AT224706B - Schaltung für Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen, vorzugsweise für mit Relaiskoppelfeldern ausgestatteten Nebenstellenanlagen - Google Patents

Schaltung für Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen, vorzugsweise für mit Relaiskoppelfeldern ausgestatteten Nebenstellenanlagen

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AT224706B
AT224706B AT499761A AT499761A AT224706B AT 224706 B AT224706 B AT 224706B AT 499761 A AT499761 A AT 499761A AT 499761 A AT499761 A AT 499761A AT 224706 B AT224706 B AT 224706B
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AT
Austria
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relay
contact
circuit
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exchange
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AT499761A
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English (en)
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Edwin Dipl Ing Machacek
Richard Ing Makovec
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


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  Schaltung für   Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen,   vorzugsweise für mit Relaiskoppelfeldern ausgestatteten
Nebenstellenanlagen 
Nebenstellenanlagen, deren Teilnehmerstellen vom Amte aus in Durchwahl, also ohne Inanspruch- nahme einer Vermittlungsperson, gewählt werden können, benötigen Amtsübertragungen mit impulse- steuerten Wählern, wie sie bisher auch allgemein üblich waren. Insbesondere die Entwicklung der Re- laiskoppelfelder und der Crossbartechnik brachte aber mit sich, dass zur Vermittlung von Amtsgesprächen an Stelle von impulsgesteuerten Wählern Markierer verwendet werden, denn Markierer bieten den Vor- teil einer Einstellung auf den zu rufenden Teilnehmer durch Tastenbetätigung.

   Solche ausschliesslich mit tastengesteuerten Markierern arbeitende Amtsübertragungen haben aber wieder den Nachteil, dass sie für die Durchwahl nicht geeignet sind, da ihre Koppelglieder durch Wählimpulse nicht eingestellt werden   können oder   dass eine solche Einstellmöglichkeit, wenn   z. B.   Drehwähler als Koppelglieder dienen, nicht vorgesehen ist. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltung für   Fernmelde-insbesondere Fernsprechanlagen,   vorzugsweise für mit   Relais-Koppelfeldern   oder Koordinatenschaltern ausgestatteten Nebenstellenanlagen mit durch Tastenbetätigung einstellbaren Amtswählern (Amtskopplem), die eine Durchwahl vom Amt zu den   Nebenstellenteilnehmern auch   dann ermöglicht, wenn die Koppelglieder nicht für Impulsempfang ausgebildet sind.

   Erfindungsgemäss sind die Amtsübertragungen mit je einem bei Belegung zum Zweck der Durchwahl ansprechenden Relais versehen, das einerseits zur Anschaltung eines für interne Gesprächsverbindungen vorgesehenen Verbindungssatzes (Hausverbindungssatz)   an den Rückfrageanschluss der betreffen-   den Amtsübertragung und anderseits zur Vorbereitung der Umschaltung einer in Direktwahl über diesen Hausverbindungssatz hergestellten Markierverbindung zur gerufenen Nebenstelle auf einen über den zugehörigen Amtsverbindungssatz (Amtskoppler) verlaufenden Verbindungsweg dient. An sich wäre für jede   einzelne Amtsübertragung eine gesonderte   Einrichtung für die Umsetzung der Wählimpulse zusätzlich vorzusehen. Durch die Erfindung wird dieser verhältnismässig hohe Mehraufwand vermieden. 



   Die Erfindung macht sich den Umstand zu Nutze, dass von den Amtsubertragungen Hausverbindungssätze in Rückfrage belegt werden können, die mit Hilfe von Wählimpulsen eingestellt werden. Während einer Durchwahl wird   zunächst eine Verbindung   zum gewünschten Nebenstellenteilnehmer ausgehend vom Rückfrageanschluss der Amtsübertragung über einen Hausverbindungssatz aufgebaut. Da diese Verbindung über einen Hausverbindungssatz verläuft, in dem auf jeden Fall Einrichtungen zur Aufnahme und Verarbeitung von Wählimpulsen für die Wahl von Teilnehmer zu Teilnehmer   vorgesehen sein müssen,   entsteht hiedurch kein Mehraufwand.

