AT133520B - Verfahren zur Herstellung von Seifen gegen Textilschädlinge und deren Anwendung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Seifen gegen Textilschädlinge und deren Anwendung.

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AT133520B
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  Verfahren zur Herstellung von Seifen gegen   Textilsehädlinge und   deren Anwendung. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um Wolle, Federn, Haar u. dgl. unter gleichzeitiger Reinigung gegen Textilsehädlinge unempfindlich zu machen und bezieht sieh auch auf die Herstellung neuer Seifen für diese Zwecke. 



   Erfindungsgemäss werden Gegenstände, wie Wolle, Federn, Haar u. dgl., gleichzeitig gereinigt und mottensieher gemacht, indem man sie mit einer Seife einseift, welche ein entsprechendes Mottenschutzmittel enthält. Als Mottenschutzmittel kann man beispielsweise quaternäre Phosphoniumbasen verwenden, wie sie gemäss Patent Nr. 120429 hergestellt werden, oder lösliche Salze der   Selel1säure   oder selenigen Säure ; in Fällen, wo ein säurebeständiges Seifenpräparat verwendet wird, kann man die freie Selensäure oder selenige Säure selbst verwenden ; ferner kommt auch   Fluorwasserstoffsäure   oder Kiesel- 
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 Frage.

   Wenn man in der unten angegebenen Weise verfährt, kann ein den Angriffen von Motten unterliegender Gegenstand durch   übliches   Waschen   mottensieher   gemacht werden ; dies kann entweder während 
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 stoffsäure oder deren lösliche Salze zusetzt. 



   Die Erfindung ist durch folgende Beispiele erläutert :
1. Zu 90 Teilen Seife fügt man 10 Teile   Triphenyldiehlorbenzolphosphoniumchlorid   und mischt gut durch. Auf diese Weise entsteht eine   Mottensehutzseife ; je nach   Erfordernis kann diese Seife als Lösung oder in Pulverform hergestellt werden. An Stelle von Triphenyldichlorbenzolphosphonium- 
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 verwendet werden, wobei die Menge des Zusatzes von der Wirksamkeit der gewählten Stoffe abhiingig ist. 



   2. Zu 90 Teilen eines säurebeständigen   Seifenpräparates   wässeriger Lösung werden 10 Teile Selensäure zugesetzt und das ganze innig gemischt. 



   3.90 Teile Seifenpulver werden innig gemischt mit 10 Teilen Natriumselenit. 



   4.90 Teile eines säurebeständigen Seifenpräparates werden innig gemischt, u. zw. in Pulverform 
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 beiden. 



   Anwendung der Mottensehutzseife :
10 Teile einer Mottensehutzseife gemäss einem der obigen Beispiele werden in 1000 Teilen Wasser gelöst und Wolle wird mit dieser Seifenlösung bei 40-500 C in üblicher Weise gewaschen und dann gesehwemmt. Die so gewaschene Wolle ist gegen den Angriff von Motten und andern   Textilschädlil1gen   unempfindlich. 



   Andere   Mottenschutzmittel,   z. B. Dichlorsalicylsäure, 1.   3-Dichlorbenzol-4-sulfo-1.   3-phenylen diamin usw. können zur Anwendung kommen. 



   Man kann auch eine Mischung verschiedener Seifen verwenden und das Verfahren auch sonst, je nach den Erfordernissen, innerhalb weiter Grenzen abändern. 



   Es ist klar, dass bei Anwendung des Verfahrens für Pelze dafür gesorgt werden muss, dass die Haut nicht verletzt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Seifen gegen Textilsehädlinge,   dadurch gekennzeichnet, dass   man in neutrale Seifen oder säurebeständige Seifenpräparate ein Mottenschutzmittel einführt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Mottenschutzmittel selenige Säure, Selensäure, Fluorwasserstoffsäure, Kieselfluorwasserstoffsäure bzw. die löslichen Salze dieser Säuren oder die Salze quaternärer Phosphoniumbasen einzeln oder im Gemisch miteinander verwendet.
    3. Verfahren zum Reinigen von Wolle, Federn, Haar u. dgl. unter gleichzeitiger Unempfindlich- EMI1.5 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT133520D 1931-06-12 1931-06-12 Verfahren zur Herstellung von Seifen gegen Textilschädlinge und deren Anwendung. AT133520B (de)

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