AT111704B - Vorrichtung zum Herstellen von Fingerabdrücken. - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Fingerabdrücken.

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AT111704B
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Rudolf Gehring
F & C Muehlegg
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum   Herstellen von Fingerabdrücken.   



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Fingerabdrücken, wie solche im Erkennungsdienst verwendet werden und bezweckt, jederzeit ein einfaches und sicheres Einfärben der Finger zu   ermöglichen   und damit die Anfertigung guter   Fingerabdrücke   zu gewährleisten. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Vorrichtung aus einem Behälter gebildet wird, in dem eine Farbwalze mit Farbmulde gelagert und eine Farbauftragswalze untergebracht ist, so dass mittels der letzteren die Farbe von der Farbwalze   abgenommen   und dann durch Hin-und Herbewegen der Farbauftragswalze auf einer   Behälterfläche   auf diese übertragen werden kann. 



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. 



  Fig. 1 bis 3 zeigen eine   Ausführungsform   der Vorrichtung in einem Längsschnitt in Vorderansicht und in 
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 Abteilung d unterteilt und mit über diesen Abteilungen nach oben erhöhten   Längsseitenwänden   e ausgestattet ist. Die Abteilungen c und d, von denen die kleinere zur   Aufnahme   der   Farhwalze t und   der Farbmulde g dient, sind durch angelenkte   Klappdeekel h..i abgedeckt.   Der Deckel/1 ist mit einer zum Erfassen dienenden Griffkante j versehen, während der Deckel i mit einer die Vorderseite des Behälters a übergreifenden und in einen   Zapfen 7c eingreifenden Schliesszunge   versehen ist, welche den Deckel in der   Schliesslage   sichert. 



   In waagrechten Längsschlitzen m der Wände c, die an den hinteren Enden in Vertiefungen n endigen ist die Achse o einer Farbauftragswalze   p gelagert. Auf   den Enden der Achse o ist ein mit abgekröpften Schenkelenden sie erfassender Führungsbügel q gelagert, der über die   rückwärtige   Stirnwand des Behälters   &alpha;   klappbar ist (in Fig. 2 strichpunktiert). 



   Die zur Aufnahme der Farbe dienende   Mulde   g ist mittels   Zapfen 1',   auf welchen Federn s gelagert sind. in der Wand b geführt und trägt im Innern einen durch Federn   f   nach vorn   gedrückten   Boden u. 



  Dieser trägt einen mit Gewinde versehenen Zapfen   v.   der die Wand b durchsetzt und auf welchem eine Stellmutter u sitzt. Die Farbwalze f selbst ist mittels Zapfen x in den   Längswänden   des Behälters a drehbar gelagert und der linke Lagerzapfen trägt einen Griff y, damit die Walze j von Hand vor der Farbmulde g gedreht und dadurch mit Farbe belegt werden kann. 



   Infolge dieser   Ausgestaltung   der Vorrichtung ist es möglieh, nach Öffnen des Klappdeckels h, die der   Walze t zugefÜhrte   Farbe durch Hin-und Herbewegen der Auftragswalze p mittels des   Bügels   
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 kann dann die Farbe zum Einfärben der Finger, d. h. zum Herstellen von Fingerabdrücken, in bekannter Weise Verwendung finden. Beim Übertragen der Farbe fällt die Walze p an der hintersten Stelle immer infolge der Vertiefungen n der Schlitze m auf die Walze t und nimmt von dieser die Farbe sicher ab. Die Walze t kann dabei mittels des Griffes   ! 1 stets   etwas gedreht werden, um wieder Farbe aus der Farbmulde nach aussen zu tragen.

   Die Farbe selbst wird mittels des Bodens u an die   Walze/gedrückt.   Um dies zu ermöglichen, braucht nur die Stellmutter so gedreht zu werden. dass sieh der Zapfen v und damit der Boden   it   gegen die   Walze i bewegen.   Beim Einfüllen von Farbe in die   Mulde braucht   nur der Boden u 

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 mittels der Mutter w   zurückgeschraubt   zu werden, wobei auch die Mulde g selbst etwas von der Farbwalze entfernt wird, so dass dann durch den entstehenden Spalt die Farbe in die Mulde von oben her hineingestrichen werden kann. Dabei kann auch, um das Einfüllen der Farbe in die Mulde g noch zu erleichtern, die   Walze I nach Abschrauben   der   Lagerzapfen a :   zuvor herausgenommen werden.

   Ferner ist infolge der Anordnung der Walze f und der Mulde g an der nur bis zur halben Tiefe des Behälters   ? reichen-   den Zwischenwand b unter und vor dieser   Einfärbeeinrichtung genügend   freier Raum zum Unterbringen 
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   Nach Fig. 4 bis 6 ist die Farbabdruckwalze nicht dauernd mit dem Behälter a verbunden, sondern herausnehmbar in ihm gelagert, so dass sie sowohl zum Übertragen der Farbe auf den zweckmässig als Schieber ausgebildeten Deckel des Behälters a dienen kann und daher den   Farbenauftrag in beliebigen,   sich kreuzenden Bewegungsrichtungen ermöglicht, als auch die Verwendung zum unmittelbaren Einfärben der Fingerspitzen gestattet. Die Vorrichtung besteht wieder aus dem flachen Behälter a, der durch eine 
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 und sauberes Arbeiten, da alle farbführenden Teile, ohne in Berührung mit Farbe zu kommen, betätigt werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Herstellen von   Fingerabdrücken,   gekennzeichnet durch einen Behälter (a), in welchem eine Farbwalze   (f)   mit Farbmulde (g) gelagert und eine   Farbauftragwalze (p) untergebracht   ist, so dass mittels der letzteren die Farbe von der Farbwalze (f) abgenommen und dann durch Hin-und Herbewegen der Farbauftragwalze auf einer   Behälterfläehe   auf diese übertragen werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der mittels zweier Zapfen (1') in der Zwischenwand (b) des Behälters (a) geführten und abgefederten Farbmulde (g) ein abgefederter Boden (tub) geführt ist, an dem ein mit Gewinde versehener und die Wand (b) durchsetzender Zapfen (v) mit Stellmutter (w) so befestigt ist, dass durch Drehen der letzteren der Boden (11) der Walze (f) genähert und damit die Farbe angedrückt und beim Drehen der Walze (f) nach aussen zur Auftragswalze (p) getragen wird. EMI2.3
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass zum Hill- und Her- bewegen der Farbwalze (p) ein Führungsbügel (q) dient, der durch Abkröpfungen seiner beiden Schenkel so gestaltet ist, dass er, wenn sich die Walze (p) in ihrer hintersten Stellung befindet, über die hintere Stirnwand des Behälters (a) klappbar ist und dadurch die Walze (p) in ihrer Ruhelage sichert.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbauftragwalze (p) herau'-- nehmbar in dem Behälter (a) gelagert ist, so dass sie sowohl zum Übertragen der Farbe auf den zweck- mässig als Schieber ausgebildeten Behälterdeckel als auch zum unmittelbaren Einfärben der Finger- spitzen dienen kann. EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 eingefärbt wird.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auch die die Farbmulde (g) tragende Wand (b) in offenen Schlitzen (16) des Behälters (a) ruht. so dass sie nach Zurückbewegen des Bodens (m) und Wegbewegen der Mulde (g) von der Farbwalze (i) gemeinsam mit letzteren Teilen aus dem EMI3.2 EMI3.3
AT111704D 1926-01-11 1927-01-10 Vorrichtung zum Herstellen von Fingerabdrücken. AT111704B (de)

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