DE491963C - Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausgleichen der Laengenaenderungen einer vorher bedruckten Bahn gegenueber einer Schneidvorrichtung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausgleichen der Laengenaenderungen einer vorher bedruckten Bahn gegenueber einer Schneidvorrichtung

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DE491963C
DE491963C DEH95460D DEH0095460D DE491963C DE 491963 C DE491963 C DE 491963C DE H95460 D DEH95460 D DE H95460D DE H0095460 D DEH0095460 D DE H0095460D DE 491963 C DE491963 C DE 491963C
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    • B26D5/00Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D5/20Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed
    • B26D5/30Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed having the cutting member controlled by scanning a record carrier
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Ausgleichen der Längenänderungen einer vorher bedruckten Bahn gegenüber einer Schneidvorrichtung Zum Ausgleich der sich durch das Trocknen ergebenden. Längenänderungen bei zu bedruckenden Papierbahnen sind Maschinen bekannt, bei denen die Papierbahn auf eine elektromagnetische Vorrichtung einwirkt, wodurch bei Längenänderungen der Papierbahn die Geschwindigkeit des Antriebsrades geändert wird. Die Einwirkung der Papierbahn auf die elektromagnetische Vorrichtung wird durch in der Papierbahn angeordnete Löcher hervorgerufen, die eine mit Warzen versehene Scheibe entsprechend etwaigen Längenveränderungen mit größerer oder geringerer Geschwindigkeit antreiben. Bei stetigem Betrieb ergibt sich so ein stetiger Ausgleich, der jedoch den Nachteil hat, daß die Regelvorrichtung nicht zur Ruhe kommt, «wodurch der ganze Antrieb unruhig wird.
  • Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich die nach dem Verfahren gemäß Erfindung gebaute Vorrichtung dadurch, daß die Regelungswirkung nur während einer vorher bestimmten Zeitdauer ausgeübt wird, unabhängig von der Ausdehnung und Dauer des Fehlers in der Bandlänge. Ist nach der ersten Regelung noch ein Fehler vorhanden, so wird die Regelung so lange wiederholt, als noch ein Fehler vorhanden ist. Gegenüber den bekannten Vorrichtungen hat die gemäß Erfindung ,den Vorteil einer ruhigeren und genaueren Regelung und eines besseren Ganges der Maschine.
  • In den Zeichnungen zeigen die Abb. i bis 4. verschiedene Ausführungsformen -der Erfindung. Die Abb. 5 zeigt schematisch meinem teilweisen Aufriß eine Maschine zur Herstellung von Säcken mit den Regelvorrichtungen gemäß der Erfindung. Abb. 6 ist ein Grundriß zu Abb. 5.
  • Eine Walze A, über die eine Papierbahn o. dgl. in die Maschine geleitet wird, trägt einen ununterbrochenen metallischen Kontakt. Dieser kann die Form eines Metallbandes haben, das einen Teil der Walze bedeckt, oder die Walze selbst kann gänzlich aus Metall bestehen, so daß sie als Leiter für den elektrischen Strom dient. Die durch die strichpunktierte Linie angegebene bedruckte Papierbahn, die eine Reihe von hintereinanderliegenden Lochungen trägt, geht auf ihrem Wege in eine weitere Verarbeitungsmaschine über diese Walze A; und Übereinstimmend mit dem Wege der Lochreihen ist eine Anzeigevorrichtung oder eine feste, später als Anzeigerbürste bezeichnete Kontaktbürste a. angeordnet, so :daß ein Kontakt zwischen der Bürste und der WalzeA öder dem Metallband hergestellt wird, wenn ein einzelnes Loch unter der Bürste a hinweggeht und Strom aus der Bürste a. zur Walze A strömt, oder umgekehrt.
  • Um der Walze A Strom zuzuführen oder von dieser den Strom abzunehmen, ist eine zweite, später als Zuführungsbürste bezeichnete Bürste oder ein zweiter Kontakt al- so angeordnet, daß er -dauernd auf der Metallwalze A oder auf dem Metallband aufliegt.
  • Auf oder in der Nähe -der Maschine ist ein umlaufender metallener Steuerzylinder B vorgesehen, der die Form einer auf Zapfen oder auf einer Welle angeordneten Scheibe hat. Der Rand dieser Scheibe ist mit einem Streifen oder mit einem kurzen Sektor von Isoliermaterial b versehen, so daß jeder Kontakt, der auf dem Rande der Scheibe B angreift, einmal während jeder Umdrehung über dem Isolierstreifen laufen muß.
  • Gemäß der Erfindung sind zwei Kontaktbürsten b11 und b2 vorgesehen, die auf dem Rand der Steuerscheibe B laufen und durch elektrische Leitungen mit einem später zu beschreibenden Stromkreis verbunden sind.
  • Eine dritte Kontaktbürste b3 greift an der metallenen Scheibe B so an, daß sie für die Zuführung oder für die Rückleitung des Stromes zur oder von der Steuerscheibe B wirken kann.
