DE503125C - Einfaerbevorrichtung fuer Typenradschreibmaschinen - Google Patents

Einfaerbevorrichtung fuer Typenradschreibmaschinen

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DE503125C
DE503125C DEG60244D DEG0060244D DE503125C DE 503125 C DE503125 C DE 503125C DE G60244 D DEG60244 D DE G60244D DE G0060244 D DEG0060244 D DE G0060244D DE 503125 C DE503125 C DE 503125C
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WALTHER INHOFFEN DR
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J27/00Inking apparatus
    • B41J27/10Inking apparatus with ink applied by rollers; Ink supply arrangements therefor
    • B41J27/12Rollers

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Einfärbevorrichtung für Typenradschreibmaschinen Die Erfindung betrifft eine Einfärbevorrichtung für Typenradschreibmaschinen, bei denen. der Abdruck der Typen durch die Bewegung eines Typenzylinders erfolgt, der sich im Ruhezustande in geringer Entfernung vor dein Papier befindet.
  • Die bekannten Vorrichtungen mit Farbrollen, bei denen diese durch die auftreffende Type erst in der Richtung auf das Papier zu und dann nach der Seite fortgeschleudert werden, sind für den genannten Zweck nicht verwendbar, weil der Platz nicht ausreicht, und die für Typenscbiffchenmaschinen nach dem Hamtnond-System vorgeschlagenen Einrichtungen, bei denen Farbrollen von unten nach oben über die Typen bewegt werden, sind ebensowenig geeignet, weil bei ihnen ein an seiner Stelle stehenbleibender Typenkörper und ein Druckhammer, der die Bewegung der Farbrollen mit übernimmt, Voraussetzung sind.
  • Bei der unten beschriebenen neuen Einrichtung liegt eine Farbrolle vor der Abdruckstelle oder dicht neben ihr, in geringem Ab:stande vom Typenzylinder, so daß dieser gleich zu Buginn seiner Druckbewegung auf die Rolle trifft, die nun eine doppelte Bewegung ausführt. Sie wird durch den sich vorw.irts bewegenden Typenkörper ein kleines Stück in der Richtung auf das Papier zu mitgenom nen und gleichzeitig, zunächst in horizontaler Richtung, quer zur Abdruckbewegung, also parallel mit der Oberfläche des Papiers, nach der Seite bewegt, rollt mithin von rechts nach links über die vorher eingestellte, abzudruckende Type und färbt sie ein. Damit sie die kleine Vorwärtsbewegung ausführen kann, ist zwischen. ihr und dem ihre Seitwärtsbeyvegung ausführenden Arm eine Feder angebracht, die gleichzeitig die Stärke des Druckes bestimmt, mit dem die Ralle über die Type geführt wird. Bei einer weiteren Seitenbewegung aber gibt die Rolle dann die Bahn für die Druckbewegung des Typenkörpers frei.
  • Sie rollt nun über die Oberfläche eine mit Farbe gefüllten Behälters, erreicht dort eine mit einem durchlässigen Stoff verschlossene öf£nung, holt auf .diese Weise frische Farbe und verreibt diese auf der Oberfläche des Behälters, und zwar sowohl auf ihrem Hin- wie auf ihrem Rückwege.
  • Der die Farbrolle tragende Hebel und der Farbbehälter sind ',zu einarm Apparat vereinigt, der als Ganzes mit einten Druck auf der Schreibmaschine befestigt und, nach Verbrauch des Farbvorrats, ebenso leicht wieder abgenommen und durch einen neuen ersetzt werden kann. Das ist aus mehreren Gründen von Bedeutung: Einmal wird dadurch dem Benutzer der Maschine die unangenehme Arbeit des Einfüllens frischer Farbe und des Hantierens mit der Farbe überhaupt erspart und er gehindert, eine etwa zu dünn- oder zu dickflüssige oder eintrocknende oder aus sonstigen Gründen ungeeignete Farbe zu verwenden. Auf der anderen Seite ist es wünschenswert oder notwendig, daß die ganze Vorrichtung ebenso wie ein Farbband öfter erneuert wird, weil ihre beweglichen Teile, insbesondere die Farbrolle, bei der Arbeit stark beansprucht und abgenutzt werden.
  • Da die Farbrolle einen Augenblick an der Bewegung des Typenzylinders auf das Papier zu teilnehmen muß, besteht die Gefahr, daß sie mit dem Papier in Berührung kommt; dieses wird durch einen Anschlagarm verhindert, der gleich mit einer Marke versehen sein kann, die auf dem Papier den Druckpunkt angibt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel. Abb. i ist eine Ansicht der Einfärbevorrichtung in der Richtung auf den Schreiber zu gesehen, -Abb: z eine Seitenansicht von Abb. i, Abb. 3 ein Grundriß, Abb. 4 ein Schnitt und A.bb.5 eine Ansicht des unteren Teiles des Farbbehälters.
  • Die gesamte Einrichtung kann mit einem Druck auf die Maschine gesteckt und nach Verbrauch der Farbe ebenso einfach wieder abgenommen werden. Zu diesem Zwecke wird das .Farbkästchen i i durch eine Feder 21 gehalten, die mit ihrem unteren -umgebogenen Ende ein auf der Oberplatte 2 der Maschine befestigtes, an den Seiten abgeschrägtes Klötzchen i9 umfaßt. Der obere Teil des Farbkästchens wird durch einen Zwischenboden 22 und einen Deckel25 abgeschlossen. In diesem Teile befindet sich ein Filzstück 24 0. dgl., durch das die im Innern des Kästchens befindliche flüssige Farbe 23 nach außen tritt.
  • Dicht vor dein Typenzylinder 3 befindet sich ein Farbröllchen 6, das mittels einer U-förmig :gebogenen Feder 5 an einem Win. helhebel4 befestigt ist, der auf einem Zapfen 28 drehbar ist. Eine Feder 7, die unten an einem an dem Winkelhebel sitzenden Stift 8 anliegt, hält den Winkelhebel in .der in -den Abbildungen gezeichneten Lage, in der er sich mit einer Zunge 9 an einen am Kästchen sitzenden Anschlag io legt. Ein an dem Hebel 4 befestigter, nicht federnder Arm 12 verhindert, daß das Farbröllchen bei der Abdruckbewegung .des Typenzylinders gegen das Papier geschleudert wird. Die Spitze 13 dieses Armes bezeichnet auf. dein Papier die Stelle, an, der der nächste Buchstabe erscheint.
  • Der waagerechte Schenkel, 14 des Winkelhebels 4 trägt einen Knopf, unter dem sich ein Stößer 15 befindet. Dieser wird bei jedem Buchstabenabdruck mittels eines zweiarmigen Hebels 16 und einer Zugstange 17 durch die den Typenzylinder tragende Platte 18 nach oben bewegt und dreht so die Farbrolle :6 im Bogen quer vor dein Typenzylinder vorbei, färbt -die vorher eingestellte Type ein und rnacht dem Zylinder die Bahn frei. Danach läuft die Farbrolle über den Filzstreifen.24, holt sich hier frische Farbe und verreibt diese auf der Rückwand des Kästchens. Bei der Rückbewegung des Typenzylinders wird die Farbrolle durch die Feder 7 in die Ruhestellung zurückgebracht.
  • Das Einfärben erfolgt also durch die Bewegung des Hebels 4 und der Farbrolle 6 in einer zur Papierwalze parallelen Ebene und durch die gleichzeitig erfolgende Bewegung des Typenzylinders auf die Papierwalze hin.
  • Die gesamte Ein:färbevorrichtung kann leicht von der Platte 2 abgenommen werden.

