AT117410B - Schneid- bzw. Schweißmaschine. - Google Patents

Schneid- bzw. Schweißmaschine.

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AT117410B
AT117410B AT117410DA AT117410B AT 117410 B AT117410 B AT 117410B AT 117410D A AT117410D A AT 117410DA AT 117410 B AT117410 B AT 117410B
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Adam Schmidt
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Adam Schmidt
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Description


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  Schneid-bzw. Schweiss maschine. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Schneid-bzw. Schweissmaschinen, bei denen der Brenner durch Supporte geführt wird, und bezweckt, dem bei derartigen Maschinen noch bestehenden Übelstand nicht genügend universaler Verwendbarkeit abzuhelfen. 



   Es sind Supportmaschinen bekannt, bei denen das Schneid-oder Schweisswerkzeug längs, quer und nach Kreisen oder Kreisbogen arbeiten kann, wobei alle diese Arbeitslinien in einer Ebene liegen. Da jedoch auch Werkstücke zu schneiden bzw. zu schweissen sind, die eine räumliche Arbeitsbewegung des Werkzeugs-d. h. eine Bewegung des Brenners auch in nicht in dieser Ebene liegender Richtung-erfordern, wie z. B. Wellen. Profileisen u.   dgl.,   so ergab sich bisher der Übelstand, diese Maschinen für diese Zwecke nicht verwenden zu können ; denn es fehlte ihnen ja die Möglichkeit, den Brenner auch in einer senkrecht oder schief zu seiner Arbeitsebene gelegenen Richtung zu führen. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass bei einer Schneid- bzw. Schweissmaschine das   Schneid- bzw. Schweisswerkzeug   mittels einer Anordnung von   Linear-und Rundsupporten   geführt ist, die einzeln für sich betätigt, eine   Schneid- bzw. Schweissbewegung   des Werkzeugs längs dreier nicht in einer Ebene liegender Richtungen des Raumes und längs Kreisen bewirken ; wobei zweckmässig die Bewegungen der einzelnen Linearsupporte längs zweier einen beliebigen einstellbaren Winkel miteinander einschliessender Richtungen und einer zu diesen beiden senkrecht stehenden Richtung des Raumes erfolgen und mehrere derart angeordnete Rundsupporte vorgesehen sind, dass sie Kreisbewegungen des Brenners von möglichst grossem Radius bis zum Radius Null ermöglichen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Die Fig.   l,     2   und 3 zeigen die Maschine in Vorderansicht, Draufsicht und   Kreuzriss   mit teilweisem Schnitt. Die Fig.   4,   5 und 6 zeigen das Getriebe der Maschine im Vertikalschnitt, in Draufsicht bei abgehobenem Gehäusedeckel und im Längsschnitt. Die Fig. 7,8 und 9 zeigen die Lagerung und Ausbildung des Brenners, die Fig. 10-19 zeigen Einzelheiten. 



   Auf einem Bett 1 ist ein Längssupport 2 verschiebbar, der einen runden Sockel 3 (Fig. 1 und 12) trägt, auf welchem eine Standsäule 4 drehbar und mittels eines Klemmringes 5 feststellbar ist. Seitlich hievon trägt der Support 2 das Getriebe 6 und den Motor 7. In eine am Bett 1 vorgesehene Zahnstange 8 greift ein Ritzel 9 einer am Support gelagerten Welle 10 ein (Fig. 3), an deren Ende ein Handrad 11 zur Längsverschiebung des Supports befestigt ist. Zwischen dem Lager der Welle   10   und dem Handrad 11 befindet sich ein lose drehbares Kettenrad 12, das beim Anziehen einer Mutter 13 mit dem Handrad und somit mit der Welle 10 kuppelbar ist. 



   Die Standsäule besitzt eine Prismenführung 14 für einen Höhensupport 15, der durch eine Schraubenspindel16 samt Handrad   17   heb-und senkbar ist, und einen festen Auslegerarm 18 aufweist, an dem ein Quersupport 19 verschiebbar ist (Fig, 3, 7-9). Dieser dient als Lager für einen drehbaren Support   20,   in dem ein den Brenner 21 tragender Arm 22 verschiebbar ist. Der drehbare Support 20 sitzt am unteren Ende eines Zapfens   23,   der ein Schneckenrad 24 trägt, das in eine Schnecke 25 eingreift, welche samt dem Schneckenrad in einem Gehäuse 26 des Quersupports 19 eingeschlossen ist. 



