DE545996C - Adressendruckmaschine - Google Patents
AdressendruckmaschineInfo
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- DE545996C DE545996C DEA57964D DEA0057964D DE545996C DE 545996 C DE545996 C DE 545996C DE A57964 D DEA57964 D DE A57964D DE A0057964 D DEA0057964 D DE A0057964D DE 545996 C DE545996 C DE 545996C
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- Germany
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- container
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41L—APPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
- B41L45/00—Kinds or types of addressing machines or of like series-printing machines
Landscapes
- Coloring (AREA)
Description
- Adressendruckmaschine Es sind Adressendruckmaschinen bekannt, bei denen die Schablonen einem Behälter entnommen und in einer federnden Schablonengleitbahn nach der Druckstelle befördert, zwischen einem beweglichen Druckstempel und einer ortsfesten Gegenfläche abgedruckt und danach aus der Gleitbahn ausgeworfen werden. Bei derartigen Maschinen ist die Schablonengleitbahn biegsam ausgebildet und wird von dem mit einem Farbkissen versehenen, auf der Druckseite konvex gewölbten Druckstempel beim Arbeitsgang am vorderen Ende mitgenommen, dabei gebogen und mit dem vorderen Ende auf die ortsfeste Gegenfläche niedergedrückt. Infolge dieser Ausbildung können solche Schablonen, die aus mit Papier bespannten Rahmen bestehen, nicht benutzt werden, weil in der Schablonengleitbahn befindliche Schablonen durch das Biegen der Schablonengleitbahn beschädigt werden würden. Ferner ist das Einfärben des Farbkissens wegen seiner Anordnung am beweglichen Druckstempel umständlich und bedingt komplizierte Steuereinrichtungen. Schließlich ermöglicht die abgerundete Form des Stempelkissens nicht einen gleichmäßigen Abdruck auf der ganzen Schablonenfläche.
- Die Erfindung betrifft eine Maschine der eingangs erwähnten Art und besteht darin, daß die starr ausgebildete, unter der Wirkung von Federn stehende Gleitbahn um das dem Schablonenbehälter zugekehrte Ende schwenkbar und die ortsfeste Gegenfläche in an sich bekannter Art als ein gelochter, mit einem Filztuch o. dgl. bespannter, von einer hin und her gehenden Farbwalze eingefärbter Farbtisch ausgebildet ist.
- Durch die Erfindung wird die Verwendung von solchen Schablonen ermöglicht, die aus einseitig mit Papier bespannten Rahmen bestehen; das Einfärben des Farbkissens wird vereinfacht, und es wird schließlich unter Anwendung einer ortsfesten Auflegeplatte für die Schablonen ein schlagartiges Drucken ermöglicht.
- Eine Ausführungsform der Erfindung ist im senkrechten Längsschnitt auf der Zeichnung dargestellt.
- In einem kastenförmig gestalteten Untersatz i, der an seinem hinteren Ende einen Behälter 2 zur Aufnahme von Adreßschablonen 3 trägt, ist - auf einem Zapfen 4 ein Schwinghebel 5 drehbar gelagert. An diesem greift an einem Bolzen 6 eine Schubstange 7 an, die an einer Kurbelscheibe 8 angelenkt ist, welche drehbar auf einer Welle 9 sitzt, die im Gestell der Maschine gelagert ist. Auf der Welle 9 ist eine Handkurbel i i befestigt, mit welcher die Kurbelscheibe 8 gedreht und der Schwinghebel 5 auf und ab bewegt werden kann. Der Schwinghebel 5 trägt eine federnd an ihm gelagerte Druckplatte 13.
- Die Druckplatte 13 befindet sich über einer starren Schablonengleitbahn 24. Diese ist gemäß der Erfindung an dem dem Schablonenbehälter 2 zugekehrten Ende um einen Zapfen 24' drehbar gelagert. Die Schablonengleitbahn 24 wird durch eine Feder 26 beeinflußt. die bestrebt ist, die Schablonengleitbahn 24 ständig in ihrer oberen Stellung zu halten.