  • Nicht gezeichnete Zugwalzen von der gewöhnlichen Bauweise ziehen - die bedruckte Papierbahn zu einer Schneidvorrichtung. Die Zugwalzen sind so angetrieben, daß sie andauernd vorwärts ziehen und der Schneidvorrichtung eine etwas größere Bahnlänge zuzuführen suchen, als durch das vorhergehende Bedrucken der Papierbahn gerechtfertigt ist, oder mindestens eine Länge, die nicht kleiner ist als der größte Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Lochungen. Eine von diesen Zugwalzen oder beide sind mit einer elektromagnetischen Bremse versehen, um die Umlaufsgeschwindigkeit der Zugwalzen zu verzögern und dadurch die Einstellung der Aufdrucke in bezug auf die Schnittlinien durch zeitweises Verkleinern der gelieferten Bahnlänge zu berichtigen. Der Antrieb der Zugwalzen kann durch eine Reibungskupplung erfolgen. Man kann daher eine Schlüpfung eintreten lassen, wenn die Bremse angezogen ist.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform können die Zugwalzen so angetrieben werden, daß sie zwar ebenfalls der Abschneidevorrichtung einen Überschuß an Papierbahnlänge zuführen, aber es kann dabei eine Vorrichtung vorgesehen werden, die in der Art einer Bremse auf die Bahn wirkt und eine Verkürzung ihres Weges bewirkt, bevor sie die Zugwalzen erreicht. Wenn eine solche Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, wird die Bahn augenblicklich gegenüber den Zugwalzen zurückbleiben, und diese werden schlüpfen und infolgedessen eine kleinere Bahnlänge der Schneidvorrichtung zuführen, als sie liefern würden, wenn sie auf die nicht verzögerte Bahn einwirken könnten.
  • Die Bremse o. dgl., gleichviel ob sie auf die Zugwalzen selbst oder auf die Bahn vor deren Eintritt zwischen -die Zugwalzen wirkt, kann mit Vorrichtungen versehen werden, durch die die Stärke der verzögernden oder bremsenden Wirkung verändert oder eingestellt werden kann.
  • Die umlaufende Steuerscheibe 13 wird synchron mit der Schneidvorrichtung in Umlauf versetzt, d. h. im 'vorliegenden Falle macht für jede Einwirkung der Schneidvorrichtung auf die Bahn die umlaufende Steuerscheibe B eine Umdrehung.
  • Die Kontaktbürste bi, die auf dem Rande der umlaufenden Scheibe ß schleift, wird mit einem Pol, z. B. mit dem positiven Pol, einer geeigneten Stromquelle durch eine Leitung i verbunden. Die Bürste b2 wird durch eine Leitung :2 mit der Zuführungsbürste a1 verbunden. Die Anzeigerbürste a ist mit dem anderen, beispielsweise dem negativen Pol der Stromquelle durch eine Leitung 3 verbunden, die in ihrem elektrischen Stromkreis ein Relais ,4 .enthält. Dieses zieht bei seiner Erregung einen Anker oder einen Schalter 5 herab.
  • Die dritte Bürste oder der Kontakt b3 ist durch eine Leitung 6 mit dem Schaltarm des Relais q. verbunden. Am Relais d oder in einer anderen geeigneten Lage ist ein paralleler Stromkreis 7, 8 vorgesehen, der einer elektromechanischen Bremse an den nicht gezeichneten Zugwalzen der Maschine Strom zuführt.
  • Die Kontakte V und b2 der Steuerscheibe B sind an deren Umfang in einem ge- wissen einstellbaren Abstand voneinander angeordnet, so daß der Strom mit Rücksicht auf die in Abb. i durch den Pfeil angegebene Umdrehungsrichtung der Scheibe B nach jeder beliebigen Zeitspanne getrennt wird bis zu jener, die annähernd einer Drucklänge entspricht, die der Abschneidvorrichtung zugefiihrt wird.
  • Wenn die Bürste b3 beispielsweise sich gegen die Mitte der metallenen Scheibe B legt, also außerhalb des Weges der an der Seite der Scheibe sitzenden Isolierung b liegt, kann die Bürste b' mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung in Übereinstimmung mit der Zeit, während der die Bremse arbeiten soll, näher oder entfernter vom Kontakt b2 eingestellt werden. Wenn die Bürste b3 in dem Wege der Isolierung b liegt, wird der Strom unterbrochen, sobald die Isolierung b bei der Bürste b3 ankommt. Um die Dauer des Stromdurchganges zu ändern, muß diese Bürste b3 an Stelle der Bürste b1 einstellbar sein. Die hier in Rede stehende Dauer des Stromdurchganges wird länger sein, wenn die Bürste hl zur Unterbrechung des Stromes benutzt wird., da die Isolation erst b3, dann b1 erreicht.