   Die Schnecke ist auf einer durch das Gehäuse ragenden, im Höhensupport gelagerten Welle 27 verschiebbar (Fig. 3 und 9), die von einem Triebrad 28 angetrieben werden kann. 



  Der Antrieb des Quersupports 19 erfolgt in üblicher Weise mittels Leitspindel   29,   die gleichfalls über das Triebrad 28 angetrieben werden kann, wie weiter unten beschrieben ist. 



   Der Zapfen 23 ist zur Aufnahme einer Spindel 30 hohl ausgebildet, die am oberen Ende ein Handrad 31, am unteren ein Ritzel 32 trägt, das in eine Zahnstange 33 (Fig.   14,   15) des Brennerarmes 22 eingreift und damit bei Betätigung des Handrades eine Längsverschiebung des Brennerarmes im Support 20 bewirkt. In das Handrad ist zweckmässig ein übliches Planetengetriebe eingebaut, das nach Lockerung einer Spannmutter   34   eingeschaltet wird. Der Brennerarm kann auf diese Weise mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegt werden. 



   Die Einzelheiten der Lagerung des Brenners am Brennerarm sind aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich, in denen zugleich eine Anordnung mit zwei Brennern dargestellt ist. Während der Brennerarm für einen einzigen Brenner die Ausbildung nach den Fig. 3,14 und 15 zeigt, sind für einen Doppelbrenner im Supporte 20 zwei Brennerarme 35, 351 nebeneinander   verschiebbar, die symmetrisch zur Drehachse des Supports je einen Brenner 21 tragen und durch das in Zahnstangen 36, 36'eingreifende Ritzel 32 gegenläufig angetrieben werden. Die   

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 Lagerung des Brenners am   Brennerarm   erfolgt mittels einer an dem Ansatz 37 desselben schwenkbar gelagerten Hülse 38, die zwei parallele Lappen 39 besitzt, welche nach Art einer Gabel das Ende des Ansatzes 37 umfassen und durch einen Splint gesichert werden können. 



  Die Hülse 38 besitzt eine Öffnung 40. die bei eingeschobenem Brenner das Eindringen eines Zapfens   41 des.Ansatzes 37   in einen eingedrehten Hals 42 des Brenners gestattet. Die Hülse 38 kann durch einen Klemmhebel 43 festgestellt werden. 



   Am Support 20 sind seitlich Lager   44, 44'für Rollen   45. 45'vorgesehen. die die Brennerarme von unten stützen. Um den Brenner gegenüber der   Arbeitsfläche     beliebig schräg   einstellen zu können, wird in den drehbaren Support 20 anstatt des   Brennarmes   22 ein   Zwischenstück 150 eingeschoben, das   eine schwenkbare und feststellbare Führung 151 (Fig.   Iss)     fiir den Brennerarm 22   trägt. 



   An dem Höhensupport ist ein Gehäuse 46 angegossen (Fig. 1,   2, 3, 10, 11), wplc1IPS   zur Lagerung der Welle 27 dient. auf der ein Sperrad 47 fest. ein zweites Sperrad 48 lose 
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 Zahnrad 50 trägt. Das Triebrad 28 ist als Seliwungscheibe ausgebildet, besitzt   einE'Rille 51   für Schnurantrieb und läuft lose auf der Nabe 49. An der Schwungscheibe ist ein Stehbolzen 52 vorgesehen, an dem ein Kurbelgriff 53 für Handbetrieb verschiebbar ist, der einen Bund 54 besitzt, welcher beim Verschieben abwechselnd an der Schwungscheibe gelagerte Klinken   aa.   55'entgegen der Kraft von Federn 56,   56'gegen   die Sperräder 47,48 drückt, 
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 befindliches Zahnrad 57 die Leitspindel 29 angetrieben werden kann.

   Im Falle mechanischen Antriebes dient der Kurbelgriff'53 nur zur   Betätigung   der Kupplung. 



   Der mechanische Antrieb erfolgt vom Motor   7 über   ein Vorgelege   58.   59 auf eine Welle 60. auf der eine Rundzahnstange 61 verschiebbar und gegen Drehung gesichert an- 
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 auf einer im Getriebedeckel gelagerten Spindel 63 fest angeordnet ist. die am Ende einen   Handgriff 64 trägt,   der mit einem Zeiger 65 über einer Scheibe 66 samt Teilung spielt. Die Zahnstange 61 ist mit einem Friktionsrad 67 fest verbunden, das mit einer Tellerscheibe 68 zusammenarbeitet, welche auf einer im   Getriebegehäuse gelagerten Hohlspindel   69 fest angeordnet ist. Auf dieser Hohlspindel sind Zahnräder 70,   71 bzw. 72.   73 lose drehbar, die durch Abstandshülsen gegen Verschiebung gesichert sind.