Claims (7)

  1. P:\TENTANSPRÜCIlC: i. Einfärbevorrichtung für Typenradschreibmaschinen, bei der eine Einfärberolle in einer zur Papierwalze parallelen Ebene an dem Typenzylinder vorbei zu einer Einfärbevorrichtung bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß.die Einfärberolle an einer an ihrem Träger (4) befestigten Feder (5) angeordnet ist, vermöge deren sie der Druckbewegung eine Strecke folgen kann, während: sie gleichzeitig durch ihre Bewegung am Typenzylinder entlang über die Type rollt und diese einfärbt.
  2. 2. EinfärbevorrichtungnachAnspruchi mit Schutzeinrichtung gegen das Beschmutzen des Papiers durch die Farbrolle, gekennzeichnet durch einen festen, an dem nicht federnden Teil des Farbhebels(4) sitzenden Anschlag (i2), der die Bewegung der Rolle in -der Richtung auf das Papier zu begrenzt.
  3. 3. EinfärbevorrichtungnachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß an :dein Anschlag eine den Druckpunkt anzeigende Marke (13) angebracht ist.
  4. 4, Einfärbevorrichtung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, ;daß .der Farbbehälter an derBehälterwand eine mitFarbe getränkte Fläche, von der die Farbe durch die Einfärberolle entnommen wird, und daran anschließend eine glatte Fläche besitzt, auf der diese Farbe von der Einfärberolle verrieben wird.
  5. 5. Einfärbevorrichtung nachAnspruch i, dadurch -gekennizeichnet, daß die Farbrolle senkrecht zur Ebene der Abdruckbewegung -des Typenzylinders bewegt wird.
  6. 6. Einfärbevorrichtung nachAnspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbbehälter und der die Einfärberolle tragende Hebel zu einem Ganzen vereinigt sind und als Ganzes auf die Maschine gesetzt und von der Maschine abgenommen werden können.
  7. 7. Einfärbevo.rrichtungnachAnspruch,6, dadurch .gekennzeichnet, daB der Farbbehälter mittels Federsperre (2i) auf einem auf dem Maschinengestell sitzenden Böckchen (i9) abnehmbar befestigt ist.
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