AT114979B - Stempeldruckmaschine. - Google Patents

Stempeldruckmaschine.

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AT114979B
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Jean Hegnauer
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Jean Hegnauer
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stempel druckmaschine. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Stempeldruckmaschine, wie sie beispielsweise zum   Frankieren von Briefpostsendungen verwendet-wird.   Bei den bekannten Frankiermaschinen, bei welchen die Wertstempel auf dem Umfang eines drehbaren radförmigen Trägers angeordnet sind, besteht der Übelstand, dass die Stempel nur für je einen bestimmten Wert verwendbar sind. Eine Frankiermaschine, die für jeden beliebigen Wert verwendbar ist, hat gegenüber den Maschinen mit gegebenen Stempelwerten den Vorzug, dass bei einer Änderung der Frankierwerte die Stempel nicht unbrauchbar werden und nicht durch andere ersetzt werden müssen, was stets mit einer Betriebsunterbrechung und mit Kosten verbunden ist.

   Das Anwendungsgebiet einer auf beliebige Werte einstellbaren Stempeldruckmaschine ist ferner nicht auf die Verwendung zum Frankieren von Briefpost beschränkt, wie die bisher bekannten Maschinen dieser Art, sondern sie kann überall da benützt werden, wo beliebige Zahlen auf Bescheinigungen, Rechnungen usw. gegebenenfalls doppelt aufgedruckt werden müssen,
Die Erfindung betrifft nun eine solche Stempeldruckmaschine mit beliebig einstellbarem Zahlenwert ; bei dieser Maschine ist jede Ziffer auf einem besonderen Druckstock angeordnet, welche Druckstöcke je einer von parallel zueinander verschiebbaren Druckstockreihen angehören, in eine Öffnung des den andern Stempelteil aufweisenden, feststehenden oder drehbaren Trägers quer zur Bewegungsrichtung der Druckstockreihen einschiebbar und feststellbar sind.

   Da die Zusatzstempel zu einem Frankierstempel in die gleiche oder annähernd gleiche Radialebene auf den Umfang des Druckzylinders verteilt werden können, kann die Längenabmessung des Farbwerkes verhältnismässig kurz gewählt werden, was für die gleichmässige Einfärbung der gesamten Druckfläche sehr vorteilhaft ist. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Stempeldruckmaschine soweit dargestellt, als zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist. 



   Fig. 1 ist eine Ansicht des teilweise aufgeschnittenen Druckzylinders in Fig. 2 von unten gesehen. Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie   11--11   der Fig. 1, jedoch aufgerichtet. Fig. 3 ein Längsschnitt nach   Linie III-jII   der Fig. 1. Fig. 4 zeigt eine Einzelheit. Fig. 5 und 6 zeigen einen Teil einer zweiten Ausführungsform in Längsschnitt und in Ansicht. 



   Nach dem in den Fig. 1-4 veranschaulichten Ausführungsbeispiel besitzt der zur Hauptsache aus einem zylindrischen Rohr 1 bestehende Druckzylinder auf seinem äusseren Umfang aufgesetzte Druckflächen 2, 3 und 4, die mit den üblichen, nicht gezeichneten Prägungen versehen sind. Der Druckzylinder und die Druckfläche 2 sind mit einer rechteckigen, mit ihren Längsseiten quer zur Zylinderachse liegenden Durchbrechung 5 versehen, in welche gewöhnlich vier Zahlendruckstöcke a, b, c,   d   aus dem Innern des Zylinders hinein. ragen, die je einer Reihe 6,7, 8,9 von Druckstöcken angehören.

   Jede Druckstockreihe ist zwischen zwei Parallelen,   flachen Führungsstangen 10   angeordnet, die an dem in Fig. 1 und 3   untern   Ende durch ein   Stück-   miteinander verbunden und am obern Ende an einer gemeinsamen Schubstange 12 bzw. 13, 14 bzw. 15 befestigt sind. Die Schubstangen 12,   13, 14, 15 und die zugehörigen Führungsstangen 10 sind unmittelbar aneinander liegend, zwischen den beiden Wangen eines im Querschnitt H-förmigen, in den Druckzylinder ein,   

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 Bewegung der Schubstangen gibt das Mass, um welches die Zählrollen einer nicht zur Erfindung gehörenden und nicht dargestellten Zählvorrichtung gedreht werden.

