AT114494B - Einrichtung an Feuerlöschern zur Verhinderung des Verdunstens oder unbeabsichtigten Austrittes von Löschmitteln. - Google Patents

Einrichtung an Feuerlöschern zur Verhinderung des Verdunstens oder unbeabsichtigten Austrittes von Löschmitteln.

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AT114494B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung an Feuerlöschern zur Verhinderung des Verdunstens oder unbeab-   sichtigten   Austrittes von Löschmitteln. 



   Es ist bekannt, bei Feuerlöschern das Verdunsten von flüchtigen Löschmitteln oder das unbeabsichtigte Austreten von flüssigen   Löschmitteln   durch eine eingespannte   Abschlussscheibe   aus wenig widerstandsfähigem Material, z. B. Blei, zu verhindern, die bei Inbetriebsetzung des Feuerlöschers durch den erzeugten Druck   durchrissen   wird. 



   Eine solche   Abschlussscheibe   hat durchaus gleiche Dicke, woraus sich verschiedene Nachteile ergeben. Da die Scheibe schon bei einem verhältnismässig geringen Überdruck reissen muss, muss sie so dünn sein, dass die notwendige Handhabung wegen der leichten Deformationsmöglichkeit schwer ist. 



  Auch ist nicht vorauszusehen, an welcher Stelle die dünne Scheibe reisst und es können auch Teile von der Scheibe abgetrennt werden, die den bei Feuerlöschern meist engen Ausfluss leicht verstopfen können. 



   Der Erfindung gemäss werden diese Mängel dadurch beseitigt, dass die   Abschlussscheibe   in der Mitte eine innerhalb des lichten Durchmessers der Einspannteile liegende Schwächung aufweist. Diese Mängel können zum grossen Teil aber auch dadurch beseitigt werden, dass die   Abschlussscheibe   mit der   Ausströmdüse   zu einem Montagekörper verklemmt ist, da sodann die Handhabung mit der Scheibe allein entfällt. Die beste Ausführung wird bei Vereinigung beider Einrichtungen erzielt. 



   Bei dem in der Zeichnung im Längsschnitt dargestellten Ausführungsbeispiel wird als Abschlusskörper eine Scheibe   1,   insbesondere aus Blei, benutzt, die mit ihrem Rand an der Ausströmdüse 2 mittels einer Schraubenverbindung eingespannt und dadurch mit dieser zu einem Montagekörper verklemmt ist. Bei dem dargestellten Beispiel hat die Düse einen Flansch 3, an den die Scheibe 1 mittels der Schraube 4 und der Überwurfmutter 5 angeklemmt ist. Die Schraube 4 ist durchbohrt und trägt ein Innengewinde 6 und eine Lagervertiefung 7 zur Aufnahme einer Dichtung, so dass sie zugleich für den Anschluss der Düse 2 an den Feuerlöscher oder dessen Ausströmleitung dient. 



   Die Scheibe 1 weist in der Mitte innerhalb des lichten Durchmessers der Einspannteile eine Schwächung auf. Diese Schwächung kann z. B. durch Hämmern hergestellt werden, in welchem Fall sie unter Ausbauchung der Scheibe gegen ihr Mittel allmählich zunimmt. 



   Bei nicht benutztem Feuerlöscher, der als Löschmittel, z. B. flüssigen und leicht flüchtigen Tetrachlorkohlenstoff oder Wasser enthält, schliesst die Scheibe 1 die Ausströmung dicht ab und verhindert das unbeabsichtigte Austreten des Lösehmittels. Wird aber der Feuerlöscher durch Erzeugung eines Druckes in seinem Innern, z. B. mittels einer sogenannten Druckpatrone, in Betrieb gesetzt, dann wird die Scheibe im schwächeren mittleren Teil durchgerissen und das   Löschmittel   kann auf das Brandobjekt ausspritzen. 



   Da der wirksame Teil der Scheibe ihre Schwächung ist, ist sie als solche dicker und daher auch widerstandsfähiger als die bisherige Scheibe, so dass die   übliche   Manipulation und ihre Einspannung ohne Gefahr einer Deformation möglich ist. Eine solche Scheibe wird bei ihrer Benutzung ausschliesslich oder mindestens zuerst an der Schwächung reissen und gegebenenfalls sich bildende Lappen haben einen kräftigen Zusammenhang mit dem stärkeren Scheibenrand, so dass die Gefahr ihrer Abtrennung vermindert ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung an Feuerlöschern zur Verhinderung des Verdunstens von flüchtigen Löschmitteln oder des unbeabsichtigten Austrittes von flüssigen Löschmitteln, bestehend aus einer eingespannten <Desc/Clms Page number 2> Abschlussseheibe aus wenig widerstandsfähigem Material, die durch den erzeugten Druck durchrissen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (1) in der Mitte eine innerhalb des lichten Durchmessers der Einspannteile liegende Schwächung aufweist, die zweckmässig gegen das Scheibemittel allmählich zunimmt.
    2. Einrichtung an Feuerlöschern zur Verhinderung des Verdunstens von flüchtigen Löschmitteln oder des unbeabsichtigten Austrittes von flüssigen Lösehmitteln, bestehend aus einer eingespannten Abschlussscheibe aus wenig widerstandsfähigem Material, die durch den erzeugten Druck durchrissen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussscheibe mit der Ausströmdüse (2) zu einem Montagekörper verklemmt ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussscheibe an einem Flansch (3) der Ausströmdüse (2) mittels Schraube (4) und Mutter (5) festgeklemmt ist, von denen der eine Teil zugleich den Anschluss der Düse an den Feuerlöscher bewirkt, EMI2.1
AT114494D 1926-08-19 1926-08-19 Einrichtung an Feuerlöschern zur Verhinderung des Verdunstens oder unbeabsichtigten Austrittes von Löschmitteln. AT114494B (de)

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