AT114036B - Vorrichtung zur Verhinderung des Gasausströmens bei geöffnetem Gashahn. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung des Gasausströmens bei geöffnetem Gashahn.

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AT114036B
AT114036B AT114036DA AT114036B AT 114036 B AT114036 B AT 114036B AT 114036D A AT114036D A AT 114036DA AT 114036 B AT114036 B AT 114036B
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Karl Kende
Edmund Koenig
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Karl Kende
Edmund Koenig
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Verhinderung des   Oasansströmens   bei geöffnetem Gashahn. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um das Ausströmen von Gas, insbesondere von   Leucht-   gas, bei unbeabsichtigt offengebliebenem oder geöffnetem   Gashaln   zu verhindern, u. zw. eine solche, bei welcher noch ein zweiter, unter Federwirkung stehender Halm in der Gasleitung verwendet wird, und besteht darin, dass mit dem von ausserhalb eines Umschlussgehäuses durch einen Handgriff betätigbaren Haupthahn innerhalb des Gehäuses der von aussen   unzugängliche     Hilfshalm   derart gekuppelt ist, dass durch Verdrehen des   Haupthahnes   in die Offenstellung der   Hilfshahn   ohne Änderung der Lage der Feder weiter in Sperrstellung gehalten bleibt und die Öffnung des Hilfshahnes erst eintritt, wenn ein nach aussen reichendes Organ, z.

   B. ein Druekknopf, betätigt wird, während durch   Rückdrehen   des Haupthahnes in die Schlussstellung der Hilfshahn wieder unter Federspannung gesetzt wird. Zu diesem Zweck ist einerseits das Küken des Haupthahnes mit einem auf einer Scheibe sitzenden Zapfen versehen, der in einem Kulissenschlitz einer an das Küken des Hilfshahnes angelenkten und unter Federwirkung stehenden Zugstange liegt und anderseits ist auf dem Küken des Hilfshahnes ein Anschlag vorgesehen, gegen welchen sieh die Sperrnase eines am andern Ende durch einen Druckknopf betätigbaren Sperrhebels legt und welcher freigegeben wird, wenn der Hebel mittels des Druckknopfes bewegt wird. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise   Ausführungsform   der   Vorrichtung   nach der Erfindung in Ansicht bei abgehobener Gehäusewand in den drei aufeinanderfolgenden Stellungen dargestellt,   11.   zw. zeigt Fig. 1 die Vorrichtung in geschlossenem Zustand beider Hähne, Fig. 2 nach Betätigung des Griffes des   Haupthalmes   und Fig. 3 nach Betätigung des Druckknopfes. 



   In der Zeichnung bezeichnet   Cl   die Gaszuströmleitung, b die Abströmleitung, e den   Haupthahn   mit dem äusseren Hahngriff e, d den   Hilfshahn, f eine   an dem Haupthahnkiiken e, h eine an dem Hilfs-   hahnküken   d vorgesehene Sehaltscheibe, f den Schaltzapfen auf der   Sehaltseheibe t ; g   die an der Schalt-   seheibe   h angeleukte Zugstange, g' einen Kulissenschlitz dieser Stange, in welcher der   Sel ! altzapfen tf   liegt,   i eine   Zugfeder, welche einerseits an der Anlenkstelle der Zugstange und anderseits am Gasrohr 
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 nase   ;' besitzt,   die sieh vor den Sperrzapfen m der Schaltscheibe   A   legt und dessen anderes Ende über dem   Druckknopf n liegt   ;

   o ist eine Zugfeder, welche den Hebel k in Sperrstellung hält. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : In gesperrtem Zustande der Gaszuleitung steht als übliches äusseres Zeichen der Hahngriff e senkrecht zur Rohrachse (Fig. 1). In diesem Zustande des 
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 wobei die Zugstange g vollständig nach links verschoben ist ; die Feder i ist gespannt, der Sperrzapfen   mu   und damit die Schaltscheibe h des Kükens   d   wird von der Sperrnase k'des unter dem Zug der Feder o stehenden Hebels k festgehalten. Wird nun der Hahngriff e um 90  verdreht (Fig. 2), so dass er parallel zur Rohrachse steht, so wird das Küken c geöffnet bzw. die Schaltscheibe f ebenfalls verdreht, wobei 
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 der Lage der andern Teile stattfindet, so dass das Küken   cl   noch immer in der Sperrlage verbleibt, der Durchgang durch die Leitung also noch nicht freigegeben ist.

   Diese Freigabe wird erst erreicht, wenn der Knopf n nach einwärts gedrückt wird (Fig. 3), denn dann wird der Sperrhebel k gehoben, dessen Sperrnase k'gegen den Anzug der Feder o nach abwärts verdreht und der Zapfen m freigegeben, wodurch die Feder i zur Wirkung gelangt, die Schaltscheibe h verdreht und das Küken d in die Offenstellung bringt. 

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 und Küken   d   in die Sperrlage und der Zapfen m wieder vor die   Sperrnase k'des durch   die Feder o gehobenen Hebels c gebracht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Verhinderung des Gasausströmens bei geöffnetem Gashahn, bei welcher noch ein zweiter, unter Federwirkung stehender Hahn in der Gasleitung verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem von ausserhalb eines Umschlussgehäuses durch einen Hahngriff (e) betätigbaren Haupthahn (e) innerhalb des Gehäuses der von aussen   unzugängliche   Hilfsllahn   (col)   derart gekuppelt ist, dass durch Verdrehen des Haupthahnes (e) in die Offenstellung der HiHshahn (d) ohne Änderung der Lage der Feder (i) weiter in Sperrstellung gehalten bleibt und die Öffnung des Hilfshahnes (d) erst eintritt, wenn ein nach aussen reichendes Organ, z.

   B. ein Druckknopf (n), betätigt wird, während durch Rückdrehen des   Haupthahnes (e)   in die Schlussstellung der Hilfshahn (d) wieder unter   Federspannung   
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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits eine Kükenscheibe (f) des Haupthahnes (e) mit einem Zapfen (f) versehen ist, der in einem Kulissensehlitz (g') einer an einer Scheibe (h) des Hufshahnkükens (d) angelenkten und unter Federwirkung stehenden Zugstange (g) liegt und anderseits auf der Hilfshahnscheibe (h) ein Anschlag (m) vorgesehen ist, gegen welchen sich die Sperrnase eines am andern Ende durch einen Druckknopf (n) betätigbaren Sperrhebels legt, der mittels des Druckknopfes ausgelöst werden kann. EMI2.3
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