AT110274B - Verfahren zur Herstellung von bituminösem Beton oder Mörtel. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von bituminösem Beton oder Mörtel.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von bituminösem Beton oder Mörtel. Es ist bekannt, dass verschiedene, mit Wasser abbindende Mittel, wie Kalk, Gips u. dgl., mit bituminösem Material entweder in Pulverform oder in einer Emulsionsmischung verwendet werden, um den Zement wasserdicht zu machen. Ebenso ist, insbesondere für Strassenbauzweeke, bereits vorgeschlagen worden, solche bituminöse Emulsionen mit hydraulischen Bindemitteln zu vermischen, um die Emulsion aufzuheben. Alle diese Versuche sind jedoch daran gescheitert, dass derartige Mischungen dadurch, dass sie vor der Mischung mit Steinen eine unlösliche Seife bilden, keinen haltbaren bituminösen Beton ergeben. Dies liegt daran, dass sich die unlösliche Seife nicht genügend mit dem Steinmaterial, wie Schotter, Stein, Sand, Kies u. dgl. verbinden kann, sofern dieses Strassenbaumaterial kalt gemischt wird. Auch sind die Zusätze an solchen Bindemitteln zu dem Bitumenmaterial bisher nur immer in einigen Prozenten verwendet worden, wodurch kein bituminöser Beton als solcher entstehen konnte. Der Zusatz hat entweder den Zweck, wenn z. B. nur einige Prozente Kalk usw. auf bituminöse Emulsionen zugesetzt wurden, diese Emulsion aufzuheben, wie im D. R. P. 363246, oder im umgekehrten Falle, in welchem einige Prozente von bituminösen Emulsionen dem Zement, Kalk oder Beton zugesetzt wurden, sollte durch den Zusatz grössere Wasserdichtigkeit erzielt werden. Auch ist es bekannt, mit Wasser abbindende Mittel, wie Zement, Kalk usw., als reine Füllmittel beim Bau von Asphalt- oder Bitumenstrassen im Heissverfahren anzuwenden. Da hier kein Wasser in Frage kommen kann, so sind hier diese Bindemittel nur Ersatz von Stein-oder Schlackenmehl als reines Füllmaterial ohne jede Bindewirkung. EMI1.1 mit Wasser abbindendes Mittel zunächst mit Sehotter, Kies, Sand usw. trocken gemischt und der Mischung sodann eine Mischung von Bitumen und Seife, die besondere, im folgenden näher erläuterte Eigenschaften besitzt, zugesetzt wird, u. zw. mindestens in derselben Menge wie das mit Wasser abbindende Mittel. Der auf diese Weise gewonnene bituminöse Beton, der nicht dem üblichen Zementbeton entspricht, erhält durch die Beigabe einer Mischung von Bitumen und Seife eine ungefähr doppelt so grosse Adhäsionskraft wie ein Asphaltbeton (Asphaltmakadam), der durch heisses Mischen von Sehotter, Kies usw. mit Asphalt gewonnen wird. Das mit Wasser abbindende Mittel soll nicht nur den Schotter, Sand usw. abbinden, sondern auch zugleich ein Füllmaterial schaffen, welches dem Betonmörtel jene Dichtigkeit gibt, die notwendig ist, um der Betondecke, insbesondere für Strassenbauzwecke, die erforderliche Festigkeit zu verleihen, damit sie den Ansprüchen des schweren, modernen Verkehrs gewachsen ist. Den andauernden Erschütterungen, die beispielsweise durch schnellfahrende Lastkraftwagen hervorgerufen werden, ist z. B. auch der Asphaltmakadam nicht gewachsen, der vielmehr durch innere Reibung sehr bald zerstört wird. Der bituminöse Beton, wie er nach der Erfindung gewonnen wird, besitzt demgegen- über ein solch ausserordentliches dichtes und elastisches Gefüge, dass die Betondecke auch bei noch so starker Verkehrsbeanspruchung keinen Schaden durch innere Reibung erleidet, weil durch den Zusatz des Bitumens jede Rissebildung verhütet wird. Das mit Wasser abbindende Mittel besteht hiezu erfindungsgemäss aus Zement oder gebranntem Kalk oder Gips und Stein-oder Hoehofenschlackenmehl, welcher Mischung vorteilhaft pulverisiertes Eisenoxyd, nicht gröber als die Hälfte der Feinheit des Zementes, zugesetzt wird. Es kann gegebenenfalls auch eine Mischung der mit Wasser abbindenden Materialien, also Kalk und Gips, zur Verwendung kommen. Wenn das Schottermaterial genügend Steinmehl enthält, kann der Zusatz des letzteren bzw. des Hochofensehlackenmehles fortfallen. <Desc/Clms Page number 2> Das Gemisch von Bitumen und Seife, zu dessen Herstellung in an sich bekannter Weise Pflanzenöle mit oder ohne Zusatz von Harzen sowie gegebenenfalls auch Petroleumrückstände zur Erweichung des Bitumens Verwendung finden, muss säurefrei sein. Das Bitumen oder der Asphalt darf bei der Herstellung nicht über 1650 erhitzt werden. Die Emulgierung des Bitumens wird nun erfindungsgemäss, im Gegensatz zu bereits bekannten Verfahren, durch Vermischen von heissem (über 100 C) Bitumen mit heissen (über 1000 C) Pflanzenölen und eine heisse (100 C) Alkalilauge ohne weiteren Wasserzusatz bewirkt, der sich als ungünstig erwiesen hat. Das mit Wasser abbindende Material wird mit Kies, Schotter oder Sand trocken gemischt, worauf mindestens ebensoviel Bitumen-und Seifenmischung wie mit Wasser abbindendes Füllmaterial beigegeben und alles zu einer gleichmässigen Masse vermengt wird. Es ist wichtig, dass das Stein-oder Sandmaterial zuerst trocken mit dem mit Wasser abbindenden Mittel gemischt wird und dann erst mit der Asphaltmischung, weil sonst die Mischung zu steif und die Seife schon zum Teil unlöslich wird, sich somit mit dem Steinmaterial nicht genügend verbinden kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von bituminösem Beton oder Mörtel, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit Wasser abbindendes Füllmaterial, bestehend aus Zement oder gebranntem Kalk oder Gips mit oder ohne Zusatz von Eisenoxyd, Stein-, Schlacken-u. dgl. Mehl, zunächst mit Schotter, Kies, Sand usw. trocken gemischt und dieser Mischung sodann eine Mischung von Bitumen und Seife in mindestens gleicher Menge des mit Wasser abbindenden Füllmaterials beigemengt wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Herstellung der in bekannter Weise Pflanzenöle enthaltenden Bitumen-und Seifenmischung dadurch erfolgt, dass dem heissen Bitumen die Pflanzenöle heiss zugemischt werden und die Verseifung mittels heisser Alkalilauge erfolgt.
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