AT109703B - Verfahren zur Herstellung von Pflastersteinen und Fliesen aus Kautschuk. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pflastersteinen und Fliesen aus Kautschuk.

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AT109703B
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Edmund Draullette
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    Verfahren zur Herstellung   von Pflastersteinen und Fliesen aus Kautschuk. 



   Für die Herstellung von Pflastersteinen und Fliesen, welche im Wesen aus Kautschuk, Kautschukabfällen und Füllstoffen verschiedenster Art bestehen, hat man bereits vorgeschlagen, dass aus diesen Stoffen hergestellte Gemenge, gegebenenfalls nach schichtenweise Einführung desselben in Formen unter Druck zu vulkanisieren. Um das Haften solcher Steine u. dgl. auf der Unterlage zu erzielen, wurde deren   Unterfläche   mit Rillen od. dgl. versehen, welche in Eingriff mit Federn od. dgl. der Unterlage kommen oder man hat auch metallene Krampen in die Pflastersteine mit einvulkanisiert, deren Enden 
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 fahrenden Wagen ausgeübt werden und es erfolgt eine Lösung von ihrer Unterlage. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Pflastersteinen und Fliesen der angegebenen Art, welchem die vorerwähnten Nachteile der bekannten Steine nicht anhaften, welche also eine gute Verbindung mit der Unterlage zulassen und dabei leicht und wohlfeil herzustellen sind. Das erfindungsgemässe Verfahren besteht im Wesen darin, die Gemenge aus der Kautsehukmasse und den mineralischen Füllstoffen derart in Schichten anzuordnen, dass für die aufeinanderfolgenden Schichtengemenge von allmählich steigendem Gehalt an mineralischen Stoffen und   zunehmender Korngrösse eingebracht   werden, so dass an der Unterseite des Pflasters Teile der mineralischen Stoffe blossliegende Vorragungen bilden, die eine gute Verbindung mit der Unterlage ermöglichen. 



   Zur Herstellung der Pflastersteine, Fliesen u. dgl. nach der Erfindung wird ein Gemisch aus natürlichem oder künstlichem Kautschuk oder ähnlichen Stoffen, vorzugsweise aus Abfällen verarbeiteten Kautschuks, wie Luftschläuchen, Decken, Mänteln, Reifen, Teppichen usw. verwendet, die in der Wärme mit den   Rückständen   gemischt werden, welche man bei der Behandlung und Reinigung von fetten Stoffen pflanzlieher, tierischer und mineralischer Art gewinnt. Diesem durch Erwärmung auf   120-150  C   plastisch gemachten Gemisch werden Schwefel zur Vulkanisierung und ein mineralisches Gemisch zugesetzt, das Sand, Kalk, Zement, Kies, Porphyr,   gepulvertes   Steingut usw. für sich oder in geeigneter Mischung enthält.

   Die zuzusetzenden Stoffe sind so zu wählen, dass sie sich innig mit einer Schicht aus Mörtel oder Zement verbinden, die ihrerseits die Befestigung des Steins auf seiner Unterlage sichert. An der oberen Fläche des Steins soll die Aufbringung einer Lage aus besserem Kautschuk möglich sein. 



   Bei der Herstellung der Pflastersteine werden Gemenge   der vorangegebenen Art,   u. zw. mit schichtenweise sich änderndem Gehalt an mineralischen Füllstoffen in eine Form eingebracht, u. zw. derart, dass die unterste Schichte die grösste Menge an mineralischen Füllstoffen grosser Korngrösse enthält, während die darauf folgenden allmählich weniger mineralische Füllstoffe von kleinerer Korngrösse zeigen. Die so in die Form sehichtenweise eingebrachten und vorher mit einem Zusatz von Schwefel versehenen 
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 pro Quadratzentimeter während 10-30 Minuten ausgesetzt und dadurch vulkanisiert. 



   In Hohlräume des   Pflastersteines   oder Blockes, welche man in demselben vorsehen kann, können vor oder nach der Vulkanisierung Mörtel oder Zement eingebracht werden, der eine äussere Verbindungsschicht bildet. Der Stein kann aber auch frisch oder trocken auf die Verbindungssehieht der Unterlage aufgebracht werden. 



   Das verwendete plastische Bindemittel für die mineralischen Stoffe besteht vorzugsweise aus 20-40% zerschnittenen oder zerriebenen Abfällen von   Luftsehläuchen,   Decken, Mänteln u.   dgl.,   15 bis 

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 35% Abfällen, welche bei der Behandlung oder Reinigung von fetten Stoffen mineralischer, pflanzlicher oder tierischer Art erhalten werden und aus 65-25   %   zerschnittenen oder zerkleinerten Abfällen von   Vollreifen   od. dgl.

   Dieses Bindemittel wird in der Schichtenfolge in Verhältnissen von 75-25% auf   10-70% mineralischen   Stoffen, Sand, Kalk, Zement, Kies usw. bei Zusatz von 15-5 % Sehwefelblumen beigemengt.   Zweckmässigerweise   stellt man eine Anzahl von Gemischen her, die mehr oder weniger   Mineralfüllung   enthalten und bringt sie in geeigneter Höhe in die Form ein. Die aus der untersten Schichte vorragenden und vom plastischen   kautschukhaltigen   Bindemittel nicht oder nur wenig bedeckten mineralischen Füllstoffe von grosser Korngrösse lassen eine sichere Verbindung mit der Unterlage zu. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Pflastersteinen und Fliesen aus Kautschuk, Kautschukabfällen und Füllstoffen durch Formen und Vulkanisieren unter Druck, dadurch gekennzeichnet, dass die Gemenge aus der Kautsehukmasse und den mineralischen Stoffen derart in Schichten angeordnet werden, dass für die aufeinanderfolgenden Schichten Gemenge von allmählich steigendem Gehalt an mineralischen Stoffen zunehmender Korngrösse eingebrachtwerden, so dass an der Unterseite des Pflasters Teile der mineralischen Stoffe blossliegende Vorragungen bilden, die eine gute Verbindung mit der   Unterlage ermöglichen.   
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Claims (1)

  1. Einzelschichten aus etwa 20-40 Gewichtsprozenten zerkleinerter Abfälle von Luftschläuchen, Mänteln usw., 65-25% zerkleinerter Abfälle von Vollgummi und etwa 15-35 % fetthaltiger Stoffe, wie Rückständen bei der Behandlung von fetten Stoffen, mineralischen, tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, hergestellt und in der Schichtenfolge in Verhältnissen von 75-25% mineralische Stoffe, wie Sand, Kalk, Zement. Kies, Porphyr, Steingutpulver, einzeln oder gemischt, bei Zusatz von 15-5% Schwefelblumen beigemengt wird.
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