AT117458B - Reinigungsmittel zum Entfernen von Flecken aus Stoffen u. dgl. - Google Patents

Reinigungsmittel zum Entfernen von Flecken aus Stoffen u. dgl.

Info

Publication number
AT117458B
AT117458B AT117458DA AT117458B AT 117458 B AT117458 B AT 117458B AT 117458D A AT117458D A AT 117458DA AT 117458 B AT117458 B AT 117458B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fabrics
cleaning agent
carbon tetrachloride
removing stains
mixture
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Edward Thorpe
Frances Jane Thorpe
Paul Henry Waller
Original Assignee
Thomas Edward Thorpe
Frances Jane Thorpe
Paul Henry Waller
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomas Edward Thorpe, Frances Jane Thorpe, Paul Henry Waller filed Critical Thomas Edward Thorpe
Application granted granted Critical
Publication of AT117458B publication Critical patent/AT117458B/de

Links

Landscapes

  • Detergent Compositions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Reinigungsmittel zum Entfernen von Flecken aus Stoffen u. dgl. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine nicht brennbare   Reinigungsflüssigkeit,   insbesondere für die Entfernung von   Öl-,   Fett-, Teer-oder anderen Flecken aus Stoffen, Textilien und anderen Materialien mit Ausnahme solcher, welche Gummi enthalten, sowie auf das Verfahren zur Herstellung dieses Reinigungsmittels. 



   Als ein Lösungsmittel für organische Substanzen, insbesondere Fettstoffe, ist Tetrachlorkohlenstoff C.   C14   wohl bekannt. Da er nicht brennbar ist, ist er für diesen Zweck im Haus-und anderen Gebrauch und dort wo Warenvorräte aufgestapelt oder in Massen untergebracht sind, wohl geeignet, hat aber den Nachteil, dass er einen sehr unangenehmen, stechenden Geruch im Rohzustande hat, d. h. in dem Zustande, in welchem er derzeit in der B. D. H.   Standard"A. R."Qualität   von der British Drug Houses Ltd. und anderen vertrieben wird. 



   Mit Rücksicht auf seinen unangenehmen Geruch und in einem gewissen Grade sein sich aus dem Mangel an Durchsichtigkeit ergebendes Aussehen einerseits und seine Tendenz, wenn er zum Entfernen von Fettfleeken dient, einen Rückstand zu hinterlassen oder den Umstand, welcher im allgemeinen technisch als"Ringemaehen"bezeichnet wird anderseits, ist der Gebrauch von Tetrachlorkohlenstoff bei der Benutzung im Haus und anderweitig bis jetzt   praktisch zwec1dos   gewesen. 



   Durch den Gegenstand der Erfindung sollen diese Übelstände ganz oder zum Teil dadurch beseitigt werden, dass dem Tetrachlorkohlenstoff ein Bestandteil oder Bestandteile beigefügt oder einverleibt werden, welche die   Reinigungseigensehaften   in dem Sinne wesentlich verbessern, dass sie einen   Rückstand   vermeiden oder dasjenige, was man technisch als"Ringemaehen"bezeichnet. Die vorhergenannte Eigenschaft erhält der Erfindungsgegenstand ohne Anwendung eines chemischen Prozesses. Wichtig ist hiebei insbesondere die Bildung von freier Salzsäure mit ihren schädlichen Wirkungen auf Stoffe, Textilien usw. zu verhindern. 



   Einer so behandelten Flüssigkeit kann ein Bestandteil oder deren mehrere einverleibt werden, welche den Geruch verbessert oder mässigt, um ihn dem Durehsehnittsgebraucher   erträglich   zu machen. 



   Es ist wichtig, dass der hinzugefügt Bestandteil keinen wahrnehmbaren Fleck hinterlässt, wenn das Mittel auf Stoffe, Textilien usw. gelangt. 



   Insofern in einzelnen Fällen der unangenehme Geruch oder das Aussehen von keiner grossen Bedeutung ist, besteht die Erfindung des weiteren in der Einverleibung von Tetrachlorkohlenstoff in   Eucalyptusöl   von B. D. H.   Standard A. R."Qualität, zu welchen   Terebene (Terpentinersatz, Terpentin mit etwas Schwefelsäure) von B. D. H.   Standard"A. R."Qualität   hinzugefügt wird. Diese chemisch trägen Substanzen enthalten die Reinigung verbessernde Bestandteile, von den vorangegebenen Eigenschaften. 



     Euealyptusöl   dient auch dazu, den Geruch des Tetrachlorkohlenstoffes zu verbessern. 



   Ein Ausführungsbeispiel einer Mischung von Tetrachlorkohlenstoff, Terebene und   Eucalyptusöl   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Es ist ausreichend, wenn der Tetrachlorkohlenstoff mit dem Eucalyptusöl mittels eines Rührers bei einer Temperatur von    150 C'durch   5 bis 10 Minuten durchgemischt und eine nachherige Stehzeit von wenigstens 1-3 Stunden gewährt wird. Das Terebene wird dann hinzugefügt und die Mischung beispielsweise   ähnlich   wie vorher 5-10 Minuten gerührt. Die sich nun ergebende Mischung oder Lösung 
 EMI2.1 
 während welcher Zeit das Gefäss, beispielsweise eine Trommel, eine schwingende oder   schüttelnde   Bewegung erhält. 



