AT116875B - Verfahren und Vorrichtung zum Waschen von Wolle. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Waschen von Wolle.

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Elisee Charles Duhamel
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  Verfahren und Vorrichtung zum Waschen von Wolle. 



    Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Erfindung nach Patent Nr. 107729 zu verbessern, und betlifft das Waschen von Wollen in einer Anlage, in der jede Wolle in einem oder mehreren Behältern durch ein konzentriertes Schweissbad gewaschen wird. Das Schweissbad soll in einem zum Waschen hinreichend reinen und hinreichend konzentrierten Zustand aufrechterhalten werden, wobei die Konzentration des Schweissbades lediglich durch den von den zu waschenden Wollen zugeführten Schweiss aufrechterhalten wird ;. dies wird dadurch erreicht, dass man die Schweissverluste verringert, die sowohl durch die Wollen bei ihrem Austritt aus dem konzentrierten Schweissbad als auch durch die von den zu waschenden Wollen eingeführten Verunreinigungen verursacht werden.

   Damit das Schweissbad die zum Waschen nötige Reinheit behält, wird der abgesetzte Schlamm entfernt ; der Schlamm wird entschweiss und die schweisshaltige Flüssigkeit in das Bad zurückgeführt. 



  Man kennt schon lange das Waschen der rohen Wolle in Schweissbädern, indem man für einen Leviathan den Schweiss der Wollen, welche zehn Leviathans speisen, verwendet. Man hat auch erstrebt, die Verwendungsdauer eines Schweissbades von ungefähr 100 Bé dadurch zu verlängern, dass man es nach Massgabe des Durchganges der Wolle reinigt ; diese Reinigung besteht darin, dass man die Erden in der Waschwanne absitzen lässt, dabei den schlammigsten Teil des Bades auswirft und gleichzeitig eine Entfettung dieses dekantierten Bades durch Bildung eines fetten Schaumes vornimmt, den man entfernt. Ein solcher Reinigungsvorgang zieht zu hohe Schweissverluste nach sich, um zu erlauben, alle Wollen im eigenen Schweiss zu waschen.

   Wenn diese verschiedenen Rückgewinnungen gut durchgeführt werden, so kann man den Waschbädern stark konzentrierten Schweiss entnehmen, um ihn nachher zu andern Zwecken zu gebrauchen. 



  Beim Waschen gemäss der Erfindung wird wie folgt vorgegangen : Die Reinigungsapparate können während des Stillstandes der Waschmaschine arbeiten, darum versieht man sie mit einem besonderen Antrieb, z. B. mit einem elektrischen. 



  Wenn die Waschmaschine während der ganzen Nacht ausser Betrieb bleibt, erlaubt dies, die Wolle mit dem Schweiss von ungefähr 40 Bé in den bis dahin gebrauchten Wannen zu waschen, indem man die von der Presse ablaufende Flüssigkeit während des Ganges des Leviathans reinigt, während der Schlamm der Bäder sich unter den Siebböden sammelt. Dann unterwirft man nach Ausserbetriebsetzung der Fabrik den ganzen Inhalt der Wanne mit dem, was sich unter den Siebböden befindet, dem Ausschleudern. Wenn die Fabrik täglich 24 Stunden tätig ist, erlaubt der elektrische Antrieb der Reinigungsapparate am Sonntagmorgen nacheinander jede erste Wanne der einzelnen Waschkolonne bis auf den Grund zu entleeren und nach erfolgter Reinigung des Bades wieder zu füllen, was die Inbetriebsetzung am Montag erleichtert. 



  Die Schweissverluste infolge der von der Wolle eingeführten Erden, werden durch nachstehende Massnahmen vermieden : Man laugt die aus dem durch das Waschen der Wollen konzentrierten Schweissbad herausgenommenen Schlammassen aus, wobei die wiedergewonnene Flüssigkeit in das konzentrierte Schweissbad zurückgeleitet wird ; oder man entschweisst, ohne dass es erforderlich ist, irgendeine Reinigung des konzentrierten Schweissbades vorzunehmen, die rohe Wolle und entzieht derselben einen grossen Teil ihrer Erden in einem Bad, das man nach Gebrauch wegwirft, beispielsweise einem gebrauchten Seifenbad oder einem Sodabad, worauf man die Wolle durch ein konzentriertes, durch die Entschweissungsmaschine mit dem Schweiss gespeistes Schweissbad führt.

