DE610322C - Handdruckvorrichtung, insbesondere zum Drucken von Etiketten o. dgl. - Google Patents

Handdruckvorrichtung, insbesondere zum Drucken von Etiketten o. dgl.

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DE610322C
DE610322C DEE44945D DEE0044945D DE610322C DE 610322 C DE610322 C DE 610322C DE E44945 D DEE44945 D DE E44945D DE E0044945 D DEE0044945 D DE E0044945D DE 610322 C DE610322 C DE 610322C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/02Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface
    • B41K3/04Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface and movable at right angles to the surface to be stamped

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Description

  • Handdruckvorrichtung, insbesondere zum Drucken von Etiketten o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Handdruckvorrichtung, insbesondere rum Drucken von Etiketten o. dgl., deren sämtliche zur Durchführung des Druckvorganges erforderlichen Teile durch einen vierschwenkbaren Handhebel in Tätigkeit gesetzt werden, Bei der bekannten Vorrichtung ist die Druckform und das Farbwerk unbeweglich gelagert, wogegen der Handhebel eine die Farbe vom Farbwerk auf die Druckform übertragende Farbwalze und eine das zu bedruckende Blatt gegen die Druckform pressende Druckrolle trägt, welche Rollen abwechselnd beim Hin-bzw. Rückgang des Handhebels zur Anwendung gelangen.
  • Zum Kennzeichnen von Wäsche hat man weiterhin eine Vorrichtung vorgeschlagen, derzufolge ein aus mehreren die Merkzeichen umfänglich tragenden Scheiben bestehendes Zeichenrad sowie eine Farbrolle auf einem Hebel gelagert sind, welcher in Abhängigkeit von der gleichfalls als Hebel ausgebildeten Wäscheunterlage zum Ausschwingen gebracht wird; diese Vorrichtung gestattet übrigens bloß das Anbringen einzelner zusammenhangloser Zeichen auf der Wäsche. Es sind schließlich auch Vorrichtungen mit zwei um eine gemeinsame Achse der Druckunterlage schwingbaren Hebeln bekannt, von denen der innere ein Farbband, der äußere jedoch einen Druckstempel aus Metall mit Reliefschrift enthält; für jeden Schriftsatz ist die Herstellung einer neuen Druckstempelfläche erforderlich.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Handdruckvorrichtung, insbesondere zum Drucken von Etiketten o. dgl., welche nebst einer übersichtlichen und die leichte Bedienung ermöglichenden Bauart einen weitgehenden Verwendungsbereich dadurch -aufweist, daß der in einem Setzrahmen aus losen Typen jeweils zusammengestellte Satz samt dem aus einem die Farbe abgebenden Farbzylinder und über den Satz geführten Auftragwalzen bestehenden Farbwerk, abgesehen von einem das zu bedruckende Blatt niederhaltenden Rähmchen, unmittelbar auf dem in bezug zur Grundplatte vierschwenkbaren, etwa rahmenartigen Handhebel untergebracht ist. Die Druckvorrichtung ist weiterhin mit einer zusätzlichen Ausstattung versehen, welche das unmittelbare Bedrucken unebener Flächen von Körpern, z. B. Flaschen, nach dem Umdruckverfahren zuläßt.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des. Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Fig. i die Handdruckvorrichtung im Schaubild, Fig. :z in Seitenansicht im geöffneten Zustande, Fig. 3 in Seitenansicht während des Drukkens, Fig. 4 in Draufsicht, teilweise im Schnitt, Fig. 5 einen Teilschnitt durch die Farbwalze, Fig. 6 den Setzrahmen in Vorderansicht, Fig. 7 im Querschnitt und Fig. 8 einen Teil der Grundplatte mit einer den Umdruck gestattenden Einrichtung in Draufsicht. In den Fig.9 bis 12 ist weiterhin eine Hilfseinrichtung zum Bedrucken von Schachteldeckeln nach dem Umdruckverfahren in Seitenansicht bei geöffnetem Druckhebel und in zwei verschiedenen Stellungen, in Draufsicht und in Seitenansicht, während des Druckvorganges veranschaulicht.
