AT114583B - Nadelantriebsvorrichtung für Hohlsaumnähmaschinen. - Google Patents
Nadelantriebsvorrichtung für Hohlsaumnähmaschinen.Info
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Description
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N adelsntriebsvorrichtung fiir Hohlsaumnähmaschinen.
EMI1.1
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befestigt ist. Die beschriebene Bauart sieht daher eine seitliche Einstellung der Drehachse des Nadelträgers auf der Platte 10 vor. Von der Muffe 13 hängt eine gespaltene Klemme 18 für den Schaft einer Nadel 19 hinab, die in dieser Klemme mittels einer Klemmschraube 20 befestigt wird. Eine andere gespaltene Klemme 21, die aus einem Stück mit der Muffe 13 besteht und von letzterer emporragt, ist mit einer Bohrung 22 versehen, die das untere Ende einer im wesentlichen aufrecht stehenden Führungstange 23 aufnimmt, die in der Klemme 21 mittels einer Klemmschraube 24 befestigt wird.
Der Nadel-
EMI2.1
In dem Nadelträger 12 sind die Nadel 25 und eine im wesentlichen aufrecht stehende Führungsstange 26 festgeklemmt.
Die Führungsstange 23 sitzt in einem quer durchbohrten Drehzapfen 27, der in einer seitlichen Nabe 28 an dem freien Ende eines Kurbelarmes 29 gelagert ist, welcher an der Vorderseite des Maschinenkopfes 4 angebracht und auf einer Schwingwelle 30 befestigt ist. Die Schwingwelle 30 besitzt ein im wesentlichen waagrechte Lager in einer Büchse 31, die in einer Bohrung des Kopfes 4 befestigt ist ; diese Schwingwelle ragt über die hintere Fläche des Kopfes hervor. Auf diesem hervorragenden Ende der Schwingwelle 30 ist mittels einer Schraube 32 die gespaltene Nabe eines Antriebsarmes 33 einstellbar festgeklemmt, wobei der Kurbelarm 29 die Schwingwelle 30 und der Antriebsarm 33 einenWinkelhebel bilden, der ein Lager in dem Maschinenrahmen hat.
Die Führungsstange 26 ist in ähnlicher Weise mit einer drehbaren Muffe 34 innerhalb der Nabe 35 eines Kurbelarmes 36 verbunden, der auf einer Schwingwelle 37 befestigt ist, welche in dem Maschinenkopf 4 gelagert und an der hinteren Seite des Kopfes einstellbar einen Antriebsarm 38 trägt, dessen Länge gleich dem Arm 33 ist.
Die freien Enden der Arme 33 und 38 sind aufeinander zu gerichtet und verlaufen im wesentlichen waagrecht ; diese Arme sind getrennt durch Lenker 39 und 40 von gleicher Länge mit einem Arm 41 eines Winkelhebels verbunden, der auf einem Zapfen 43 gelagert ist, welcher in dem Kopf 4 befestigt ist.
Die Lenker 39 und 40 haben eine gleichachsige Gelenkverbindung mit seitlichen Ansätzen 42 eines Armes 41 des Winkelhebels, so dass Schwingbewegungen dieses Winkelhebels den Armen 33, 38 und demzufolge mittels der beschriebenen Verbindungen den Nadeln Bewegungen von gleicher Grösse übertragen. Um den Winkelhebel zu bewegen, ist dessen anderer Arm 44 schwingbar mit dem einen Ende einer Lenkstange 45 verbunden, deren anderes Ende mittels einer Schraube 46 in einer quer verlaufenden Bohrung eines Drehzapfens 47 befestigt ist, welcher in einer seitlichen Nabe 48 eines Gleitklotzes 49 sitzt.
Wie üblich, ist die Nabe 48 mit einer länglichen Ausnehmung 50 versehen, um einen Spielraum für die Lenkstange 45 herzustellen, während der Gleitklotz 49 mit einer länglichen Ausnehmung 51 versehen ist, in die eine Schraube 52 eintritt, die den Gleitklotz einstellbar auf der senkrecht ausgekehlten Fläche eines Schwingarmes 53 festlegt. Der Arm 53 weist eine längliche Nabe 54 auf, die auf einer Welle 55 ruht, welche den hohlen Ständer 2 überbrückt und in Lagern 56, 57 befestigt ist, die in dem Maschinenrahmen sitzen und die Nabe 54 gegen Längsbewegung der Welle 55 sichern.
Der ausschwingende Arm 53 weist einen verbreiterten Kopf 58 auf, der einen Zapfen 59 für eine Rolle 60 trägt, die in einer Nut 61 einer umlaufenden Steuerscheibe 62 eingreift. In dem Maschinenrahmen ist eine ortsfeste Welle 63 vorgesehen, die unter der Maschinenantriebswelle 5 gelagert ist und drehbar die Nabe 64'eines Stirnrades 64 trägt. Die Nabe 64'ragt von dem Stirnrade 64 seitlich hervor und bildet eine Unterstützung, auf der die Steuerscheibe 62 befestigt ist. Das Stirnrad 64 steht mit einem Trieb 65 auf der Maschinenantriebswelle 5 in Eingriff, und das Übersetzungsverhältnis der Räder 65 und 64 ist 1 : 3, so dass eine jede Nadel eine vollständige Ausschwingung bei der Ausführung von drei eine Hohlsaumfigur bildenden Stichen erhält.