- Unter der Schablonengleitbahn 24 ist eine ortsfeste Auflageplatte 27 angeordnet, die in an sich bekannter Weise als ein gelochter, mit einem Filztuch o. dgl. bespannter, von einer hin und her gehenden Farbwalze 31 eingefärbter Farbtisch ausgebildet ist. Die Farbwalzen werden in bekannter Weise durch ein Gestänge 32 waagerecht hin und her bewegt, das an einem Schwinghebel 2o angelenkt ist, der auf einem Zapfen i9 am Gestell gelagert ist. An dem Schwinghebel 2o greift an einem Zapfen 18 ein Lenker 33 und an dessen Bolzen 17 der Schwinghebel 5 an. Beim Drehen der Kurbel i i wird daher von dem ausschwingenden Hebel 5 auch der Schwinghebel 2o zum Ausschlag gebracht. Dieser greift mit einem Finger in den Schablonenkanal und schiebt die jeweils unterste Schablone aus dem Behälter in die Schablonengleitbahn.
- Um das vorzeitige Herausschleudern der Schablone aus der Gleitbahn zu verhüten, können am Ende der Gleitbahn Schleiffedern o. dgl. angeordnet werden.
- Das zu bedruckende Blatt o. dgl, wird auf die Sehablonengleitbahn 224 unter die Druckplatte 13 gelegt und dann die Handkurbel i i gedreht, wodurch der Schwinghebel 5 mit dem die Druckplatte 13 tragenden Ende nach unten bewegt und mit der Schablonengleitbahn 24 sowie dem zu bedruckenden Blatt gegen den Farbtisch gedrückt wird, unter Spannung der Feder 26. Gleichzeitig bewegt sich der Schwinghebel 2o nach rechts hinter die im Behälter 2 befindliche Schablone; bei weiterer Drehung wird das Druckstück 13 wieder vom Farbtisch abgehoben, die Schablonengleitbahn unter der Wirkung der Feder 26 angehoben und der Hebel 2o nach links gezogen, wobei er die unterste Schablone in die Schablonengleitbahn schiebt, so daB die soeben zum Abdruck gekommene Schablone aus der Gleitbahn ausgeworfen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Adressendruckmaschine, bei der die einem Behälter entnommenen, aus einseitig mit Papier bespannten Rahmen bestehenden Schablonen in einer federnd angeordneten Schablonengleitbahn nach der Druckstelle befördert, zwischen einem beweglichen Druckstempel und einer ortsfesten Gegenfläche abgedruckt und danach aus der Gleitbahn ausgeworfen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die starr ausgebildete, unter der Wirkung von Federn (26) stehende Gleitbahn (24) um das dem Schablonenbehälter (2) zugekehrte Ende schwenkbar und die ortsfeste Gegenfläche (27) in an sich bekannter Art als ein gelochter, mit einem Filztuch o. dgl, bespannter, von einer hin und her gehenden Farbwalze eingefärbter Farbtisch ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA57964D DE545996C (de) | 1929-05-31 | 1929-05-31 | Adressendruckmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA57964D DE545996C (de) | 1929-05-31 | 1929-05-31 | Adressendruckmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE545996C true DE545996C (de) | 1932-03-15 |
Family
ID=6941375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA57964D Expired DE545996C (de) | 1929-05-31 | 1929-05-31 | Adressendruckmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE545996C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149021B (de) * | 1960-10-12 | 1963-05-22 | John H Stielow Fa | Adressiermaschine |
| DE1197901B (de) * | 1963-05-13 | 1965-08-05 | John H Stielow Fa | Schablonendruckmaschine |
-
1929
- 1929-05-31 DE DEA57964D patent/DE545996C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149021B (de) * | 1960-10-12 | 1963-05-22 | John H Stielow Fa | Adressiermaschine |
| DE1197901B (de) * | 1963-05-13 | 1965-08-05 | John H Stielow Fa | Schablonendruckmaschine |
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