   Um die Bestandteile zu mischen, können dieselben in eine Metalltrommel mit seitlicher Öffnung 
 EMI2.2 
 Die Trommel ist auf einer Lagerung horizontal angeordnet und besitzt einen in sie versenkbaren Rührer aus Glas, Porzellan od. dgl. 



   Während des   Rührens   wird die Trommel auf der Lagerung von Hand aus oder anderweitig zweckmässig hin-und her bewegt. 
 EMI2.3 
 3-8 Stunden in dem geschlossenen Behälter stehen gelassen. 



   Um den Geruch des   Tetrachlork011lenstoffes   zu verbessern, wird Caryophyll   (Gewürz-oder   Nelkenöl), u. zw. in dem Verhältnis von ungefähr 7'5 g Oleum Caryophyllorum auf ungefähr   8l   Tetrachlorkohlenstoff. Die Mischung wird durch ungefähr 5 Minuten gerührt. 



   Wo die ganzen oben   angeführten   Zutaten dem Tetrachlorkohlenstoff beigefügt werden sollen, kann die Mischung nach irgendeiner Vorschrift erfolgen, wenn nur die zwei Zutaten, welche   antiseptische   Eigenschaften haben, nämlich Euealyptusöl und lerebene, aufeinanderfolgend in die Masse gemischt   wenden.   



   Nachdem der letzte Bestandteil   hinzugefügt'und   einverleibt worden ist, lässt man die Mischung 
 EMI2.4 
 sie fertig, um in Flaschen abgezogen zu werden. 



   Die zweckmässige Temperatur für die Erzeugung des beschriebenen Mittels ist ungefähr   150 C.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Reinigungsmittel zum Entfernen von Flecken aus Stoffen u.   dgl.,   dadurch gekennzeichnet, dass es aus Tetrachlorkohlenstoff und Eucalyptusöl besteht. 
 EMI2.5 


AT117458D 1927-09-28 1928-09-28 Reinigungsmittel zum Entfernen von Flecken aus Stoffen u. dgl. AT117458B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB117458X 1927-09-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT117458B true AT117458B (de) 1930-04-25

Family

ID=9991927

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT117458D AT117458B (de) 1927-09-28 1928-09-28 Reinigungsmittel zum Entfernen von Flecken aus Stoffen u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT117458B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE475114C (de) Verfahren zur Herstellung eines Zahnputzmittels
DE570876C (de) Verfahren zur Entschwefelung von Erd- und Teeroelen
DE539320C (de) Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Textilprodukten von mattem Glanz
DE523500C (de) Verfahren zur Herstellung von hochkonzentriertem Paraffin
AT133520B (de) Verfahren zur Herstellung von Seifen gegen Textilschädlinge und deren Anwendung.
DE609605C (de) Verfahren zur Herstellung weisser Farbpigmente durch Faellung von Zinklaugen
DE587063C (de) Verfahren zur Entfernung des karbolaehnlichen Geruches von mit unterchloriger Saeure gebleichten Seifen
DE517744C (de) Verfahren zur Nachreinigung von Paraffin
AT127166B (de) Im Außenanstrich haltbare Titanfarbstoffe und Titanfarben.
AT129326B (de) Verfahren zur Geruchlosmachung von mit unterchloriger Säure gebleichten Seifen.
DE432512C (de) Gewinnung von Vanadinverbindungen aus vanadium- und titanhaltigen Eisenerzen
DE522367C (de) Verfahren zum Haltbarmachen von Salzen der Sulfochloramine der aromatischen Reihe in Seifen
AT216650B (de) Konservierungs- und Poliermittel für lackierte Oberflächen u. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung
DE556716C (de) Verfahren zur Herstellung von haltbaren kolloidalen waessrigen Loesungen des bestrahlten Ergosterins
DE553822C (de) Verfahren zur Geruchsverbesserung von Loesungsmitteln
DE426110C (de) Verfahren zum Raffinieren von Melasse
DE503922C (de) Verfahren zur Reinigung saurer Teeroele
AT92643B (de) Verfahren zur Herstellung von Zahnputzmitteln mit komplementärer Farbwirkung.
DE194864C (de)
DE314685C (de)
DE367293C (de) Verfahren zur Oxydation von OEl
DE517756C (de) Herstellung von Adsorptions- und Filtrierstoffen
DE543380C (de) Verfahren zur Herstellung von Desinfektionsmitteln
DE737562C (de) Verfahren zur Herstellung von hochfesten Faeden aus Viscose
DE403133C (de) Verfahren zur Raffination fluessiger Kohlenwasserstoffe