AT112191B - Verfahren zum Ausglühen von spiralisierten Glühkörpern für elektrische Glühlampen. - Google Patents

Verfahren zum Ausglühen von spiralisierten Glühkörpern für elektrische Glühlampen.

Info

Publication number
AT112191B
AT112191B AT112191DA AT112191B AT 112191 B AT112191 B AT 112191B AT 112191D A AT112191D A AT 112191DA AT 112191 B AT112191 B AT 112191B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
spiral
incandescent
annealing
bodies
shaped
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ver Gluehlampen & Elec Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Gluehlampen & Elec Ag filed Critical Ver Gluehlampen & Elec Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT112191B publication Critical patent/AT112191B/de

Links

Landscapes

  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 der scheinbaren Länge des   Glühfadens   ; diese Zahl, den ,,Verkürzungsfaktor", zu erhöhen, bedeutet wesentliche Vorteile für die Lampe. Dies stösst aber auf bedeutende Schwierigkeiten, die hauptsächlich 
 EMI1.3 
 besonders wenn der   Kerndraht   beim Spiralisieren zu stark gewählt war. 



   Das   Durchhängen   entsteht   bekanntlich   bei dem ersten   Aus@lühen.   dem sogenannten Blitzen der Spirale oder während des Gebrauches der Lampe, je nach Beschaffenheit des Glühdrahtes und der angewendeten   Temperatur   in einigen Sekunden oder vielen Stunden. Diese Erscheinung findet ihre 
 EMI1.4 
 hängen nicht erfolgt. 



   Es ist bekanntlich gelungen, Drähte aus   hochsehmelzel1deJ1     Metallen, z.   B.   Wolfram,   herzustellen. bei welchen die Rekristallisation beigünstiger Temperatur oberhalb der Gebrauchstemperatur des Glüh-   körpers,   innerhalb einiger Sekunden   abläuft.   Ein aus solchem Draht hergestellter spiralisierter Glüh- 
 EMI1.5 
 des sogenannten Blitzens, gewissermassen durch, deformiert sich aber   während   des   Gebrauches nicht   weiter. 
 EMI1.6 
 schnell rekristallisierendem Drahte während des ersten Glühvorganges, womit auch das Durchhängen überhaupt vermieden wird. Nachdem auf Grund der   vorliegenden Erfindung dieses   Hindernis aus dem 
 EMI1.7 
 möglich war.

   Solche   Glühkörper   mit grösserem Kerndurchmesser weisen einen günstigeren ,,Verkürzungsfaktor" auf, womit eine günstigere Ausnutzung der Energie, inhergeht. Die. Anwendung eines Kerndrahtes aus   höchstschmelzendem Meta]l,   z. B. Wolfram oder Molybdän, um das   Ausglühen   mittels elektrischen Stromes mit dem, auf Kerndraht gewickelten Glühdraht vornehmen zu können, um derart das   Durchhängen   zu vermeiden, hat den grossen Nachteil, dass die   mechanische   Entfernung des Kerndrahtes ohne   Beschädigung   des Leuchtkörpers technisch schwer durchführbar ist. 



   Im Sinne der vorliegenden Erfindung wird das Blitzen des   Gliihkörpers,   aus welchem der Kerndraht im voraus entfernt wurde, derart geleitet, dass ein Durchhängen verhindert wird. Das   Durchhängen   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 es also, den   spiralisierten Glühkörper   derart   auszuglühen,   dass der Einwirkung der Schwerkraft gar keine, oder eine an sämtlichen Teilen der Spirale   gleichmässige,   die Schwerkraft kompensierende Kraft entgegengesetzt wird, so wird das   Durchhängen   vermieden. 



   Dies wäre am einfachsten dadurch erreicht, dass der freien Einwirkung der Schwerkraft auf die spiralisierten Drähte während des Blitzens, das innerhalb von einigen, auch einer Sekunde abläuft, gar keine Gegenkraft entgegengesetzt wird, indem die Spirale frei fallen gelassen wird, es ist aber schwer möglich eine leicht zu handhabende Vorrichtung zur   Durchführung   des Glühens der Spirale während ihrem freien   Fall zu konstruieren.   
 EMI2.2 
 hiedurch die   Wirkung   der Schwerkraft zu kompensieren.

   An derHand liegend wäre. diese Kompensierung mittels der Zentrifugalkraft vorzunehmen, indem die horizontal liegenden Spiralen um eine ebenfalls horizontale Achse mit entsprechender Geschwindigkeit rotiert werden, wobei sie während derjenigen
Periode des Rotierens, in welcher die Zentrifugalkraft der Schwerkraft entgegengesetzt gerichtet ist,   entsprechend geglüht, ,,geblitzt", werden. Aber auch diese Durchführungsart der Erfindung ist technisch   schwer auszuführen, da sich für die Vorrichtung keine praktischen Masse ergeben. 



     Am zweckmässigsten   kann die Erfindung-durch Anwendung einer entsprechend gerichteten magnetischen   Kraft ausgeführt   werden. Zu diesem Zwecke wird die   Spirale während des Aus@lühens   in ein magnetisches Feld verlegt, welches eine senkrecht nach oben gerichtete mechanische Kraft auf die
Spirale ausübt, deren Stärke so gewählt ist, dass die   Einwirkung   der Schwerkraft hiedurch aufgehoben wird. Hiebei müssen die Kraftlinien des Magneten horizontal verlaufen ; die Spiralen liegen ebenfalls in einer horizontalen Ebene und schliessen mit den Kraftlinien des Magneten einen Winkel von   90'-'ein.   Zur Durchführung kann z.

