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Feststehende oder fahrbare Hochbahn-Verladevorrichtung.
Eine Gruppe von Hochbahn-Verladevorrichtungen ist dadurch gekennzeichnet, dass das Tragorgan für das Heben und Senken der Last gleichzeitig als Zugorgan für das Verfahren dient, indem die Last oder ein mit ihr fest verbundener Teil so hoch gehoben wird, bis sie bzw. er, an den Katzenrahmen anstösst, so dass bei weiterer Auf Wicklung des Tragorganes die Laufkatze auf der Hochbahn verfahren wird.
Um beim Heben der List ein Verfahren der Katze, und beim Verfahren der Katze ein Absinken der Last zu verhindern, dienen unter anderem auch folgende bauliche Massnahmen, z. B. : Verlegen der Katzenfahrbahn unter einem leicht rechnerisch zu ermittelnden, kleinsten Steigungswinkel gegen die Horizontale. Eine erhebliche Verkleinerung dieses meist sehr unbequem grossen Winkels lässt sich nach amerikanischen Bauarten dadurch erzielen, d ss während des Hebens der Last die Laufkatze an der Fahrbahn abgestützt, und vor dem Verfahren die hochgehobene Last mit der Laufkatze verriegelt wird. Die hiezu dienenden, verwickelten und vielgliedrigen Mechanismen unterliegen heftigen Stössen und starker Abnutzung.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, selbst bei ungünstigsten Verhältnissen, das ist bei horizontal verlaufender Bahn ein Absinken der Last während des Verfahrens dadurch zu verhindern, dass sich das Lastgehänge, die Last oder ein mit ihr fest verbundener Teil auf eine zur Katzenfahrbahn pirallel verlaufende Bahn abstiltzt, womit obangeführte Nachteile einfachst vermieden sind.
Fig. 1 zeigt eine derartige, der Einfachheit halber ortsfest gedachte Anlage, bei welcher die Rückfahrt der nur mit Totlasten belasteten Laufkatze durch die Wirkung eines Belastungsgewichtes k bewerkstelligt wird. a ist die an ihrem inneren Ende nach unten hin abgebogene, jedoch in ihrem weiteren Verlaufe horizontale Fahrbahn für die Laufkatze b, c die etwas kürzere und parallel zu a verlaufende Bahn, auf die sich die Last, welche hier beispielsweise als ein mit Stückgut gefüllter Kippkübel d angenommen wurde, mittels Laufrollen e am Kübelgehänge h aufstützt. Bei der hier angenommenen, doppelten Aufhängung der Last ist das Tragorgan bei tarn Katzenrahmen befestigt, läuft über die lose Rolle g am Kübelgehänge h und die feste Rolle i am Katzenrahmen zur Windentrommel w. Das Belastungsgewicht k kann zwecks Verkleinerung seines Hubes mehrsträngig aufgehängt werden.
Hier ist zweisträngige Auf-
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die feste Umlenkrolle m und die lose L1. strolle n umschlingt und zum Festpunkt o führt. Lage 1 stellt die Llufkltze in jener Stellung dar, in welcher die Last angehoben wird, Lige 2 ist eine Fahrtstellung, bei welcher sich das Belastungsgewicht bereits in Bewegung befindet.
Der Betrieb geht in folgender Weise vor sich : Während des Hebens der Last steht die Laufkatze b am Ende des schräg abfallenden Stückes der Fahrbahn a und wird am Abrollen durch einen festen oder auch verschieblichen Anschlag p gehindert. Sobald die Lost so hoch gehoben ist, drus dans Gehänge h des Kippkübels a ! auf den Grund des im Katzenrahmen ausgesparten, gabelförnigen Ausschnittes q anstösst, beginnt das Verfahren.
Während die Katze von der Schräge der Bahn in die Horizontale a gelangt, kommen die Laufrollen e des Kippkübels d über die Fahrbahn c und die Last sinkt in einer nach unten abfallenden Geraden, deren Neigung gegen die Horizontale entsprechend der angenommenen, zweifachen Listaufhängung durch die Winkeltangente = Y2 bestimmt ist, bis die Rollen e auf der Fahrbahn c aufsitzen. Während des Verfahrens der Laufkatze nach rechts hin ist am Belastungsgewicht k
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rolle r zum Festpunkt s am Laufkatzenrahmen führt.
Bei der Variante nach Fig. 3 ist der endlose Strang noch durch ein Gegengewicht t, welches entweder nur die Totlasten oder auch noch einen Teil der Nutzlast ausgleicht, belastet. Das Tragorgan läuft, bevor es zur Windentrommel w gelangt, noch über die festen Umlenkrollen M und die lose Rolle v. Es kann hier auch die Anordnung so getroffen werden, dass das Gegengewicht irgendwo im Verlaufe des rücklaufenden Stranges angreift. Bei der Bauart nach Fig. 3 wird einerseits die Leistung des Antriebsmotors verringert und anderseits begünstigt die verkleinerte Umfangskraft an der Winde die Verwendung einer Treibscheibe an Stelle der Trommel. Weiters ist bemerkenswert, dass während des Verfahrens das Gegengewicht in Ruhe verharrt, der Gegengewichtsweg also nur vom Hube der Last abhängt, nicht aber von dem oftmals sehr langen Fahrweg der Laufkatze.
PATENT-ANSPRÜCHE :,
1. Feststehende oder fahrbare Hochbahn-Verladevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass bei schwach ansteigender oder auch horizontal verlaufender Katzenfahrbahn ein Absinken der Last während
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der Last kein Verfahren eintritt.