AT115797B - Mechanischer Antrieb für Rechenmaschinen. - Google Patents

Mechanischer Antrieb für Rechenmaschinen.

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  Mechanischer Antrieb für Rechenmaschinen. 
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 lücke 17 der Kupplungsgegenscheibe 8. Der Motor ist dadurch mit der Rechenmaschine gekuppelt, und da nunmehr auch der Motorstrom, wie später erklärt, geschlossen wird, so dreht der Motor die Rechenmaschine, u. zw. so lange, bis der gedrückte Schaltstift   18e   in der unteren Lage   J3   angelangt ist. Das grosse Zahnrad 11 hat dann mit dem Schaltkörper fünf Zehntel seines Umfanges in der +-Pfeilrichtung (Fig. 6) zurückgelegt und das kleine Zahnrad 10 mit der Rechenmaschinenwelle 1 fünf Umdrehungen. 



  In diesem Augenblick drückt der Schaltstift auf die Klinke 9, hebt diese aus ihrer Lücke 17 aus und schaltet die Rechenmaschine ab, die durch eine Bremsvorrichtung in der richtigen Lage angehalten wird. Gleichzeitig ist auch der Motorstrom, wie später gezeigt wird, wieder unterbrochen, so dass der Motor nach einigen Umdrehungen zur Ruhe kommt. 



   Die oben erwähnte Stiftensperre ist an sich bekannt und besteht aus einer Scheibe 14 mit zehn Armen. Die Schaltstifte haben je einen rechteckigen Einschnitt 18 (Fig. 8) und daneben einen abgeschrägten Einschnitt 19. Je nach der Stellung des Schaltstiftes schnappt die Sperrscheibe 14 durch die Wirkung der Feder 20 in einen der beiden Einschnitte 18 oder 19 ein. Durch Drücken eines Sehaltstiftes   13a   bis 13i wird die Sperrscheibe 14 nach unten (Fig. 8) verschoben, und dadurch der früher gedrückte Schaltstift 13 freigegeben, so dass er nach links (Fig. 1 und 8) springen kann. 



   Der jeweils gedrückte Schaltstift muss, wie oben erklärt, auch gleichzeitig auf einen elektrischen Kontakt für den Motorstrom wirken. Dies geschieht z. B. durch folgende Vorrichtung : Auf der Nabe des Schaltkörpers 12 sitzt eine axial bewegliche Scheibe   21,   die unter Wirkung der Feder 22 steht und durch einen Stift 23 gegen Verdrehen gesichert ist. Diese Scheibe besitzt unten eine Aussparung 24, 
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 unter Druck der Feder 22 wieder nach links und öffnet den Kontakt 25 und damit den Motorstrom. 



   Die Betätigung der Schaltstifte kann in verschiedener Weise erfolgen. Zum Beispiel könnten die Schaltstifte bei Antrieb des Schaltkörpers durch Kegelräder senkrecht angeordnet und unmittelbar wie Antriebstasten bedient werden, Der obere Teil von Fig. 6 würde dann einen waagrechten Schnitt durch das Tastenfeld darstellen. In der Zeichnung sind aber die Schaltstifte in die für den Schaltvorgang zweckmässigste Lage gebracht und waagrecht angeordnet. Die Betätigung erfolgt durch Zwischenglieder mittels besonderer 
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 geführt werden können. Durch die biegsamen Drahtzüge ist zu erreichen, dass die Antriebstasten in der für die Bedienung vorteilhaftesten Lage zur Maschine angeordnet werden. Die Antriebstasten besitzen Stifte 32, die auf die Drahtzüge 29,30 drücken. Die Federn 33 halten sowohl die Drahtzüge wie auch die Antriebstasten in der gehobenen Stellung.

   Die Tastenreihe 26 besteht aus neun Antriebs-oder Multiplikatortasten, die mit + 1 bis + 9 bezeichnet sind. Die Drahtzüge sind so geführt, dass die + 1-Taste auf den Schaltstift 13a,   die + 2-Taste   auf den Schaltstift 13b usw., und die + 9-Taste auf den Schaltstift   13 i   wirkt. Diese Konstruktion ermöglicht z. B. auch, auf jeden Drahtzug und damit auf den zugehörigen Schaltstift je zwei Antriebstasten wirken zu lassen, von denen die eine 26 den Motorstrom für die +-Drehrichtung schliesst und die andere 27 den Motorstrom für   die-Drehriehtung,   wie später erklärt wird. Ist z. B. die mit + 1 bezeichnete Antriebstaste gedrückt, so macht die Maschine eine Drehung in der +-Richtung.