   Auf diesen Hülsen sind Zahnkupplungsteile   74.   75 verschiebbar, die mit Bolzen 76.77 fest verbunden sind. Der Bolzen 76 ragt durch einen Schlitz der Hohlspindel 69 und ist in einer hohlen Stange 78 befestigt, die in der Spindel 69 verschiebbar ist. Der Bolzen 77 ragt durch Schlitze von 78 und 69 und sitzt fest auf einer Stange 79. die in 78 verschiebbar ist. Die Kupplungsteile 74, 75 können   abwechselnd mit Kupplungszähnen   der Zahnräder   70.   71 bzw.   72,   73 in Eingriff gebracht werden, indem die Stangen 78.79 entsprechend verschoben werden. Die Anpressung der Tellerscheibe 68 an das Friktionsrad 67 erfolgt durch eine Feder 80. 



   Auf einer im   Getriebegehäuse   gelagerten Welle 81 sind zwei Zahnräder 82, 83 fest angeordnet, von denen das erste in das Zahnrad   70.   das zweite über ein Zwischenrad 84 in das Zahnrad 71 eingreift. Neben den   Zahnrädern 82.   83 sind auf einer auf der Welle 83 lose drehbaren Hülse 85 zwei Zahnräder 86,87 fest angeordnet, von denen das erste über das Zwischenrad 88 (Fig. 6) in das Zahnrad 72. das zweite unmittelbar in das Zahnrad 73 eingreift. Die Hülse trägt auf ihrem aus dem Gehäuse ragenden Ende eine feste Schnurrolle 89, die den Antrieb der   Schwungscheibe 28 vermittelt. Mit Rücksicht   auf die Höhenverstellung des Supports 15 ist eine   Spannvorrichtung 90 (Fig. 1)   vorgesehen.

   Die Welle 81 treibt über ein Planetengetriebe 91 ein Kettenrad 92 an, dessen Kette über das Kettenrad 12 der Welle 10 läuft. Das Gehäuse des Planetengetriebes besitzt einen Arm   93.   der ein Lager für eine Steuerstange 94 aufweist, die überdies in einem Stützarm 95 des Supports 2 gelagert ist. Am Ende der Steuerstange 94 befindet sich ein loser Bund 96, an dem ein an einem Fortsatz 97 des Gehäuses gelagerter Winkelhebel 98 angreift, dessen anderer Arm mit geschlitzten Gabelenden zwei Zapfen 99, 99'der hohlen Stange 78 umgreift. Auf der Steuerstange 94 ist ein Bügel 100 fest angeordnet, der mit einem Querbolzen   101   in eine auf der Stange 79 befestigte Gabel 102 eingreift.

   Am freien Ende der Steuerstange 94 ist ein   Gabelstück J'03 fest   angeordnet (Fig. 17,18), in dem eine Exzenterscheibe 104 gelagert ist, die eine Handhabe 105 besitzt. Die Exzenterscheibe ist zwischen parallelen Führungsflächen des Stützarmes 95 drehbar. Das Gabelstück besitzt zur Sicherung seiner Grundstellung Rasten 106,   107.   Die Rast 106 verläuft senkrecht, die gegenüberliegende Rast 107 parallel zur Achse der Steuerstange. Mit den Rasten wirken federnde   Klingen 108, 109   zusammen. Die Verschwenkung der Handhabe 105 ist durch ein Fenster 110 des Stützarmes 95 begrenzt.

   Eine Verschwenkung der Handhabe in der Richtung der Steuerstange bewirkt eine Verschiebung derselben in gleicher Richtung und damit ein   Einrücken   des Kupplungsteiles 74 in die Kupplungszähne des Zahnrades 70 oder 71, je nach- 

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 dem die Bewegung der Handhabe nach links oder rechts erfolgt. Damit wird auch der Längssupport über die Zahnräder 82 oder 83,84 der Welle   81,   das Planetengetriebe, die Kettenräder 92 und 12, das Ritzel 9 und die Zahnstange 8 entsprechend angetrieben. Eine Verschwenkung der Handhabung quer zur Steuerstange bewirkt eine Drehung derselben und damit durch den Bügel 100 eine Verschiebung der Stange 79 in der der Verschwenkung entsprechenden Richtung.

