AT110157B - Vergaser. - Google Patents

Vergaser.

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AT110157B
AT110157B AT110157DA AT110157B AT 110157 B AT110157 B AT 110157B AT 110157D A AT110157D A AT 110157DA AT 110157 B AT110157 B AT 110157B
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AT
Austria
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pipe
fuel
carburetor
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Edouard Seignol
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Edouard Seignol
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M13/00Arrangements of two or more separate carburettors; Carburettors using more than one fuel
    • F02M13/02Separate carburettors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M3/00Idling devices for carburettors
    • F02M3/08Other details of idling devices
    • F02M3/12Passageway systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description


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  Vergaser. 



   Der für die Speisung von Brennkraftmaschinen bestimmte Vergaser besteht im wesentlichen aus einer gebräuchlichen Vergaserdüse ; einer Reglerklappe, die vor der Verengung der Düse angeordnet ist ; einer Vorrichtung zur Erzeugung eines sehr reichen explosiblen Gemisches annähernd auf dem Niveau des Brennstoffbehälters und geeignet, den flüssigen Brennstoff von diesem Behälter zu der Vorrichtung zur Erzeugung des sehr reichen Gemisches anzuheben ;

   einem Rohr von grossem Durchmesser, das etwas vor der Verengung der Düse in diese mündet und unter dem Einfluss der vom Motor und der Düse geschaffenen Saugwirkung das sehr reiche Gemisch an diesem Punkte zuführt und einer mit kalibrierter Mündung versehenen Rohrleitung für den   verl. ingsamten   Gang, die vor der Verengung der Düse und vor der   Reglerkla, ppe mündet   und an ihrem andern Ende an   den Brennstoff behälter angeschlossen   ist. Diese Einrichtung   k1nn   durch eine Einrichtung ähnlich jener für den normalen Gang ersetzt werden. 



   In einem solchen Vergaser kann der Ausgleicher aus einem Raum bestehen, der mit dem das sehr reiche Gemisch enthaltenden Rohr in Verbindung steht und in welchem der nicht verdampfte Brennstoff aufgespeichert ist, und aus Lufteintrittsöffnungen, durch die es dem unteren Teil des Raumes im Falle einer raschen Öffnung der Reglerklappe   ermöglicht   wird, den in dem Raum aufgespeicherten Brennstoff rasch anzusaugen. 



   Die Vorrichtung zur Erzeugung des sehr reichen Brennstoffluftgemisches kann anstatt in einer gewissen Entfernung vom Hauptbehälter für den flüssigen Brennstoff auch in seiner unmittelbaren Nachbarschaft gelegen oder sogar auf ihm befestigt sein. 



   Ausserdem kann gemäss der Erfindung das Rohr für den verlangsamten Gang nicht direkt mit dem Brennstoffbehälter verbunden sein, sondern indirekt mittels der Vorrichtung zur Erzeugung des reichen Gemisches. 



   Dieses Rohr für den verlangsamten Gang kann sogar mit dem Rohr von grossem Durchmesser verbunden werden, durch das das reiche Brennstoffluftgemisch der Düse zugeführt wird. In diesem Falle ist das Rohr von grossem Durchmesser zwischen der Düse und den Punkten, wo das Rohr für den verlangsamten Gang mit dem in Rede stehenden Rohr verbunden ist, mit einem verengten Teil versehen. 



   In allen Fällen kann das in den flüssigen Brennstoff tauchende und in den Vergaser mündende Rohr mit einer gewissen Anzahl von übereinanderliegenden Löchern ausgestattet sein, die mit einem gegen die Atmosphäre offenen Raum in Verbindung stehen, zu dem Zwecke, die Veränderungen in der Höhe des Brennstoffes im Behälter auszugleichen. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 1 ist eine 
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 für verlangsamten Gang ; Fig. 3 zeigt eine Abänderung der Einrichtung zur Erzeugung des reichen Gemisches ; Fig. 4 ist eine Ansicht eines Vergasers mit einer andern Ausführungsform der Einrichtung für verlangsamten Gang ; Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform des Vergasers ; Fig. 6 zeigt eine andere   Ausführungsform   der primären   Vergasungseinrichtung   entsprechend der Fig. 4 ; Fig. 7 zeigt eine ähnliche Ausführungsform der primären Vergasungseinrichtung entsprechend der Fig. 5. 



   Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, besteht   d, r Vergaser ans einnr gewöhnlichen   Vergaser- 
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 von   gross3m Duchmesser,   das sich nahezu bis zum Niveau des hinteren   Brennstoffbehälters   des Kraftfahrzeuges, auf welchem der Vergaser angebracht ist, erstreckt. Unter einem Rohr von grossem Durchmesser ist ein Rohr von genügendem Durchmesser zu verstehen, das fähig ist, ein reiches Brennstoffluftgemisch zu fördern, wobei die geförderte Brennstoffmenge derjenigen entspricht, die für die Speisung des Motors notwendig ist. 



   Das Rohr d bildet am unteren Ende ein Venturirohr/, in dessen Verengung ein Röhrchen g von kleinem Durchmesser mündet. Dieses Röhrchen verbindet das Venturirohr 1 mit dem hinteren Behälter e. 