   Unmittelbar nach dem Prüfen des Belegungszustandes des angewählten Teilnehmers wird eine automatische   Gesprächsumlegung,   wie sie auch bei der Übernahme von Amtsgesprächen nach einer Rückfrage durch den in Rückfrage angerufenen Teilnehmer oder bei Übergabe durch den über die Rückfrageverbindung rufenden Teilnehmer vor sich geht, eingeleitet und der Rückfrageweg freigegeben. Die Erfindung nimmt weiters darauf Bedacht, dass nicht-amtsberechtigte Nebenstellenteilnehmer, die also kein Amtsgespräch führen dürfen, auch bei Durchwahl nicht erreicht werden können, ohne dass es zu einem Fehlanruf vor der automatisch einsetzenden Umlegung von der Rückfrageverbindung auf die Amtsverbindung kommt.

   Durch die Erfindung wird weiters gewährleistet, dass der in Durchwahl belegte Nebenstellenteilnehmer in dem für Amtsgespräche charakteristischen Rhythmus gerufen wird, obwohl er über einen normalerweise für Hausgespräche dienenden Verbindungsweg angewählt wurde. 

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   Durch das automatische Umlegen des Verbindungsweges vom Hausverbindungssatz auf den Amtsverbindungssatz noch vor Melden des gerufenen Nebenstellenteilnehmers bleibt der Hausverbindungssatz nur kurzzeitig belegt; hiedurch erübrigt es sich, bei Anlagen mit starkem Durchwahlverkehreinenoder mehrere für den Hausverkehr und für Rückfragen dienende Verbindungswege zusätzlich vorzusehen. 



   Wird bei Durchwahl eine freie Nebenstelle gerufen und meldet sich diese nicht, so muss nach einiger Zeit ein Anruf bei der Vermittlungsstation eingeleitet werden. Dies wird bei der erfindungsgemässen Schaltung durch die in der Amtsübertragung ohnedies für Wiederanruf nach vermittelten Amtsgesprächen vorhandenen Schaltmittel erzielt, ohne dass also hiezu zusätzliche Zeitschaltmittel z. B. Thermokontakte erforderlich wären. 



   Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung ein über den Rückfrageanschluss einer Amtsübertragung belegter Hausverbindungssatz VS zusammen mit der ihn   belegenden Amtsübertragung AU   und einem angewählten Teilnehmer TN mit den zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Schaltelementen dargestellt. 



   Wird die   Amtsübertragung   AÜ ankommend belegt, so wird ein Relais D auf in der Zeichnung nicht näher dargestellte Weise zum Ansprechen gebracht, das mit einem Arbeitskontakt dl in der Sprechschleife zum Rückfrageanschluss ein Relais M erregt. Hiedurch wird auf nicht näher dargestellte Weise der Hausverbindungssatz VS belegt und es werden die zugehörigen   Eingangskoppelkontakte Ek-Rü   (a bis d), die normalerweise für den Rückfrageverkehr dienen, geschlossen. Der Kontakt d2 erdet in der Amtsübertragung AÜ die zum Hausverbindungssatz VS führende d-Ader und bringt dadurch dort ein Relais DWzum Ansprechen. Das Relais DW dient als Kriterium dafür, dass der Hausverbindungssatz zum Zweck der Durchwahl und nicht etwa zum Zweck einer normalen Rückfrage belegt wurde.

   Der Kontakt d3 bereitet einen Ansprechstromkreis für ein Umschalterelais U vor, der vorläufig noch durch den Ruhekontakt ml des Relais M unterbrochen ist. 