  • Die Handdruckvorrichtung besteht aus einer Grundplatte i, längs deren einer Schmalseite eine von Böcken 2 festgehaltene Achse 3 vorgesehen ist. Um die Achse 3 ist ein gegen die Grundplatte i zu rechtwinklig abgebogener rahmenartiger Hebel 4 verschwenkbar, welcher an seinem freien Ende einen Handgriff 5 trägt, wogegen die Rahmenschenkel des Hebels 4 von einer U-förmig abgebogenen, etwa um das Ausmaß der Abkröpfung des Hebels 4 gegen die Grundplatte i zu vorspringepden Platte 6 (Fig. i) überbrückt werden. Auf der Platte 6 ist der allseitig mit einem Bord 7 versehene Setzrahmen 8 (Fig. 6 und 7), welcher den Schließrahmen ersetzt und mittels Klemmschrauben 9 den Satz io zusammenhält, dadurch befestigbar, daß der Setzrahmen 8 oben mit einem eine Einschnürung i i (Fig. 7) aufweisenden Bolzen 12 in einen Randschlitz 14 der Platte 6 eingehängt und unten durch eine Flügelschraube 15 gesichert wird. Damit der Satz io vollkommen gleichmäßig zur Wirkung gelangt und ein einwandfreier Abdruck erzielt wird, sind die Böcke 2 unter Zuhilfenahme von Schraubenmuttern 16 der Höhe nach einzeln verstellbar, wodurch die Achse 3 und somit die den Setzrahmen 8 tragende -Platte 6 für den Druck in eine parallele Lage zur Grundplatte i eingestellt werden kann. An einem der Schenkel des Hebels 4 ist ein mit einem Ritzel 17 kämmendes Zahnradsegment 18 drehbar gelagert, dessen Antrieb in dem einen oder anderen Sinne in Abhängigkeit von der Verschwenkung des Hebels 4 durch einen der auf beiden Seiten angeordneten Lenker i9 erfolgt, welche einerseits an Hebeln 2o, andererseits jedoch exzentrisch zur Achse 3 an einem Bock 21 der Grundplatte i angreifen. Der eine der Hebel 2o ist starr mit dem Zahnradsegment 18 verbunden. Das Ritzel 17 wird von einer im selben Schenkel des Hebels 4 wie das Zahnradsegment 18 ruhenden Welle 22 getragen, an deren innenseitig des Hebelschenkels gelegenem Ende eine Scheibe 23 befestigt ist. In dem von den Schenkeln des Hebels 4 und der U-förmigen Platte 6 umgrenzten Raum ist ein Farbzylinder 24 derart untergebracht, daß seine obere Hälfte über die Platte 6 hinausragt. Der Farbzylinder 24 sitzt frei verschiebbar auf einer Vierkantwelle 25 (Fig. q. und 5), die mit ihren zu Wellenstummeln ausgebildeten Enden in einer Bohrung der Welle 22 und auch in .einer Bohrung des gegenüberliegenden Seitenteiles der Platte 6 frei drehbar gelagert sind. Um den Farbzylinder 24 zeitweilig, und zwar nur für die Datier der öffnungsbewegung des Hebels 4, in Drehung zu versetzen, wirkt eine auf der Scheibe 23 angeordnete Sperrklinke 26 mit einem seitlich am Farbzylinder 24 angebrachten Sperrad 27 in der Weise zusammen, daß die Sperrklinke 26 während der Annäherung des Hebels 4 an die Grundplatte i über die Zähne des Sperrrades 27 hinweggleitet, bei der entgegengesetzten Verschwenkung des Hebels 4 jedoch in das Sperrad 27eingreift und demnach den Farbzylinder 24 auf Bewegung mit dem Ritzel 17 kuppelt. Da weiterhin der Farbzylinder a4 mit einer in seinem. Innern vorgesehenen Kurvenbahn 28 im Halse 29 (Fig. 4. und 5) eines am Seitenteil der Platte 6 befestigten Bolzens 30 geführt ist, vollführt der Farbzylinder 24. neben seiner Drehung auch :eine hin und her gehende Bewegung in axialer Richtung auf seiner Vierkantwelle 25. An den Seitenteilen der Platte 6 sind Führungsbahnen 31 für die Auftragwalzen 32 verstellbar angeschraubt, welche Führungsbahnen 31 unterhalb und oberhalb des Setzrahmens 8 einen schräg verlaufenden Tei131a bzw. 31c, im Bereich des Setzrahmens 8 aber einen parallel zu diesem gestellten Teil 3 ib aufweisen. Die Auftragwalzen 32 sind beiderseits in Haken 33 von Stangen 34 eingehängt, die in Augen 35 der Hebel 20 längs verschiebbar gelagert sind. Je zwischen dem einen Auge 35 der Hebel2o und einer am freien Ende