  An das Röhrchen   g   kann zur Regelung des Austrittes des flüssigen Brennstoffes eine kalibrierte 
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 des Venturirohres beschränkt werden. 



   Vor der Reglerklappe b mündet eine Rohrleitung h für den verlangsamten Gang, welche direkt mit dem hinteren Behälter e verbunden ist und in welche eine kalibrierte Durchflussöffnung i einge- schaltet ist. 



   Die Wirkungsweise des Vergasers ist folgende : Für den verlangsamten Gang wird die Reglerklappe b fast geschlossen ; der bedeutende Unterdruck, der vor der Reglerklappe durch den Motor hervorgerufen wird, wirkt durch die Rohrleitung   h   direkt auf den in dem hinteren Behälter e enthaltenen Brennstoff und saugt ihn bis zum Vergaser, wobei der Austritt durch die kalibrierte   Durchflussöffnung   i geregelt wird. Die zur Vergasung des Brennstoffes bei verlangsamtem Gang erforderliche Luft strömt um die Reglerklappe b. Die zur Zerstäubung des Brennstoffes dienende Luftmenge dringt durch die Öffnungen   7,   die in dem Röhrchen h hinter der kalibrierten Durchflussöffnung i angeordnet sind, ein und bewirkt die Zerstäubung des Brennstoffes. 



   Für den normalen Gang wird die Reglerklappe mehr oder weniger geöffnet ; die Saugwirkung des Motors verursacht in der Mündung des Rohres d einen Unterdruck, wodurch die Luft in das freie Ende des Venturirohres 1 eingesaugt wird. Die Saugwirkung im Venturirohr hebt den Brennstoff an, führt ihn durch das Rohr g bis zur Verengung des Venturirohres und erzeugt an diesem Punkte ein sehr reiches
Gemisch, das durch den im Vergaser herrschenden Unterdruck ohne Schwierigkeit bis zum Vergaser gehoben wird. 



   Um ein gutes Anfahren zu erzielen, kann-in das Rohr à für das reiche-Gemisch eine Ausgleichvorrichtung eingeschaltet sein, die aus einem Raum i besteht, in welchem sich die Tropfen des nicht verdampften Brennstoffes bei geschlossener Reglerklappe sammeln. Öffnungen k setzen den Raum i durch Kanäle   I   mit der äusseren Luft in Verbindung. Beim raschen Öffnen der Reglerklappe b entsteht in dem Rohr dein starker, Luftzug und der Brennstoff, der sich in dem Raum i befindet, wird durch die Luft, die durch die   Kanäle ! und. die   Öffnungen k einströmt, rasch angesaugt. 



   Wie in Fig. 2 dargestellt ist, kann die Einrichtung für den verlangsamten Gang anstatt einer   kalibrierten Durehflussöffnung   mit   Lufteinströmöffnungen   ein   Venturirohr 11   enthalten, welches die Mischung für den verlangsamten Gang erzeugt. 



   Es ist ersichtlich, dass bei einem solchen Vergaser, bei welchem die Einrichtung für den normalen Gang den flüssigen Brennstoff nicht bis zum Vergaser zu heben braucht, das Venturirohr so tief angebracht sein kann, als es gewünscht wird. Selbst wenn der Wagen eine Steigung hinanfährt, kann die Niveaudifferenz zwischen dem Venturirohr 1 und dem hinteren Behälter e auf einen für ein gutes Arbeiten der Vergasereinrichtung ausreichenden Wert vermindert werden. 



   Anstatt das Venturirohr   1   in einer verhältnismässig grossen Entfernung vom Brennstoffbehälter e anzuordnen, kann dieses auch in unmittelbarer Nachbarschaft des Behälters angebracht und selbst darauf befestigt sein ; Fig. 3 zeigt eine diessbezügliche Anordnung, bei welcher die gleichen Bezugszeichen die gleichen Teile wie in Fig. 1 bezeichnen. 



   Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist das Rohr h für den verlangsamten Gang anstatt   direkt mit dem Brennstoffbehälter emit   einer   Klappe iin Verbindung,, welche   die Verengung des Venturirohres umgibt. Letzteres ist, wie in der Zeichnung dargestellt, mit kleinen Löchern versehen. Die 
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  Der Brennstoff strömt durch das ganze Rohr   à zur Düse a gemischt mit.   der in f eingedrungenen Luft. 



   Beim verlangsamten Gang ist die Reglerklappe b geschlossen und in à tritt keine Saugwirkung auf. Der flüssige Brennstoff wird durch das Rohr g und die   Kammer 11   nach A angesaugt ; die für die Vergasung in, diesem Punkt bestimmte Luft dringt durch die Öffnungen ein, welche die Verengung des Venturirohres f mit der   Kammer 11   verbinden. 



   Bei der in Fig. 5 : dargestellten Ausführungsform ist das Rohr h nicht bis zum Venturirohr 1 verlängert, sondern vorteilhaft in der Nähe der Düse mit dem Rohr d verbunden, welch letzteres zwischen der Düse und'dem Rohr h eine Verengung      aufweist, um an diesem Punkt einen   geringen ; Ladungs-   verlust hervorzurufen. 