   Wenn der Amtsteilnehmer Wählimpulse zur Wahl des Nebenstellenteilnehmers aussendet, so wird im Rhythmus dieser Impulse das Impulsrelais in der Amtsübertragung AÜ zum Anzug gebracht. Durch den in der Schleife zum Hausverbindungssatz Vs eingeschalteten Ruhekontakt   sl des Impulsrelais   wird der Stromkreis des Speiserelais A des Hausverbindungssatzes VS im Rhythmus der Wählimpulse unterbrochen. Durch den Kontakt al wird hiebei eine Impulszählkette ZK gesteuert, die nach Beendigung der Wahl die Kontakte a bis d des Leitungskopplers LK der gewünschten Nebenstelle schliesst. Das Relais M (in der Schleife zum Rückfrageanschluss) wird während der Wählimpulse über die Kontakte s2 und m2 im Stromkreis 
 EMI2.1 
 



   In der zur Teilnehmerschaltung des angerufenen Teilnehmers TN durchgeschalteten   d-Ader   wird nach Beendigung des Wählvorganges ein Prüfrelais P zum Ansprechen gebracht. Die Kontakte pl und p2 schalten das Speiserelais Y an. die zum Teilnehmer TN führenden Sprechadern. Zur Aussendung eines Rufes an den Teilnehmer TN kommt es jedoch nicht, da die Kontakte   dwl   und dw2 die Sprechadern unterbrochen haben. Dafür wird durch den Kontakt   dwl   eine direkte Verbindung zwischen den Sprechadern hergestellt, so dass das Speiserelais Y trotz abgeschalteter Teilnehmerstelle ansprechen kann. Mit RF ist eine Rufwechselstromquelle bezeichnet, die im Rhythmus der für Rufe innerhalb der Nebenstellenanlage charakteristischen Ruffolge Rufstrom aussendet. Der Kontakt y2 schaltet ein verzögert ansprechendes Relais Z ein.

   Mit y3 ist ein Ruhekontakt des Relais Y bezeichnet, das parallel mit einem Arbeitskontakt zl des Relais Z in den Speisestromkreis des Relais A eingeschaltet ist. In der Zeit zwischen dem Ansprechen des Relais Y und dem Ansprechen des Relais Z wird daher die Speisung des Hausverbindungssatzes VS vorübergehend unterbrochen,   wodurch in der Amtsübertragung das Relais M   abfällt. Hierauf bringt der Kontakt ml das Um-   schalterelaisUzumAnsprechen, das die   Umschaltung der über den Hausverbindungssatz führenden Verbindung zur gewünschten Teilnehmerstelle auf den der   betreffenden Amtsübertragung'fest   zugeordneten Verbindungsweg   (Amtskoppler) auf nicht näher dargestellte Weise bewirkt. Durch den   Kontakt ul wird die Schleife zum Hausverbindungssatz dauernd geöffnet, so dass das Relais A abfällt.

   Durch den Kontakt a2 wird das Belegungsrelais C des Hausverbindungssatzes VS zum Abfallen gebracht und damit dieser ausgelöst. 



   Da die Umschaltung noch vor dem Ruten der gewünschten Nebenstelle eingeleitet wird und die Nebenstelle aus der Amtsübertragung gerufen wird, erhält sie den Ruf im richtigen Rhythmus. Die Amts- übertragung befindet sich im gleichen Schaltzustand wie nach der Vermittlung von Gesprächen durch die Bedienungsperson, so dass ein Wiederanruf bei der Bedienung bei Nichtmelden der Nebenstelle auf jeden Fall ohne zusätzliche Hilfsmittel erzielt wird. 



