AT117894B - Vorrichtung zur registerhaltigen Zuführung eines vorbedruckten und von einer Rolle abzuziehenden Umschlag- und Beilagenstranges zu den aus einer Druckmaschine kommenden Druckerzeugnissen. - Google Patents

Vorrichtung zur registerhaltigen Zuführung eines vorbedruckten und von einer Rolle abzuziehenden Umschlag- und Beilagenstranges zu den aus einer Druckmaschine kommenden Druckerzeugnissen.

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AT117894B
AT117894B AT117894DA AT117894B AT 117894 B AT117894 B AT 117894B AT 117894D A AT117894D A AT 117894DA AT 117894 B AT117894 B AT 117894B
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Description


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  Vorrichtung zur registerhaltigen Zuführung eines vorbedruckten und von einer Rolle 
 EMI1.1 
 



   Es ist bereits eine Vorrichtung zur registerhaltigen   Zuführung   eines   vorbedruckten   Papierstranges zu den aus einer Druckmaschine kommenden Druckerzeugnissen beschrieben, deren wesentlichstes Kennzeichen darin besteht, dass der hinsichtlich seiner Zulaufgeschwindigkeit zu regelnde Papierstrang über einen möglichst grossen Winkel um einen Zylinder   herumgeleitet   und dabei beobachtet wird. Der 
 EMI1.2 
 nis stehen. 



   Es hat sich gezeigt, dass man diesen Grundgedanken auch für eine völlig selbsttätige Regelung der Zulaufgesehwindigkeit des vorbedruckten Stranges verwenden kann. indem man an dem genannten Zylinder entsprechende   Regelungsvorriehtungen vorsieht, die   mit bestimmten, am Papierstrang angebrachten Marken, z. B. Lochungen,   Farballfdrncken   od. dgl., über einem grösseren Winkelbereich in Wirkungszusammenhang bleiben. 



   Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung.   Fig, 1 zeigt teils   im Schnitt, teils in Seitenansicht eine Vorrichtung, bei der mit Hilfe von Lochungen in der Papierbahn elektrische Kontakte an dem Regelzylinder geschlossen werden. Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform für die elektrische Steuerung des Papierzulaufes. wobei der Kontakt durch ein stromleitendes Band bewirkt wird. Fig. 3 lässt einen   Kontaktschluss   mit Hilfe von stromleitenden Aufdrucken auf der Papierbahn erkennen. Fig. 4 zeigt die Betätigung der Kontakte mit Hilfe von Saugluft. Fig. 5 erläutert die Regelungsvorrichtung mit Hilfe von Selenzellen in einem Grundriss. Fig. 6 liefert den zu Fig. 5 gehörigen Seitenriss. Fig. 7 zeigt die Schaltung der Relaisspulen. 



   Auf demjenigen Zylinder   1.   um den der hinsichtlich seiner Zulaufgeschwindigkeit zu regelnde 
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 Kontaktringen, die auf der Nabe dieses Zylinders vorhanden sind. elektrische Ströme zugeleitet werden. Die Leitungen, die an die Kontaktstreifen 2   und.'3 angeschlossen sind. fuhren   über die Spulen 26 und 27 von zwei Relais, die zur Steuerung des   lTmlaufsinnes   des regelnden Elektromotors dienen. An derjenigen Stelle, wo die Kontaktstreifen 2 und : J zwischen sich nur einen verhältnismässig schmalen Zwischenraum lassen, ist ein Bock 6 am Zylinder 1 gelagert,   um   dessen Welle 8 eine oder mehrere Bürsten 7 nebeneinander schwenkbar angebracht sind. Letztere sind gleichfalls an die elektrische Stromquelle angeschlossen, deren anderer Pol an den Spulen 26   und.'27   liegt.

   Mit Hilfe eines Kegelräderpaares 9, 10 und eines Rollenhebels 11 werden diese Bürsten 7 bei jeder Umdrehung vorübergehend an den Zylinder 1 herangelegt und dann wieder abgeschwenkt, u. zw. derart, dass. während sie abgeschwenkt sind, die in ihrer Geschwindigkeit zu regelnde Papierbahn an den Zylinder   j ? heran-bzw.   von ihm abgeleitet werden kann. Nur in dem Winkelbereich, in dem die Papierbahn an dem Zylinder 1 anliegt. sollen die Bürsten 7 auf sie niedergeschlagen sein. um an denjenigen Stellen, wo diese Papierbahn 15 mit entsprechenden Lochungen 16 versehen ist. hindurchzugreifen.