Für einige Arten von Arbeiten ist es wesentlich, dass das Ausmass der Ausschwingung der einen Nadel grösser sei als das der andern Nadel. In Fig. 6 sind die Teile einer Einrichtung veranschaulicht, die eine Veränderung des Ausmasses der Ausschwingung der Nadeln ermöglichen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel besitzt das rückwärts vorragende Ende der Schwingwelle 30 einen Kopf 320, welcher mit einer Leiste 330 versehen ist, die senkrecht zur Achse der Sehwingwelle angeordnet ist und während der Betätigung der Maschine nur wenig von einer horizontalen Stellung abweicht. Das Ende des Betätigungsarmes 33 ist auf seiner Innenfläche mit einer Ausnehmung 340 versehen, die einstellbar auf die Leiste 330 aufgesetzt wird. Auf der Grundfläche der Ausnehmung 340 ist ein Längsschlitz 360 vorgesehen. Der Kopf 320 der Schwingwelle 30 ist mit einer axialen Gewindebohrung 370 versehen, die zur Aufnahme einer durch den Schlitz 360 hindurchzusteckenden Befestigungsschraube 380 dient. Der Kurbelarm 29, die Schwingwelle 30 und der Betätigungsarm 33 bilden einen Winkelhebel, der im Maschinenrahmen gelagert ist.
Der Betätigungsarm 38 der zweiten Nadel ist mit der Schwingwelle 37 auf die gleiche Weise verbunden wie der Arm 33 mit der Schwingwelle 30.
Das Ausmass der seitlichen Ausschwingung jeder der beiden Nadeln 19, 25 kann mittels der beschriebenen Einrichtung leicht geändert werden, indem die Betätigungsarme 33, 38 quer zur Achse der Schwingwellen 30, 37 entsprechend eingestellt werden. Die inneren Stellungen der Nadeln können durch entsprechende Einstellung der Kurbelarme 29 und 36 in bezug auf die Schwingwellenachsen genau festgelegt werden, wodurch die durch die Einstellung der Arme 33 und 38 herbeigeführte Winkelverstellung der Wellen 30 und 37 kompensiert wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Nadelantriebsvorrichtung für Hohlsaumnähmaschinen mit einem Nadelträger, der eine von der Nadelstange schwingbar getragene Nadelführungsstange besitzt, welche mit einem von einer hin-und hergehenden Lenkstange betätigten Antriebsorgan eine gleitende Gelenksverbindung hat, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Arm eines Winkelhebels mit der Führungsstange eine gleitende Gelenkverbindung aufweist, während an dessen anderem Arm ein Antriebshebel angelenkt ist, der mit der hin-und hergehenden Lenkstange in Wirkungsverbindung steht.2. Nadelantriebsvorrichtung für Zweinadelhohlsaumnähmaschinen nach Anspruch 1 mit zwei Nadelträgern, die mit von den Nadelstangen schwingbar getragenen Führungsstangen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kurbelarme (29, 36), die mit den Führungsstangen (23, 26) wirksam verbunden sind, um deren Längsbewegungen zuzulassen und ihnen seitliche Bewegungen zu erteilen, von einem Paar Sehwingwellen (30, 37) getragen werden, auf denen Antriebsarme (33, 38) befestigt sind, von denen jeder eine Lenkerverbindung mit dem Antriebshebel (41, 44) aufweist.3. Nadelantriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar Lenker (39, 40) die eine gleichachsige Gelenkverbindung mit dem Antriebshebel (41, 44) aufweisen, einzeln mit den Antriebsarmen (33, 38) verbunden ist. EMI3.15. Nadelantriebsvorrichtung für Hohlsaumnähmaschinen mit einem Nadelträger, der eine von der Nadelstange getragene Nadelführungsstange besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstange (23) mit einem zur Herbeiführung einer Schwingbewegung derselben dienenden Winkelhebel (29, 30, 33) in Wirkungsverbindung steht, dessen ein Arm quer zu seiner Schwingachse und dessen anderer Arm längs der Schwingachse einstellbar ist.6. Nadelantriebsvorrichtung für Zweinadelhohlsaumnähmaschinen, bei der die Nadelträger (11, 12) durch Vermittlung einer hin und her gehenden Lenkstange (45) seitliche Schwingbewegung erhalten, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schwingbewegung herbeiführenden Teile der beiden Nadelträger so eingerichtet sind, dass das Ausmass der Schwingbewegung der einen Nadel unabhängig von dem der andern Nadel änderbar ist.7. Nadelantriebsvorrichtung für Zweinadelhohlsaumnähmaschinen mit zwei im Kopf (4) des Maschinenarmes gelagerten Schwingwellen (30, 37), die mit je einem drehbar mit der Führungsstange (23, 26) befestigten Nadelträger (11, 12) in Wirkungsverbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI3.2 zur Achse dieser Schwingwellen einstellbar sind, um das Ausmass der seitlichen Ausschwingung jeder der beiden Nadeln ändern zu können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US114583XA | 1927-04-04 | 1927-04-04 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| AT114583B true AT114583B (de) | 1929-10-10 |
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ID=29398935
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|---|---|---|---|
| AT114583D AT114583B (de) | 1927-04-04 | 1928-04-02 | Nadelantriebsvorrichtung für Hohlsaumnähmaschinen. |
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|---|---|
| AT (1) | AT114583B (de) |
-
1928
- 1928-04-02 AT AT114583D patent/AT114583B/de active
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