  • Die Zugwalzen werden so eingestellt, daß sie einen vorher bestimmten größten Überschuß vom Papier o. dgl. zuführen, der größer sein muß als die größte Streckung der Bahn; denn wenn sich die zuzuführende Bahn gestreckt hat, so müssen größere Längen von der Bahn im Vergleich zu den Entfernungen, in denen die Bahn bedruckt worden ist, abgeschnitten werden, aber der Auf druck muß in der richtigen relativen Lage sein. Wenn die Streckung geringer ist, als dem dein Schneidwerk zugeführten Üb.erschuß entspricht, oder wenn die Bahn geschrumpft ist, so rutscht der Aufdruck nach vorn, und die Verzögerung muß dies berichtigen und den Aufdruck in die richtige Lage zurückbringen. Die Walzen liefern also dem Schneidwerk dauernd einen gewissen Überschuß, so daß der Aufdruck nur nach vorn rutschen kann und ein Ausgleich nur in einer Richtung notwendig ist.
  • Im Betriebe wird die umlaufende Steuerscheibe B so eingestellt, daß in dem Augenblick, in dem die Abschneildevorrichtung die Bahn durchschneidet, der Isolationsstreifen b der umlaufenden Steuerscheibe unter dem Kontakt b2 liegt; zu diesem Zwecke -,-erden die Zugwalzen bewegt, bis die Abschneidevorrichtung die Bahn in der richtigen Stellung durchschneidet. Die Maschine wird hierauf von Hand zurückgedreht, bis eine Durchlochung unter die Anzeigebürste a kommt. Der- Steuerzylinder B wird gedreht, bis der Isolationsstreifen b unter die Bürste b' zti liegen kommt.
  • Nimmt man an, daß die Papierbahn der Schneidvorrichtung in richtiger Übereinstimmung mit der Arbeitsweise der Schneidvorrichtung zugeführt wird, und daß die richtigen Bahnlängen zugeführt werden, so wird die Anzeigerbürste a mit ihrer Walze A durch ein Loch in der Bahn gleichzeitig mit der Ankunft des Isolierstreifens b unter der Bürste b= keinen Kontakt herstellen; infolgedessen wird kein Strom im elektrischen Stromkreis fließen. Wenn jedoch die Zugwalzen eine größere Bahnlänge der Schneidvorrichtung zuführen, als erforderlich ist, so wird die entsprechende Durchlochung in der Bahn bei der Anzeigerbürste a vor der Ankunft des Isolierstreifens b unter dem Kontakt b' eintreffen. Unter diesen Verhältnissen wird der erste elektrische Stromkreis durch das Loch in der Papierbahn geschlossen, nämlich Leitung r, Bürste b1, Steuerscheibe B in ihrem leitenden Teil, Bürste b', Zuführungsbürste a1, Walze A, An.zeigeibürste a, Relais d., negative Leitung 3 und Bremsstromkreis 7, B. Dadurch wird das Relais .4 v eranlaßt, den Anker 5 in Tätigkeit zu setzen und die Bürste b3 in den elektrischen Stromkreis einzuschalten. Fast unmittelbar danach v eranlaßt die fortgesetzte Drehring der Steuerscheibe B die Unterbrechung des Hauptstromkreises, weil der Isolierstreifen b unter die Bürste b2 kommt, oder weil die Bahn bei der Anzeigerbürste a den Strom unterbricht, Umstände, unter denen der Strom durch den sogenanntenHilfskreis geht, nämlich von der Bürste V über die Scheibe B in die Bürste b3, die Leitung 6 und durch den Anker 5, die Leitung 7 und zurück zum negativen Pol durch die Leitungen .1 ., 8 und 3. Auf diese Weise enthält der zweite Stromkreis die positive Zuführungsleitung r, die Bürste b1, die Steuerscheibe B, die Bürste b3, den Anker 5, - die Relaiswicklung .4 und die negative Leitung 3 mit dem Bremsstromkreis 7 und 8 in Parallelschaltung. Das Schließen dieses Stromkreises veranlaßt die Bremse o. dgl., auf die Zugwalzen einzuwirken und die Zuführung der Bahn zu verzögern.
  • Der Hilfsstromkreis 7, 8 wird während einer vorher bestimmten Zeit geschlossen gehalten, bis der Isolierstreifen b an der Steuerscheibe B an der Bürste b3 oder, wenn die Bürste b3 seitlich neben der Isolation liegt, bei der Bürste b1 ankommt, wodurch der Stromkreis unterbrochen wird. Der Hilfsstromkreis wird erst wieder hergestellt, wenn wieder eine Durchlochung unter die Anzeigerbürste a zu liegen kommt, bevor der Isolierstreifen b mit der Bürste b' zusammentrifft. Auf diese Weise wird nach jeder Regelung die Bahn wieder mit der eingestellten Geschwindigkeit vorgezogen.
  • In einer abgeänderten Ausführungsform kann statt einer feststehenden Anzeigerbürste eine umlaufende Anzeigerbürste oder ein umlaufender Kontakt benutzt ,-erden. In dieser Ausführungsform ist die obere Walze A (Abt. 2) mit einer gebogenen Bürste oder einem gebogenen Kontakt a versehen, der im Wege der Durchlochungen der Bahn angeordnet ist. Die umlaufende Kontaktbürste a ist so eingerichtet, daß sie unter gewissen Bedingungen durch die Durchlochungen in der Bahn hindurch mit einer unter ihr liegenden Walze Al einen Kontakt herstellt.