der Stangen 34' aufgeschraubten Mutter 36 eingeschaltete Druckfedern 37 halten die ' Auftragwalzen 32 ständig gegen die Führungsbahnen 31. Durch Verstellung der Muttern 36 hat man es in der Hand, den Anpreßdruck der Auftragwalzen 32 einzuregeln. Der Hebel 4 trägt nahe seiner Handhabe 5 einen in der Hebelmittellinie gelegenen und in seiner Länge veränderbaren Distanzbolzen 38, mit Hilfe dessen der durch die Setzform 8, 1o ausgeübte Preßdruck auf das jeweils erforderliche Ausmaß eingestellt werden kann, indem der Distanzbolzen 38 am Ende der Schließbewegung des Hebels 4 gegen einen Ansatz 39 der Grundplatte i stößt und derart die Bewegung des Hebels 4 begrenzt. Im Raume zwischen dem die Druckeinrichtung aufnehmenden Hebel 4 und der Grundplatte i ist gleichfalls um die Achse 3 ein Rähmchen 4o (Fig. 2) drehbar angeordnet, das beiderseits an ihm und dem Hebel q. angreifende Federn 41 vom Setzrahmen 8 weg zu v erschwenken trachten. Über das Rähmchen 4o gespannte und längs dessen Schenkeln verschiebbare elastische Bänder 42 (Feg i und 2) z. B. aus Gummi ermöglichen einerseits die sofortige Bestimmang der zu bedruckenden Stelle, andererseits verhindern sie das Ankleben des bedruckten Blattes an dem farbfeuchten Satz io. Mittels eines an der Grundplatte i verschwenkbar angebrachten Rahmens ,43, dessen leerabgebogene Schenkel in der Schließstellung gegen die Seitenwände der Grundplatte i federn, kann eine in einer Vertiefung .44. der Grundplatte i ruhende elastische Platte ¢5 samt den über sie gebreiteten Unterlageblättern 46 für das zu bedruckende Blatt festgeklemmt werden.
  • - Die Wirkungsweise der Handdruckvorrichtung ist folgende: Der Satz io wird durch Aneinanderreihen der Typen unmittelbar in dem von der Platte 6 abgenommenen Setzrahmen 8 fertiggestellt und durch die an zwei Seiten den Bord 7 durchdringenden Schrauben 9 festgelegt. -Nachdem man die Farbe auf den Farbzylinder 24. aufgetragen und durch mehrmaliges Verschwenken des Hebels .4 mittels der beiden auf dem Farbzylinder auflaufenden Auftragwalzen gut verrieben hat, wird der Setzrahmen 8 samt dem Satz io wieder auf der Platte 6 befestigt. Nun legt man das zu bedruckende Blatt auf die Unterlage 46 und schwingt den Hebel q. nieder. Während des Niederganges des Hebels 4. drückt einerseits das Rähmchen q.o das zu bedruckende Blatt unter dem Einflusse seiner Federn 41 unverrückbar auf der Unterlage .46 nieder, andererseits verursachen die Lenker i9 eine Drehung der Hebel 20 und somit des mit einem desselben verbundenen Zahnradsegments 18 im Gegenuhrzeigersinn. Diese Drehung isc zwar für den Farbzylinder 24 bedeutungslos, da das Gesperre 26, 27 hierbei nicht zur Wirkung gelangt; hingegen führen die Hebel 2o die sich am Beginn der Bewegung auf dem Teile 31a der Führungsbahnen 31 befindlichen Auftragwalzen 32 über die Teile 31b und 31c hinweg, bis sie schließlich auf dem Farbzylinder a4 zu liegen kommen und sich auf diesen noch vor Vollendung des Niederganges des Hebels 3 einige Male abwälzen. Richtet man nun nach Durchführung des Druckes den Hebel q. wieder auf, so wird bei der nunmehr durch die Lenker i9 erzwungenen entgegengesetzten Drehung des Zahnradsegmentes 18 der durch das Gesperre 26, 27 an das Ritzel 17 gekuppelte Farbzylinder 24. im Gegenuhrzeigersinn gedreht, welche Bewegung er den vorerst sich auf ihm noch abwälzenden Auftragwalzen 32 zusätzlieh mitteilt und diese rasch in Drehung versetzt. Da während dieses Vorganges der Farbzylinder 24 überdies seine axiale hin und her gehende Bewegung vollführt,. werden die Auftragwalzen 32 gleichmäßig und hinreichend mit Färbe versehen.. Im weiteren Verlaufe der Aufwärtsbewegung des Hebels q.- rollen die Auftragwalzen 32 über die Führungsbahnen 3 1 zurück, wobei sie ihre Farbe -an den Satz io abgeben.
