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Induktionsofen.
Die Erfindung bezieht sich auf Induktionsöfen, insbesondere zum Metallschmelzen, bei denen an einem Herd in senkrechter Richtung nach abwärts eine Heizrinne sich erstreckt, die den Transformatorkern durchsetzt. Bekannte Öfen dieser Art haben die Nachteile, dass die Heizrinne nicht genügend leicht zu überwachen und bei Verstopfungen oder Beschädigungen auch verhältnismässig schwierig wieder herzustellen ist, so dass in solchen Fällen der Ofen längere Zeit ausser Betrieb genommen werden muss.
Die bekannten Induktionsöfen dieser Art haben ausser einer nach unten in senkrechter Ebene verlaufenden und den Transformatorkern durchsetzenden Heizrinne auch noch eine, zweckmässig grösseren Querschnitt aufweisende Zuführungsrinne, die sich ebenso wie die Heizrinne an den Herd anschliesst..
Um die erwähnten Nachteile zu beseitigen, wird gemäss der Erfindung die Verbindungsrinne der senkrecht angeordneten Heizrinne und der Zuführungsrinne durchaus wagrecht in dem abnehmbaren Unterteil des Ofens angeordnet, wobei sie zweckmässig nach oben zu nur von dem feststehenden Bodenstüek des oberen Ofenteiles begrenzt ist. Durch Abnahme des Unterteiles des Ofens wird sowohl die Heizals auch die Zuführungsrinne und ausserdem die Verbindungsrinne über ihre ganze Ausdehnung hin leicht zugänglich, so dass die bei den bekannten Induktionsöfen auftretenden Überwachungs-und Reinigungschwierigkeiten nicht mehr vorhanden sind.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Ofens gemäss ; der Erfindung dargestellt.
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In dem Herdmauerwerk 1 ist in wagrechter Lage ein kreisförmiger, die Primärwicklung. 2 tragender Transformatorkern 3 angeordnet. Von dem im oberen Teil des Ofens angeordneten Herd 4 ausgehend, ist in dessen Bodenstück 5 ein aus Zustellungsmaterial gefertigtes Rohrstück 6 eingesetzt, das eine Heizrinne 7 enthält. Dieses Rohrstück durchsetzt in senkrechter Anordnung den Eisenkern 3. An das untere Ende der Rinne 7 schliesst sich mit stark vergrössertem Querschnitt eine wagrechte Rinne 8 an, in die das Metall, das durch die Erwärmung in der Heizrinne 7 aufsteigt, durch eine senkrechte Rinne 9 breiteren Querschnitts von dem Herde aus gelangt.
Der Heizrinnenkörper 6 ist in einem Rohr 10 aus unmagnetischem Material angeordnet und kann in diese in einem Stück eingestampft werden oder aus mehreren durch Stampfmasse vereinigten und abgedichteten Teilen bestehen. Zwischen dem Rohr 10 und der Wicklung 2 des Transformators ist ein zylindrisches Sieb 11 angeordnet. Dieses gestattet, die in einen die Sekundärwicklung 2 umgebenden Raum 12 eingeblasene Kühlluft auch der Aussenseite des den Rinnenkörper enthaltenden Metallrohres zuzuführen.
Der Ofen ist in an sich bekannter Weise schwenkbar eingerichtet. Um sowohl die Heizrinne 7 als auch die Zuführungsrinne 9 leicht zugänglich zu machen, kann der untere Teil 13 des Ofenmauerwerks abgenommen werden. Er ist deshalb mit einem vom übrigen Ofenmantel getrennten Mantel 13' umgeben, der mittels Flanschen 14 an den übrigen Ofenteilen befestigt und gelöst werden kann. Die abnehmbare Anordnung des Unterteiles des Ofens ist für Öfen ähnlicher'Art bereits vorgeschlagen worden, nicht aber die Einrichtung, dass dann die im Ofen verbleibenden Heizrinnen unmittelbar auf der ganzen Länge freigelegt werden können. Die Auswechselung des Heizrinnenkörpers 6 kann auch ohne Abnehmen des unteren Ofenteils 13 vom Herdraum aus vorgenommen werden.
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Fig. 3 zeigt im Grundr@# das Ausführungsbeispiel eines Ofens, bei dem zwei Heizrinnen 7 und 7' und zwei Zuführungsrinnen 9 und 9'vorgesehen sind, die je durch einen besonderen, im unteren Teil des Ofens vorgesehenen Kanal 8 und 8'miteinander in Verbindung stehen. Die beiden Heizrinnen sind in besonderen Heizrinnenkörpern 6 und 6'gebildet, die je von einem Transformator 3 und 3'umgeben sind. Diese beiden Transformatoren sind-in verschiedenen Ebenen übereinander angeordnet.
Gemäss dem ebenfalls im Grundri# dargestellten Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 besitzen die Heizrinnen 7 und 7'eine gemeinschaftliche, in der Mitte angeordnete Zuführungsrinne 9". Die Transformatoren 3 und 3' liegen nebeneinander in derselben Ebene. Der Herd 4 hat bei dieser Ausführungsform längliche Gestalt ; ¯'
PATENT-ANSPRÜCHE :
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angeordneten Heizrinne. (7) und der Zuführungsrinne (9) durchaus wagrecht in dem abnehmbaren Unterteil (li') des Ofens verläuft, wobei sie zweckmässig nach oben zu nur von dem feststehenden Boden-
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