AT113994B - Hohlmauerwerk aus Formsteinen. - Google Patents

Hohlmauerwerk aus Formsteinen.

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  Hohlmauerwerk aus Formsteinen. 



   Hohlmauern aus Formsteinen mit schräg zueinander stehenden Stegen, wobei durchgehende, voneinander getrennte Kanäle von dreieckförmigem Querschnitt gebildet werden, sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Die Formsteine dieser Hohlmauern besitzen entweder eine dreieckige, einen   dreieckförmigen   Hohlraum aufweisende Grundform mit an der Dreieckspitze angeordneten seit-   lichen Ansätzen   zur Bildung eines weiteren   dreieckförmigen   Hohlraumes mit dem   nächstliegenden   anschliessenden Formstein oder es werden nach der Längsrichtung der Mauer verlegte Formsteine von Y-förmiger Gestalt und langen Mittelstegen verwendet, welche zwischen die schrägen Seitenstege der Nachbarsteine   grätenförmig   verlegt werden und zur Hohlraumbildung im Mauerwerke weitere,

   lediglich mit Seitenarmen versehene halb-Y-förmige Steine benötigen. 



   Alle diese Formsteine haben den Nachteil, dass sie mit   Rücksicht   auf ihre Querschnittsform schwer herzustellen sind. 



   Nach der Erfindung werden Y-förmige Steine in den aufeinanderfolgenden Schichten eines Mauerwerkes um je 1800 gegeneinander verdreht verlegt, u. zw. derart, dass zwischen den Mittelstegen der Y-förmigen Steine und an die äusseren Enden der schräggestellten Seitenstege plattenförmige Steine angeordnet werden, wodurch sich im Mauerwerk abwechselnd ein äusserer und innerer   dreieckförmiger   Hohlraum ergibt, welche Hohlräume eine gute Isolation des Mauerwerkes zwischen der Aussen-und Innenseite ergeben. 



   Die für dieses Mauerwerk erforderlichen Formsteine haben keine besonderen Vorsprünge und Vertiefungen, bestehen aus einfachen geraden   Umgrenzungsfläehen   und sind daher leicht und einfach, namentlich in Beton herzustellen. 



   Die Fig. 1-4 zeigen die Hohlmauer gemäss der Erfindung in zwei   Ausführungsformen.   Gemäss der Erfindung besteht die eigentliche Tragwand (Tragmauer) der Hauptsache nach gemäss Fig. 1 und 2 aus aneinandergereihten Steinen von Y-förmiger Querschnittsform und beliebiger Höhe, wie z. B. 10, 15 oder   20 cm,   je nach der Belastung. 



   Diese Y-förmigen Bindersteine werden in den einzelnen Scharen des aufgehenden Mauerwerkes   spiegelbildartig gegeneinander   verlegt, wie dies aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, wo Fig. 1 eine Schar und Fig. 2 die unmittelbar darauffolgende darstellt. Bei dieser abwechselnden Lagerung der y-förmigen Binder kommen stets die beiden Seitenstege   a   der Steine in einer vertikalen Wand diagonal zur Mauer zu liegen, während die Mittelstege b dieser Binder abwechselnd in die äussere bzw. innere Mauerflucht ragen.

   Die zwischen den Mittelstegen   b   der Binder eingesetzten kürzeren plattenförmigen Steine c sowie anderseits die an die Köpfe d der Binderseitenstege a angeschlossenen längeren Läufer e bilden an der Aussen-und Innenseite des Mauerwerkes mit den diagonal verlaufenden Stegen a vertikal geführte und voneinander getrennte äussere und innere Ventilationskanäle f von dreieckigem Querschnitt. Die langen   Überlagerungsflächen   der Binder bilden einen   vorzüglichen   Verband im Innern des Mauerwerkes, während die äusseren und inneren Läufer der Wand nur als   Abschlussflächen   der Hohlräume dienen. Diese Läufer können daher aus weniger festem Material hergestellt werden, wie beispielsweise für die Innenwand aus Isoliersteinen oder sonstigem Isoliermaterial.

   Die grosse Länge der Binderseitenarme sowie die im Verhältnisse zur   Mauerfläche   geringe Breite des Fusses b am Binder setzen der eindringenden Feuchtigkeit einen grossen Widerstand entgegen ; es kommt zu einer Verdunstung an den die Ventilationskanäle bildenden   Flächenteilen,   bevor noch die Innenseite der Mauer erreicht werden kann. 

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   An Stelle der einheitlich aus einem Stück ausgeführten Y-förmigen Binder können diese bei Beibehaltung der in den Fig. 1 und 2 angegebenen Verlegungsart und Herstellung der ganz gleichartigen dreieckigen Entlüftungskanäle auch aus Einzelstücken wie nach Fig. 3 und 4 ausgeführt werden, indem ein solcher Binderstein lediglich aus Fuss stück und einem Seitenarme b1, a1 des Y-förmigen Binders oder nur als ein Seitenarm   a2   des letzteren ausgeführt wird. Diese Unterteilung gestattet die Ver-   wendung leichterer Einzelformstücke, welche   genau wie die voll hergestellten Y-förmigen Binder durch Aneinanderreihung zu Y-förmiger Gestalt vereint, gleichfalls die   dreieckförmigen   Entlüftungskanäle f ergeben. 



   Fig. 3 stellt die eine   Ziegelschar,   Fig. 4 die mit solchen Steinen hergestellte unmittelbar darauffolgende dar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hohlmauerwerk aus Formsteinen mit schräg zueinander stehenden Stegen, wobei die Steine in den aufeinanderfolgenden Schichten um   1800 verdreht   verlegt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Formsteine Y-förmigen Querschnitt aufweisen und zwischen den Mittelstegen (b) benachbarter Formsteine und an den Enden der schräg zueinander stehenden Stege (a) der Formsteine plattenförmige Steine   (c,   e) verlegt sind, so dass voneinander getrennte durchlaufende Kanäle (f) von dreieckigem Querschnitt gebildet werden (Fig. 1 und 2).

Claims (1)

  1. 2. Hohlmauerwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der aus einem Stück hergestellten Y-förmigen Bindersteine nur aus dem Mittelsteg & i und dem einen anschliessenden Seitensteg (al) gebildete und nur aus dem schrägen Seitensteg (a2) bestehende Formsteine verwendet sind (Fig. 3 und 4). EMI2.1
AT113994D 1928-05-29 1928-05-29 Hohlmauerwerk aus Formsteinen. AT113994B (de)

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