   Wird dagegen die danebenliegende Taste 27, die auf den gleichen Drahtzug wirkt, gedrückt, so läuft der Motor, die Maschine und der Schaltkörper   12   mit den Schaltstiften in entgegengesetzter Richtung. Die Maschine macht dann in der--Richtung neun Umdrehungen, da derselbe Schaltstift 13 a, der bei der +-Drehrichtung nach einer Maschinendrehung ausschaltet, bei   der--Dreh-   richtung erst nach neun Umdrehungen die Maschine stillsetzt. Ebenso wirkt auf den   Drahtzug,   der durch die + 2-Antriebstaste betätigt wird, auch   die-8-Antriebstaste   usw.

   Durch die Anordnung von positiven Antriebstasten 1-9 und negativen Antriebstasten 1-9 in der oben beschriebenen neuen Form, ist es möglich, die Maschine nacheinander durch Drücken einer von diesen Tasten zu bedienen, ohne eine Umschaltung an der mechanischen Antriebsvorrichtung vornehmen zu müssen. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, dass die Gruppe der positiven und die der negativen Antriebstasten auf getrennte Zwischenglieder (Drahtzüge) wirken, so dass dann die Antriebstasten für gleiche Drehzahlen nebeneinander liegen können, also die + 1-Antriebstaste neben   der-1-Antriebstaste   usw. Jedes Schaltelement (Schaltstift) kann man dann durch zwei Zwischenglieder (Drahtzüge) betätigen, falls nicht auch die Schaltelemente verdoppelt werden. 



   Die elektrische Leitungsanordnung ist in Fig. 3-5 dargestellt. Die Stromquelle wird in den Punkten 34 angeschlossen. Der Strom geht durch die Magnetwieklungen des Motors 3 zu einem Kontakt 25 (Fig. 1 und 5), der durch die Scheibe 21 unter Einfluss der   Schaltstifte J.'3 betätigt   wird. Von dort geht der Strom zur Schleiffeder 36 über den Metallbelag   37   des   Stromwenders 85 zur Schleiffeder : 38 und   über den Kontakt 40,   41,   der später beschrieben wird, zum Motoranker. Der Strom fliesst weiter zur Schleiffeder 42 über den Metallbelag 43 zur Schleiffeder 44 und zurück zum   Anschlusspunkt     34.   



   Ist der Stromwender 35 so verdreht, wie in Fig. 4 dargestellt ist, so geht der Strom von der Schleiffeder 35 über den Metallbelag 43 zur Schleiffeder 42 und von da durch den   Motoranker,   so dass der Motor in entgegengesetzten Sinn umläuft wie bei der Schaltung in Fig.   3.   

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   Das Verstellen des Stromwenders   35   erfolgt durch die Schienen 45 und 46, die von den Tasten 26 und 27 durch die Stifte 47 verschoben werden (Fig. 1 und 3). Wird eine Taste 26 für die Multiplikatoren + 1 bis + 9 gedrückt, so gleitet ein Stift 47 in einer   schrägen   Öffnung der Schiene 45 und verschiebt diese nach rechts (Fig. 3). An der Schiene 45 sitzt der Arm   48,   der gegen den Zapfen 50 des Stromwenders 35 stösst, und den Stromwender in die in Fig. 3 gezeichnete Lage für die +-Drehrichtung der Maschine bringt, falls er sich nicht schon in dieser Lage befand. Wird eine Taste 27 für die Multiplikatoren   - 1 bis - 9 gedrÜckt,   so verschiebt sieh die Schiene 46, die sich in Fig. 3 mit der Schiene 45 deckt, ebenfalls nach rechts.

   An der Schiene 46 sitzt aber der   längere   Arm 49, der gegen den Zapfen   51,   welcher sich auf der andern Seite des   Stromwenders befindet, stosst   und diesen für die--Drehrichtung des Antriebes umstellt, wie in Fig. 4 gezeichnet ist. 



   Um den Strom mit Sicherheit erst nach dem Verstellen des Stromwenders einzuschalten, und um Schäden zu vermeiden, ist noch ein besonderer   Stromsehalter   39,40, 41 eingebaut. Beim Drücken einer Taste 26 oder 27 verschieben sich, wie oben beschrieben, die Schienen 45 oder 46. Beide Schienen   drücken   auf den isolierten Hebel 39 und trennen dadurch den stromführenden Hebel 40 von dem Kontakt 41. 



  Auf diese Weise wird gleich zu Beginn des Tastendruckes der Stromauf unterbrochen. Der   Stromschluss   an dieser Stelle findet erst beim Hochgehen der Taste statt, u. zw. am Schluss des Tastenhubes, nach Vollendung aller andern Schaltungen. Der Motor läuft also erst an, wenn die Antriebstaste 26 oder 27 losgelassen ist. 



