AT167080B - Saldiervorrichtung an Rechenmaschinen - Google Patents

Saldiervorrichtung an Rechenmaschinen

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AT167080B
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Austria
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balancing device
machine
disks
switched
sum
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Inventor
Eugen Ing Benninger
Original Assignee
Precisa A G Rechenmaschinenfab
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  Saldiervorrichtung an Rechenmaschinen 
 EMI1.1 
 Zwischensummenziehen ein Leergang ausgeführt werden. Wenn Maschinen mit Motorantrieb versehen sind, muss also vor Summen-und Zwischensummenziehen erst die Motortaste betätigt werden, damit die Maschine den Leergang macht, bevor   die S-oder ZS-Taste   gedrückt werden kann. Um das Drücken der Motortaste für den Leergang unnötig zu machen, wird nach vorliegender Erfindung eine Vorrichtung angeordnet, welche beim alleinigen Drücken der 
 EMI1.2 
 bewirkt. Die Maschine führt dabei selbsttätig die zwei Maschinengänge ohne Unterbrechung aus.

   Es ist zwar schon eine Maschine bekannt geworden, welche zum Leergang und Summenzug selbsttätig zwei Maschinengänge ausführt, doch ist die Vorrichtung umständlich und nicht zuverlässig, weil der zweite Maschinengang erst durch eine besondere Kraftquelle (gespannte Feder) neu eingeschaltet werden muss, während bei vorliegender Erfindung die beiden Maschinengänge ununterbrochen aufeinanderfolgen. Sodann sind Maschinen bekannt, bei welchen die Summenbildung auch durch einen einzigen Druck auf die entsprechende Taste, also ohne Leergang ausgeführt wird. Es handelt sich hiebei jedoch um grundsätzlich andere, kompliziertere und damit auch teurere Maschinen, bei welchen ein Leergang vor dem Total-bzw. Subtotalziehen überhaupt nicht nötig ist.

   Im Gegensatz hiezu betrifft die Erfindung die einfacheren und damit auch billigeren Maschinen, bei welchen prinzipiell vor dem   Total-bzw. Subtotalziehen   ein Leergang nötig ist, bei welchen dieser Leergang aber ohne besonderes Drücken der Motortaste zustande kommt. Erfindungsgemäss wird dies durch den Motorantrieb steuernde Schaltorgane erreicht, welche durch die Summen-bzw. Zwischensummentasten verstellbar sind, sowie durch ein weiteres, ebenfalls durch die genannten Tasten verstellbares Schaltorgan, das bei der Betätigung der beiden genannten Tasten in Arbeitsstellung gebracht und durch den Motorantrieb weitergeschaltet wird. 



   In beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Ansicht, Fig. 2 
 EMI1.3 
   III-III   bzw. IV-IV der Fig. 1. 



   In den beiden Gerüstwänden 1 und 2 ist eine Welle 3 gelagert. Auf dieser sind mehrere Scheiben verstiftet. Die Scheiben 4 und 5 gehören zu der   Summentaste   S und Zwischen- 
 EMI1.4 
 bzw. 5 eingreift. Beim Niederdrücken der Taste S oder ZS werden die Scheiben 4 und   5,   ihre Welle 3 mitsamt den auf ihr verstifteten Scheiben um 1/6 Umdrehung gedreht. Auf der Welle 3 sitzt, ebenfalls verstiftet, auch die Scheibe   8,   welche den Winkelhebel 9 steuert. Dieser ist auf dem festen Zapfen 11 der Gerüstwand 1 angelenkt und steht unter dem Zug einer Feder 14. Er tritt mit dem einen Ende seines Armes 12 in die Einkerbung 13 der Scheibe 8. Am Ende des anderen Armes ist eine Stange 22 angelenkt, welche zum elektrischen Kontakt und der Kupplung des Motorantriebes führt.

   Beim Drücken der S-oder ZS-Taste wird auch die Scheibe 8 um 1/6 Umdrehung gedreht und betätigt dabei den Winkelhebel   9,   so dass dieser vermittels der Stange 22 den Motorantrieb einschaltet. 