  • Die Walzen A, Al sollen mit der Schneidvorrichtung synchron angetrieben werden. Die untere Walze Al kann ganz aus Metall hergestellt werden, oder es kann ein Teil von ihr z. B. ein Metallband tragen, das als Leiter wirkt.
  • Die Walze A' hat durch eine Bürste b°- eine dauernde elektrische Verbindung. Eine zweite Bürste b-- ist für die Walze A1 vorgesehen und liegt in dem Wege eines Isolationsstreifens b oder Blockes b, mit dem die Walze A'- ausgerüstet ist. Bei dieser Ausführungsform läuft der Hauptstromkreis von dem positiven Pol der Stromquelle über die Leitung i, die Relaiswickelung q., die umlaufende Anzeigenbürste a, die Walze A', die Kontaktbürste b2 und die Rückleitung 3 zum negativen Pol der Stromquelle. Der zweite Stromkreis geht von dem positiven Pol der Stromquelle über die Relaiswickelungen q. und den parallel geschalteten Stromkreis 7, 8 der Bremsvorrichtung, den Anker 5, den Kontakt b3, die Walze Al, die Bürste b2 und die. Rückleitung 3 zum negativen Pol der Stromquelle.
  • Es muß darauf hingewiesen werden, daß der parallel geschaltete Stromkreis 7, 8 sowohl im ersten als auch im zweiten Stromkreis liegt, aber als ein Teil des zweiten Stromkreises behandelt wird, da er auch Strom geliefert erhält, nachdem der Hauptstromkreis unterbrochen worden ist.
  • Im Betriebe wird die tonlaufende Anzeigenbürste a so eingestellt, -daß die Durchlochungen gerade hinter ihr aufeinanderfolgend vorübergehen.
  • Wenn die bedruckte Bahn in richtiger Weise dem Schneidwerk zugeführt wird, so wird eine Durchlochung zwischen den beulen Walzen A, A1 zu spät ankommen, um von der umlaufenden Anzeigenbürste a getroffen zu werden, so daß diese den elektrischen Stromkreis - mit der unter ihr liegenden Walze A'- nicht schließen und damit,die Zugwalzen nicht bremsen kann. Sobald aber die Zugwalzen, die die Zuführung zur Schneidvorrichtüng besorgen, eine größere Bahnlänge, als erforderlich ist, vorschieben, wird die nächste Durchlochung die Kontaktstelle zwischen den beiden Walzen A, A' erreichen, bevor die umlaufende Anzeigenbürste a die an Umfang gelegene Kontaktstelle verläßt. Infolgedessen wird der elektrische Kontakt durch die Durchlochung hergestellt, und der erste Stromkreis wird über der Bürste b2 geschlossen.
  • Der durch die Anzeigevorrichtung mit Hilfe einer Durchlochung hergestellte Kontakt veranlaßt unmittelbar den durch das erregte Relais q. angezogenen Anker 5, -den Hilfsstromkreis 7, 8 über den Kontakt b3 zu schließen. Sobald die Durchlochung und die umlaufende Anzeigenbürste a sich von der Kontaktwalze oder von dem Kontaktstreifen.Al entfernen, wird der erste Stromkreis unterbrochen. Der zweite Stromkreis wind während der Drehung des Isolationsstreifens b so lange erhalten, bis dieser den Kontakt b3 erreicht, wonach der zweite Stromkreis unterbrochen wird.
  • Die Dauer des Stromlaufes im zweiten Stromkreis hängt von der Einstellung der Bürste b3 und des Isolationsstreifens b ab. Um ,die Zeit, in der die Bremse auf die nicht gezeichneten Zugwalzen zur Wirkung kommt, durch das Schließen des Hilfsstromkreises zu ändern, kann die Bürste b3 durch eine beliebige Vorrichtung in -einer gekrümmten Bahn eingestellt werden.
  • Die vorstehende Beschreibung bezog sich auf die Anwendung,der Erfindung in Fällen, in denen die Zugwalzen so angetrieben werden, daß sie einen Überschuß von Papier liefern.
  • Die Erfindung kann jedoch so ausgeführt werden, daß man die Zugwalzen in der Weise antreibt, daß sie dauernd eine um einen Bruchteil kleinere Menge Papierbahn liefern, als durch den vorharndenen Aufdruck gefordert oder gerechtfertigt ist. In diesem Falle liefern die Zuführungswalzen normal eine etwas geringere Länge, als dem Aufdruck entspricht, und die abgeschnittenen Bögen -würden um einen Bruchteil kleiner sein, als beabsichtigt ist. Wenn die Bahn geschnimpft ist, muß die Minderförderung größer sein als die größte Schrumpfung; wenn die Schrumpfung kleiner ist als die Minderförderung- oder sich die Bahn gedehnt hat, -,vird'die Zuführung der Bahn beschleunigt, so daß die Berichtigung nur auf Fehler in einer Richtung Anwendung findet. Die mit Hilfe der Anzeigevorrichtung eingeschalteten Steuervorrichtungen beschleunigen den Vorschub der Bahn zur Schneidvorrichtung, j e nach den Umständen, die eine Berichtigung des Vorschubs notwendig machen.