   Für eine Anzahl Rechnungen ist es erforderlich, eine Dauertaste anzubringen, die es z. B. ermöglicht, bereits im   Umdrehungszählwerk   stehende Ziffern in andere Ziffern umzuändern oder um Divisionen auszuführen. Diese Aufgabe kann bei dem vorliegenden mechanischen Antrieb in der Weise gelost werden, dass durch eine Antriebsdauertaste   28   entweder unmittelbar oder z. B. durch einen Drahtzug 30 ein Anschlag in die Bahn der sich mit dem   Schaltkörper   12 drehenden Schaltstifte 13 gebracht wird. Durch diesen Anschlag werden die vorbeigehenden Schaltstifte nacheinander gedrückt, so dass die Entkupplung des Antriebes von der Maschine nicht stattfinden kann. Dies dauert so lange, bis die Dauertaste losgelassen wird und der zuletzt gedrückte Schaltstift den Antrieb stillsetzt. 



   Der oben erwähnte Anschlag besteht aus einer Drehklappe 52, die in der Ruhelage durch eine 
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 vorbeigehen können. Wird die Dauertaste 28 gedrückt, so gleiten die Sehaltstifte nacheinander auf die angehobene Drehklappe 52 auf, und werden in die Lage des Schaltstiftes der Fig. 1 13 gebracht, wobei dann der vorhergehende Schaltstift jedesmal durch die Sperrscheibe   14,   wie oben beschrieben, wieder freigegeben wird. Die Dauertaste 28 wirkt (in der Zeichnung nicht dargestellt) ebenso wie die Tasten 26 bzw. 27 auch auf den Stromwender, unterbricht aber nicht den Stromauf an dem besonderen Schalter 40, 41. 



  Die   Anschlagklappe   52 ist derart angeordnet (am Schaltstift   13a),   dass beim Loslassen der Dauertaste nur noch die angefangen Maschinendrehung vollendet wird. 



   Für die entgegengesetzte Drehrichtung kann in gleicher Weise eine Antriebsdauertaste 28 (Fig. 2) angeordnet werden, die den Motorstrom in der entgegengesetzten Richtung schliesst, und die auf einen Anschlag wirkt, der so angeordnet ist (also am Schaltstift 13i), dass er nach Loslassen der Dauertaste ebenfalls nur die angefangene Maschinendrehung vollenden lässt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Mechanischer   Antrieb für Rechenmaschinen, die eine oder zwei   Drehriehtungen besitzen, dadurch   gekennzeichnet, dass die Antriebsbewegung auf einen drehbaren   Schaltkörper     (12)   übertragen wird, in dem bewegliche Schaltelemente (13) gelagert sind, von denen das jeweils gedrückte Schaltelement die Kupplung und Entkupplung zwischen der mechanischen Antriebsvorrichtung und der Antriebswelle   der'Rechenmaschine mittelbar   oder unmittelbar bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Antrieb nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente durch ein Übertragungsmittel von Antriebstasten (26, 27. 28), die an beliebiger Stelle der Rechenmaschine angeordnet sein können, betätigt werden.
    3. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsmittel aus Drahtzügen (29, 30) besteht, die in Röhrehen"eführt sein können.
    4. Antrieb nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Schaltelemcnte zwei Gruppen von Antriebstasten wirken, von denen die eine Gruppe den Antrieb für die +-Drehrichtung und die andere für die-Drehrichtung schaltet.
    5. Antrieb nach den Ansprüchen 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass beim Herabdrücken der Antriebstasten ein besonderer Stromschalter (40, 41) geöffnet und beim Hochgehen der betreffenden Tasten wieder geschlossen wird, so dass erst nach dem Loslassen der Antriebstasten und Vollendung aller andern Schaltungen der Motor anlaufen kann.
    6. Antrieb nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anordnung einer Dauerantriebstaste, welche einen Anschlag (J2) in die Bahn der sich mit dem Schaltkörper (12) drehenden Schaltelemente (13) bringt und dadurch die Schaltelemente nacheinander hineindrückt, so dass die <Desc/Clms Page number 4> Entkupplung des Antriebes von der Maschine so lange verhindert wird, bis die Dauertaste wieder freigegeben wird.
    7. Antrieb nach den Ansprüchen 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Dauerantriebstasten angeordnet sind, von denen jede die Schaltelemente nacheinander hineindrückt, und von denen die eine den Antrieb für die +-Drehrichtung und die andere den Strom für die--Drehrichtung schaltet. EMI4.1
AT115797D 1928-11-17 1928-11-17 Mechanischer Antrieb für Rechenmaschinen. AT115797B (de)

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