   Wenn es sich um eine schweisslose Wolle, wie die Kalkwollen oder die angesäuerten Wollen, handelt, wäscht man die Wolle, bevor man sie in ein konzentriertes Schweissbad einführt, in einem schweisslosen Bad. Es handelt sich bei dem Verfahren vor allem darum, die Verluste an Schweiss auf das äusserste zu verringern. Die Wolle, welche das konzentrierte Schweissbad verlässt, schliesst ungefähr die ihrem Eigengewicht gleiche Gewichtsmenge an Schweissflüssigkeit ein. Um den Verlust dieser Schweissmenge zu vermeiden bzw. die Verluste zurückzugewinnen, wird die bereits gewaschene, das konzentrierte Schweissbad verlassende ausgepresste, aber noch mit Schweissflüssigkeit durchtränkt Wolle in einem geringen Flüssigkeitsvolumen gewaschen, wie dies bei Entschweissungsmaschinen bekannter Bauart, z.

   B. von Malard, für Rohwollen geschieht, jedoch in diesem Falle, bevor noch die Waschung der Rohwolle begonnen hat. Der Weg, den die Wolle beim Verfahren gemäss der Erfindung zu durchlaufen hat, ist in Fig. 6 schematisch angedeutet : Die Wolle gelangt von links in den Waschbehälter mit konzentriertem Schweiss 1, von hier durch die Presse 2 auf den Tisch 3, auf welchem im Gegenstrom das Waschwasser entgegengeschickt wird, so dass an der von der Presse entferntesten Stelle das Waschwasser zugefÜhrt und an der der Presse benachbarten Seite der aus der Wolle wiedergewonnene konzentrierte Schweiss abgeführt wird. 



  Um die vorhandenen Einrichtungen verwenden zu können, kann die Entnahme der Flüssigkeit aus den Wannen 1 zu deren Reinigung durch Saugwirkung erfolgen, indem man die Mündung des Saugrohres an denjenigen Stellen ansetzt, wo die Veiunreinigungen sich ansammeln. Auf diese Weise kann   

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 richtung ein Rohr, in welchem die Strömung rasch vor sich geht, so dass man jede Schlammansammlung beseitigt, die nur durch besondere Massnahmen entfernt werden und anderseits eine Gärung hervorrufen könnte, die das frische Aussehen der Farbe   der Wolle beeinträchtigen   würde. 



   Sollte eine Gärung stattgefunden haben, so würde man die Folgen derselben für die zu behandelnde Wolle durch Verwendung von geeigneten Gärungsmitteln oder Reagenzmitteln beseitigen. 



   Wenn die Reinigung des   Schweisses   ziemlich weit betrieben werden kann, z. B. durch den Gebrauch der Filtration, so geht die Wolle durch drei Schweissbottiche ; man kann hiebei die dritte Wanne mit durch Filtration gereinigtem Schweiss der ersten Wanne (Eintritt der Wolle) speisen, wobei der am meisten schmutzige Schweiss der dritten Wanne in die zweite und der am meisten schmutzige Schweiss der zweiten Wanne in die erste überfliessen. 



     Man kann selbstverständlich   mehr als drei   Schweisswannen   gebrauchen, dann wird die Wolle eventuell noch mit einem Seifenbad behandelt. Endlich wird die Wolle einfach mit Wasser wie gewöhnlich ausgespült. 



   Wenn eine Wolle einer Waschbehandlung in   Schweissbädern   unterworfen wird, bevor sie in ein konzentriertes Schweissbad von ungefähr   40 Bé   eintritt, so verhindert man das Abnehmen des Schweisskonzentrationsgrades in diesem Bade, indem man in letzteres stärker konzentrierten Schweiss von z. B. ungefähr   100 Bé   einbringt. Rührt letzterer vom Begiessen der Wolle im kalten Zustande her, so enthält er weniger Fette. Gemäss der Erfindung kann der so gewonnene Schweiss die den konzentrierten Schweiss enthaltende Wanne des Leviathans speisen, die am saubersten ist, und im Gegenstrom zur Wolle von einer Wanne zur anderen fliessen. 



