AT111248B - Verfahren zur Gewinnung von Flüssigkeiten, die zur Beeinflussung lebender Gewebe od. dgl. geeignet sind. - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung von Flüssigkeiten, die zur Beeinflussung lebender Gewebe od. dgl. geeignet sind.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur (Gewinnung von Flüssigkeiten, die zur Beeinflussung lebender Gewebe od. dgl. geeignet sind. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Flüssigkeiten, die zur Beein- flussung bzw. medizinischen Behandlung lebender Gewebe od. dgl. geeignet sind. Es hat sich herausgestellt, dass man derartige Flüssigkeiten durch Auslaugen von Oxydationsabbauprodukten, wie den Aschen organischer Stoffe, z. B. der natürlich vorkommenden Kohle, wie Torf, Braunkohle, Steinkohle u. dgl., gewinnen kann. Bei diesen Stoffen handelt es sich bekanntlich um Pflanzenzellen, die durch Alters- vorgänge der Torf-oder Moorbildung oder Verkohlung so verändert sind, dass sie ausgelaugt werden und daher arm an löslichen Alkalisalzen sind, welch letzterer Vorgang auch künstlich durchgeführt werden kann, wenn die Analyse die Notwendigkeit dazu ergibt. Bei bestimmten Kohlensorten, z. B. des Lausitzer Beckens (Ilsebriketts), geht diese Auslaugung schon in der Natur vor sich, was durch die Lagerung des Kohlenflötzes auf wasserdurchlässigem Sand begründet ist, so dass diese Kohlen direkt der Oxydation (Veraschung) zugeführt werden können. Die künstliche Auslaugung der Kohle erfolgt mit gewöhnlichem (Leitungs-) Wasser unter allfälligem Ansäuern. Die künstliche Auslaugung ist lediglich bei alkalireichen Kohlen erforderlich, welche mehr Alkalisalze als Kaliumsalze enthalten. Die Veraschung der Kohlen muss so vorgenommen werden, dass trotz Luftüberschusses die Asche nicht sintert, da die Schlacken nicht verwendbar sind und ausgesiebt werden müssen. Bei richtig vorgenommener Verbrennung der Kohlen enthalten die Aschen Schwefelverbindungen, welche alle Zwischenstufe zwischen Sulfid und Sulfat enthalten und auch die verschiedensten Doppelverbindungen, die wohl nachgewiesen werden konnten, jedoch auf anderem Wege im Laboratorium nicht herstellbar sind. Die in den Aschen enthaltenen Salze werden nun mit gewöhnlichem Wasser, am besten bei 200 Wärme, ausgehugt. In der wässerigen Lösung findet nun eine weitere gegenseitige Beeinflussung der verschiedenen Oxydationsstufen statt, wobei das manchmal in geringen Mengen vorhandene Sulfid vollständig verschwindet. Es dürfte sich bei diesen Reaktionen um Anlagerungen und Doppelsalzbildungen handeln, in welchen Alkali und Erdalkali in komplizierten Doppelverbindungen an Säurereste verschiedener Oxydationsstufen gebunden sind. Diese Verbindungen sind als Kristalloide jedenfalls diffundierbar, enthalten dabei den Schwefelin abspaltbarerForm, u. zw. so, dass derAbspltungsprozess seiner Reaktionsgeschwindig- keit und seiner Form nach mit der Fähigkeit der Organismen, Schwefel aufzunehmen, harmoniert. Beispiel l : Alkaliarme Braunkohle, z. B. aus dem usitzer Revier, wird unter besonderer Beobachtung grösster Reinleichkeit-am besten in einem Bäckereibetrieb - verbrannt. Der Aschenrück- stand wird ausgesiebt, um eventuell entstandene Schlacken abzuscheiden. Die so verbleibende Asche wird nach dem Erkalten der Auslaugung zugeführt. Die Auslaugung wird in besonderen Kübeln vorgenommen, die aus Eisenblech hergestellt und innen mit Paraffin überzogen sind, zylindrische Form haben, oben offen und in einem bombierten Boden eine kreisrunde Öffnung haben, die mit Watte oder EMI1.1 weiter nach Beispiel 1 behandelt und verwendet. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Gewinnung von Flüssigkeiten, die zur Beeinflussung lebender Gewebe od. dgl. geeignet sind, dadurch gekennzeichnet, dass Pflanzenteile, welche durch Vermoorung, Torfbildung, Ver- kohlung und ähnliche Prozesse verändert und auf wasserdurchlässiger Schichte in der Natur gelagert sind, verascht und die erhaltenen Aschen mit Wasser ausgelaugt werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kohlen, welche mehr Kali-als Kalziumsalze enthalten, chlorreich und arsenhaltig sind, vor der Veraschung künstlich ausgelaugt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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