DE576183C - Einfaerbevorrichtung fuer Schablonendrucker - Google Patents

Einfaerbevorrichtung fuer Schablonendrucker

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DE576183C
DE576183C DES87593D DES0087593D DE576183C DE 576183 C DE576183 C DE 576183C DE S87593 D DES87593 D DE S87593D DE S0087593 D DES0087593 D DE S0087593D DE 576183 C DE576183 C DE 576183C
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stencil
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DES87593D
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SELECTASINE SYSTEM Inc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/14Details
    • B41F15/40Inking units
    • B41F15/42Inking units comprising squeegees or doctors

Description

Die Erfindung betrifft einen Schablonendrucker mit einer in einem hin und her bewegten Rahmen eingespannten Schablone und besteht darin, die Färbeeinrichtung eines derartigen Schablonendruckers, bei der die Farbe mittels einer Rakel aufgetragen wird, so zu verbessern, daß bei möglichst wenig Verbrauch an Farbstoff ein sauberer Abdruck sichergestellt wird.
to Zu diesem Zweck ist ein oberhalb der Schablone untergebrachter und nach dem Rakel zu offener Farbtrog durch den in seiner Endlage angelangten Schablonenrahmen entgegen der Wirkung von Federn gegenüber dem Rakel verschiebbar angeordnet. Die den zu bedruckenden Bogen aufnehmende Trommel befindet sich dabei unterhalb der Schablone, damit auf ihr Platz für die Unterbringung des Rakels und des Farbtroges sowie ihrer Steuerorgane verbleibt.
Durch die Verschiebebewegung desRakels gegenüber dem Farbtrog wird erreicht, daß dieses am Ende des Druckhubes die auf der Schablone liegende Farbe auf den Boden des Troges schiebt, während umgekehrt die Rückführung der Farbe vom Trogboden auf die Schablone bei Beginn eines neuen Druckhubes des Schablonenrahmens durch einen besonderen mit dem Rakel verbundenen Abstreifer erfolgt.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt; es zeigen:
Abb. ι eine Draufsicht auf den Schablonendrucker,
Abb. 2 einen senkrechten Querschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. 1 in vergrößertem Maßstäbe,
Abb. 3 einen vergrößerten Ausschnitt aus der in Abb. 2 gegebenen Darstellung,
Abb. 4 einen Längsschnitt nach der Linie 6-6 der Abb. 2,
Abb. 5 bis 8 verschiedene Stellungen der Einfärbevorrichtung.
An dem Maschinengestell 11 des Schablonendruckers ist ein konsolartiger Rahmen 18, 19 mit einer Grundplatte 20 befestigt, auf der ein Lager 50 schwenkbar angeordnet ist. In diesem Lager und in einem in der Höhe verstellbaren Lagerkörper'45 ist eine Achse 51 gelagert, die auf ihrem inneren Ende ein großes Stirnrad 65 und eine Drucktrommel 66 für den zu bedruckenden Bogen 67 trägt (Abb. 2).
Oberhalb der Drucktrommel 66 befindet sich der Schablonenwagen 75, der durch an Schenkeln 89, 90 befestigten Rollen 91 in der von kleinen Winkeleisen 27, 28 gebildeten Spur 29 über die ganze Ausdehnung des Maschinengestells verfahrbar ist. Die Winkeleisen 27, 28 sind an Schienen 25, 26 befestigt, die auf dem Maschinengestell angeordnet sind. Zur Bedienung des Schablonenwagens ist der Schenkel 90 mit Bedienungshebeln 92 versehen, die mit einem waagerecht liegenden Daumen 93 versehen sind.
Der Schablonenwagen 75 besitzt einen rechteckigen Holzrahmen 76 mit Längsleisten 77 und Stirnleisten 78, 79. Ein Schablonenblatt 80 ist stramm über die Unterseite des Rahmens 76