   Bei dem nachstehenden Ausführungsbeispiel ist das Rohmaterial Hautwolle und wird die Wolle, während sie sich noch auf der Haut befindet und wenn sie von derselben entfernt ist, erörtert ; durch das Verfahren werden gleichzeitig die Eigenschaften der Haut und der Wolle verbessert. 



   Nach dem gebräuchlichen Verfahren wird die Hautwolle in einem Überfluss kalten Wassers teilweise gewaschen. Bei dem Verfahren gemäss der Erfindung wird die Hautwolle durch Ausschleudern, Schlagen usw. von der von diesem Waschprozess herrührenden Flüssigkeit gereinigt, und gebraucht man diese Flüssigkeit immer wieder von neuem, so lange, bis sie eine konzentrierte Schweisslösung wird. Die Reinigung dieser Waschflüssigkeit kann in einer Zentrifuge erfolgen, welche zweckmässig eine Einrichtung zur automatischen Entleerung der Verunreinigungen besitzt. Es ist klar, dass die Reinigung der Flüssigkeit nur eine teilweise sein kann. 



   Das Waschen der an der Haut haftenden Wolle erfolgt gewöhnlich, wenn die Haut frisch ist, in einer Mühle, welche die Haut ständig in die Flüssigkeit eintaucht, während sie an der Oberfläche schwimmen will, oder, wenn die Haut schon lange vom   Schafe   abgenommen ist, nach vorausgegangener Einweichung, in einer sogenannten Säbelmaschine. 



   In vielen Fällen wird das Waschen der Wolle im kalten Zustande durchgeführt werden können. 



  Dabei wird die Flüssigkeit so im Kreislauf geführt, dass eine sehr konzentrierte Schweissflüssigkeit erhalten wird. Diese wird während des laufenden Waschvorganges abgezogen werden können. 



   Das Einweichen der die Wolle tragenden Haut geht der kalten Waschung voran ; diese. Einweichung wird vorteilhaft mit einer kalten   Schweisslösung     durchgeführt   und nicht mit Wasser, zu dem Zwecke, eine konzentrierte   Schweissflüssigkeit   zu erhalten. Die   Schweissflüssigkeit,   die zur Einweichung dient, wird einer Behandlung unterworfen, um ihre Gärung zu verhindern. 



   Nach dem Waschen der noch auf der Haut haftenden Wolle wird sie mit reinem Wasser ausgespült. 



  Diese Spülflüssigkeit enthält noch Schweiss und wird dazu benutzt, um die Flüssigkeitsverluste des konzentrierten   Schweissbades   zu ersetzen. 



   Die von der Haut entfernte Wolle   wird gewöhnlich   ungefähr eine Stunde in eine heisse Sodalösung eingetaucht, um sie gründlich zu waschen ; zwei Wannen dienen abwechselnd dazu, eine Quetsche zu versorgen, welche die Wolle dann auspresst. Die Wolle wird hierauf in Wagen fallen gelassen und den Behältern mit Seifenlösung zugeführt, um die Waschung fortzusetzen. 



   Anstatt Soda anzuwenden, wird gemäss der Erfindung die   Schweissflüssigkeit   angewendet, die beim Waschen der Häute gewonnen wurde. Die warme   Schweissflüssigkeit,   die zum Entfetten der von der Haut entfernten Wolle gedient hat, wird gereinigt, z. B. durch Zentrifugieren, und wird dann wieder zum Waschen der Wolle gebraucht. Die Wolle, die durch das Waschen in der Wärme entfettet worden ist, wird ausgepresst ; nichtsdestoweniger enthält sie noch etwas Schweiss. Es ist vorteilhaft, diesen Schweiss aus der schon von ihren erdigen und fettigen Beimengungen befreiten Wolle zu entfernen, damit er nicht einen Mehrverbrauch von Seife in den Seifenbädern verursacht, welche später zur Anwendung gelangen.

   Erfindungsgemäss benetzt man hiezu die Wolle in dem Wagen, in welchen sie nach dem Verlassen der Presse fällt und der unterhalb des warmen konzentrierten Schweissbades angeordnet ist, mit Wasser. Es   ist wichtig, auch diesen Schweiss nicht zu verlieren undihn in eine konzentrierteSchweissflüssig-   keit zu verwandeln, der zum Kaltwaschen der Häute verwendet wird. 



