundhergang des Schiebers, s die Samenkörner q hindurchfallen können, während die Schalenteile p auf dem Siebtisch i liegenbleiben und in bestimmten Zeitzwischenräumen von Hand aus entfernt werden müssen.
  • Diese beschriebenen Maschinen haben eine Reihe von Nachteilen. Die zu behandelnde Kapselbaumwolle, die losgerissenen Samenkörner und die Schalenteile bleiben zunächst gemeinsam auf dem Siebtisch i liegen; die Samenkörner fallen nur zum Teil durch das Sieb i hindurch, zum Teil vermengen sie sich mit der neu zugeführten Kapselbaumwolle. Die Schalen und Schalenteile bleiben jedoch durchweg auf dem Siebtisch i liegen, sie gelangen zusammen mit der neu zugeführten Kapselbaumwolle wiederholt unter die Messer k und werden teilweise zerhackt; die sich sammelnden Schalenteile hemmen den Zutritt der Baumwollfasern zu der Trominel a und verringern die Leistung, und die kleineren Schalenteile gehen mit der Baumwolle mit, verschmutzen diese und stören das Spinnen. Schließlich muß die Zufuhr von neuem Rohstoff unterbrochen und- die Maschine abgestellt werden, um sie von den Schalen und Samenkörnern zu reinigen. Diese Reinigung muß innerhalb sehr kurzer Zeiträume wiederholt werden, da ihr Erfolg nur während einiger Minuten anhält. Hinzu kommt aber noch; daß die zwischen dem Siebtisch i und dem Schieber s sowie die von den Messern k zerstückelten Schalenteile sich zwischen der Trommel a, und dem Messer »t festsetzen und den Durchgang der Baumwollfasern behindern. wobei ein Teil der Fasern zerrissen -wird. Dadurch wird die Faserlänge ungleichmäßig und die mittlere Stapellänge kürzer.
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die geschilderten Mängel der bekannten Baumwoll-Walzenentkörnungsmaschinen zu beheben, und zwar dadurch, daß bei geänderter Messeranordnung der Arbeitstisch zum Zuführen der mit Samen versehenen Baumwollfasern zu den Bearbeitungswerkzeugen als volle Platte ausgebildet und horizontal derart verstellbar ist, daß zwischen dem Arbeitstisch und den schwingenden Messern ein Zwischenraum zum Durchfallen der abgetrennten Samenkörner und Schalenteile der Baumwollkapseln gebildet ist. Durch diese Ausgestaltung wird ein Vermengen der neu zugeführten Kapselbaumwolle mit den Samenkörnern und Schalenteilen der bereits behandelten Baumwolle hintangehalten.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer der Erfindung gemäß ausgebildeten Baumwoll-Walzenentkörnungsinaschine ist in der Fig. 2 der Zeichnung dargestellt.
  • Zwischen dein Führungstisch d (Fig. ?) und :den beiden schwingenden Messern k ist ein Zwischenraum o vorgesehen, der so groß ist, daß durch ihn wohl die Samenkörner q sowie die entfaserten, leeren Schalenteile p hindurchfallen können, nicht aber die noch vollen Baumwollkapseln. Die Samenkörner q und die Schalenteile p können daher sogleich nach ihrer Trennung von den Fasern herabfallen, und sie vermischen sich nicht mit der neu zugeführten Kapselbaumwolle. Der Führungstisch d braucht daher nicht aus einem Siebe zu bestehen, sondern ist als volle Platte ausgebildet, wodurch .die mahlende Wirkung zwischen dem Schiebers und dem Führungstisch d entfällt. Unterhalb der Durchtrittsöffnung o ist ein Rüttelsieb j vorgesehen, durch dessen Öffnungen die Samenkörner q hindurchfallen, während die Schalenteile längs des Siebes j abgleiten.
  • Der aus einer vollen Platte bestehende Führungstisch d ist verstellbar gelagert, so daß die Weite der Durchtrittsöffnung o der jeweils zu verarbeitenden Kapselbaumwolle angepaßt werden kann, Zum Abstreifen der durch die belederte Trommel a mitgenommenen Baumwollfasern dient ein umlaufender Abstreifer r (Fig. 2).
  • Das System der Messer ix und k ist in an sich bekannter Weise derart angeordnet, .daß das feststehende Messer na mit nach oben gerichteter Arbeitskante (Fig. 2) an die Trommel a angedrückt -wird. während die schwingenden Messer k mit nach unten gerichteten Arbeitskanten angeordnet sind und daher ihren Arbeitshub nach unten ausführen; dieser Messeranordnung entsprechend ist auch die Drehrichtung der Trommel a entgegengesetzt gegenüber der nach Fig. i.
  • Die von oben her auf die Samenkörner und die Schalenteile der Kapseln einwirkenden Messer k arbeiten in der Fallrichtung, so daß sie die sofortige Sonderung der von den Baumwollfasern, die in der bisherigen @N'eise zwischen der Trommel a und dem feststehenden Messer ni gehalten werden, losgelösten Samenkörner und Schalenteile bewirken, diese nach abwärts schleudern und dadurch beitragen, ein Vermengen derselben mit der neu zugeführten Kapselbaumwolle mit Sicherheit zu verhindern.
  • Bei einer der Erfindung gemäß ausgebildeten Maschine ist die Entfernung sich ansammelnder Schalenteile und Samenkörner von Hand aus unnötig, und die Maschine kann mechanisch beschickt werden. Der Zutritt der Baumwollfasern zu der Trommel a. -wird nicht durch Schalenteile gehemmt, die sich bisher zwischen der Trommel und dem feststehenden Messer ansetzten, und die Maschine besitzt daher stets die gleiche größtmögliche Leistungsfähigkeit. Die Baumwollfasern --erden geschont, nicht mehr durch festgesetzte Schalenteilchen zerrissen und nicht mehr durch mitgenommene kleine Schalenreste verunreinigt, wodurch ihre Güte -wesentlich verbessert wird.

Claims (1)

  1. PATE\TTANSPRTCH1:: i. Baumvoll - Walzenentkörnungsmaschine, bei der die Fasern zwischen einer umlaufenden Walze und einem feststehenden Messer hindurchgezogen und die Sainenkörner mittels schwingender Messer abgetrennt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (d) zum Zuführen der mit Samen versehenen Baumwollfasern zu den Bearbeitungswerkzeugen als volle Platte ausgebildet und horizontal derart verstellbar ist, daß zwischen dem Arbeitstisch und den schwingenden Messern (k) ein Zwischenraum zum Durchfallen der abgetrennten Samenkörner und Schalenteile der Baumwollkapseln gebildet ist. a. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Führungstisches (d) ein Rüttelsieb (j) angeordnet ist.
DES95005D 1929-08-16 1929-11-17 Baumwoll-Walzenentkoernungsmaschine Expired DE520477C (de)

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DES95005D Expired DE520477C (de) 1929-08-16 1929-11-17 Baumwoll-Walzenentkoernungsmaschine

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