   B. ein Elektromagnet, dessen   Feldstärke einige   100 Gauss beträgt, unter der mit Wasserstoff gefüllten Glocke vorgesehen sein, unter welcher das Blitzen des spiralisierten Wolfram-   Glühkörpers   bekannterweise durchgeführt wird. Die   Gluhkörper   werden zwischen entsprechenden Klemmen gespannt, welche Klemmen Bestandteile einer   Paternostervorrichtung   bilden. Die   Gluhkörper   werden derart in den oberen Teil einer Glocke geführt, in welchem sie in eine Wasserstoffatmosphäre gelangen. Gleichzeitig erhalten die beiderseitigen Klemmen der einzelnen den zum   Ausglühen   bestimmten Strom, u. zw. während einer in vorausbeslimmter Zeitdauer ; im Laufe von dieser   Glühdauer   bewegt sich die Hebevorrichtung um einige Zentimeter weiter.

   An dieser Stelle der bekannten Glühvorriehtung muss nun im Sinne der   vorliegenden Er@ndung zweckmässigerweise   ein Elektromagnet derart 
 EMI2.3 
 in bezug auf die Richtung des Schwerfeldes erteilt wird, dass jedes   Durchhängen   des   Glühkörpers   in einer Richtung von einem Durchhängen in entgezengesetzter Richtung nahezu auszeglichen wird. Dieses bekannte   Verfahren weist mit dem Vorlie@enden   nur die Ähnlichkeit auf, dass in beiden Fällen während der   Rekristallisiemng   die Einwirkung der Schwerkraft aus, etlichen wird. Die Art und Weise. in welcher diese Kompensierung der   Einwirkung   der Schwerkraft erfolgt, ist aber in beiden Fällen grundverschieden. 



  Gemäss der zitierten Patentschrift erfolgt diese Kompensierung durch die Schwerkraft selbst, indem 
 EMI2.4 
 
1. Verfahren zum   Ausglühen   von spiralisierten   Glühkörpern   für elektrische   Glühlampen   mittels hindurchgeleiteten elektrischen Stromes, wobei während der   Rekristallisiemng   die Einwirkung der 
 EMI2.5 
 erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kompensierung der Einwirkung der Schwerkraft ein magnetisches Feld angewendet wird.
AT112191D 1926-04-16 1926-04-16 Verfahren zum Ausglühen von spiralisierten Glühkörpern für elektrische Glühlampen. AT112191B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT112191T 1926-04-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT112191B true AT112191B (de) 1929-01-25

Family

ID=3627484

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT112191D AT112191B (de) 1926-04-16 1926-04-16 Verfahren zum Ausglühen von spiralisierten Glühkörpern für elektrische Glühlampen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT112191B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3329221C2 (de)
DE674296C (de) Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen Heizelementen, Heizspulen u. dgl.
AT112191B (de) Verfahren zum Ausglühen von spiralisierten Glühkörpern für elektrische Glühlampen.
DE534925C (de) Verfahren zur Verhuetung des schaedlichen Durchhanges schraubenfoermiger, elektrischer Gluehkoerper
AT111139B (de) Schraubenlinienförmiger Wolfram-Glühkörper.
AT99639B (de) Hilfsgestell zum Einbringen des Leuchtdrahtes in zu regenerierende Glühlampen.
AT222751B (de) Verfahren zur Herstellung von Glühlampenwendeln
DE529338C (de) Verfahren zum Herstellen nicht durchhaengender polikristalliner Schraubendraehte aushochschmelzendem Metall
AT104715B (de) Verfahren zur Herstellung duktiler Körper aus Wolfram oder sonstigen Metallen mit hohem Schmelzpunkt.
AT123230B (de) Verfahren zur Herstellung von Glühkörpern aus Kristalldraht oder -faden.
AT56939B (de) Sicherungsvorrichtung für elektrische Luftleitungen.
DE679012C (de) Verfahren zur Herstellung von doppelt oder mehrfach wendelfoermigen, voellig durchhaengungsfreien, grosskristallinen Wolframgluehkoerpern
AT97928B (de) Elektrische Zünder und Verfahren zur Herstellung derselben.
AT115002B (de) Verfahren zur Herstellung von nahezu nicht durchhängenden schraubenförmig gewundenen Glühkörpern aus hochschmelzenden Metall.
DE852357C (de) Mast zum Tragen von Signalfluegeln od. dgl. fuer Spielzeug- und Modellbahnanlagen
AT136196B (de) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Energiesteigerung und Stichflammenbildung bei einem elektrischen Lichtbogen nach dem Patente Nr. 119328.
AT103904B (de) Verfahren zur Herstellung von Einkristallkörpern aus schwerschmelzbaren Metallen.
DE472315C (de) Verfahren zur Herstellung von schraubenfoermig gewundenen Glasstaeben
AT141850B (de) Verfahren zur Veredelung von Aluminiumlegierungen.
DE424879C (de) Verfahren zur mechanischen Bearbeitung von aus einem oder mehreren groesseren Kristallen bestehenden Draehten o. dgl. aus schwer schmelzbaren Metallen, z. B. Wolfram
AT154322B (de) Verfahren zur Herstellung gewendelter Leuchtkörper, insbesondere für elektrische Glühlampen.
DE855005C (de) Verfahren zur Verhinderung des Verziehens beim Aushaerten von Werkstuecken aus ausscheidungshaertungsfaehigen Kupfer-Beryllium-Legierungen
AT97912B (de) Verfahren zur Herstellung duktiler Körper aus Wolfram oder sonstigen Metallen mit hohem Schmelzpunkt.
DE545481C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung kurzzeitiger Roentgenaufnahmen
AT103709B (de) Stromleitende Verbindung eines Glühfadens aus Metall von hohem Schmelzpunkt mit dem Zuführungsdraht.