   Das Reinigen der Wollwäschereiwasser für die Wiederverwendung ist praktisch nur dann möglich, 
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 durchlocht ist. Es sind bereits Maschinen mit waagrechter Achse vohanden, bei welchen man den sich   auf dem Umfang bildenden Niederschlag dadurch entfernt, dass man die Zuführung der zu reinigenden FlÜssigkeit unterbricht und ein Schabeisen allmählich einschiebt. Dieses Schabeisen entfernt zuerst   die Flüssigkeit und greift dann den Niederschlag an. Bisher hatte ein solches Schabeisen eine Länge, die der Erzeugenden des   Drehuiigszylinders,   d. h. der Turbine, entspricht. Wenn dieses Schabeisen in den Niederschlag eindringt, so löst sich dieser und wird durch ein Blech aufgenommen und hinausbefördert. 



   Die Geschwindigkeit der Zentrifugenvorrichtung wird jedoch durch das Eindringen des Schabeisens in den Niederschlag bedeutend verlangsamt. Ausserdem wird der Niederschlag durch das Schab- eisen nicht nach einer glatten Fläche, sondern so ausgeschnitten, dass bedeutende Erschütterungen dadurch entstehen. 



   Diese Nachteile fallen fort, wenn das Schabeisen nur eine sehr geringe Breite erhält und wenn man demselben ausser seiner Einsehubbewegung auf der ganzen Länge des die Turbine bildenden Rotationszylinders eine hin-und hergehende Bewegung mitteilt. 



   Dieses Schabeisen arbeitet alsdann wie ein Drehwerkzeug oder ein Messer. Die auf den Nieder- schlag wirkende Kraft ist unbedeutend, so dass die Geschwindigkeit der Turbine nicht verlangsamt und jede Erschütterung vermieden wird. 



   Ein solches Messer wurde bereits für Zentrifugenvorrichtungen mit   Filtrierwand,   jedoch noch nie für eine vollwandige Zentrifugenvorrichtung verwendet. Will man nun die Flüssigkeit, die zum Waschen der Wollen gedient hat, zentrifugieren, um die Schlammassen zu entfernen, so kann dieses nicht in einer vollwandigen Turbine geschehen, und nur durch die Verwendung des beweglichen, zur Entfernung des
Niederschlages eingedrückten Messers wird eine praktische Reinigung dieser Flüssigkeit ohne Rücksicht darauf ermöglicht, ob dieselbe wieder verwendet werden soll oder nicht. 



   Es soll nunmehr die Maschine an Hand der Zeichnungen beschrieben werden, in welchen ein Aus- führungsbeispiel derselben dargestellt ist. Fig. 1 zeigt einen Durchschnitt. Fig. 2 ist eine   Endansieht   der Maschine von der linken Seite der Fig. 3 aus gesehen. Die Fig. 3,4, 5 sind Einzelansichten, Fig. 6 zeigt schematisch den Weg, den die Wolle durchläuft. 



   Die neue Sehleudermaschine besteht im wesentlichen aus einer Schleudertrommel a, die auf einer 
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 Ölzuführung unter Druck erfolgen. 



   Die umlaufende Schleudertrommel a ist in einem gusseisernen Gehäuse d eingeschlossen, welches an den Seiten mit Schauöffnungen e und am unteren Teile mit einem Stutzen g für den Abfluss der entschlammten Flüssigkeit versehen ist. Durch diese Anordnung wird jede Flüssigkeitsverspritzung während des Ganges der Schleudermaschine verhütet und einer zu starken Abkühlung der Flüssigkeit entgegengewirkt. 



   Die Welle b wird entweder in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise durch Riemen mit Festund   Losscheibe     h,     i   oder unmittelbar durch einen Elektromotor angetrieben, der mit hoher Geschwindigkeit, z. B. mit 1000 Umdrehungen in der Minute, umläuft und mittels einer elastischen Kupplung die Mitnahme der Welle bewirkt. 