   Hiebei greift das Kupplungsstück 75 in die Kupplungszähne des Zahnrades 72 oder 73 ein, wodurch der Quersupport über die Zahnräder 88, 86 oder 87. die Schnurrolle 89, die Schwungscheibe 28 und die Leitspindel in der entsprechenden Richtung verschoben wird. Wird die Handhabe in die Ecken des   Fensters. 110 eingeschwenkt,   so werden beide Kupplungsteile gleichzeitig eingelöst, wodurch sowohl der   Längs-als auch   der Quersupport angetrieben und eine Bewegung des Brenners in der betreffenden schrägen Richtung erzielt wird. Die Anordnung ist zweckmässig so getroffen, dass der Vorschub des   Längs-und   Quersupports gleich gross ist, so dass die schrägen Schnitte unter   450 geführt   werden. 



   Um das Eindringen des bei der Arbeit auftretenden Eisenoxydstaubes unter den Längssupport zu verhindern, sind an dessen Stirnseiten Filzpackungen 111 od. dgl. angeordnet, die von einem am Support befestigten Deckblech 112 eingefasst sind (Fig. 12 und 13). 



   Die Wirkungsweise der Maschine, welche, wie ersichtlich, sowohl mechanisch als auch von Hand aus angetrieben werden kann, ist folgende :
Bei mechanischem Antriebe treibt der eingeschaltete Motor über das Vorgelege und den Friktionsbetrieb die Hohlspindel 69 an. Soll für einen Schnitt parallel zum Bett 1 der Längssupport 2 gesteuert werden, so ist nach richtiger Einstellung des Höhensupports 15 mittels des Handrades 17 die Mutter 13 anzuziehen, wodurch das Kettenrad 12 mit dem Handrad 11 und somit mit der Welle 10 gekuppelt wird. Um den Längssupport nunmehr in Bewegung zu setzen, ist die Handhabe 105 in der gewünschten Bewegungsrichtung zu verschwenken und die Steuerstange 94 zu verschieben, wodurch, wie bei der Beschreibung des Wendegetriebe erläutert, die Kettenräder 92 und 12 angetrieben und der Zahntrieb 9,8 des Supports betätigt wird.

   Soll für einen Schnitt senkrecht zum Bett 1 der Quersupport gesteuert werden, so ist die Handhabe 105 in der betreffenden Richtung umzulegen und damit die Steuerstange 94 zu drehen, wodurch über das Wendegetriebe die Schnurrolle 89 und die Schwungscheibe 28 entsprechend angetrieben werden. Für den gedachten Zweck (geradlinige Bewegung des Brenners senkrecht zum Bett   1)   muss der Kurbelgriff 53 ganz hineingedrückt sein. wobei die Klinke   55'   gegen das Sperrad 48 gedrückt, dieses von der Schwungscheibe mitgenommen und die Leitspindel 29 über die Zahnräder 50 und 57 angetrieben wird. 



   Für Schnitte unter   450   zum Bett 1 wird der   Längs-und Quersupport betätigt,   indem die Handhabe 105 in die betreffende Ecke des Fensters 110 eingeschwenkt wird. Hiebei erfährt die Steuerstange 94 sowohl eine Verschiebung als auch eine Verdrehung, wodurch über das Wendegetriebe Kettenrad 72 und Schnurrolle 89 gleichzeitig angetrieben werden. 



   Um Kreissclmitte ausführen zu können, muss die Handhabe 105 in der Richtung quer zur Steuerstange 94 verschwenkt werden, um bloss die Schnurrolle 8-9 anzutreiben. Der Kurbelgriff 53 der Schwungscheibe 28 ist herauszuziehen, wodurch die Klinke 55 gegen das Sperr. rad 47 gedrückt, dieses von der Schwungscheibe mitgenommen, die Welle 27 angetrieben und der Support 20 durch das Schneckengetriebe 25,24 in Drehung versetzt wird. Der Radius des beschriebenen Kreises hängt von dem Abstande der Brennerachse von der Drehachse des Supports 20 ab. Dieser Abstand kann mittels des Handrades 31 geändert werden. Da dies auch während der Drehung des Supports geschehen kann, können auch Elipsen und Spiralen geschnitten werden. 



