AT117962B - Strumpf und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Strumpf und Verfahren zu dessen Herstellung.

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  Strumpf und Verfahren zu dessen   Herstellung.   



   Der Strumpf gemäss der Erfindung soll sich genau und eng an den Fuss anschmiegen und frei von Säumen und vorstehenden unregelmässigen Teilen sein, die Unbequemlichkeiten beim Tragen verursachen. 



   Erfindungsgemäss wird der Zehenteil des Strumpfes in zwei Hälften gestrickt, die hierauf zusammengesäumt werden und zwischen den benachbarten Kanten dieser Hälften wird ein Zwickel eingeschaltet, um den Zehenteil zu erweitern. 



   Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt Fig. 1 den Strumpf im Gebrauch, Fig. 2 flachgelegt und Fig. 3 den Zehenteil nach dem Stricken, doch vor dem Zusammensäumen der Zehenteilhälften, Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform des Zwickels. 



   Bei der Herstellung des Strumpfes, die auf einer saumlosen Strickmaschine erfolgt, werden zuerst in üblicher Weise der Fersenteil A und derFuss B hergestellt. Der letztere erstreckt sich bis zu dem Punkt C, von wo aus die Maschine die oberen und unteren Zehenteilsegmente getrennt und gleichzeitig strick. 



  Jede folgende Stichreihe im oberen wie im unteren Segment wird durch Aussertätigkeitsetzen einer oder mehrerer Nadeln kürzer gemacht, wie es beim Stricken saumloser Zehenteile gebräuchlich ist. Man erhält dadurch einen in beiden Richtungen vom Punkte   a   ab   abgeschrägten   Zehenteil. 



   Bis die geringste Zahl von Stichen, die am Ende des Zehenteiles erwünscht ist, erreicht ist, werden fortgesetzt Nadeln ausser Tätigkeit gesetzt und hierauf wird entweder am oberen oder am unteren Segment des Zehenteiles das Stricken zur Herstellung des Zwickels D fortgesetzt. Hiezu wird zuerst eine grössere Zahl von Nadeln entweder in der oberen oder in der unteren Hälfte wieder in Tätigkeit gesetzt, um eine Reihe entlang der   abgeschrägten   Kante des oberen oder unteren Zehenteiles zu stricken. Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, weist diese Reihe eine geringere Anzahl von Stichen auf, als die Kante des Zehenteilsegmentes.

   Eine bestimmte Anzahl von Nadeln wird hierauf in Tätigkeit gesetzt, um die Kantenreihe zu stricken und die nächstfolgende Reihe wird durch Intätigkeitsetzen einer oder mehrerer Nadeln verlängert, und dies wird auch bei den folgenden Reihen fortgesetzt, so dass die Enden des Zwickels abgeschrägt werden. Zweckmässig ist der Zwickel 6-8 Reihen breit und ist kürzer als das   abgeschrägte   Zehenteilsegment, an welches er gestrickt ist. Wie Fig. 4 zeigt, kann der Zwickel auch durch Verkürzung der aufeinanderfolgenden   Stichreihen   hergestellt werden. 



   Nach Vollendung des Zwickels wird der ganze Nadelsatz der Maschine in Tätigkeit gesetzt und es wird eine Anzahl von Reihen an die Kante des Zwickels und die Kanten der   abgeschrägten   Zehenteilsegmente gestrickt, um die in Fig. 3 gezeigten Ränder E zu erzeugen. Der Strumpf wird hierauf mit diesen Rändern auf eine Schlingmaschine gebracht und die Kanten der oberen und unteren, getrennt gestrickten Zehenteilhälften werden durch den Saum F vereinigt, der den Zehenteil vollständig umschliesst. 



   Wird der Zehenteil eines Strumpfes aus Seide oder feinem Garn hergestellt, so kann das Ristgarn eine Strecke in das sich verengende Zehenteilsegment hinein fortgesetzt werden und kann hierauf gegen Baumwollgarn oder verstärktes Garn ausgewechselt werden, während das ganze untere Zehenteilsegment aus Baumwolle hergestellt werden kann. Durch die Fortsetzung des enggestrickten Ristgarnes in das Zehenteilsegment wird die Länge der Fussspitze beträchtlich   verkürzt. Durch   Einfügung des Zwickels D, der das schmale Ende des Zehenteiles umschliesst, kann man die Abschrägung der Zehenteilsegmente wesentlich weiter als bisher gegen den Ballen des Fusses zurückerstrecken, da der Zwickel die enge Stelle erweitert und etwas vor den Enden der abgeschrägten Zehenteilsegmente   abgeschrägt   ist und endet. 