   Auf der Welle 3 ist auch eine Daumenscheibe 15 verstiftet. Unter dieser ist eine Stange 16 angeordnet, welche von der Maschine bei jedem
Gang einmal hin und her bewegt wird. Die
Stange 16 wird auf einer Rolle 17 geführt. Sie trägt an ihrem Ende eine Klinke   20,   welche unter dem Zug einer Feder 18 steht. Sobald die Welle 3 mitsamt ihren Scheiben 4, 5, 8 und 15 von der   -oder Z-Tasie   gedreht wird, drückt der
Daumen 19 die Klinke 20 herunter und wird dann von ihr gefasst. Da zu gleicher Zeit der
Maschinenantrieb von der Scheibe 8 eingeschaltet und dann die Stange 16 von der Maschine bewegt wird, nimmt die Klinke 20 die Daumenscheibe 15 um   1/G Umdrehung   mit.

   Dabei wird natürlich auch die Scheibe 8 um das zweite Sechstel gedreht, so dass die Stelle 21 unter den Arm 12 des Winkelhebels   9   zu stehen kommt und die
Maschine für den zweiten Gang eingeschaltet 

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 hält. Dabei dreht die Klinke 20 die Daumenscheibe 15 um ein weiteres Sechstel, ebenso die Scheibe   8,   so dass die zweite Kerbe   13 (l   untcr den Arm 12 zu stehen kommt und letzteren einfallen lässt, wodurch der Maschinenantrieb abgeschaltet wird. Daraus geht hervor, dass die Maschine nicht weiterläuft, auch wenn die Soder ZS-Taste gedrückt gehalten wird. Erst nach Loslassen und erneutem Drücken der   -oder Z-Taste   macht die Maschine wieder die beiden Gänge. Beim Betätigen der Motortaste geht die Klinke 20 leer unter der Daumenscheibe 15 hin und her. 



   Um einen unerwünschten Rückgang oder aber ein Überschleudern der Scheibenwelle zu verhindern, können entsprechende Sperrungen bekannter Art angeordnet werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Saldiervorrichtung an Rechenmaschinen mit Motorantrieb und einem Leergang vor dem Total-bzw. Subtotalziehen, gekennzeichnet durch die Summen-und Zwischensummentasten (S, ZS) verstellbare, den Motorantrieb steuernde Schaltorgane   (4,     5)   und durch ein weiteres, ebenfalls durch die erwähnten Tasten (S, ZS) verstellbares Schaltorgan   (15),   das bei der Betätigung einer der Tasten in Arbeits- stellung gebracht und durch den Motorantrieb weitergeschaltet wird, das Ganze zum Zwecke, die Maschine ununterbrochen für die zwei zur Summenbildung nötigen Arbeitsgänge eingeschaltet zu halten.

Claims (1)

  1. 2. Saldiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltorgane (4, 5) für den Motorantrieb derart ausgebildet sind, dass sie nach Vollendung der zwei Arbeitsgänge das Ausschalten der Maschine auch bf' gedrückter Summen-oder Zwischensummentaste bewirken.
    3. Saldiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Summen-und Zwischensummentasten auf Scheiben (4, 5) einwirken, welche an einander diametral gegenüberliegenden Stellen Einkerbungen (13) besitzen, in die ein auf dem Umfang der Scheiben anliegender, den elektrischen Strom steuernder Winkelhebel (9) eintreten kann, das Ganze derart, dass die Stromzufuhr zum Motor unterbrochen ist, wenn der Hebel (9) sich'n einer Einkerbung befindet, während er eingeschaltet ist, wenn er auf dem Umfang der Scheiben läuft.
    4. Saldiervorrichtung nach Anspruch 3, da- durch gekennzeichnet, dass das erwähnte weitere Schaltorgan (15) als Daumenscheibe ausgebildet ist, die fest auf der Welle (3) der Scheiben (4, 5) sitzt.
AT167080D 1944-07-12 1948-12-30 Saldiervorrichtung an Rechenmaschinen AT167080B (de)

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