   Geradlinige Schnitte unter beliebigem Winkel zum Bett 1 können durch Verdrehung der Standsäule 4 und Betätigung des Quersupports ausgeführt werden. Durch gleichzeitige Drehung des Handrades 31 können Abweichungen von der Richtung dieser geradlinigen Bewegung. 
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 auf der Scheibe 66 in üblicher Weise geregelt werden. 



   Zum Ausschneiden von Formen mit Symmetrieachse, z. B. Schubstangen, wird der Doppelbrenner verwendet, welcher die mit Bezug auf die Symmetrieachse einander gegenüberliegenden Punkte verformt gleichzeitig bearbeitet. Je nach der Hauptrichtung des   auszusclmei-   denden Stückes wird der   Längs-oder Quersupport   betätigt. Bei Änderungen des Abstandes der Schnittlinien von der Symmetrieachse erfolgt eine entsprechende Betätigung des Handrades   31.   



   Bei verwickelten Schnittformen kann an Stelle des mechanischen Antriebes durch Rückstellung der Handhabe 105 in die Grundstellung sofort Handantrieb des Längs-und Quersupports erfolgen, indem das Handrad 11 bzw. die Schwungscheibe 28 von Hand aus gedreht 
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 EMI4.1 
 Brenners anzuordnen sind. Für die Verwendung als Schweissmaschine werden in die Hülse 38 entsprechende Brenner eingesetzt. die durch eine beliebige Hilfsvorrichtung pendelnd über die Schweissnaht geführt werden. 



   Einer der Hauptvorteile der Maschine ergibt sich aus der   Möglichkeit,   fast jede Figur ohne Schablone schneiden und nach Bedarf vom mechanischen zum Handbetrieb übergehen zu   können. Die wünschenswerte Gleichmässigkeit   des   Vorschubes   des Brenners bei Handbetrieb ist durchgeeigneteWahlderÜbersetzungundderSchwungseheibeerzielbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Schneid-bzw. Schweissmaschine mit zwei oder mehreren unabhängig voneinander schaltbaren Bewegungen des Schneid- bzw. Schweisswerkzeugs, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem der Supporte der Maschine - vorzugsweise auf dem die Brennermaschine tragenden Längssupport-ein Motor sitzt, der nicht nur zum Antrieb für die Fortbewegung der Brenner-   maschine.   sondern auch für eine oder mehrere andere Arbeitshewegungen des Schneid-bzw. 



  Schweisswerkzeuges bzw. der betreffenden Supporte dient..

Claims (1)