   Die Schubstangen sind an dem in Fig. 1 obern Ende mit je einem durch einen Längsschlitz 17 des Zylinders 1 hindurchragenden, zugleich als   Einstellgriff und geiger   dienenden Ansatz 18 versehen, welcher gestattet, die betreffende Schubstange auf irgendeine Stelle einer längs dem zugehörigen Schlitz 17 laufenden Einteilung einzustellen, derart, dass der gewünschte Druckstock in der Ebene der Durchbrechung $ sich befindet. In allen anderen Stellungen sind die Druckstöcke gegen eine Bewegung quer zur Längsachse des Druckzylinders gesichert, indem sie einerseits mit ihrer Bildfläche   fil   der Innenwandung des Druckzylinders und anderseits mit ihren Schulterflächen 19 an den Führungstangen 10 anliegen.

   Am innern Ende ist jeder Druckstock mit einem   Stösser. 30   versehen, der an seinem freien Ende einen Kopf 21 aufweist. 



  Die   Stösser   20 jeder Druckstockreihe ragen durch einen gemeinsamen   Längsschlitz   22 im Steg des Gestelles 16 hindurch. Letzteres ist an seinen Wangen in der Ebene der Durchbrechung 5 mit einem Schlitz 23 versehen, in welchem ein Schieber 24 verschiebbar geführt ist. Auf der dem   Gestellsteg näheren Längsseite weist   der Schieber 24 für den Durch- 
 EMI2.2 
 auf. Durch zwei Federn 26 wird der Schieber 24 stets in seiner inneren Endstellung gehalten. An einem Gelenkstift   27   des Schiebers 24 greift unter Vermittlung eines Lenkers 28 ein zweiarmiger, um den Zapfen 29 drehbarer Hebel 30 an, welcher mit seinem in Fig. 3 obern Ende an einem Exzenter 31 anliegt.

   Die Achse desselben trägt einen Drehgriff 32, welcher in einer auf der Aussenseite des Zylinders angeordneten, auf der Zeichnung jedoch 
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 und dadurch der hebel 30 mit dem Schieber 24 betätigt werden, welch letzterer dabei so verschohen wird, dass die mit ihm gekuppelten Druckstöcke in die Durchbrechung 5 hinein-   gesohpben oder   aus   derselben zurückgezogen werden. Bessnden   sie sich in der   Durchbrechung   5, 
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 selben wächst. 



   Statt zllindrisch und drehbar könnte der Träger, der den RAhmen des Stempelbildes 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> oder drehbaren Trägers (1) quer zur Bewegungsrichtung der Druckstockreihen einschiebbar und in der Arbeitsstellung feststellbar sind.
    2. Stempeldruckmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen hohlen dreh- EMI3.1 am Umfang des Druckzylinders geschoben werden können, so dass sie mit auf dem Umfang des letzteren angeordneten Druckflächen desselben bündig sind.
    3. Stempeldruckmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckstöcke in Führungsstangen (10) angeordnet sind, die paarweise in einem im Innern des Druckzylinders befindlichen Gestell längsverschiebbar sind, das einen senkrecht zu den Führungsstangen (10) beweglichen Schieber (24) besitzt, mit dessen Hilfe die in seine Bahn eingestellten Druckstöcke (a, b, e, d) aller Führungsstangen gleichzeitig in die Öffnung (5) am Umfang des Druckzylinders hineingeschoben und aus derselben herausgezogen werden können.
    4. Stempeldruckmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckstücke mit Köpfen (21) oder Einschnitten versehene Stösser (20) und der Schieber für den Durchgang und zur Aufnahme eines Stössers jeder Druckstockreihe aussen verengte Ausnehmungen aufweist, so dass die Druckstücke, die mit ihren Stössen in die Ausnehmungen des Schiebers hineinragen, mit letzterem gekuppelt sind.
    5. Stempeldruckmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Druckstock (a, b) c) d) zwei oder mehr gleiche, in der Längsrichtung des Druckzylinders (1) versetzte Zeichen (d) besitzt.
AT114979D 1927-01-14 1928-01-13 Stempeldruckmaschine. AT114979B (de)

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AT114979D AT114979B (de) 1927-01-14 1928-01-13 Stempeldruckmaschine.

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