  • Gemäß einer einfachen Ausführungsform für diese Anwendung der Erfindung können die vorderen Zugwalzen eine Bremsvorrichtung haben, die anfänglich so eingestellt wird, daß diese die Zugwalzen hindert, diejenige Bahnlänge zu liefern, die sie entsprechend ihrem- Umfang oder entsprechend ihrer durch -den Antrieb erzeugten Umdrehungagesch-w indigkeit liefern würde, wenn sie nicht behindert wären. Unmittelbar, nachdem die Maschine beginnt, ungenügende Bahnlängen zu liefern, stellt die Anzeigevorrichtung in der vorher beschriebenen Weise einen Stromkreis her ünd erzeugt ein Nachlassen der auf die Zugwalze wirkenden Bremse, worauf die Zugwalzen unmittelbar beginnen, eine größere Menge der Bahn zu liefern, als sie normal geliefert hätten. Die Zugwalzen werden fortfahren, die größeren Längen zu liefern, bis das steuernde Glied bei seiner Drehung den Strom ausschaltet, so daß die auf die Zugwalzen wirkende Bremse wieder angezogen wird.
  • Entsprechend einer anderen Ausführungsform kann die Anzeigevorrichtung so eingerichtet werden, daß sie sowohl die Beschleunigung der Zuführungsgeschwindigkeit als ,auch die Verzögerung der Bahn steuert, entsprechend einer zu geringen oder zu großen Zuführung zur Schneidv orrichtung. Dies kannbewirkt werden durch die Anordnung eines umkehrbaren Motors, der ein Ausgleich- oder ein Planetengetriebe antreibt, das für die Zugwalzen-bestimmt ist. Man kann auch ein Paar von Bremsen benutzen, von denen die eine so eingerichtet ist, daß eine gleichmäßige Geschwindigkeit der Zuführungswalzen erreicht wird, bis die Bremse nachgelassen wird, damit eine Geschwindigkeitszunahme eintritt. Die andere Bremse, deren Wirkung jener der ersten Bremse überlagert wird, wird so eingerichtet, daß sie eine Verzögerung der Bahn hervorbringt.
  • Im Falle der Steuerung durch Beschleunigung und Verzögerung der Bahn kann ein Paar Anzeigevorrichtungen angeordnet werden, so daß der eine oder andere Stromkreis, wenn eine zu große- oder zu geringe Bahnlänge geliefert wird, geschlossen wird, um die entsprechende Bremse zur Wirkung zu bringen.
  • Bei Ausführung des Erfindungsgedankens zum Zwecke der Erzeugung einer Verzögerung oder einer Beschleunigung der Zuführungsgeschwindigkeit der Bahn zur Schneidvorrichtung im Falle, daß die bedruckte Bahn eine vorher bestimmte, normale Geschwindigkeit über- oder unterschritten hat, wird nach Abb. 3 eine Walze A der Maschine mit einem Paar von Anzeigerbürsten oder Kontakten a, a+ ausgerüstet. Die Bürsten a, a+ sind auf den Umfang der Walze f1 in genügendem Abstand voneinander angeordnet, damit eine Durchlochung der Bahn sich in der Mitte zwischen beiden einlegen kann, sowie in der Weise, daß, wenn eine Durchlothung um eine vorher bestimmte Zeit früher oder später bei einer oder der anderen der Anzeigerbürsten ankommt, der zugehörige Stromkreis mit Hilfe eines oder beider Steuerscheiben B geschlossen wird. Eine dritte Bürste a1, die der bereits beschriebenen Zuführungsbürste ähnlich ist, wird für die Walze A vorgesehen und so eingerichtet, daß sie als dauernde elektrische Zuführungsvorrichtung wirken kann.
  • Zwei Steuerzylinder B, B1 werden vorgesehen, die synchron mit der Schneidvorrichtung umlaufen. Jede Scheibe hat drei Bürsten, nämlich e, e1 und e2, in Verbindung mit der Scheibe B, die den Verzögerungsstromkreis herstellt, und drei Bürsten, f, il und f2 in Verbindung mit der Scheibe Bi, die den Stromkreis zur Beschleunigung der Bahn herstellt. Für jede der Scheiben B und BI ist ein Isolationsstreifen b bzw. b1 vorgesehen.
  • Die Relais q. und 4a sind mit Ankern 5 und 5a ausgerüstet und werden in, den Stromkreisen für die Einschaltung von parallelen Steuerstromkreisen 7, 8 und 7a, 8" für die Bremsvorrichtungen der Zugwalzen in die Hilfsstromkreise nach der bereits beschriebenen Regel eingeschaltet.
  • Die Leitungen 7, 8 gehen zu einer Vorrichtung, die die Beschleunigung der vorderen Zugwalzen bewirkt, und die Leitungen 7a;. 8a steuern die Verzögerung der Zugwalzen. Die Vorrichtungen, die an oder in Verbindung mit den Zugwalzen zur Erzielung dieser Zwecke benutzt werden, können von beliebiger Art sein. Man kann beispielsweise einen umkehrbaren Motor oder Bremsvorrichtungen verwenden, wie früher angegeben wurde.