  1. 2. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass das Schneid-oder Schweisswerkzeug mindestens in der Längsrichtung der Maschine. In der Querrichtung. in Kreisen und in durch eine Schablone bestimmten Bahnen bewegbar ist, wobei wenigstens einzelne dieser Bewegungen durch Kupplungen unabhängig von den ändern Bewegungen ein-und ausschaltbar sind. EMI4.2 nicht in einer Ebene liegender Richtungen des Raumes und längs Kreisen bewirken.
    4. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungen der einzelnen Linearsupporte längs zweier einen beliebigen einstellbaren Winkel miteinander einschliessender-zweckmässig in eine Horizontalebene fallender-Richtungen EMI4.3 Werkzeugs von möglichst grossem Radius bis zum Radius Null ermöglichen.
    6. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass ein EMI4.4 dass vermittels des Rundsupports (4) auch die Bewegungsrichtung des Quersupports (19) relativ zum Längssupport (2) eingestellt werden kann.
    7. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Quersupport (19) als Lager für einen Rundsupport (20) ausgebildet ist. in dem in an sich EMI4.5 Supporte durch verschiedene Kraftquellen angetrieben werden, wobei mehrere Supporte von einer gemeinsamen Kraftquelle aus betätigt werden können.
    9. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass alle Supporte-auch die motorisch betätigten-von Hand aus betätigbar sind.
    10. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass einzelne der Supportbewegungen unabhängig voneinander umsteuerbar und unabhängig voneinander mit dem Hauptantrieb in Eingriff gebracht werden können.
    11. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass für mehrere Supporte ein gemeinsames Wendegetriebe vorgesehen ist.
    12. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Supporte durch einen gemeinsamen Handgriff gesteuert werden.
    13. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Längs-. Quer- und Rundsupports (2, bzw. 19 bzw. 20) über ein Wendegetriebe (6) mit änderbarer Übersetzung (67, 68) mittels Kupplungen in der Weise erfolgt, EMI4.6 und in den Antrieb für den Quersupport eine Kupplung eingeschaltet ist, mittels welcher entweder der Quersupport (19) oder der Rundsupport (6 angetrieben wird. <Desc/Clms Page number 5>
    14. Schneid-bzw. Schweissmaschine nach den Ansprüchen l und 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Quersupports (19) mittels einer Leitspindel (29) und jener des Rundsupports (20) mittels einer zur Leitspindel im wesentlichen parallelen Welle (27) erfolgt, wobei die Kupplung (55, 551 ; 47, 48) zwischen Leitspindel und Welle einerseits und einem gemeinsamen Antriebsrad (28) anderseits wirksam ist.
    15. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Längssupport (, 2) und der kombinierte Quer-und Drehsupport (19, 20) mit Organen für Handantrieb (11 bzw. 28) versehen sind, von denen das eine oder andere oder beide Organe bei Abschaltung des motorischen Antriebes zur Ausführung komplizierterer Schnitte oder zur Vornahme von Korrekturen betätigt werden.
    16. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem hohl ausgebildeten, durch einen abschaltaren Schneckentrieb (24, 25) des Quersupports (19) drehbaren Zapfen (23) des Rundsupports (20) eine Spindel (30) gelagert ist, welche bei Drehung eines Handrades (31) durch einen Zahntrieb (32, 33) eine radiale Verstellung des Brennerarmes (22) bewirkt.
    17. Schneid-bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 16. dadurch gekennzeichnet, dass das zweckmässig als Schwungscheibe ausgebildete Antriebsrad (28) einen axial verschiebbaren Kurbelgriff (. 23) für Handbetrieb aufweist, der zur Betätigung des Kupplungsorgans dient.
    18. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass am Antriebsrad (28) zwei federnde Klinken (55, 55') gelagert sind, die durch einen Bund (54) des Kurbelgriffes (53) wahlweise mit der Leitspindel (29) bzw. der Welle (27) zugehörigen Sperrrädern (48, 47) in Eingriff erhalten werden.
    19. Schneid-bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerstange (94) des Wendegetriebes verschiebbar und drehbar gelagert ist. um mittels eines zweckmässig nach acht Richtungen schwenkbaren Handgriffes durch Verschiebung bzw.
    Drehung der Stange (94) eine Steuerung des Längs-und Quersupports je nach beiden Richtungen einzeln oder gemeinsam vornehmen und dadurch den Brenner in jener Richtung steuern zu können, welche der Bewegung des Handgriffes entspricht.
    20. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff aus einem auf der Steuerstange (94) fest angeordneten Gabelstück (103) und einer mit einer Handhabe (105) versehenen Exzenterscheibe (104) besteht, die zwischen parallelen Führungsflächen des Stützarmes drehbar ist.
    21. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Gabelstück zur Sicherung in seiner Grundstellung mit Rasten (106, 107) versehen ist, in welche federnde Keile (108, 109) od. dgl. einschnappen können.
    22. Schneid-bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass am Brennerarm (22) eine Führungshülse (38) für den Brenner (21) sehwenkbar und feststellbar gelagert ist, die eine Öffnung (40) aufweist, welche bei eingeschobenem Brenner das Eindringen eines Zapfens (41) des Brennerarmes in einen eingedrehten Hals (42) des Brenners gestattet.
    23. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Auspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise zwei Brennerarme (35, 35') vorgesehen sind, die, im Rundsupport (20) verschiebbar, durch das Ritzel (3-9) gegenläufig angetrieben werden und symmetrisch zur Drehachse des Supports je einen Brenner (21) tragen.
    24. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch am Rundsupport gelagerte Rollen (45, 45') zur Stützung der Brennerarme.
    25. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennerarm (T. 3) in einer zweckmässig schwenkbaren Führung (151) eines Zwischenstückes (150) verschiebbar ist, die ihm eine an sich bekannte Schrägstellung zum Abschneiden schräger Kanten zu erteilen gestattet.
    26. Schneid- bzw. Schweissmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stirnseiten des Längssupports Packungen (111) aus Filz od. dgl. angeordnet sind. die ein Eindringen von Unreinigkeit verhindern.
AT117410D 1928-11-14 1928-05-19 Schneid- bzw. Schweißmaschine. AT117410B (de)

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