AT111637B - Sicherheits-Gashahn. - Google Patents

Sicherheits-Gashahn.

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AT111637B
AT111637B AT111637DA AT111637B AT 111637 B AT111637 B AT 111637B AT 111637D A AT111637D A AT 111637DA AT 111637 B AT111637 B AT 111637B
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Hans Franthal
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Hans Franthal
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sicherheits-Gashahi. 



   Der Sicherheitsgashalm nach der vorliegenden Erfindung hat den Zweck, Gasausströmungen an Gasherden,   Gaskochern und Gasofen zu verhüten   und dadurch   Unfällen   durch Gasvergiftungen zu begegnen. 



   Bei den   gewöhnlichen   Gashähnen sind die beiden Endstellungen (voller Verschluss und volle Öffnung) zwar durch   Anschläge   begrenzt, sonst aber in keiner Weise durch irgendeine Sperrung gesichert. 



  Überdies muss auch die Reglung der Flamme durch das eine vorhandene Kücken geschehen. Die Folge davon ist, dass durch unbeabsichtigtes Anstossen einerseits der geschlossene Hahn geöffnet, anderseits der geöffnete soweit geschlossen werden kann, dass zwar keine Flamme mehr brennt, jedoch noch Gas ausströmt. Diesen Möglichkeiten soll durch vorliegende Erfindung vorgebeugt werden. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt, u. zw. in Fig. 1 und 2 in der Draufsieht in beiden Endstellungen, in Fig. 3 in der Seitenansicht mit teilweisem Schnitt. Die Fig. 4 und 5 stellen Querschnitte durch den Sicherheitshahn in den beiden Endstellungen des äusseren   Kückens   dar, wobei die möglichen Stellungen des inneren Kückens ersichtlich gemacht sind. Fig. 6 zeigt den Sicherheitshahn nach Fig. 1, 2 und 3 mit einer Scheibe statt des Hebels. 



   Das   Kücken   des Sicherheitshahnes besteht aus zwei um eine gemeinsame Mittelachse drehbaren Teilen, einem äusseren Z und einem inneren   A.   Der innere wird durch den Hebel mit Knopf II betätigt und nimmt den äusseren zwangsläufig mit. Eine kräftige Spiralfeder F (Fig.   3),   deren Enden einerseits am Hahnkörper, anderseits am äusseren   Küekenteil   Z befestigt sind, sucht diesen stets in die Sperrstellung (Fig. 1 und 4) zu drehen. Der äussere Kückenteil Z ist mit drei Ausnehmungen al, a2 und a3 versehen. 



  Die Ausnehmungen al und a2 sind entweder im oberen Teile des Mantels des äusseren Kückenteiles oder aber am oberen Rand desselben angeordnet und dienen zum Eingriff einer Klinke K, die durch Knopf 1 betätigt, in einer vom Ansatz B des Hahnkörpers getragenen Hülse H gegen den Druck einer Feder f verschiebbar ist. Die Ausnehmung a3 begrenzt die Drehbarkeit des inneren Kückenteiles A. 



   In der Stellung Fig. 1 und 4 ist der Gaszufluss durch den äusseren   Kückenteil Z   vollkommen gesperrt. 



  Die Klinke K greift in die Ausnehmung   a1   ein und sichert die Sperrstellung gegen jede unbeabsichtigte Veränderung. Eine Drehung des inneren Kückenteiles ist in dieser Stellung wirkungslos. 



   Soll der betreffende Gasverbraucher in Betrieb genommen werden, so wird die Klinke K mittels des Knopfes 1 gegen den Druck der   Feder l'zurückgeschoben   und der Knopf II unter Spannung der Feder F in die Stellung der Fig. 2 und 5 gebracht. Die Klinke K greift in die Ausnehmung   a2   ein und sichert so auch diese Stellung, in der der Gaszufluss, soweit der   Kückenteil   Z in Betracht kommt, vollkommen offen ist. Die Regelung der Flamme erfolgt nun durch entsprechende Drehung des inneren   Küekenteiles   A, die jedoch durch die Ausnehmung a3 in Z derart begrenzt ist, dass die Flamme nicht erlöschen kann. 



   Soll der Gaszufluss wieder abgestellt werden, so braucht nur der Knopf I zurückgeschoben werden, so dass die Klinke K ausser Eingriff mit der Ausnehmung a2 kommt. Ist dies geschehen, so dreht die Feder F den Teil Z in die Anfangsstellung, die den Gaszufluss vollkommen sperrt, zurück. Lässt man nun den Knopf   1   los, so greift die Klinke K wieder in die Ausnehmung   a1   ein und sichert die Sperrstellung. 



   Es ist ersichtlich, dass auf diese Weise selbst bei unbeabsichtigter Verschiebung des Knopfes 1 oder Versagen der Klinkensperrung die Feder   F   den Teil Z in der Sperrstellung   hält.  

Claims (1)

  1. . PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Sicherheitsgashahn, dessen Hahnkücken aus zwei ineinander liegenden Teilen besteht, deren äusserer in seinen beiden Endstellungen den Gaszufluss vollkommen absperrt oder vollkommen öffnet, während der innere zur Reglung des Gaszuflllsses dient, diesen jedoch nicht ganz abzusperren vermag, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Teil (Z) in beiden Stellungen gesichert und durch Federwirkung (F) stets im Sinne der Sperrstellung beeinflusst wird.
    2. Sicherheitsgashahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Feder (F) beeinflusste äussere Kückenteil (Z) drei Ausnehmungen (al, a2 und a3) besitzt, von denen zwei (al und a2) EMI2.1 EMI2.2
AT111637D 1927-05-23 1927-05-23 Sicherheits-Gashahn. AT111637B (de)

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