  Ausserdem werden durch ihn   Gewebeüberschüsse   an den Enden des Keiles vermieden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Strumpf, dessen Zehenteil aus oberen und unteren Segmenten besteht, dadurch gekennzeichnet, dass diese Segmente mit dem Fuss in einem gestrickt sind und zwischen den Segmenten ein Zwickel liegt, der um das Zehenteilende herumgeht und an die Kanten eines der Segmente gesäumt ist.
    2. Strumpf, dessen Ristteil aus leichtem Garn und dessen Zehenteil, der getrennte obere und untere Segmente hat, aus stärkerem Garn besteht, dadurch gekennzeichnet, dass diese Segmente mit dem Fuss in einem gestrickt sind, wobei das leichte Ristgarn in mehreren Reihen in den Zehenteil fortgesetzt ist, während der Rest des Zehenteiles aus stärkerem Garn besteht und die Ränder der oberen und unteren Segmente aneinander gesäumt sind.
    3. Strumpf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Segmenten ein Zwickel liegt, der um das Zehenteilende herumgeht und an die Kanten eines der Segmente gesäumt ist.
    4. Strumpf nach Anspruch 3, bei welchem sich an den saumlos gestrickten Fuss ein oberes Zehenteilsegment anschliesst, das mit einer in jeder Reihe abnehmenden Anzahl von Stichen vom Fuss bis zum Zehenteilende gestrickt ist und dem ein gleiches unteres Segment gegenüberliegt, dadurch gekennzeichnet, dass an eines dieser Segmente mehrere Reihen angestrickt sind, die um das Zehenteilende entlang des grösseren Teiles der Kante dieses Segmentes herumgehen und die einen Zwickel mit abgeschrägten Enden bilden, während das andere Zehenteilsegment an die freie Kante des Zwickels und an das erste Segment gesäumt ist.
    5. Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Teil mit dem Fuss getrennte, abgeschrägte obere und untere Zehenteilsegmente gestrickt werden, EMI2.1 an die Kante des Zwickels und des erstgenannten Segmentes, die über den Zwickel hinausragt, gesäumt wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschrägung des Strumpfes EMI2.2 durch Anstricken eines Zwickels erweitert wird, der aus einer Anzahl von Reihen besteht, die um den Zehenteil herum gehen und der eine geringere Länge besitzt als das abgeschrägte Zehenteilsegment, wobei die Länge der Reihen des Zwickels sich fortschreitend ändert, so dass die Zwickelenden abgeschrägt werden, worauf das Ende und die abgeschrägten Kanten des andern Segmentes an dem Zwickel und die über dem Zwickel hinausragende Kante des ersten Segmentes gesäumt werden.
    7. Verfahren naeh Anspruch 5 zur Herstellung eines Strumpfes mit leichtem Ristgarn und verstärkter Sohle, dadurch gekennzeichnet, dass ein verstärkter und abgeschrägter Zehenteilboden durch allmähliche Verringerung der arbeitenden Nadelzahl und gleichzeitig mit diesem ein abgeschrägter oberer Zehenteil gestrickt wird, wobei für mehrere an den Rist anschliessende Reihen noch das Ristgarn verwendet wird und hierauf ein Garnwechsel vorgenommen wird, worauf an die Kante des oberen Zehenteiles ein Zwickel gestrickt wird, der einige Reihen enthält, die bis zur Zusammentreffstelle des Ristgarnes und des verstärkten Garnes zurückweichen, worauf die Kante des verstärkten Zehenteilbodens an die Kante des Zwickels und an die Enden der Ristgarnreihen in dem oberen Zehenteilsegment gesäumt werden.
AT117962D 1928-07-02 1928-07-02 Strumpf und Verfahren zu dessen Herstellung. AT117962B (de)

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