  • Wo ein umkehrbarer Motor oder eine zu ihm gehörige Vorrichtung für die Beschleunigung oder Verzögerung- der Geschwindigkeit der Zugwalze vorhanden ist, können die Leitungen 7, 8 und 7a, 8a zur Steuerung eines Schalters benutzt werden, um eine oder die andere Leitung eines Paares. von Leitungen mit dem Motor zwecks -Umkehrung des Stromes zu verbinden.
  • Die verschiedenen Bürsten. Relais und Schaltvorrichtungen sind entsprechend Abb. 3 verbunden. Die Scheiben B, BI werden so eingestellt, daß unter normalen Bedingungen, wenn die Zuführung der Bahn zu der Schneidv orrichtun.g den Forderungen entspricht und die Bahn mit der Schneidvorrichtung richtig übereinstimmt, der Isolationsstreifen b unter die Bürste e tritt und der Isolationsstreifen b1 die Bürste f in dem Augenblick verläßt, wenn eine Durchlochung unterhalb der Bürste a einerseits und unterhalb .der Bürste a.+ andererseits hindurchgeht. Mit Rücksicht auf den kurzen Kontakt, den die Bahn mit der Walze A hat, kann die Einstellung so angeordnet werden, daß eine Durchlochung der Bahn in der Mitte zwischen den Bürsten a und a.+ liegt, wenn die Isolationsstreifen b, bi sich in der oben angegebenen Lage befinden, wie in Abb. 3 schematisch dargestellt ist.
  • Wenn die Bahn eine längere Berührung mit der Walze A hat, oder wenn irgendein anderer Grund vorliegt, können die Bürsten a und a+ verschieden eingestellt werden, wobei es in der Hauptsache auf die Zeit ankommt, in der die Einstellung der Isolationsstreifen b, b1 in bezug auf ihre Wirkung in dem Augenblick erfolgt, in dem die Durchlochungen der Bahn unter den Bürsten a und ca+ hindurchgehen. Die Bürsten e1 und e2 und f1 und f2 können verstellbar gelagert sein, um die Zeitspanne zu ändern, während der der Hilfsstromkreis geschlossen gehalten wird, und um infolgedessen die Länge der Zeitdauer einzustellen, während deren die Vorrichtung für die Berichtigung der Bahn wirksam wird. Die Maschine mu& so eingestellt werden, daß sie mittlere Längen der Rolle zuführt, wie es durch die Abstände der Aufdrucke gerechtfertigt ist, und entsprechend der Dehnung oder Schrumpfung der Bahn, die eingetreten ist.
  • Wenn durch die Zugwalzen d'em Schnei:dwerk Bahnlängen zugeführt werden, bei denen der Aufdruck auf den abgeschnittenen Bahnlängen nach vorwärts geschlüpft ist, wird eine Durchlochung der Bahn die Bürste a früher als unter normalen Verhältnissen erreichen, also bevor der Isolationsstreifen b unter die Bürste e gelangt ist. Auf diese Weise wird dem Strom ein Weg freigegeben, nämlich: Bürste e2, Steuerzylinder B, Bürsten e, J, a und durch die Relaiswicklungen 4a zum negativen Pol. Der Schalter 5a wird durch die Erregung der Relaiswickelungen 4a geschlossen und stellt den Hilfsstromkreis her, der den Strom e2, e1, 5a, 4a im parallel geschalteten Stromkreis 7a, 8a führt, um die Verzögerung der Bahn zu erzeugen, bis er unterbrochen wird, wenn der Isolationsstreifen b mit der Bürste e2 zusammenkommt.
  • Wenn die Aufdiucke der von dem Schneidwerk abgeschnittenen Bahnlängen, von deren Vorderwand zu weit entfernt sind, wird eine Durchlochung bei der Bürste-a+ später ankommen und zu einer Zeit, da der Isolationsstreifen b1 die Bürste f verlassen hat, so daß der Hauptstromkreis geschlossen und der Hilfsstromkreis eingeschaltet wird, um die Beschleunigung der Bahn in der bereits im Zusammenhang mit der Verzögerung beschriebenen Weise hervorzurufen.
  • Wenn die Bahn .in d er richtigen Weise zugeführt wird, wird der Weg für den Strom durch beide Steuerzylinder B und Bi durch das Zusammenarbeiten der Isolationsstreifen mit ihren zugehörigen Bürsten nicht geschlossen.
  • Bei Ausführung des Erfindungsgedankens nach einer abweichenden Anordnung für die Regelung der Bahngeschwindigkeit in beiden Richtungen kann ein einziger SteiuerzylinderB (Abb. 4) verwendet werden. Die Walze A, die Bürsten a, a+ und a1 und die Relaiswickelungen 4, 4a, die Schalter und die parallel geschalteten Stromkreise sind so angeordnet, wie für die in Abb.3 dargestellte Ausführungsform bereits beschrieben worden ist.
  • Der Steuerzylinder B ist mit drei Bürsten e, e1 und e= ausgerüstet. Die Bürste e2 ist einstellbar, um die Zeitdauer zu regeln, während der die Beschleunigung oder Verzögerung der Bahn bewirkt wird.
