AT117149B - Elektroflaschenzug. - Google Patents

Elektroflaschenzug.

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AT117149B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Elektrollaschenzug.   



   Es sind   Elektroflaschenzüge   bekannt, bei welchen zur Aufnahme des Seiles Seiltrommeln verwendet werden. Die Länge des Seiles bedingt eine grosse Länge der Seiltrommel und daher eine grosse Baulänge des ganzen Aggregates. Diese bekannten Ausführungsformen haben den Nachteil eines nicht unbedeutenden Gewichtes. Sie sind ferner sehr sperrig und unhandlich. Insbesondere ist für jedes Gewicht und jede Seillänge ein eigenes Aggregat auf Lager zu halten, welcher Umstand die Kosten bedeutend erhöht. Der Gegenstand der Erfindung bringt nun eine ausserordentliche Vereinfachung auf dem Gebiete der   Elektroflaschenzüge.   Sein wesentliches Kennzeichen besteht in der Anwendung von an sieh bekannten Treibscheibe, um welche in ebenfalls bekannter Weise das Hubseil ohne besondere Befestigung geschlungen ist.

   Diese Treibscheibe sind das Antriebsorgan für das Hubseil, dessen Enden beidseits des Aggregates frei heraushängen und in an sich bekannter Weise mit Lastaufnahmemitteln, z. B. Lasthaken, Flaschenzügen od. dgl., versehen sind. 



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. 



   Fig 1 stellt einen Längsschnitt durch den   Elektroflaschenzug   gemäss der Erfindung dar, während Fig. 2 links eine Vorderansicht auf das Gehäuse und rechts einen Schnitt durch dasselbe wiedergibt. 



  Fig. 3 zeigt die Vorderansicht des Gehäuses mit seitlichen Rollen, Fig. 4 die Seitenansicht des Hebezeuges, dessen Seile mit Flaschen ausgerüstet sind. 



   Im Gehäuse 1 befindet sich die Wicklung 2 des Motors, dessen Läuferwelle 3 auf der linken Seite in der Zwischenwand 4 des Getriebegehäuses   5   bei   4a   gelagert ist. Die Welle trägt am Vorderende ein Ritzel 6, welches in eine entsprechende Innenverzahnung des Zahnrades 7 eingreift. Dieses ist mit dem Zahnrad 8 auf der Welle 9 verbunden. Vorzugsweise werden die beiden Zahnräder 7 und 8 aus einem Stück hergestellt. Das Ritzel 8 greift in die beiden Zahnräder 10 ein (Fig. 2), welche mit den Treibscheibe 11 verbunden sind. Auch hier sind je ein Zahnrad 10 und eine Treibscheibe 11 in einem Gussstück vereinigt. Über die Treibscheiben 11 ist mehrfach das Seil 12 geschlungen, dessen beide Enden mit durch Gewicht   12a   beschwert Lasthaken 13 versehen sind. 



   Das Gehäuse 5 legt sich derart dicht an die Treibscheibe 11 an, dass ein Herausspringen des Seiles nicht möglich ist. Eine besondere Seilführung wird daher erspart. 
 EMI1.1 
 



   Auf der   Läuferwelle 3   des Motors ist ein Bremskonus 16 angebracht, dessen Gegenkonus 17 durch den Gehäusedeckel 18 gebildet wird. 



   Der Motor ist mit dem Verschiebeanker 2a versehen, so dass beim Stromloswerden des Motors der Läufer unter Einwirkung der Feder 19 nach rechts verschoben und dadurch abgebremst wird. 



   Die Feder stützt sich auf einen Ring   19a,   der sich seinerseits gegen die Rollen 4b des Lagers 4a legt. Das Radiallager wird dadurch zugleich zur Aufnahme der verhältnismässig geringen Axialdrücke verwendet. 



   Um für sperrige Lasten einen grösseren Abstand zwischen den Seilen zu schaffen, können diese nach Fig. 3 über seitliehe Rollen 14 geführt werden, die in den Armen 19 des Gehäuses gelagert sind. 



   Wie Fig. 4 zeigt, können auch in bekannter Weise die Seilenden bei 20 an dem Gehäuse 1 oder in sonst einer geeigneten Weise befestigt werden. 

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    In beide Seile sind dann wie üblich Flaschen 21 eingehängt. Die untere Flasche ist der Einfachheit halber in Fig. 4 weggelassen worden. Mit den Haken werden die doppelten Lasten, jedoch nur mit halber Geschwindigkeit im Vergleich mit dem Hebezeug mit freihängenden Seilenden gehoben. 



  Der Motor wird in irgendeiner bekannten Weise vom Boden aus angelassen und abgeschaltet ; er treibt beide Scheiben 11 gleichzeitig und : gleichmässig an. Das um beide Treibscheibe gewundene Seil wird der Hubhöhe angepasst. Da es an beiden Enden mit Lasthaken, Ösen, Zangen od. dgl. versehen ist, kann bei jedem Spiel des Seiles eine Last mit-dem jeweilig aufwärts gehenden Seilstrang gehoben werden, währenddessen der andere Seilstrang mit oder ohne Last gesenkt wird. 



  Um ein genaues und gleichmässiges Antreiben beider Treibscheibe zu gewährleisten, können sie auch über ein Planetengetriebe vom Motor angetrieben werden. 



  PATENT-ANSPRUCHE : , 1. Elektroflaschenzug, gekennzeichnet durch die Anwendung der an sieh bekannten Treibseheiben, um welche in ebenfalls bekannter Weise das Hubseil ohne besondere Befestigung geschlungen ist, als Antriebsorgan für das Hubseil, dessen Enden in an sich bekannter Weise mit Lastaufnahmemitteln, z. B. 



  Lasthaken, Flaschenzügen od. dgl., versehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Hebezeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an sich bekannten Seilführungschlitze (15) sich seitlich über nahezu den halben Umfang des Gehäusemantels erstrecken, so dass das Hubseil an jeder beliebigen Stelle des nach aussen gerichteten halben Treibscheibenumfanges auf-oder ablaufen kann.
    3. Hebezug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ubertragungsgetiiebe und EMI2.1 den Gehäuse (5) untergebracht sind, dessen dem Motor (2) zugekehrte Seitenwand mit einem Lager (4a) für die Läuferwelle (3) versehen ist.
    4. Hebezeug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsgetriebe aus nur zwei Übersetzungen besteht, von denen die erste durch ein Zahnrad mit Innenverzahnung (7) und EMI2.2 achsen gebildet wird.
    5. Hebezeug nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch seitliche Umlenkrollen (14), durch welche der Abstand der senkrechten Seilstränge vergrössert wird.
    6. Hebezeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Gehäusewand (5) sich derart nahe an den Treibscheibenmantel anschliesst, dass sie als Führung für das Seil dient.
    7. Hebezeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor in an sich bekannter Weise mit einem Verschiebeanker versehen ist, welcher auf der einen Seite durch das Motorritzel an das Getriebe angeschlossen und auf der dem Getriebe abgewendeten Seite den beweglichen Teil der Bremse trägt.
    8. Hebezeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (19) für den Verschiebe- anker sich auf einen Ring (19a) legt, der seinerseits gegen die Rollen (4b) des Radialdrucklagers abgestützt ist, welches dadurch zur Aufnahme des Axialdruckes benutzt wird. EMI2.3
AT117149D 1927-03-03 1927-05-19 Elektroflaschenzug. AT117149B (de)

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