   Bei Nebenstellenanlagen mit verschieden berechtigten Teilnehmerstellen wird bei Wahl einer nichtamtsberechtigten Nebenstelle der Ruf an die Vermittlungsstation geleitet, wodurch die Bedienungsperson zum Anfragen des anrufenden Amtsteilnehmers veranlasst wird. Der Anruf bei der Vermittlungsstation bei 

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 Durchwahl zu einer nichtamtsberechtigten Nebenstelle wird dadurch eingeleitet, dass der Umschalteversuch nicht zum Ziele führt. Die hiezu erforderlichen Schaltelemente müssen in der Amtsübertragung ohnedies vorgesehen sein, da ja auch die Vermittlung von Amtsgesprächen wie auch die Übergabe von Rückfragegesprächen zu einer nichtamtsberechtigten Nebenstelle verhindert sein muss. Auch ein Durchwahlversuch zu einer besetzten Nebenstelle löst einen Anruf bei der Vermittlungsstation aus. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schaltung für Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen, vorzugsweise für mit Relais-Koppelfeldern oder Koordinatenschaltern ausgestatteten Nebenstellenanlagen mit durch Tastenbetätigung einstellbaren Amtswählern   (Amtskopplern),   dadurch gekennzeichnet, dass die Amtsübertragungen (AU) mit je einem bei Belegung zum Zweck der Durchwahl entsprechenden Relais (D) versehen sind, das einerseits zur Anschaltung eines für interne Gesprächsverbindungen vorgesehenen Verbindungssatzes (Hausverbindungssatz VS)   an den Rückfrageanschluss (Ek-Rü) der   betreffenden Amtsübertragung (AÜ) und anderseits zur Vorbereitung der Umschaltung einer in Direktwahl über diesen Hausverbindungssatz (VS)

   hergestellten Markierverbindung zur gerufenen Nebenstelle auf einen über den zugehörigen Amtsverbindungssatz (Amtskoppler) verlaufenden Verbindungsweg dient.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Amtsübertragungen (AÜ) je ein zur Umschaltung dienendes Umschalterelais (U) vorgesehen-ist, das in Serie mit einem Arbeitskontakt (d3) des bei Durchwahl ansprechenden Relais (D) und mit einem Ruhekontakt (ml) eines weiteren, bei Be- legung eines Hausverbindungssatzes (VS) in Durchwahl ansprechenden Relais (M) geschaltet ist, welch letzteres in Serie mit einem Arbeitskontakt (dl) des bei Durchwahl ansprechenden Relais (D) und mit einem Ruhekontakt (sl) des Impulsrelais der Amtsübertragung (AÜ) zwischen die zum jeweils belegten Hausverbindungssatz (VS) führenden, für Rückfrageverbindungen vorgesehenen Sprechadern geschaltet ist.
    3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen die für Rückfrageverbindungen vorgesehenen Sprechadern geschaltete Relais (M) eine in Serie mit einem Selbsthaltekontakt (m2) und mit einem Arbeitskontakt (s2) des Impulsrelais geschaltete Haltewicklung (M') besitzt.
    4. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis ,. dadurch gekennzeichnet, dass in den Hausverbindungssätzen (VS) je ein bei Belegung in Durchwahl ansprechendes, vorzugsweise im Zuge einer Prüf- EMI3.1 gebildet ist, der in seiner Arbeitslage eine Verbindung zwischen den Sprechadern herstellt.
    5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Speiserelais (Y) der Teilnehmerschleife mit einem Arbeitskontakt (y2) zur Einschaltung eines anzugsverzögerten Relais (Z) und einem Ruhekontakt (y3) versehen ist, welch letzterer parallel mit einem Arbeitskontakt (z l) des anzugsverzögerten Relais (Z) in den Stromkreis des Speiserelais (A) der zur belegenden Amtsübertragung (AÜ) führenden, nach Ansprechen des Speiserelais (Y) kurzzeitig unterbrochenen Sprechschleife geschaltet ist, wobei das durch diese Unterbrechung bewirkte Abfallen des in die Sprechschleife eingeschalteten Relais (M) zur Einschaltung des Umschalterelais (U) dient.
AT499761A 1961-06-28 1961-06-28 Schaltung für Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen, vorzugsweise für mit Relaiskoppelfeldern ausgestatteten Nebenstellenanlagen AT224706B (de)

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