   Die Schleudertrommel a besitzt einen Bordring j von ungefähr 10 cm Breite, so dass stets ein oben auf etwa 10 cm verbreiteter Flüssigkeitsstreifen an der Umlaufbewegung teilnimmt. Beim Ausschleudern 
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 keit oetragenden Verunreinigungen setzen sich auf der Trommel an und vermindern infolgedessen das zur Verfügung stehende Volumen immer mehr. Die zu reinigende Flüssigkeit strömt im mittleren Teile ein und wird dem Trommelboden zugeführt. Die entschlammt Flüssigkeit, welche während der Be- 
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 stellt hat. 



   Das Abtrennmesser   e   dringt bei einer   sekundlichen   Umlaufgeschwindigkeit von etwa 70 m in den Niederschlag m, m ein. Dieses Messer ist   löffelförmig   ausgebildet und besitzt gegen den Trommelboden zu eine Art Schnabel, um die erdigen Teile herauskratzen zu können, die sich an dem Trommelboden absetzen. Die losgelöste Verunreinigungen fallen durch ihr Eigengewicht auf das Blech 22 ; sie gleiten auf diesem Blech herab und verlassen die Vorrichtung durch die Rinne y. Der Löffel wird durch Bolzen 51 (Fig. 3) auf einem starken   U-förmiggebogenen Blech 52   befestigt, das selbst auf einem am Ende des Schaftes der Schraube 23 angeordneten Träger aus Flussstahl 53 verschraubt ist. 



   Während des Schleudern befindet sich das Abtrennmesser o in einer Winkellage, in welcher der Löffel desselben mit   dem umlaufenden Flüssigkeitsling nicht   in Berührung kommt. Sobald der Niederschlag eine bestimmte Stärke erreicht hat, wird die Zuführung der zu reinigenden Flüssigkeit unterbrochen und der   Löffel   in eine solche Winkellage gebracht, dass er zuerst den   Flüssigkeitsüberschuss   entfernt und dann in den Ring eindringt, der durch das von der ursprünglichen Flüssigkeit abgetrennte 

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 harte oder teigartige Produkt gebildet wurde. Hiezu wird das    Handrad   p gedreht, durch welches dia Schnecke      angetrieben wird, die selbst auf ein auf dem Messerhalter 23 sitzendes Schneckenrad 24 wirkt. 



   Wie aus Fig. 4 ersichtlich, weisen die Kupplungsstangen 8,   8'BÜgel   2 und 2'auf, durch welche Riemen, u. zw. ein ungekreuzter und ein gekreuzter Riemen, geführt werden. Für gewöhnlich werden durch die beiden Bügel, wie aus der Figur ersichtlich, die entsprechenden Riemen auf den mittleren losen Scheiben 4 und 4'gehalten. 



   Um die Hin-und Herbewegung des Messers auszulösen, zieht man an dem Hebel r, der die Kupplungsstange   8'betätigt.   Diese verschiebt dann den ungekreuzten Riemen von der losen Scheibe 4'auf die feste Scheibe 6, die auf der Hilfswelle t (Fig. 5) sitzt. Diese Welle wird alsdann durch die Scheibe 6 gedreht, während die Räder u-v ihre Bewegung auf die Mutter   mi   übertragen, die die grosse, als Halter   für das Messer 0   ausgebildete Schraube nach vorn bewegen und somit das Messer o selbstgegen den Trommelboden vorschieben. 



   Sobald das Messer o am Ende seines Hubes auf dem Trommelboden angelangt ist, hat derselbe durch einen dünnen ununterbrochenen Span fast den ganzen seiner Eindringungstiefe entspiechenden 
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 durch eine auf der Welle t sitzende Schnecke angetriebene Zahnrad mit Schneckenzähnen 1 um einen gewissen Winkel in der Pfeilrichtung bewegt, und durch den Zapfen   1" desselben   wird die Kupplungsstange S'in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht. Während dieser letzten Bewegung wurde durch einen auf dem Zahnrad 1, aber auf der entgegengesetzten Seite wie der Zapfen   1" befestigten   Finger l'die zweite Kupplungsstange 8 nach links gebracht und dadurch der gekreuzte Riemen von der losen Scheibe 4 auf die feste Scheibe   J   verschoben, so dass die Welle t und somit die Messerhaltesehraube sich in umgekehrter Richtung dreht.

