AT113959B - Aus zwei am Rande durch Umfassen miteinander vereinigten Stanzteilen bestehende Gegenstände, insbesondere Knöpfe, und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Aus zwei am Rande durch Umfassen miteinander vereinigten Stanzteilen bestehende Gegenstände, insbesondere Knöpfe, und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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  Aus zwei am Rande durch Umfassen miteinander vereinigten Stanzteilen bestehende 
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 der Schneidmatrize h drückt, während   natürlich   die Stanzstreifen c und d stillstehen. Auf diese Weise werden beide Stanzteile aus den Stanzstreifen gleichzeitig ausgeschnitten, worauf dann der weiter vor- gehende   Stempel f die   beiden Stanzteile durch die hohle Matrize   h   nach unten hindurch und gegen einen
Gegenstempel i (Fig. 5)   drückt.   Der untenliegende Stanzteil b legt sich hiebei mit seiner Flanke an die Innenseite einer am Gegenstempel i sitzenden   Ringrippe 7c,   während der obenliegende Stanzteil   a   am
Rande eingeknickt und in den unten aufwärts gerichteten Rand des unten liegenden Stanzteiles b einge- presst wird.

   Hiedurch entsteht die vorläufige Vereinigung der beiden Stanzteile gemäss Fig. 2. Die vor- läufig vereinigten Stanzteile werden dann zur weiteren Behandlung in an sich bekannter Weise durch den Auswerfer   m   ausgeworfen, oder mitsamt dem Gegenstempel i seitlich verschoben, während der
Stempel f wieder hoch geht und die Streifen e, d um eine Teilung weiter befördert werden. Die vorläufig vereinigten Stanzteile werden an anderer Stelle auf irgendeine Art durch Umbördelung des überstehenden
Randes endgültig miteinander vereinigt. 



   Soll diese endgültige Vereinigung in derselben Vorrichtung und in einem Arbeitsgang erfolgen, so wird statt des Gegenstempels i der Gegenstempel n nach Fig. 6 benutzt. 



   Dieser Gegenstempel n hat an seiner oberen Fläche eine zylindrische Versenkung, in welcher der
Stempel f die ausgeschnittenen Stanzteile hineindrückt, nachdem sie die hohle Schneidmatrize h ver- lassen haben. Hiebei wird der zunächst   schräge   Rand des untenliegenden Stanzteiles b senkrecht auf- gerichtet und sogar noch etwas nach innen gedrückt, worauf dann die scharfe Kante des Schneide- stempels f hinter diesen Rand fasst und ihn zusammen mit dem Rand des obenliegenden Stanzteiles a umbördelt. Der Auswerfer m wirft dann den fertig umgebördelten Knopf heraus. 



   Die in den Fig.   4,   5 und 6 ersichtlichen Stifte s sind nur Führungsstifte, die durch die Löcher der
Stanzteile a und b hindurch in   Führungslöcher   t des Schneidstempels f eingreifen und dazu beitragen, dass die beiden Stanzteile während des Schneidens und Vereinigens die richtige Lage beibehalten. 
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 obenliegende Stanzteil a an der oberen Kante der Zwischenmatrize und später der untenliegende Stanz- teil b an der oberen Kante der Matrize h abgetrennt würde. 



   Das geschilderte Verfahren hat zur Folge, dass die beiden miteinander zu vereinigenden   Stanz-     teile ursprünglich gleichen Durchmesser   haben. Um die Vereinigung durch Umbördeln des einen Stanz- teiles mit dem andern zu ermöglichen, muss also zunächst der Durchmesser des letzteren verringert werden, was, wenigstens in ausreichendem Masse und innerhalb des Ganges des geschilderten Verfahrens,- nur durch Umbiegen des Randes des zu   umfassenaen   Teiles bewirkt werden kann (Fig. 1-3). Es sind also beide Stanzteile gebördelt, nachdem der eine Stanzteil um den andern umgebördelt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Aus zwei am Rande durch Umfassen miteinander vereinigten Stanzteilen bestehende Gegen- stände, insbesondere Knöpfe, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder beider Stanzteile in derselben
Richtung, sich umfassend, gebördelt sind. 



   2. Stanzverfahren zur Herstellung von   Blechgegenständen   mit zwei Stanzteilen, dadurch gekenn- zeichnet, dass aus den beiden Stanzstreifen, an denen die Stanzteile vorgeformt sind, die genau über-   einanderliegenden   zu vereinigenden beiden Stanzteile durch denselben Stempel ausgestanzt und anschliessend beim Weitergehen des Stempels unter Mitwirkung eines Gegenstempels vorläufig oder endgültig vereinigt werden.

Claims (1)

  1. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stanzstreifen mit den genau übereinanderliegenden, vorgeformten Stanzteilen parallel, am besten gemeinschaftlich und dicht übereinanderliegend, der Stanzvorrichtung zugeführt werden.
AT113959D 1927-10-15 1927-10-15 Aus zwei am Rande durch Umfassen miteinander vereinigten Stanzteilen bestehende Gegenstände, insbesondere Knöpfe, und Verfahren zu ihrer Herstellung. AT113959B (de)

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