  • Die Handdruckvorrichtung gestattet aber weiterhin auch das unmittelbare Bedrucken unebener Flächen von Körpern, z. B. von Flaschen. Zu diesem Zwecke wird an Stelle der Unterlagen 46 und der elastischen Platte 4.5 in der Vertiefung 44 der Grundplatte i eine den Umdruck gestattende elastische Platte 5o (Feg. 8) z. B. aus Gelatine festgeschraubt. In den Setzrahmen 8 muß in diesem Falle ein Satz io aus gegenüber den üblichen Typen spiegelverkehrten Typen eingesetzt werden. Unter gleicher Benutzung der Vorrichtung, wie vorher beschrieben, wird auf der elastischen Platte 5o ein Abdruck gemacht, worauf man beispielsweise den zu bedruckenden Körper über die Platte 5o wälzt.
  • Um auch das Bedrucken von Schachteldeckeln im Umdruckverfahren zu ermöglichen, ist der Vorrichtung weiterhin die Hilfseinrichtung gemäß den Fig. 9 bis 12 zugeordnet, deren Lagerbock 5 i mittels seines Winkelfortsatzes 52 an einer Längsseite der Grundplatte i ansetzbar und durch eine in einer T-förmigen Längsnut 53 der Grundplatte i geführte Schraube 54. feststellbar ist. Der Lagerbock 51 nimmt einen um eine Achse 35 verschwenkbaren und mit einem Längsschlitz 56 versehenen Hebel 57 derart auf, daß seine vertikale Verschwenkungsebene rechtwinklig zu der des Rahmenhebels 4. liegt. Zum Halbei der am Kappenboden zu bedruckenden Schachteldeckel 58 ist die Hilfseinrichtung mit einer Reihe verschieden großer, den Innenmaßen der Deckel entsprechend bemessener Schablonen 59 z. B. äus Holz ausgestattet, von denen jeweils die passende Schablone 59 mit Hilfe einer durch den Längsschlitz 56 greifenden Schraube 6o an der Unterseite des Hebels 57 befestigt wird. An der Schablone - 59 vorgesehene zungenförmige Weiser 61 (Zeiger) gestatten das Aufschieben des Schachteldeckels 58 in einer ganz bestimmten Lage,, damit nämlich der herzustellende Nachdruck sich mit einem bereits vorhandenen Drück auf den Deckel in Übereinstimmung befindet. Das freie Ende des Hebels 57 trägt, dem Handgriff gegenüberliegend, -eine mit der Grundplatte i zusammenwirkende Stellschraube 63, die zum Einregeln des Preßdruckes .dient. Auf die Achse 55 ist ferner die Hülse 64 eines Rähmchens 65 aufgeschoben. und durch eine Mutter 66 gegen Herabgleiten gesichert. Über die Längs- und Querschenkel des Rähmchens 65 gespannte Paare von elastischen Bändern. 67, 68 z. B. aus Gummi ermöglichen die richtige Einstellung der Schablone 59 und somit des von ihr gehaltenen Schachteldeckels 58 in bezug auf den auf der elastischen Platte So hergestellten Abdruck 70 (Fig, io).
  • .Nachdem man mittels der Druckvorrichtung auf die elastische Platte So einen Abdruck 70 gemacht hat, verschiebt man die Hilfseinrichtung nach Lösen der Schraube 54 längs der Grundplatte z so weit, bis der Abdruck 70 mit seiner' halben Länge in die Längsachse des auf der elastischen Platte So liegenden Rähmchens 65 zu liegten kommt, worauf der Abdruck-7o durch die entsprechend auf den Rahmenschenkeln verstellten Bänder 67, 68 umgrenzt wird (Fig. io). Legt man nun das Rähmchen 65 auf den in seiner Offenstellung befindlichen Hebel 57 um (Fig. ii), so gibt der von den Bändern 67, 68 umschlossene Raum den Ort an, mit dem die zu bedruckende Stelle des Deckels 58 durch Verschieben der Schablone 59 längs des Schlitzes 56 zur Deckung gebracht werden muß, damit beim folgenden Umdruck der Schachteldeckel richtig bedruckt wird. Für die Dauer des Druckvorganges selbst wird das nunmehr überflüssige Rähmchen 65 nach Abnahme der Mutter 66 entfernt.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCI-TE: i. Handdruckvorrichtung, insbesondere zum Drucken von Etiketten o. dgl., bei dem alle für einen Druckvorgang erforderlichen Bewegungen von einem verschwenkbaren Handhebel abgeleitet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der in einem Setzrahmen (8) aus losen Typen jeweils zusammengestellte Satz (io) samt dem aus einem die Farbe abgebenden Farbzylinder (24) und über den Satz (io) geführten Auftragwalzen (32) bestehenden Farbwerk, abgesehen von einem das zu bedruckende Blatt niederhaltenden Rähmchen (40), unmittelbar auf dem in bezug zur Grundplatte (i) verschwenkharen, etwa rahmenartigen Handhebel -(4) untergebracht sind. 2: Druckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Handhebel (4) oberhalb der Satzform (8, io) der Farbzylinder (24) drehbar gelagert ist, von dem die über neben der Satzform (8, io) angeordneten Führungsbahnen (31) laufenden Auftragwalzen (32) die Farbe unmittelbar abnehmen und auf den Satz (io) übertragen. 3. Druckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Federwirkung stehenden Tragorgane; z. B. Stangen (34), für die Auftragwalzen (32) unter dem Einflusse von Triebwerksteileci stehen, welche die Auftragwalzen (32) bei jedesmaliger Verschwenkung des Handhebels (4) im !entgegengesetzten Bewegungssinne über die Führungsbahnen (3i) hinwegführen. 4. Druckvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die federbelasteten Stangen (34) der Auftragwalzen (32) in verschwenkbar auf dem Handhebel (4) angeordneten Hebeln (2o) längs verschiebbar gelagert sind, an denen exzentrisch zur Drehachse (3) des Handhebels (4) auf der Grundplatte (i) angelenkte Lenker (ig) angreifen. 5. Druckvorrichtung nach Anspruch 4.. dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (2o) und Lenker (ig) derart bemessen sind, daß die Auftragwalzen (32) nach Verlassen der Führungsbahn (31) auf den Farbzylinder (24) auflaufen und sich auf einem Teil dessen. Mantels abwälzen. 6. Druckvorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung des Farbzylinders (24) in Abhängigkeit von der Bewegung der Hebel (2o) gebracht ist. 7. Druckvorrichtung nach Anspruch 6, -dadurch gekennzeichnet, daß die den Farbzylinder (24) zweckmäßig mit einem der Hebel (2o) verbindenden Übertragungsorgane (17, 18) ein Gesp.erre (26, .27) aufnehmen, welches den Farbzylinder (24) zwecks .dessen Drehung nur für die Dauer der öffnungsbewegung des Handhebels (4) an den Hebel (2o) anschaltet. B. Druckvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbzylinder (24) unter dem Einflusse einer Kurvenbahn (28) steht, welche ihm während seiner Drehung in- axialer Richtung eine hin. und her gehende Bewegung erteilt. g. Druckvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Grundplatte (i) eine den unmittelbaren Umdruck auf Körper, z. B. Flaschen, gestattende Platte (So) z. B. aus Gelatine befestigbar ist. io. Druckvorrichtung nach Anspruch g; dadurch gekennzeichnet; daß ein zu bedruckender Hohlkörper (58), z. B. ein Schachteldeckel, auf einer gegen die Platte (5o) absenkbaren Hilfseinrichtung befestigbar ist, welche zur Platte (So) nach jeder Richtung hin- verstellbar ist. i i. Druckvorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfseinrichtung aus einem längs der Grundplatte (i) verschiebbaren und an ihr feststellbaren Schwenkhebel (57) besteht, auf welchem der zu bedruckende Hohlkörper (58) selbst quer zur Grundplatte (i) verstellbar ist. 12. Druckvorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger für den Hohlkörper (58) eine seinen Innenmaßen entsprechend bbmessene Schablone (59) z. B. aus Holz vorgesehen ist, welche mit dein Schwenkhebel (57) in Verbindung zu bringen ist. i3. Druckvorrichtung nach Anspruch i-, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (59) mit einem zungenförmigen Weiser (Zeiger 61) ausgestattet ist. 1:4. Druckvorrichtung nach den Ansprüchen i i und 1a, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schwenkhebel (5;) ein vierschwenkbares Rähmchen (65) zugeordnet ist, über dessen gegenüberliegende Schenkel sich kreuzende Paare von elastischen Bändern (67, 68) z. B. aus Gummi gespannt sind. 15. Druckvorrichtung nach Anspruch i-., dadurch gekennzeichnet, daß das Rähmchen (65) abnehmbar ist.
DEE44945D 1932-12-07 1933-11-26 Handdruckvorrichtung, insbesondere zum Drucken von Etiketten o. dgl. Expired DE610322C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19621631A1 (de) * 1996-05-30 1997-12-04 Esselte Meto Int Gmbh Handetikettiergerät mit verstellbarer Federkraft

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19621631A1 (de) * 1996-05-30 1997-12-04 Esselte Meto Int Gmbh Handetikettiergerät mit verstellbarer Federkraft

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