AT114009B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

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AT114009B
AT114009B AT114009DA AT114009B AT 114009 B AT114009 B AT 114009B AT 114009D A AT114009D A AT 114009DA AT 114009 B AT114009 B AT 114009B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
relay
contact
circuit arrangement
line
earth
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Application number
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English (en)
Inventor
Adolf Waschnack
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen   mit Wählerbetrieb. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 des Relais P2, c-Ader des Schnursystems,   e-Arm   des Vorwählers, 1. und 11. Wicklung des Relais   Tl,   d-Arm des Vorwählers, Stellung 0, Batterie, Erde. Durch Ansprechen des Relais P2 wird die Wicklung 11 des Relais kurzgeschlossen und die Sperrung des Anschlusses vorgenommen. Das Prüfrelais P2 schaltet mit seinen Kontakten 25p2 und 26p2 das Schnursystem an die Amtsleitung an. 



   Durch   Schliessen   des   Kontaktes 57 p2   wird über eine Drosselspule Dr eine Brücke zwischen die a-und   b-Ader   der Verbindungsleitung VL gelegt und dadurch ein Auslösen der Wähler an der Hauptvermittlungsstelle verhindert. Durch Schliessen des Kontaktes 12p2 wird für das Relais T2 ein Haltestromkreis geschaffen : Erde,   Ruhekontakt 13u,   Arbeitskontakt   12p2, 1.   und   II.   Wicklung des Relais T2, Batterie, Erde. 



   Nunmehr drückt die Beamtin die   Ruftaste R. Hiedureh wird   ein Erregerstromkreis für das Relais PL hergestellt : Erde, Relais PL, Ruftaste   R,   Widerstand Wi5, Batterie, Erde. Der Polwechsler wird durch die Kontakte   45p   und 46pl über die beiden Arbeitskontakte der Ruftaste R und die Arbeitskontakte des Abfrageschalters ab an das Schnursystem angeschaltet. Daran, dass die. Lampe PrL nicht aufleuchtet, erkennt die Beamtin, dass der Ruf richtig zum Teilnehmer durchgeht. 



   Meldet sich der Teilnehmer N, so kann er sich mit der Beamtin der Nebenstellenanlage verstän- 
 EMI2.1 
 und 54u schaltet das Relais U den Abfrageapparat der Beamtin von der Amtsleitung ab, und durch Öffnen seines Kontaktes 52 u unterbricht es die zwischen der a-und b-Ader der Verbindungsleitung liegende
Brücke. Durch Erregen des Relais   Tl   wurde der Kontakt 3t1 umgelegt und dadurch der Drehmagnet des Vorwählers abgeschaltet, so dass dieser nicht ansprechen kann. Hiedurch ist eine Sperrung des Vor- wählers erreicht. Mit seinen Kontakten 1 tl und   2tl schaltet   das Relais   Tl   die beiden Wicklungen des
Relais R von der Teilnehmerstelle ab.

   Durch Ansprechen des Relais Vl wird mit Hilfe der Kontakte   47 v1   und 48vl die Amtsleitung durchgeschaltet, während durch Öffnen des Kontaktes 15vl wohl der Kurz-   schluss   für das Relais   a   aufgehoben ist, ein Ansprechen des Relais   a   aber über den Widerstand   If   nicht möglich ist. 



  Nunmehr kann das Gespräch zwischen der Hauptstelle und dem Teilnehmer der Nebenstelle erfolgen. 



   Wünscht nun der Teilnehmer der Nebenstellenanlage bei einem andern Teilnehmer derselben
Nebenstellenanlage Rückfrage zu halten, ohne dass die Amtsverbindung zusammenfällt, so drückt er seine Taste   RT   und legt damit Erde an die b-Leitung. Infolge dieser Erdung der b-Leitung wird die 
 EMI2.2 
 



   Lässt nun der Teilnehmer die   Rüekfragetaste   RT wieder los, so wird die Erdung der b-Ader auf- gehoben. Das Relais D bleibt jedoch erregt, da die Stromstärke in seinen beiden Wicklungen infolge der nunmehr hergestellten Abzweigung über Relais Z nicht mehr die gleiche ist. Infolgedessen bleibt auch der Kontakt 24d geschlossen und das Relais Z spricht an : Erde, Relais Z, Ruhekontakt 20z, Ruhe- kontakt 23v2, Arbeitskontakte   24d,   26p2, Schnursystem der Nebenstellenanlage, Teilnehmerstelle,
Arbeitskontakt   251) 2, 1. Wicklung   des Relais   D,     11.   Wicklung des Relais S, Batterie, Erde.

