AT117063B - Selbsttätige Brennstoffbeschickungseinrichtung, insbesondere für Gasgeneratoren. - Google Patents

Selbsttätige Brennstoffbeschickungseinrichtung, insbesondere für Gasgeneratoren.

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AT117063B
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Franz Hadwiger
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Franz Hadwiger
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


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  Selbsttätige   Brennstoffbeschiciningseinriclltung,   insbesondere   fnr Gasgeneratoren.   



   Die selbsttätige   Brennstoffbeschickungseinrichtung   besteht aus einem Fülltrichter mit unterem   Gloekenverschluss.   der Zuführungsrinne mit eingeschaltetem Schieber und einer halbautomatischen Waage. Die Einrichtung kommt insbesondere für die Aufgabe von Brennstoff in Betracht, der in Gasgeneratoren vergast werden soll. Die   Aufgabevorriehtung   fördert den Brennstoff in die Waage bis das auf dieser eingestellte Gewicht erreicht wird. Hierauf schaltet sich die   Aufgabe selbsttätig aus ; doch   wird die Waage noch nicht entleert. Die Entlerrung der Waage erfordert einen Impuls, der im vorliegenden Fall von einem in der Brennstoffschurre eingebauten Schieber gegeben wird.

   Die Aufgabe des für die Vergasung erforderlichen Brennstoffes wird durch das Schliessen eines   Wind-oder Gasventiles   eingeleitet. 



   Beim   Schliessen   dieses Ventiles drückt eine auf der Ventilspindel sitzende Nocke einen Hebel herab und öffnet hiedurch für einige Sekunden ein Ventil, an dessen unterem Gehäusestutzen eine Wasserdruckleitung angeschlossen ist, so dass Druckwasser unter den Kolben eines Zylinders treten kann und diesen anhebt. Mit der Kolbenstange ist ein Steuerschieber verbunden. Beim Heben des Steuerschiebers, also beim Hochgehen des Kolbens im   Druekzylinderfliesst   Druckwasser von oben in einen zweiten Zylinder, an dessen Kolbenstange die   Begiehtungsglocke   aufgehängt ist, wodurch der Kegel der Glocke gesenkt wird. Nunmehr kann der im   Füllgefäss befindliche   Brennstoff in den Generator stürzen. 



   In gleicher Weise wird die Bewegung des in die Zulaufschurre des Brennstoffes eingebauten Schiebers durch das Schliessen der   Fülltrichterglocke   veranlasst. Beim Öffnen dieses Schiebers wird auch der Hebel der das Ausschütten der halbautomatischen Waage bewirkt, betätigt, so dass bei geöffnetem Schieber die Waage entleert wird und der Brennstoff in das Füllgefäss rutscht. Nach diesem Vorgang schliesst sich der erwähnte Schieber in der   Brennstoffschurre   wieder von selbst. Dieses Spiel wiederholt sich bei jeder 
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 regelbar. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. 



   An der Spindel des Windventiles 1 eines Generators sitzt die Nocke 2, die beim Senken, also 
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 wird das Ventil 4 für einige Augenblicke geöffnet und es strömt aus der Druckleitung J Wasser unter den Kolben 6 des Zylinders 7, wodurch dieser Kolben gehoben wird. An der Stange 8 des Kolbens 6 sitzt der Steuerschieber 9, der sich in einem entsprechenden Steuergehäuse 10 befindet. Das von diesem Steuer- 
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 diesem Gehäuse ausströmen. Der Eintritt des Mediums in den die Begichtungsglocke 16 betätigenden Zylinder 14 wird von dem Steuerschieber 9 gesteuert, ebenso der Austritt aus diesem Zylinder. Wird der Steuerschieber 9 in die oberste   Lage (Fig. 2) gehoben,   so tritt Wasser durch die   Rohrleitung.

