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Selbsttätige Brennstoffbeschiciningseinriclltung, insbesondere fnr Gasgeneratoren.
Die selbsttätige Brennstoffbeschickungseinrichtung besteht aus einem Fülltrichter mit unterem Gloekenverschluss. der Zuführungsrinne mit eingeschaltetem Schieber und einer halbautomatischen Waage. Die Einrichtung kommt insbesondere für die Aufgabe von Brennstoff in Betracht, der in Gasgeneratoren vergast werden soll. Die Aufgabevorriehtung fördert den Brennstoff in die Waage bis das auf dieser eingestellte Gewicht erreicht wird. Hierauf schaltet sich die Aufgabe selbsttätig aus ; doch wird die Waage noch nicht entleert. Die Entlerrung der Waage erfordert einen Impuls, der im vorliegenden Fall von einem in der Brennstoffschurre eingebauten Schieber gegeben wird.
Die Aufgabe des für die Vergasung erforderlichen Brennstoffes wird durch das Schliessen eines Wind-oder Gasventiles eingeleitet.
Beim Schliessen dieses Ventiles drückt eine auf der Ventilspindel sitzende Nocke einen Hebel herab und öffnet hiedurch für einige Sekunden ein Ventil, an dessen unterem Gehäusestutzen eine Wasserdruckleitung angeschlossen ist, so dass Druckwasser unter den Kolben eines Zylinders treten kann und diesen anhebt. Mit der Kolbenstange ist ein Steuerschieber verbunden. Beim Heben des Steuerschiebers, also beim Hochgehen des Kolbens im Druekzylinderfliesst Druckwasser von oben in einen zweiten Zylinder, an dessen Kolbenstange die Begiehtungsglocke aufgehängt ist, wodurch der Kegel der Glocke gesenkt wird. Nunmehr kann der im Füllgefäss befindliche Brennstoff in den Generator stürzen.
In gleicher Weise wird die Bewegung des in die Zulaufschurre des Brennstoffes eingebauten Schiebers durch das Schliessen der Fülltrichterglocke veranlasst. Beim Öffnen dieses Schiebers wird auch der Hebel der das Ausschütten der halbautomatischen Waage bewirkt, betätigt, so dass bei geöffnetem Schieber die Waage entleert wird und der Brennstoff in das Füllgefäss rutscht. Nach diesem Vorgang schliesst sich der erwähnte Schieber in der Brennstoffschurre wieder von selbst. Dieses Spiel wiederholt sich bei jeder
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regelbar.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
An der Spindel des Windventiles 1 eines Generators sitzt die Nocke 2, die beim Senken, also
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wird das Ventil 4 für einige Augenblicke geöffnet und es strömt aus der Druckleitung J Wasser unter den Kolben 6 des Zylinders 7, wodurch dieser Kolben gehoben wird. An der Stange 8 des Kolbens 6 sitzt der Steuerschieber 9, der sich in einem entsprechenden Steuergehäuse 10 befindet. Das von diesem Steuer-
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diesem Gehäuse ausströmen. Der Eintritt des Mediums in den die Begichtungsglocke 16 betätigenden Zylinder 14 wird von dem Steuerschieber 9 gesteuert, ebenso der Austritt aus diesem Zylinder. Wird der Steuerschieber 9 in die oberste Lage (Fig. 2) gehoben, so tritt Wasser durch die Rohrleitung.
M von oben in den Druckzylinder 14, an dessen Kolbenstange 1. 5 die Begichtungsglocke 16 hängt, so dass sich der Kegel der Glocke senkt. Gleichzeitig kann das Wasser, das unterhalb des im Druckzylinder 14 befindlichen Kolbens vorhanden ist, durch die Leitung 22. den Ringraum des Schiebers 9 und die Leitung 12 abströmen.
Nunmehr kann der Brennstoff in den Generator stürzen.
An der Kolbenstange 15 des Druckzylinders 14 ist ein Seilzug angebracht, an dem das Belastungsgewicht M hängt. Beim Öffnen des Begichtungskegels, also beim Heben des Gewichtes 18 wird durch den Anschlag 19 der Hebel 20 nach aufwärts bewegt. Dieser Hebel sitzt an einem Absperrorgan, das
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der Kolben 6, wodurch der Steuerschieber 9 umgestellt wird und in die aus Fig. l ersichtliche Lage gelangt.
Diese Umstellung veranlasst den Eintritt von Presswasser durch die Leitung 22 in den unteren Teil des Zylinders 14 und hiedurch ein Schliessen der Begiehtungsglocke. ?. Gleichzeitig strömt das Wasser, das oberhalb des im Druckzylinder 14 befindlichen Kolbens vorhanden ist, durch die Leitung 13, den Ringraum des Schiebers 9 und die Leitung 12 ab. T11 die Abflussleitung des Zylinders 7ist ein Drosselorgan 25 eingebaut, durch dessen Einstellung die Geschwindigkeit der Bewegung der Begiehtungsglocke geregelt werden kann. Der Anschlag-M'besorgt dann beim Schliessen des Begiehtungskegels die Absperrung der Abflussleitung des Zylinders 7.
Eine gleiche Einrichtung betätigt durch die Bewegung der Stange M den Brennstoffschieber 23 der in die Brennstofflaufsehurre 24 eigebaut ist, indem durch das Schliessen, also den Aufwärtsgang der Begiehtungsglocke 16 das Heben des Brennstoffsehiebers eingeleitet wird. 26 stellt schematisch die
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Selbstverständlich kann statt Wasser auch irgendein anderes flüssiges oder gasförmiges Medium sowohl im Zylinder 7 als auch im Steuergehäuse 10 Verwendung finden. Auch sonst kann die Einrichtung
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- PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige Brennstoffbeschickungseinrichtung, insbesondere für Gasgeneratoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Begiehtungsglocke (16) durch ein Generatorwind-oder Gasventil (1) gesteuert
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gloeke regelt.