   Das Relais Z schaltet seinen Kontakt 20z in Arbeitsstellung um, wodurch ein Stromkreis für die Relais H und V2 hergestellt wird : Erde, Relais Z, Arbeitskontakt   20s,   Relais H, Relais V2, Batterie, Erde. Durch An- sprechen des Relais V2 wird am Kontakt 49v2 die Drosselspule Dr der Brücke in die a-Ader der Ver- bindungsleitung eingeschaltet, durch Schliessen des Kontaktes 44h wird das Relais S gehalten und die a-und   b-Ader   der Verbindungsleitung über Kontakte 50s und 49v2 kurzgeschlossen, wodurch eine Halte-   brücke   für die Verbindungsleitung hergestellt wird, die ein Zusammenfallen der Amtsverbindung ver-   hütet.

   Durch Umschalten   der Kontakte   42h     und 43A   wird der Teilnehmer der Nebenstelle auf die Rück- frageleitung   RL   umgeschaltet, welche zu einem Vorwähler führt, und über diesen zu den Leitungswählern der Nebenstellenanlage. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Der Vorwähler an der   Rüekfrageleitung,   der in irgendeiner beliebigen Weise ausgebildet sein kann, wird, wie aus vorstehendem hervorgeht, erst nach Beendigung des die freie Wahl einleitenden
Anreizes an der anrufenden Stelle, d. h. erst nach Abschaltung der Erde durch Rücklegen der Taste   RT   in die Ruhelage angelassen. 



   Wünscht nun der Teilnehmer der Nebenstelle wieder die Verbindung mit dem Teilnehmer der
Hauptvermittlungsstelle herzustellen, so drückt er abermals die Rückfragetaste RT. Das Differenz-   relais D, das vorher durch Umsehaltung des Kontaktes 20z wieder zum Abfall gebracht worden war, spricht nunmehr wiederum an und schliesst das Relais Z über die Kontakte JM und kurz, so dass   dieses zum Abfall gebracht wird. Das Relais Z kann nun keine Verbindung mehr zur   b-Ader   finden, da   das Verzögerungsrelais   V2 mit seinem Kontakt   8. M   diese Verbindung unterbricht. Lässt der Teilnehmer die Rückfragetaste RT wieder los, so wird das Gleichgewicht für das Differenzrelais wieder hergestellt, die Kontakte 18d und 24d fallen ab und der Erregerstromkreis für H und V2 wird unterbrochen. 



   Infolgedessen fallen diese beiden Relais ab und der Teilnehmer wird unter Abschaltung der Halte- brücke für die Verbindungsleitung wieder auf diese aufgeschaltet. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   : 1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei welchen die Auswahl einer freien Leitung herbeiführende Sehaltvorgänge durch eine besondere, an der anrufenden Stelle vorüber- gehend ausgeübte   Schaltmassnahme   eingeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmass- nahme (Anlegen von Erde an Taste RT) Schaltmittel (Speichereinrichtungen D, Z) beeinflusst, welche die die freie Wahl ausführende   Schalteinrichtung verzögert wirksam werden lässt.  

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel einen die freie Wahl ausführenden Vorwähler bei Beendigung des von der anrufenden Stelle ausgehenden An- reizes an die anrufende Leitung anschalten. EMI3.1
AT114009D 1925-11-24 1926-11-24 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. AT114009B (de)

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DE114009X 1925-11-24

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AT114009B true AT114009B (de) 1929-08-26

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ID=5653621

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Application Number Title Priority Date Filing Date
AT114009D AT114009B (de) 1925-11-24 1926-11-24 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

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AT (1) AT114009B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760189C (de) * 1936-06-11 1953-01-26 Siemens & Halske A G Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760189C (de) * 1936-06-11 1953-01-26 Siemens & Halske A G Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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