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Sicherheitsvorrichtung gegen Ausströmen von Gas beim Ablösen desVerbindungsschlauches
Gegenstand der Erfindung ist eine Sicherheitsvorrichtung gegen das Ausströmen von Gas beim Lösen des Verbindungsschlauches, die allen in Betracht kommenden Möglichkeiten Rechnung trägt. Die Sicherung soll zur Wirkung kommen, wenn der Schlauch aus irgend welchen Gründen abgezogen wird oder von selbst von seinem Sitz abgleitet oder wenn ein mit Muffe versehener Schlauch sich von der Muffe löst.
Vorrichtungen dieser Art sind bekannt und bestehen darin, dass in dem Schlauchaufsteckansatz des Hahnes ein gegen den Druck einer Feder zu öffnendes und durch ein vom Schlauch beeinflusstes Steuerglied betätigtes Ventil eingebaut ist.
In einem Falle ist eine am Ventilteller befestigte Stange mit einer als Doppelhebel ausgebildeten, im Mundstück des Hahnes gelagerten und nach aussen hindurchtretenden Zunge gelenkig verbunden, die bei abgeglittenem Schlauch hochklappt und den Verschluss des Ventils erkennen lässt. Diese Zunge kann nun, da sie nur lose im Mundstück gelagert ist, beim Abziehen des Schlauches leicht verloren gehen oder sich mit dem Schlauchmundstück verspiessen. Ebenso kann die Zunge vom Schlauch mitgezogen werden und sich in ihrer Einführungsöffnung im Schlitz des Mundstückes verklemmen, wodurch ein Schliessen des Ventils verhindert wird. Beim drehenden Aufstecken des Schlauches besteht die Gefahr, die Zunge zu verbiegen, wodurch ein dichtes Anliegen des Schlauches verhindert wird.
Ferner ist das Ventil durch seine den freien Querschnitt sehr verengende Führung nur unsicher geführt, wodurch ein dichter Sitz des Ventils nicht gewährleistet ist.
Eine andere Vorrichtung weist einen im Mundstück parallel zur Rohrwandung beweglichen sternförmigen Führungsteil auf, der mittels einer Stange mit dem Ventilteller verbunden ist und an seinem aus dem Mundstück herausragenden Teil einen mit dem Schlauch in Berührung stehenden Ring trägt. Der herausragende Teil kann leicht beschädigt werden, wodurch Klemmungserscheinungen am Führungsteil auftreten können, die ein reibungsloses Arbeiten der Vorrichtung verhindern. Da der Ventilteller mit dem Führungsteil nur durch eine dünne Stange verbunden ist, ergibt sich keine sichere Führung des
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Schlauches auf das Mundstück 11 mitgenommen werden, die Hülse 10 verschoben und dadurch der Ventilkörper 5 von seinem Sitz abgehoben wird.
Wird der Schlauch abgezogen oder fällt er von selbst ab, wird das Ventil unter der Wirkung der Feder geschlossen. Die Sicherung ist besonders wichtig für Doppelhähne, bei welchen der Schlauch laufend umgesteckt und das Schliessen des zuvor benützten Hahnes leicht übersehen wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 wird eine Kappe 3'auf eine übliche Schlauchmuffe 14 aufgesetzt. Die Kappe hat einen etwas eingezogenen Rand, mit dem sie in die mit einer Ringrille versehene Oberfläche der Muffe eingreift. Dieübrigen Teile der Vorrichtung entsprechen vollkommender beschriebenen Bauart nach Fig. 1 mit dem einzigen Unterschied, dass an Stelle des Flachringes 6 ein Sprengring 15 tritt. Diese Ausführungsform der Vorrichtung in Verbindung mit einer üblichen Schlauchmuffe sichert gegen die Gefahr, welche dadurch gegeben ist, dass sich die in solche Muffen bloss eingeklebten Schläuche leicht von der Muffe lösen, in welchem Falle die am Hahngehäuse 2 befestigte Vorrichtung nach Fig. 1 nicht zur Wirkung kommen würde, weil die am Stutzen des Hahngehäuses verbliebene Muffe ein Schliessen des Ventiles verhindert.
Löst sich dagegen ein auf das Mundstück 11 der Kappe 3' geschobener Schlauch, kommt die Sicherung zur Wirkung. Beim Abziehen der Schlauchmuffe vom Mundstück der Kappe 3 (Fig. 1) schliesst sich das in dieser angeordnete Ventil.