   Liegt die betreffende Lochung gerade zwischen den Kontaktstreifen 2 und 3. so erfolgt kein   Stromschluss.   Wenn jedoch der Papierstrang 15 gegenüber seinem 

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 richtigen Zulauf vor-oder nacheilt, so verschieben sich die Lochungen 16 derart. dass sie in den Bereich eines der   Kontaktstreifen 2 oder. 3 gelangen,   so dass dann die auf jenen Stellen niederschlagenden Bürstenteile einen   Stromschluss   herbeiführen und den Regelmotor im einen oder andern Drehsinn anlaufen lassen. 



   Statt durch eine umlaufende Bürste 7 kann man auch die Kontakte durch eine ruhende Bürste bewirken lassen, indem man diese den Zylinder 1 auf einem entsprechend grossen Bogen derart umfassen   lässt,   dass der Papierstrang an dieser Bürste entlang läuft. 



   Ferner kann man für den gleichen Zweck gemäss Fig. 2 ein elektrisch leitendes Band 20, z. B. eine in sich   zurücklaufende Sehraubenfeder'oder   ein sonstiges biegsames Verbindungsmittel, verwenden, das über die isolierten Leitrollen 21 derart geführt ist, dass es fast in dem gleichen Winkelbereich, in dem der Papierstrang 15 den Zylinder 1 umspannt, gleichfalls an diesem anliegt. In solchem Fall wird ein Pol der Stromquelle durch eine der Leitrollen 21 an das Band 20 und der andere an die Kontakte 3 und 4 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise gelegt. Letztere werden dabei auf einem Zylinder, dessen Umfang um ein Vielfaches so gross wie die Bogenhöhe ist, mehrfach hintereinander angeordnet. 



   Statt die beiden Kontaktmittel auf verschiedenen Seiten des Papierstranges anzuordnen. kann man sie auch gemäss Fig. 3. nebeneinander auf dem Zylinder 1 befestigen. Zur Kontaktgebung lassen sich in diesem Fall gleichfalls Bürsten verwenden, wie sie oben an Hand von Fig. 1 beschrieben wurden. 



  Man kann dazu aber auch Aufdruck von stromleitender Farbe auf dem zu steuernden Papierstrang vorsehen, muss dann aber den Steuerstrom so klein halten, dass eine Gefährdung des Papiers nicht eintritt. 



   Die Steuerung der elektrischen Kontakte kann weiter mit Hilfe von Saugluft in der Weise erfolgen, dass gemäss Fig. 4 am Zylinder 1 Bohrungen 30 vorgesehen werden, in denen je ein Kolben 81 verschiebbar gelagert ist. Dieser steht mit Hilfe einer Pleuelstange mit. je einem Kontakthebel.   32     bzw. 8. 3   in Verbindung, die um einen gemeinsamen Bolzen 84 gleichfalls an dem Zylinder 1 drehbar gelagert sind und an ihrem freien Ende Kontaktstücke besitzen, die mit entsprechenden Kontakten. 35   bzw.'36 auf   der Nabe des Zylinders zusammenarbeiten. Den Kontakthebeln. 32 und   33 wird   ein elektrischer Strom am besten mittels des Bolzen. 34 zugeleitet, während die Kontakte. 35 und. 36 an Spulen mit verschiedenem Wicklungssinn angeschlossen sind, die auf dem Anker des Regelmotors sich befinden.