   Durch diese zweite Bewegung wird das Messer o in seine ursprüngliche Lage   zurückgebracht und hiedurch   das bei der ersten Bewegung des Messers unvollständig ausgeführte Abtrennen vervollständigt. 



   Durch einen zweiten auf dem Zahnrad   1   auf derselben Seite wie der Finger 1 befestigten   Zapfen 7"'   wird alsdann die Stange 8 in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht und dadurch der gekreuzte Riemen von der festen Scheibe 5 auf die lose Scheibe 4 verschoben, so dass die Fortbewegung des 
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Die   Kupplungsstangen 8   und 8'werden hinsichtlich ihrer Bewegung durch Gegengewichte 10 ergänzt, die auf Hebeln 11 sitzen, deren Enden die Kupplungsstangen mit Hilfe von zwei kleinen mit diesen Stangen verbundenen Zapfen   1. 2   mitnehmen. 



   Hat man die Messerspitze nur teilweise in den festen Niederschlag eindringen lassen, so dreht man von neuem an dem Handrad p ; die Messerspitze dringt dann noch tiefer in den Niederschlag ein und ein weiterer Span wird ausgehoben. 



   Die Sehleudeimaschine, deren Besonderheit in der Anordnung und Steuerung des Messers besteht, kann natürlich auch in anderer Form als in der beschriebenen ausgeführt werden. Insbesondere kann die Hin-und Herbewegung des Messers im Inneren der Schleudertrommel durch andere Antriebsmittel als die oben erläuterten hervorgebracht werden. 



   Das nach Art eines Drehbankschneidestahles arbeitende Messer entfernt den Niederschlag, ohne das die Schleudertrommel stillgesetzt zu werden braucht. Die Zeitverluste, die das Stillsetzen der bei sehr hoher Geschwindigkeit umlaufenden grossen Masse so wie das Wiederingangsetzen der Maschine verursachen würde, fallen sonach fort. Das Ablösen des Niederschlages erfolgt sehr rasch und erfordert nur einige Minuten. Das in den Niederschlag eindringende Messer verursacht weder Geschwindigkeitsverzögerungen noch Erschütterungen der Schleudeitrommel. Letzteres ist deshalb wichtig, weil Erschütterungen den Lagern und dem Arbeiten der Maschine schädlich sind und   sehweiwiegende   Unfälle herbeiführen können. 



   Das den Vor-und Rücklauf des Messers steuernde Riemenwendegetriebe kann durch eine andere gleichwertige Vorrichtung ersetzt werden. So z. B. kann ein an dem das Messer tragenden Gleitstück befestigter Daumen verwendet werden, der in die sich kreuzenden und in sich   zurückkehrende   Gänge einer zweigängigen Schraube eingreift, wobei die diese Schraube tragende Welle zugleich das Handrad   p   so steuert, dass das Messer während seiner Hin-und Herbewegung mit der gewünschten Gesetzmässigkeit in den Niedeischlag eindringt. 



   Die Zentrifuge kann ausser der Einrichtung zum mechanischen Entleeren des Umfangniederschlages auch mit einer innerhalb der Trommel   m angeordneten Entfettungsscheibe m'versehen   sein. 



   Die Flüssigkeit wird durch diese Entfettungsscheibe in zwei Teile getrennt, von welchen die eine innerhalb der Trommel auf der rechten Seite der Entfettungsscheibe (Fig. 1.) bleibt. Diese Flüssigkeit ist die fetteste und kann entweder fortlaufend oder in gewissen Zeiträumen mit Hilfe einer Saugvorrichtung entfernt werden, während die andere aus einer von den erdigen Teilen und Fetten teilweise befreiten Flüssigkeit besteht, die auf der linken Seite der Entfettungsscheibe   m'   (Fig. 1) gesammelt wird. 