gespannt und an dieser befestigt. Der Rahmen 76 liegt in einem gleichfalls rechtwinkligen Außenrahmen 85 aus Winkeleisen, der aus Stirnseiten 86 und Seitenteilen 87, 88 besteht. Das Seitenteil 88 des Außenrahmens 85 trägt eine Zahnstange 95, deren Zähne nach unten weisen und in das Zahnrad 65 eingreifen.
Das Einfärben der Schablone erfolgt in bekannter Weise durch Einstreichen der Farbe mittels eines Rakels. Auf den Schienen 25 bzw. 26 sind aufrechte Seitenwangen iqi, 102 aufgesetzt, die zur Aufnahme einer waagerechten Achse 103 dienen. Auf dieser Achse sind Tragarme 109, 110 angeordnet, an denen ein Rakelhalter 108 befestigt ist. Der Arm 109 hat einen winklig abgebogenen Arm noa, der mit einem auf der Oberseite der Zahnstange 95 aufliegenden Reibkissen in versehen ist. Der Arm 109 liegt derart zwischen den an den Seitenwangen 101, 102 angeordneten Schrauben 104, 105, daß diese den Winkelweg der Drehung des Rakelhalters 108 um die Achse 103 begrenzen. Im unteren Teil des Rakelhalters 108 ist ein Rakel 113 aus Gummi angeordnet; beiderseits der Mitte des Rakelhalters 108 ragen aus diesem waagerechte Gleitstangen 114 heraus.
Auf diesen Gleitstangen 114 sind Augen 118 verschiebbar, die an der senkrechten Rückwand 116 eines Farbentroges 116,117 angeordnet sind. Zwischen der Rückwand 116 und dem Rakelhalter 108 liegen Schraubenfedern 119, welche die Gleitstangen 114 umgeben und den Farbtrog von dem Rakelhalter wegdrücken. Auf jedem der beiden Augen 118 befindet sich eine Sperrklinke 120, die mit den auf den Gleitstangen 114 befindlichen Ringnuten 122, 123 zusammenwirken. Die Ringnut 123 verhindert nur ein Verschieben des Farbtroges in entgegengesetzter Richtung zum Pfeil 140. In 4P der Pfeilrichtung 140 kann der Farbtrog ohne weiteres verschoben werden, da die Stangen 114 an dieser Stelle konusförmig sind. Jede Sperrklinke 120 hat einen Hebelarm 125, bei dessen Niederdrücken die Sperrklinke außer Eingriff mit einer der beiden Ringnuten 122, 123 gebracht wird. An den Enden der Stangen 114 befinden sich Querstifte 126, die ein Abgleiten der Augen 118 von den Zugstangen 114 verhindern. Auf dem Rakelhalter 108 ist ferner noch ein Farbabstreifer 130 starr befestigt, dessen freies Ende unmittelbar über dem Boden 117 liegt.
Die Wirkungsweise der Einfärbevorrichtung ist folgende:
Nach Abb. 4 bewegt sich der Schablonenwagen 75 in Richtung des Pfeiles 140 und nähert sich dem Ende seines Arbeitsweges. Die Farbe wird vor dem Rakel 113 durch die durchlässigen Teile des Schablonenblattes 80 hindurch auf den zu bedruckenden Bogen gedrückt. Die Teile der Färbeeinrichtung behalten während des ganzen Arbeitsganges die gleiche Lage zuein- ; ander, bis die Stirnleiste 79 des Wagens 75 gegen die senkrechte Wand 116 des Farbtroges stößt (Abb. 4). Wenn nun der Schablonenwagen 75 seine Bewegung in Richtung des Pfeiles 140 fortsetzt, so gleitet der Trog 116, 117 auf den Stangen 114, bis er die Lage nach Abb. 5 einnimmt, in der er die Farbe auffängt. In dieser Lage ist der Wagen 75 am Ende seines Arbeitsganges angelangt, und die Sperrklinke 120 fällt in die Längsnut 122 ein, so daß der Trog in seiner Lage festgehalten wird. Hierbei liegt der Farbabstreifer 130 im Innern des Troges, und das Rakel 113 schiebt die Farbe 141 auf den Boden 117 des Troges. Somit ist nach Beendigung des Druckvorganges die Farbe völlig vom Schablonenblatt 80 fort auf den Boden 117 gebracht, und die Sperrklinke 120 verriegelt den Trog in einer Lage, in der er gegenüber dem Rakel 113 den Farbstoff festhält.