  • Die Einstellung der Teile gemäß dieser Ausführungsform des Erfindungsgedankens ruß so beschaffen sein, daß der Isolationsstreifen b in die in Abb. 4 dargestellte Lage gelangt, wenn die Aufdrucke auf -der Bahn in genauer Übereinstimmung mit dem Arbeiten der Schneidvorrichtung sind und die Durchlochungen zur rechten Zeit zwischen die Anzeigerbürsten gelangen. Die Abmessungen des Isolationsstreifens b und seine Einstellung müssen so eingerichtet werden, daß eine kleine Kontaktfläche für die Bürste e, e1 mit dem leitenden Teil des Steuerzylinders auf jeder Seite des Isolationsstreifens verbleibt mit Rücksicht auf den vorher bestimmten Betrag des Zurückbleibens oder Vorschlüpfens der Bahn, beai dfem die verlangte regelnde Einwirkung beginnt. Dieser Bereich genügt, um die Herstellung des Hauptstromkreises und die Einschaltung des geeigneten Hilfsstromkreises zu . ermöglichen, wenn eine Durchlochung der Bahn zu früh oder zu spät, wie der Fall eben liegt, bei der Anzeigerbürste a oder a+ anlangt, bevor der Isolationsstreifen die Bürste e erreicht hat.
  • Wenn im Betriebe der Aufdruck auf den abgeschnittenen Längen der Bahn nach vorwärts geschlüpft ist, kommt eine Durchlochung bei der Bürste a früher an, als sie soll, aber nachdem der Isolationsstreifen b die Bürste e1 verlassen hat und bevor er die Bürste e erreicht hat, so daß: der Verzögerungsstromkreis über 42 geschlossen wird. Der Grund hierfür liegt indem vorerwähnten Spielraum. In ähnlicher Weise ist, wenn der Aufdruck auf den abgeschnittenen Bahnlängen zurückgeblieben ist und eine Durchlochun.g um einen Bruchteil zu spät bei der Bürste a+ ankommt, der Weg für den Strom von der Bürste e zur Bürste e1 durch die Steuerscheibe B noch bei e offen, und der Beschleunigungsstromkreis über 4 wird geschlossen. Wenn die Durchlochungen richtig ankommen, liegt das rückwärtige Ende des Isolierstreifens b unter der Bürste e1; wenn die Durchlochung unterhalb der Bürste a+ hindurchgeht, und wenn die Durchlocliung unter die Bürste a- gelangt, ist der Isolationsstreifen b unter der Bürste e, so daß in jedem Falle der Weg für den Strom versperrt ist und keine Berichtigung eintritt.
  • Es wird vorgezogen, die regelnde Vorrichtung mit der gleichen. Drehzahl wie die Schneidvorrichtung o. dgl. laufen zu lassen; aber bei gewissen Anwendungen des Erfindungsgedankens kann es, zwein hohe Geschwindigkeiten in Frage kommen, zweckmäßig sein, die Regelvorrichtung nur einen geringen Bruchteil einerUmdrehung für jeden Arbeitsgang der Schneidvorrichtung o. dgl. machen zu lassen. In solchen Fällen wird die Bürste, die mit dem Steuerzylinder zur Wirksamkeit .gelangt, um den Stromkreis zwecks Verzögerung oder Beschleunigung der Bahn herzustellen, veranlaßt, mit einem weiteren Isolationsstreifen über einen Teil des Umfanges des Steuerzylinders in Berührung zu kommen, wobei dieser Isolationsstreifen so angeordnet ist, daß der Stromkreis durch diese Bürste nur dann geschlossen werden kann, wenn der Steuerzylinder diejenige Stellung in bezug auf die Bürste einnimmt, mit der eine besondere Reihe von anzeigenden Durchlochungen zeitweise zusammenarbeitet. Mit anderen Worten, wenn z. B. die Regelvorrichtung so eingestellt wird, daß sie eine halbe Umdrehung für jeden Arbeitsgang der Schneidv orrichtung macht, so würden die Durchlochungen :der besonderen Reihe abwechselnd zur Wirkung kommen, und wenn die unrichtige oder nicht anzeigende Durchlochung bei der Anzeigevorrichtung anlangt, so würde die Bürste auf der zweiten Isolation liegen. Dies kann auch erreicht werden, indem man bei der Anordnung, die beispielsweise in Abb. i wiedergegeben ist, die Bahn mit Lochungen versieht, die in einem derjenigen Zeitentsprechenden Abstand angeordnet sind, die für die Steuerzylinder notwendig ist, um eine Uridrehung auszuführen.
  • Bei der in den Abb. 5 und 6 dargestellten Anordnung entspricht der angegebene Stromkreis demjenigen in Abb. i.