   Auf diese Weise erhält man, ohne an den wesentlichen Teilen der Entschlammungsmaschine irgend etwas zu ändern, eine   Scheidung der   vom Schlamm befreiten Flüssigkeit in zwei Teile, von welchen der eine den Hauptteil des Fettes enthält, während der andere dagegen vom Hauptteil der Fette befreit ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Waschen von Wollen im Schweissbad, dadurch gekennzeichnet, dass man einerseits den sich im Schweissbad absetzende Schlamm entschweisst und die schweisshaltige Flüssigkeit gereinigt in das Bad zurückführt, anderseits der aus dem Bad austretenden Wolle den Schweiss entzieht und die diesen Schweiss enthaltende Flüssigkeit gleichfalls in das Schweissbad zurÜckführt zum Zwecke, dass die Verluste an Schweissflüssigkeit verringert werden, und das Reinigen der Wolle ohne Einführen EMI5.1 Wolle einbringt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wolle vor ihrer Behandlung im Schweissbad von den ihr anhaftenden Erden befreit wird, welche Erden durch eine an Schweiss wenig konzentrierte Flüssigkeit geführt werden, die hierauf zum Waschen in einem konzentrierten Schweiss- bad wieder verwendet wird, durch welches man die von ihren Erden befreite Wolle hindurchzieht.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit, die zur Wiedergewinnung der entweder durch das Mitreissen durch die Wolle oder durch die vorher auf der zu waschenden Wolle befindlichen Erden verursachten Schweissverluste gedient hat, auf beliebige Art und Weise, z. B. durch eine planmässige Zirkulation bei der Wiedergewinnung der Verluste oder durch Wieder- verwendung nach der Reinigung oder durch Verdampfung, eine Konzentration erhält.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, bei welchen die Wolle, eventuell nach vorheriger plan- mässiger Entschweissung, von einem Teil ihrer Verunreinigungen durch Waschen in einem seifenlosen Bad mit nur geringer Schweisskonzentration befreit wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Wolle nachher durch ein konzentriertes Schweissbad hindurchgeführt wird.
    5. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, bei welchen die Wolle durch mehrere konzen- trierte Schweissbäder hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese Bäder in einem reineren Zustand durch immer wirksamere Reinigungsmittel erhalten werden.
    6. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, bei welchen die Wolle durch mehrere konzen- trierte Schweissbäder hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese Bäder in einem immer reineren Zustand durch eine Zirkulation der konzentrierten Schweissflüssigkeit aus einem reineren nach einem schmutzigeren Bad erhalten werden, indem dieses reinere Bad durch Schweiss gespeist wird, der z. B. aus einer Entschweissung der rohen Wollen im kalten Zustand stammt.
    7. Bei der Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2 das Waschen der Wollen durch Verwendung zunächst von kaltem Schweiss, den man zwecks Wiederverwendung reinigt, und alsdann von warmem Schweiss.
    8. Verfahren nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit, welche den Schweiss enthält, in dem die Wolle eingeweicht oder gewaschen wurde, mehrmals die Wannen, Bottich od. dgl. Einweichmittel der Anlage durchfliesst, wobei die Konzentration der Flüssigkeit an den von den behandelten Wollen abgegebenen löslichen Bestandteilen erhöht wird, und dass die Flüssigkeit ein oder mehrere Male von dieser Zirkulation abzweigt, um sie einer andern Reinigungsbehandlung als dem Absetzen, beispielsweise einer Filtration, zu unterwerfen.
    9. Schleuder zum Reinigen verschmutzter Waschlaugen von Wollwäschereien durch Zurück- halten der in diesen Laugen suspendierten feinen Teilchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleudertrommel vollwandig ist und dass sie mit einer Schlammaustragvorrichtung zusammenarbeitet, welche aus einem Messer besteht, welches, wie bei Schleudermaschinen anderer Art bereits bekannt, parallel zur Trommelwand selbsttätig hin-und hergeführt wird und dabei nach und nach immer tiefer in den Schlammniederschlag eindringt, der hiedurch bei sehr geringem Reibungs-und Losreisswiderstand in Form eines Spanes schichtweise von der Trommelwand abgelöst wird.
    10. Schleuder zum Reinigen verschmutzter Waschlaugen von Wollwäschereien, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuder ausser mit einer Schlammaustragvorrichtung zum Entfernen der in der Trommel angesammelten Schlammassen auch mit einer Entfettungsvorrichtung (Entfettungsseheibe) versehen ist, durch welche das getrennte Entnehmen und Abführen von zwei Flüssigkeiten durchgeführt wird, von denen die eine fetter als die andere ist.
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