Der Schablonenwagen 75 wird nunmehr in umgekehrter Richtung, und zwar in Richtung des Pfeiles 143 der Abb. 6, bewegt. Hierbei veranlaßt das Reibkissen in eine Drehung der Färbeinrichtung um die Achse 103, die durch den Anschlag des Arms 109 an der Stellschraube 105 begrenzt wird (Abb. 6). Hierdurch wird die Färbeinrichtung außer Berührung mit dem Schablonenblatt 80 gebracht, solange der Schablonenwagen 75 in Richtung des Pfeiles 143 seinen Rückgang ausführt. Der Wagen 75 kann entweder von Hand oder selbsttätig hin und her bewegt werden.
Abb. 7 zeigt den Wagen 75 am Ende seines in Richtung des Pfeiles 143 vollziehenden Rückganges. Dabei hebt der Daumen 93 den Arm 125 mit der Sperrklinke 120 an. Der Trog 116, 117 geht unter der Wirkung der Federn 119 in die in Abb. 8 wiedergegebene äußere Lage zurück. Wenn der Trog derart vorgetrieben wird, so schiebt der Abstreifer 131 einen Teil der Farbe vom Trogboden 117 auf das Schablonenblatt 80. Inzwischen ist ein neues zu bedruckendes Blatt 67 auf der Trommel 66 aufgespannt, worauf der Wagen 75, wie eingangs beschrieben, in Richtung des Pfeiles 140 weggezogen wird. Hierbei wird durch das Rakel 113 die aus dem Trog entnommene Farbe über dem Schablonenblatt verstrichen, so daß die Außenseite des neu aufgespannten Blattes 67 in bereits beschrie- no bener Weise bedruckt wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Einfärbevorrichtung für Schablonendrucker, bei der die Farbe mittels einer Rakel durch die in einen Rahmen eingespannte Schablone hindurchgedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein oberhalb der Schablone angeordneter und nach dem Rakel (113) zu offener Farbtrog (116, 117) durch den in seiner Endlage angelangten Schablonenrahmen entgegen der Wirkung
    von Federn (119) gegenüber dem Rakel verschiebbar ist, das die am Ende des Druckhubes auf der Schablone liegende Farbe auf den Boden (117) des Troges schiebt, worauf bei Beginn des nächsten Druckhubes ein mit dem Rakelhalter (108) verbundener Abstreifer (130) diese Farbe von dem Trogboden auf die Schablone abstreicht.
  2. 2. Einfärbevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbtrog in seinen Endlagen durch mit dem Rakelhalter (108) verbundene Sperrklinken (125) festgehalten wird, die bei Beendigung des Rückganges des Schablonenrahmens gegen Anschläge (93) auftreffen und dadurch ausgehoben werden.
  3. 3. Einfärbevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rakelhalter (108) bei Beginn des Rückganges des Schablonenrahmens um eine Querachse (103) geschwenkt und das Rakel nebst Trog von der Schablone abgehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES87593D 1928-09-22 1928-09-22 Einfaerbevorrichtung fuer Schablonendrucker Expired DE576183C (de)

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DE (1) DE576183C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107249B (de) * 1955-12-20 1961-05-25 Frank Sche Eisenwerke Ag Rakelvorrichtung fuer Siebdruckmaschinen
DE1107250B (de) * 1955-12-20 1961-05-25 Frank Sche Eisenwerke Ag Anordnung zur Farbzufuehrung bei Rakelvorrichtungen an Siebdruckmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107249B (de) * 1955-12-20 1961-05-25 Frank Sche Eisenwerke Ag Rakelvorrichtung fuer Siebdruckmaschinen
DE1107250B (de) * 1955-12-20 1961-05-25 Frank Sche Eisenwerke Ag Anordnung zur Farbzufuehrung bei Rakelvorrichtungen an Siebdruckmaschinen

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