   M von   oben in den Druckzylinder   14,   an dessen Kolbenstange 1. 5 die   Begichtungsglocke 16   hängt, so dass sich der Kegel der Glocke senkt. Gleichzeitig kann das Wasser, das unterhalb des im Druckzylinder 14 befindlichen Kolbens vorhanden ist, durch die Leitung   22.   den Ringraum des Schiebers 9 und die Leitung 12 abströmen. 



  Nunmehr kann der Brennstoff in den Generator stürzen. 



   An der Kolbenstange 15 des Druckzylinders 14 ist ein Seilzug angebracht, an dem das Belastungsgewicht M hängt. Beim Öffnen des   Begichtungskegels,   also beim Heben des Gewichtes 18 wird durch den Anschlag 19 der Hebel 20 nach aufwärts bewegt. Dieser Hebel sitzt an einem Absperrorgan, das 
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 der Kolben 6, wodurch der Steuerschieber 9 umgestellt wird und in die aus Fig.   l   ersichtliche Lage gelangt. 



  Diese Umstellung veranlasst den Eintritt von Presswasser durch die Leitung 22 in den unteren Teil des Zylinders 14 und hiedurch ein Schliessen der   Begiehtungsglocke. ?. Gleichzeitig   strömt das Wasser, das oberhalb des im Druckzylinder 14 befindlichen Kolbens vorhanden ist, durch die Leitung 13, den Ringraum des Schiebers 9 und die Leitung 12 ab.   T11   die Abflussleitung des Zylinders 7ist ein Drosselorgan   25   eingebaut, durch dessen Einstellung die Geschwindigkeit der Bewegung der Begiehtungsglocke geregelt werden kann. Der Anschlag-M'besorgt dann beim   Schliessen   des Begiehtungskegels die   Absperrung   der   Abflussleitung   des Zylinders 7. 



   Eine gleiche Einrichtung betätigt durch die Bewegung der Stange M den Brennstoffschieber   23   der in die Brennstofflaufsehurre 24 eigebaut ist, indem durch das Schliessen, also den Aufwärtsgang der Begiehtungsglocke 16 das Heben des Brennstoffsehiebers eingeleitet wird. 26 stellt schematisch die 
 EMI2.1 
 
Selbstverständlich kann statt Wasser auch irgendein anderes flüssiges oder gasförmiges Medium sowohl im Zylinder 7 als auch im Steuergehäuse 10 Verwendung finden. Auch sonst kann die Einrichtung 
 EMI2.2 
   - PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Selbsttätige Brennstoffbeschickungseinrichtung, insbesondere für Gasgeneratoren, dadurch gekennzeichnet, dass die   Begiehtungsglocke   (16) durch ein Generatorwind-oder Gasventil (1) gesteuert 
 EMI2.3 
   gloeke   regelt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Schliessen des Wind-oder Gasventiles (1) ein Absperrorgan (4) geöffnet wird, welches das zur Steuerung verwendete Druckmedium (Wasser oder Gas) in einen Zylinder (7) treten lässt, in dem ein Kolben (6) spielt, an dessen Stange (8) sich ein Steuerorgan (9) befindet, welches den Weg des dieses Organ betätigenden Mediums derart regelt, dass ein am Gestänge der Begichtungsglocke (16) befindlicher Kolben diese Glocke öffnet, wodurch der Brennstoff herabstürzt.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim Schliessen der Begiehtungsgloeke (16) mit Hilfe einer Einrichtung, die jener gemäss Patentanspruch 2 entspricht, ein EMI2.4 eingebaut ist.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Öffnung des EMI2.5 Fülltrichter rutscht.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ablaufleitung der Druckzylinder (7) je ein einstellbares Drosselorgan (25) eingebaut ist, durch welches die Geschwindigkeit des Schliessens der Glocke (16) bzw. des Brennstoffschiebers (. 2. 3) einstellbar ist.
AT117063D 1928-05-05 1928-05-05 Selbsttätige Brennstoffbeschickungseinrichtung, insbesondere für Gasgeneratoren. AT117063B (de)

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