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   Beim normalen Gang des Motors ist die Reglerklappe b offen und das Vakuum in   d1   ist grösser als in A. Das in 1 erzeugte reiche Gemisch wird durch d und   d1   angesaugt und, wenn b genügend weit geöffnet ist, kann sogar ein leichtes Ansaugen durch h erfolgen. Beim verlangsamten Gang des Motors ist die Reglerklappe b geschlossen und das Vakuum in h ist sehr gross ; das Rohr   h   saugt aus dem Rohr d. Da aber   d,   einen geringeren Querschnitt besitzt als d, wird gleichzeitig eine gewisse Luftmenge   über/angesaugt, wodurch   flüssiger Brennstoff aus e über   g   angehoben und ein reiches Gemisch erzeugt wird, das mit der durch   d,   eindringenden Luft das Gemisch für den verlangsamten Gang erzeugt.

   Das Verhältnis der Durchmesser der verschiedenen Rohre ist natürlich je nach den Umständen verschieden ; z. B. kann dieses Verhältnis für die Verengung des Venturirohrs/, das Rohr d, die Verengung      und das Rohr h, wenn d 3 m lang ist, 4 : 20 : 8 : 6 sein. 



   Da sich der Zustrom des Brennstoffes in dem Rohr g mit dem Niveau der Flüssigkeit in dem Behälter e und auch mit der Länge des Rohres, durch welches das reiche Gemisch befördert wird, ändert, ist eine besondere Einrichtung vorgesehen, um diese Änderungen des Zustromes auszugleichen. Diese letzteren werden durch die Tatsache vermieden, dass die Dichte der zu hebenden Brennstoffsäule sich 
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 niveau in dem Behälter e senkt, denn jedesmal, wenn ein Loch gl,   dz     g3...   frei wird und mit der Atmosphäre in Verbindung kommt, mischt sich die Luft mit der Brennstoffsäule und bilde : eine Emulsion, wodurch die Dichte vermindert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vergaser für Brennkraftmaschinen, gekennzeichnet durch die Kombination einer Düse, einer vor der Verengung der Düse angeordneten Reglerklappe, einer Einrichtung zur Erzeugung eines reichen Gemisches, die etwas über dem Niveau des   Brennstoffbehälters   angeordnet und unter dem Einfluss der Sogwirkung des Motors imstande ist, den Brennstoff anzuheben, eines Rohres von grossem Durchmesser, welches die Einrichtung zur Erzeugung des reichen Gemisches mit einem etwas vor der Verengung der 
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 Reglerklappe gelegenen Punkt verbindet.

Claims (1)

  1. 2. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Erzeugung des reichen Gemisches aus einem Venturirohr besteht, von dem ein Ende gegen die Aussenluft offen ist und dessen anderes Ende in das Rohr von grossem Durchmesser mündet und das an seiner Verengung mit dem Brennstoffbehälter verbunden ist.
    3. Vergaser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergasungseinrichtung für den verlangsamten Gang ebenso wie die Einrichtung zur Erzeugung des reichen Gemisches für den normalen Gang zusammengesetzt ist.
    4. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ausgleicher vorgesehen ist, der aus einem Raum besteht, der mit dem das reiche Gemisch befördernden Rohr verbunden ist und den nicht verdampften Brennstoff sammelt, und der gegen die Aussenluft offen und so angeordnet ist, dass beim Anfahren der nicht verdampfte Brennstoff mit der Luft angesaugt wird.
    5. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung für die Erzeugung des reichen Gemisches in unmittelbarer Nachbarschaft des hinteren Behälters oder auf diesem befestigt ist.
    6. Vergaser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr für den verlangsamten Gang durch einen mit dem Innern der Verengung des Venturirohrs für den normalen Gang und mit dem Rohr, welches den Brennstoff diesem Venturirohr zuführt, in Verbindung stehenden Raum verbunden ist.
    7. Vergaser n' : ch den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr für den verlangsamen Gang durch das Rohr von grossem Durchmesser mit dem Brennstoffbehälter in einem Punkt, der vorteilhaft nahe der Düse liegt, und mit der Einrichtung zur Bildung des reichen Gemisches für den normalen Gang verbunden ist, wobei das Rohr von grossem Durchmesser zwischen der Düse und der Abzweigstelle des Rohres für den verlangsamten Gang eine Einschnürung aufweist.
    8. Vergaser nach Anspruch l, gekennzeichnet durch ein Mittel zur Aufrechterhaltung des spezifischen Gewichtes der durch die Einrichtung zur Erzeugung des reichen Gasgemisches angesaugten Säule, darin bestehend, dass das in den Brennstoff tauchende Saugrohr mit einer Reihe übereinander angeordneter Öffnungen versehen ist, die mit der äusseren Luft, beispielsweise durch ein allen diesen Öffnungen gemeinsames Rohr, verbunden sind.
AT110157D 1925-04-30 1926-04-27 Vergaser. AT110157B (de)

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