AT117017B - Verfahren zur Horstellung komplexflußsaurer Salze. - Google Patents

Verfahren zur Horstellung komplexflußsaurer Salze.

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  Verfahren zur Herstellung   komplexflusssaurer Salze.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung   komplexflusssaurer   Salze aus Metallfluorid, einem Basen einführenden Salz, einer Verbindung eines komplexe Fluorverbindungen liefernden Elementes und Säure. Bei dem Verfahren findet auch die an sich bekannte Destillation von Säure aus konzentrierter Salzlösung statt. Das Kennzeichen des neuen Verfahrens besteht darin, dass die Herstellung der   komplexflusssauren   Salze in Gegenwart einer konzentrierten Lösung geeigneter Salze geschieht, welche die Destillation flüchtiger Säure begünstigen, und danach durch Destillation aus der verbleibenden Lösung die vorhandene Säure abgetrennt wird. 



   Erfindungsgemäss sorgt man also bei der   Umsetzung,   die zur Bildung komplexflusssaurer Salze dient, für eine   möglichst   hohe Konzentration   der anfallenden säurehaitigen   Lösung an die Destillation freier Säure begünstigenden Salzen, sei es, dass man die Umsetzungen, welche zu solchen Lösungen führen, konzentriert vornimmt, sei es, dass man ein geeignetes Salz besonders zusetzt. Gewöhnlich wird man solche Salze zusetzen, welche mit der Säure bzw. mit dem in der Lösung bereits vorhandenen Salz nicht unlösliche Verbindungen ergeben. 



   Beispielsweise führt man das neue Verfahren in der Weise aus, dass man Natriumchlorid, Flussspat und Siliziumfluorid in Gegenwart geringer Mengen Salzsäure als Kontaktsubstanz in wässeriger Lösung zur Umsetzung bringt, nachdem Kalziumchlorid, obwohl dieses durch die Umsetzungsreaktion schon gebildet wird, hinzugefügt ist. Man gelangt so neben Natriumsilikofluorid zu einer konzentrierten Chlorkalziumlösung, aus welcher bequem die benutzte Kontaktsalzsäure durch Destillation wiedergewonnen werden kann. Bei 80  C kann man etwa 90% der Salzsäure wiedergewinnen, bei 95  C ist nahezu quantitative Rückgewinnung möglich, wenn die Konzentration der Lösung an Chlorkalzium 200   gll und   mehr beträgt. 



   Die Umsetzung zwecks Natriumsilikofluoridbildung wird man bei entsprechend niederen Temperaturen vornehmen, um ein Destillieren der Säure während der Reaktion nach Möglichkeit zu unterbinden, wenigstens wählt man zum Schluss dieser Reaktion Temperaturen bis höchstens etwa   600 C, da   mit dem Fortschreiten der Reaktion eine Erhöhung der Konzentration an Kalziumchlorid verbunden ist. 



   An Stelle von Siliziumfluorid oder Borfluorid usw. kann   auch mit Kieselsäure,   Borsäure od. dgl. als Verbindung eines komplexe Fluorverbindungen liefernden Elementes gearbeitet werden, ferner mit Salzen, welche ein komplexe Fluorverbindungen lieferndes Element enthalten. In diesen Fällen ist Säure, die dabei als Reaktionskomponente auftritt, auf dem gleichen Wege   zurückzugewinnen,   soweit sie im   Überschuss   angewandt wurde. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung komplexflusssaurer Salze aus Metallfluorid, einem Basen einführenden Salz, einer Verbindung eines komplexe Fluorverbindungen liefernden Elementes und Säure, wobei flüchtige Säure aus konzentrierter Salzlösung destilliert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Herstellung der komplexflusssauren Salze in Gegenwart einer konzentrierten Lösung geeigneter Salze, welche die Destillation flüchtiger Säuren begünstigen, erfolgt und dann durch Destillation aus der verbleibenden Lösung die vorhandene Säure abgetrennt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT117017D 1927-08-16 1927-08-16 Verfahren zur Horstellung komplexflußsaurer Salze. AT117017B (de)

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