AT113335B - Verfahren zur Herstellung von Diazolichtbildern unter Anwendung von Metallsalzen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Diazolichtbildern unter Anwendung von Metallsalzen.Info
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- Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Aus der deutschen Patentschrift Nr. 386434 ist es bekannt. dass man durch Aufbringen einer Diazoverbindung, z. B. einer Diazonaphtholsulfosäure zusammen mit einer Azokomponente (Resorzin od. dgl.) und einem Metallsalz, auf Papier, Film, Glas oder auf eine andere Unterlage lichtempfindliche Schichten erzeugen kann, die für die Herstellung von Lichtbildern besonders geeignet sind. Auch hat man bereits Diazotypien, die ohne Metallsalz hergestellt waren, um sie beständiger zu machen, nachträglich mit Metallsalzlösungen behandelt. Meistens zeigen nun die Lichtbilder, die durch Verlackung der Farbstoffe mit den Metallsalzen entstehen, grelle Töne, die für photographische Zwecke nicht recht geeignet sind. Eisen und Mangan EMI1.2 besitzen einen wenig reinen Grund. Es ist nun gefunden worden, dass man bei Anwendung von Titansalzen zn besonders für die Photographie z. B. für Filme geeigneten neutralen braunen bis schwarzen Tönen kommt. Die Töne sind natür- lich weitgehend abhängig von der angewandten Diazoverbindung und der Azokomponente. Auch kann man sie durch eine Nachbehandlung mit einem andern Metallsalz noch beeinflussen und jede gewünschte Tonabstufung erzielen. Es hat sich sogar gezeigt, dass schon durch Einwirkung geringer Mengen von Feuchtigkeit auf die mit Ammoniakgas entwickelten Titanlichtbilder, z. B. durch Überstreichen mit einem Schwamm oder Einwirkug von feuchter Luft, der Farbton weitgehend beeinflusst wird. Man kann auf diese Weise eine Farbskala von Gelbbraun bis Schwarz erzielen, ohne dass die Bilder an Brillianz leiden. Je nach der Dauer der Einwirkung hat man es in der Hand, einen bestimmten Ton festzuhalten. Dabei werden EMI1.3 Beispiele : 1. Man bestreicht oder tränkt z. B. photographisches Barytpapier mit einer Lösung, die in 100 Teilen Wasser EMI1.4 <tb> <tb> 2'5 <SEP> Teile <SEP> 1. <SEP> 2. <SEP> 4-Diazonaphtholsulfosänre <tb> 2"Dichlorresorzin <SEP> und <tb> 4., <SEP> Titankaliumoxalat <tb> enthält. Nach dem Trocknen wird unter einem Positiv belichtet und mit Ammoniak entwickelt. Nach dem Entlüften und eventuellem Wässern erhält man gelbstichig braune Kopien. Zur Erzielung eines dunkleren Tones werden sie zu Minuten in eine verdünnte Kupfervitriollösung eingelegt. Die Farbe des Bildes geht dadurch in ein rötliches Braun über. Will man einen schwarzbraunen Ton erhalten, so wässert man die Kopie erst kurze Zeit, bevor man sie in das Kupferbad bringt. 2. Man tränkt einen Zellulosefilm mit einer Lösung aus EMI1.5 <tb> <tb> 9 <SEP> Gewiehtsteilen <SEP> 2. <SEP> 1-Diazonaphthol-4-sulfosaurem <SEP> Natrium <tb> 1-8 <SEP> PMorogluzin <tb> 24 <SEP> Titankaliumoxalat <tb> in 1000 Teilen Wasser. <Desc/Clms Page number 2> Nach dem Belichten unter einem Positiv und Entwickeln in gasförmigem Ammoniak erhält man eine violette Kopie, die beim Liegen an der Luft in ein neutrales Braunschwarz übergeht. Durch Feuchten mit Wasserdampf, eventuell bei erhöhter Temperatur, kann dieser Übergang beschleunigt werden. 3. Man bestreicht gewöhnliches Papier mit einer Lösung von EMI2.1 <tb> <tb> 15 <SEP> gewichtsteilen <SEP> z. <SEP> 1-Diazonaphthol-4-suifosaurem <SEP> JNatrium <tb> 3 <SEP> Phlorogluzin <tb> 20"Titanammoniumfluorid <tb> in 1000 Teilen Wasser. Nach dem Belichten und Entwickeln mit Ammoniak erhält man ein violettes Positiv, das nach dem Verdunsten des Ammoniaks in ein neutrales Schwarz übergeht. 4. Ein nach dem Beispiel 1 mittels 1-Diazo-2-naphthol-4-sulfosäure, Dichlorresorzin und Titankaliumoxalat hergestelltes lichtempfindliches Papier wird unter einem Positiv belichtet und mit gasförmigem Ammoniak entwickelt. Die nach dem Entlüften erhaltene gelbstichig braune Kopie wird kurze Zeit einem schwachen Wasserdampfstrom ausgesetzt, wobei sie in ein neutrales Dunkelbraun übergellt. Tont man die Kopie nicht mit Wasserdampf, sondern befeuchtet man sie mit einem Schwamm, so erhält man ein Schwarzbraun. 5. Man trägt eine Mischung aus 5 Teilen des Natriumsalzes der 1-Diazo-2-naphthol-4-sulfosäure, 4 Teilen Dichlorresorzin, 10 Teilen Titankaliumoxalat, 100 Teilen Gelatine und 1000 Teilen Wasser auf ein photographisches Rohpapier auf, belichtet unter einer Vorlage und entwickelt mit Ammoniakgas. Die auf diese Weise hergestellte Kopie wird nun feuchter Luft ausgesetzt. Man hat es in der Hand je nach dem Grad der Feuchtigkeit und der Dauer der Einwirkung die ganze Farbskala von Gelbbraun über Neutralbraun nach Braunschwarz zu erhalten. Verwendet man andere Diazoverbindungen oder andere Azofarbstoffkomponenten, so verschiebt sieh zwar der Farbton, doch lassen sich auch hier alle möglichen Tonabstufungen erzielen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Diazotypien unter Anwendung von Metallsalzen, darin bestehend, dass als Metallsalz ein Titansalz verwendet wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, darin bestehend, dass die unter Verwendung von Titansalzen hergestellten Diazotypien mit einem andern Metallsalz nachbehandelt werden.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die nach dem Verfahren des Anspruches 1 erhältlichen Diazotypien geringe Mengen Feuchtigkeit einwirken lässt.
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| AT113335D AT113335B (de) | 1926-11-12 | 1927-10-31 | Verfahren zur Herstellung von Diazolichtbildern unter Anwendung von Metallsalzen. |
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