   Durch   Federn-37   werden die Kolben 31 in Richtung auf die Nabe des Zylinders zugedrängt. Entgegen dieser Federkraft können sie durch einen Saugzug zurückgezogen und dadurch die Kontakte. 32, 35 einerseits   und.') 6   andrerseits offengehalten werden. Zu diesem Zweck sind die Bohrungen : 30 mit ihrem rückwärtigen Ende an je eine kleine Mulde 38 bzw. 39 angeschlossen, die am Umfang des Zylinders 1 vorgesehen sind. und deren jede durch eine Saugleitung 40 bzw.   41   mit einer Saugpumpe in Verbindung steht. Zwischen den   Mulden.'38 und. j9. ist   genügend Platz, um in ihnen die Saugwirkung unbeeinflusst voneinander zur Wirkung kommen zu lassen. Nach aussen hin werden die Mulden. 38,. 39 durch den um den Zylinder 1 liegenden Papierstrang geschlossen.

   So lange die in letzterem vorgesehenen   Loehungen   immer auf das Zwischenstück des Zylindermantels 1 zwischen den Mulden   88   und   39   auflaufen, bleiben beide 
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 Lochungen in den Bereich einer der beiden   Mulden 88 bzw. 89. Sie   lassen dann in dieser einen wirksamen Unterdruck nicht mehr entstehen, so dass eine der Federn 37 den betreffenden Kolben 31 nach dem Innern des Zylinders 1 drängt und den Kontakt. 32, 35   oder. 33,. 36 schliesst, wodurch   dann unter Mitwirkung von Relais der Regelmotor, der den Zulauf des Papierstranges 15 beeinflusst, zur Wirkung gelangt. 



   Zur Steuerung des Motors lassen sich auch Selenzellen 50 und 51 verwenden, die gemäss Fig. 5 auf dem Zylinder 1 angeordnet sind. Sie werden ähnlich wie die Kontaktstreifen 2-5 gemäss dem Aus-   führungsbeispiel   nach den Fig. 1-3 über Kontaktringe zu dem Regelmotor geführt. Im Bereich der Selenzellen 50 und 51 ist der Zylinder 1 durch eine Haube 52 umschlossen, die derart gestaltet ist, dass an der einen Stelle der Papierstrang 15 gemäss Fig. 6 dem Zylinder 1 zulaufen und an einer andern Stelle von ihm ablaufen kann. Dort, wo der Papierstrang 15 am Zylinder 1 anliegt, bildet die Haube 52 ein Gehäuse, in dem mehrere Lampen 58 angeordnet sein können.

   In der Papierbahn 15 sind   Loehungen   vorzusehen, durch die bei seinem Vor-oder Nacheilen eine der Selenzellen 50 oder 51 durch die Lampen 53 und die spiegelnde Innenwandung der Haube 52 beleuchtet werden kann. Es ist auch möglich, statt die Beleuchtung durch Lochungen in der Papierbahn hindurch auszuführen, die Unterschiede in der Lichtdurchlässigkeit des Papiers an den bedruckten und nicht bedruckten Stellen zur Steuerung des Regelmotors auszunutzen, indem die Selenzellen 50 so weit nach dem Innern des Zylinders 1 verlegt werden, dass sie unter den Druckbildern liegen und zwischen ihnen ein unbedruckter Rand sich befindet. 



  Statt der Selenzellen können auch Caroluszellen oder andere Vorrichtungen verwendet werden, die auf Unterschiede in der   Lichtstärke ansprechen. Man konnte nach   dem gleichen Gesichtspunkt   naturgemäss   auch andere Vorrichtungen verwenden, die etwa auf andere Strahlen oder sonstige Kräfte ansprechen. 



   Falls die elektrischen Ströme, die durch die am Zylinder 1 vorgesehenen Regelvorrichtungen 
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 Zweck wird insbesondere der Zylinder 1 doppelt so gross wie der Druekzylinder auszuführen sein und dementsprechend zwei Regelvorrichtungen der jeweils in Betracht kommenden Art an zwei einander gegenüberliegenden Stellen besitzen müssen, damit immer mindestens eine von ihnen zur Durchleitung des Stromes in Wirkungsstellung ist. 



   Bei der Ausführung der beschriebenen Einrichtung ist schliesslich noch auf die Möglichkeit eines Reissens der Papierbahn   Rücksicht   zu nehmen. In solchem Fall entstehen leicht Kurzschlüsse, die unter Umstanden   gefährlich   werden   könnten,   weil die Regelvorrichtungen den Motor gleichzeitig in beiden Laufrichtungen anzutreiben suchen. Um die damit verbundenen Missstände auszuschalten, können verschiedene Wege eingeschlagen werden.

