AT141850B - Verfahren zur Veredelung von Aluminiumlegierungen. - Google Patents
Verfahren zur Veredelung von Aluminiumlegierungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Veredelung von AluminiumlegieruNgen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Veredlung von Legierungen des Aluminiums. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Veredlungsverfahren für diese Legierungen zum Zwecke der Erzielung ausgezeichneter mechanischer Festigkeitseigenschaften im Verein mit einer ausser- ordentlich hohen Beständigkeit gegen die Einwirkung korrodierender Medien, insbesondere Seewasser. Es ist bekannt, dass Legierungen des Aluminiums, die die Verbindung MgZn enthalten, durch eine Wärmebehandlung, die zu einer Ausscheidung dieser Verbindung in feinverteilter Form führt, in bezug auf ihre mechanischen Festigkeitseigenschaften wesentlich verbessert werden können. In diesem Zusammenhange ist auch bereits vorgeschlagen worden, bei Legierungen, die zwischen etwa 8 und etwa 12% MgZnz enthalten, den Gehalt an Magnesium bis zu etwa 1% über diejenige Grenze zu steigern, die durch die Bildung der genannten Verbindung bedingt ist und auf diese Weise eine weitere Verbesserung der Festigkeit oder Dehnung zu erreichen. Übersteigt jedoch der Überschuss an Magnesium die genannte Grenze, so konnte eine Verbesserung der mechanischen Festigkeitswerte nicht beobachtet werden. Anderseits ist neuerdings vorgeschlagen worden, zwecks Erhöhung der Korrosionsfestigkeit von Legierungen des Aluminiums mit zwischen etwa 3 und 16% Magnesium zunächst ein mehr oder weniger homogenes Gefüge durch Glühung bei Temperaturen zwischen dem Soliduspunkt und demjenigen Temperaturgebiet, in dem die Veränderlichkeit der Löslichkeit des Magnesiums in festem Zustande nennenswerte Beträge annimmt, herzustellen und hieran, gegebenenfalls nach vorheriger Abschreckung, eine Anlassbehandlung bei Temperaturen unterhalb des genannten Temperaturgebietes anzuschliessen durch die eine Wiederausseheidung von in homogene feste Lösung übergeführten Anteilen des Magnesiums in feinverteilter Form herbeigeführt wird. Es wurde nun die überraschende Beobachtung gemacht, dass die Ergebnisse der vorstehend beschriebenen Veredlungsverfahren miteinander vereinigt werden können, indem man in Legierungen des Aluminiums mit Zink und Magnesium den Gehalt an Magnesium so weit über die durch die Bildung der Verbindung MgZn bedingte Grenze hinaus steigert, dass die für die Feinausscheidung der Verbindung MgZn erforderliche Anlassbehandlung gleichzeitig auch eine teilweise Ausscheidung der Verbindung AIgMgs in feinverteilter Form bewirkt, wodurch gleichzeitig mit einer hohen Korrosionsbeständigkeit eine Verbesserung der mechanischen Eigenschaften erzielt wird. Erfindungsgemäss werden solche Legierungen einer Wärmebehandlung unterworfen, die in einem Ausglühen bei Temperaturen, bei denen die Legierungsbestandteile weitgehend in fester Lösung vorliegen, und einem sich, gegebenenfalls nach Abschreckung, hieran anschliessenden Anlassen bei Temperaturen, die zu einer Ausscheidung der Verbindung MgZn wie auch eines Anteiles der Verbindung AIgMg in feinverteilter Form führen, besteht. Zwar sind die optimalen Anlasstemperaturen für die Ausscheidung der Bestandteile MgZn und ALMgs voneinander verschieden ; es gelingt jedoch, durch entsprechende Wahl der Anlasstemperatur in Abhängigkeit von der Konzentration der einzelnen Bestandteile ein Gleichgewicht der Ausscheidung beider Komponenten herzustellen, bei dem sowohl in bezug auf die mechanischen Festigkeitseigenschaften wie auch auf die Beständigkeit gegen korrodierende Angriffe ausgezeichnete Ergebnisse erzielt werden. Beispiel : Eine gepresste Legierung, enthaltend 6'} Magnesium, 3% Zink, 0'5% Mangan, Rest Aluminium, in der demzufolge etwa 0'5% Magnesium an Zink als MgZn und der Rest des Magnesiums (etwa 5'5%) an Aluminium in Form von Al., Mg gebunden sind, wird einem Ausglühen bei 500-5400 bis zur Erreichung <Desc/Clms Page number 2> eines homogenen Zustandes unterworfen. Die Legierung wird alsdann. gegebenenfalls nach vorherigem Abschrecken, bei etwa 200"während 2-10 Stunden angelassen. Die Festigkeitseigenschaften der so behandelten Legierung ergeben zu EMI2.1 Seewassertauchprobe keinerlei Abfall in bezug auf die mechanischen Festigkeitseigensehaften zeigt. Die Legierungen lassen sich nach den bekannten Verfahren pressen, walzen und verschieden. Der beschriebenen Behandlung können Legierungen unterworfen werden, die zwischen etwa 4 und 12% Magnesium und gleichzeitig zwischen etwa 2 und 6% Zink enthalten, wobei zum Zwecke der feineren Abstimmung der Festigkeitseigenschaften gegebenenfalls auch andere Begleitmetalle, wie Mangan, in geringen Mengen anwesend sein können. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Verfahren zur Veredlung von Aluminiumlegierungen zum Zwecke der Erzielung ausgezeichneter mechanischer Festigkeitseigenschaften im Verein mit hoher Beständigkeit gegen den Angriff korrodierender Medien, wie insbesondere Seewasser, dadurch gekennzeichnet, dass Legierungen, die neben Zink ein Vielfaches der zur Bildung der Verbindung MgZn2 erforderlichen Menge Magnesium enthalten, einer Wärme- behandlung, bestehend in einem Ausglühen bei Temperaturen, bei denen die Legierungsbestandteile EMI2.2 eines Anteiles der Verbindung ALMg in feinverteilter Form führen, unterworfen werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlassbehandlung bei etwa 2000 während mehrerer Stunden erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE141850T | 1933-06-09 |
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| AT141850B true AT141850B (de) | 1935-05-25 |
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|---|---|---|---|
| AT141850D AT141850B (de) | 1933-06-09 | 1933-10-09 | Verfahren zur Veredelung von Aluminiumlegierungen. |
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|---|---|
| AT (1) | AT141850B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE752899C (de) * | 1939-12-29 | 1952-11-24 | Ver Leichtmetallwerke Gmbh | Verfahren zur Veredlung von Aluminium-Zink-Magnesium-Legierungen |
-
1933
- 1933-10-09 AT AT141850D patent/AT141850B/de active
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