  • Zuführwalzen 13 werden von einer Welle 1a durch eine Zahnradübersetzung gedreht. Die zweiten Walzen 13 werden von, den ersten mittels eines Riemens angetrieben. Ein zwischen den Zuführwalzen 13 arbeitendes Messer 14 wird von der Hauptwelle 12 mittels Kegelräder angetrieben. Das zweite Paar der Zuführwalzen 13 kann mit Hilfe der Bremse io gebremst werden, die von dem in die Leitungen 7 und 8 eingeschalteten Solenoid beeinflußt wird.
  • Die Papierbahn wird über die synchron mit der Schneidvorrichtimg 14 angetriebene Walze A und unterhalb der Walzen il gezogen und hierauf zu den nicht- -dargestellten Vorrichtungen für die Herstellunb von Säcken geführt.
  • Die metallene Steuerscheibe B wird von der Hauptwelle mittels eines Kettentriebes bewegt.
  • Die Bürste bl ist auf einer drehbaren Scheibe angeordnet. Diese Scheibe hat einen Handhebel, mittels dessen sie gegenüber dem Kontakt b2 einstellbar ist. Der zweite Kontakt b$ legt sich gegen die Seite der Metallscheibe B, so daß er von dem Isolierstreifen b nicht beeinflußt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum selbsttätigen Ausgleichen der Längenänderungen einer vorher bedruckten Bahn gegenüber einer Schneidvorrichtung, bei der Durchlochungen der Bahn nacheinander unter eine Vorrichtung kommen, die die Fehler in der Geschwindigkeit der Bahn in bezug auf die Schneidv orrichtung feststellt und eine Berichtigung vornimmt, dadurch gekennzeichnet, d'aß diese Berichtigung der Geschwindigkeit der Bahn in bezug auf die Schnei:dvorrichtung für eine vorher einstellbare Zeitdauer erfolgt und unabhängig von der Ausdehnung und Dauer des Fehlers am Ende der vorher besttimmten Zeitdauer beendet wird, und daß diese eine vorher bestimmte Zeitdauer währende Berichtigung so lange wiederholt -wird, wie der Fehler vorhanden ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der Bahn zu Beginndes Betriebes so eingestellt wird, daß Fehler nur in einer Richtung (Vorschlüpfen des Aufdruckes bei eingeschrumpfter Bahn) oder in der anderen Richtung (Zurückbleiben des Aufdruckes bei ausgedehnter Bahn) auftreten können, und :daß die Geschwindigkeit der Bahn gegenüber der Schneidvorrichtung in dem einen Falle während einer vorher einstellbaren Zeitdauer selbsttätig verzögert und in dem anderen Falle selbsttätig beschleunigt wird, je nach dem zu frühen oder zu späten Eintreffen einer Durchlochung der Bann in der Fehleranzeigevorrichtung.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bahn der Schneidvorrichtun:g zuführende Vorrichtung, z. B. Zugwalzen, eine etwas größere oder kleinere Bahnlänge, als durch das vorherige Bedrucken der Bahn gerechtfertigt ist, oder eine Bahnlänge, dlie nicht kleiner und nicht größer ist als die größte Entfernung zwischen den Aufdrucken, dauernd der Schneidvorrichtung zuführt oder zuzuführen sucht und in dem einien Falle die Geschwindigkeit -der Bahn in bezug auf die Schneidvorrichtung selbsttätig verzögert und im anderen Falle beschleunigt, sobald der Aufdruck, wie durch das zu frühe oder zu späte Ankommen einer Durchlochung in der Fehleranzeigevorrichtung angezeigt wird, aus derDeckung slage schlüpft. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, däß durch die Fehleranzeige ein elektrischer Strom beschlossen ward, um die Regelvorrichtung für die Beschleunigung oder ZTerzögerung der Bahngeschwindigkeit in Betrieb zu setzen, und daß ein Steuerzylinder (B) den Strom für eine vorher bestimmte Zeitdauer nach dem Heraustreten der Durchlochung der Papierbahn aus der Fehleranzeigevorrichtung (a, A) unterhält, um die Regelvorrichtung während einer entsprechenden einstellbaren Zeitdauer in Betrieb zu halten. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß für die Bestimmung der Dauer der Regelung ein umlaufender Steuerzylinder (B) mit einem Zeitschalter verwendet wird, clm den Strom unte@rbmicht, bevor die nächste Lochreihe der Papierbahn in nie Anzeigestellung kommt. 6. Vorrichtung nach Anspruch q. und 5, dadurch .gekennzeichnet, daß eine umlaufende, mit den Durchlochungen zier Papierbahn zusammenarbeitende Fehleranzeigevorrichtung (a, A) entweder mit der Zufuhrvorrichtung (Zugwalzen) der Bahn oder mit der Schneidvorrichtung synchron läuft (Abh.2). 7. Vorrichtung nach. Anspruch q., 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von mit den Durcblochungen zusammenarbeitenden Fehleranzeige vorrichtungen (a, a+, A) und ein Paar von Steuerzylindern (B) mit Zeitschaltern die Geschwindigkeit der Bahn mit Bezug auf die Schneid!vorrichtung einstellen.
DEH95460D 1923-02-03 1923-12-08 Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausgleichen der Laengenaenderungen einer vorher bedruckten Bahn gegenueber einer Schneidvorrichtung Expired DE491963C (de)

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