   Am einfachsten wird die erforderliche Sicherheit gegen die gleichzeitige Einschaltung zweier entgegengesetzt zueinander wirksamer Relais dadurch geschaffen. dass man sie gemäss Fig. 7   über Hilfssehalter   an die   Stromleitung anschliesst.   Von den an die Regelvorrichtungen des Zylinders 1 angeschlossenen Spulen 26 und   27   wird die erstere (26) an den Schaltkontakt 56 und die andere 27 an den Schaltkontakt 57 je eines Schalters angeschlossen, von denen der erstere von dem   Hauptschalter. 58   betätigt wird, der unter dem Einfluss der Spule 27 steht, während der 
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 zu erkennen, dass durch das Ansprechen eines der beiden Relais die Stromzuleitung zum andern unterbrochen wird. wodurch Kurzschlüsse mit Sicherheit verhütet werden.

   In die eben genannte Stromzuleitung ist ferner ein Schalter 60 eingebaut, der unter dem Einfluss einer Spule 61 steht. Diese liegt in dem Stromkreis eines Schalters, der zur Wirkung gelangt, sobald das Papier reisst. Derartige Schalter sind in mannigfachster Weise bereits bekannt. Unter ihrer Wirkung werden die beiden Spulen 26 und 27 beim Reissen der Papierbahn völlig von der Stromzuleitung abgeschlossen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur registerhaltigen Zuführung eines vorbedruckten und von einer Rolle abzuziehenden Umschlag-und Beilagenstranges zu den aus einer Druckmaschine kommenden   Druckerzeug-   nissen nach Patent Nr. 113707, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Regelzylinder, um den der zu steuernde Papierstrang über einen bestimmten Winkelbereich herumgeführt ist,   Regelungsvorrichtungen   für eine Kraftquelle zur Beeinflussung des Papierlaufes vorgesehen sind, die mit Hilfe des zu steuernden Papierstranges beeinflusst werden und mit den auf letzterem in diesem Sinne wirksamen Anordnungen in einem möglichst grossen   Winkelbereich während jeder Umdrehung des Regelzylinders in Wirkungs-   zusammenhang bleiben.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass an dem Regelzylinder EMI3.3 in dem die Papierbahn am letzteren anliegt, an ihn herangedrückt werden. wobei durch die Bürsten Kontakte geschlossen werden, die den Elektromotor zur Regelung des Papierzulallfes entsprechend beeinflussen.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass um den Regelzylinder ein biegsames und stromleitendes Mittel geführt ist. das durch Durehlochungen der Papierbahn hindurch mit auf dem Zylinder vorgesehenen Kontakten bei unrichtigem Lauf des Stranges in Verbindung tritt.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Zylinder elektrische Kontakte vorgesehen sind, die mit Hilfe von Druck-oder Saugluft betätigt werden, wobei in die Zuleitung zu den Druck- oder Saugleitungen Öffnungen nach der Zylinderoberfläche ausmünden, die durch den um den Zylinder herumgeführten Papierstrang geöffnet und geschlossen werden.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Zylinder mehrere EMI3.4 ende von einem Gehäuse umschlossen ist, in dem die die betreffenden Strahlen erzeugenden Quellen (z. B. Lampen) untergebracht sind. damit die Vorrichtungen Zellen u. dgl. nach Massgabe des um den Zylinder heranlaufenden Papierstranges bestrahlt werden. EMI3.5 vorgesehenen Vorrichtungen die Magnetspulen von Relais über Schalter angeschlossen sind, die vom jeweils andern Relais gesteuert werden und die Stromleitung unterbrechen, wenn jenes Relais eingeschaltet ist.
AT117894D 1927-07-05 1929-03-04 Vorrichtung zur registerhaltigen Zuführung eines vorbedruckten und von einer Rolle abzuziehenden Umschlag- und Beilagenstranges zu den aus einer Druckmaschine kommenden Druckerzeugnissen. AT117894B (de)

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