AT109658B - Vorrichtung zum Messen oder Rechnen. - Google Patents
Vorrichtung zum Messen oder Rechnen.Info
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Description
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VorrichtungzumMessenoderRechuen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche sich insbesondere zum Ausmessen der Flächen von Rechtecke und von Rauminhalten, beispielsweise zum Ausmessen des Rauminhaltes von Kisten u. dgl., eignet und anderseits gestattet, aus dem gegebenen Flächen-oder Rauminhalt die Grösse einer Seitenlänge zu bestimmen, ohne dass in dem einen oder dem andern Falle die Ausführung von rechnerischen Zwischenoperationen notwendig wäre. Die Vorrichtung dient ferner als Rechengerät zum Multiplizieren, Dividieren und Potenzieren. Bei dieser Vorrichtung wird die Bewegung eines Längen messenden bzw. angebenden Teiles selbsttätig auf eine logarithmische Teilung übertragen.
Durch Wiederholung dieses Vorganges kann auf der Teilung unmittelbar das Produkt bzw. der Quotient aus mehreren Grössen bestimmt werden, ohne dass eine oder mehrere dieser Grossen vorerst zahlenmässig festgelegt worden sind.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
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Linie C-C in Fig. 2. Fig. 4 veranschaulicht eine Einzelheit der Vorrichtung und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie D-D in Fig. 4.
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Wird die Schnur 2 aus dem Gehäuse herausgezogen, so wird die Trommel 1 und damit der Zylinder 5 gedreht, wobei eine im Innern der Trommel 1 untergebrachte, nicht dargestellte Feder gespannt wird. In die Nut 6 greift ein Zapfen 7 ein, welcher sieh in einem Schlitten 8 drehen kann. Dieser Schlitten 8 kann sieh in einer vom Gehäuse 4 getragenen lotrechten Führung 9 verschieben. Mit dem Schlitten 8 ist eine Schnur 10 verbunden, welche über eine Rolle 11 läuft und um eine Sehnurtrommel 12 gewickelt ist, welche um eine Achse 13 drehbar ist. Die Schnurtrommel trägt eine Verzahnung 14 und bildet den
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ein, welche von dem zweiten Kupplungsteil 77 mit einer Verzahnung 21 getragen wird. Mit 17 ist im dargestellten Falle unmittelbar eine Scheibe 18 mit einer logarithmischen Teilung verbunden.
Auch in 17 ist eine Feder 19 untergebracht, welche diesen Teil 17 und damit die Scheibe 18 in ihre ursprüngliche
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in der Nut 6, wobei sich der Schlitten 8 in der Führung 9 lotrecht aufwärts verschiebt. Dabei wird vermittels der Schnur 10 der Teil 72 entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 3) gedreht, wobei durch die Verzahnung 14 die Klinke 16 und damit auch der Teil 17 und die Scheibe 18 mitgenommen werden. Hiedurch wird die Scheibe 18 um ein Ausmass verdreht, welches linear proportional ist dem Logarithmus der durch die Schnur 2 gemessenen Strecke.
Wird die Messschnur losgelassen, so werden durch die im Innern der Trommel 7 untergebrachte Feder die Trommel 1 und der Zylinder 5 in die urspriingliche Lage zuriiekbewegt, wobei auch der Schlitten 8 wieder in seine ursprüngliche Lage nahe dem unteren Ende des Zylinders 5 zurückgelangt. Dabei wird die Schnur 10 schlaff und unter der Wirkung der Feder 15 wird auch der Teil 12 in seine Anfangslage zurückgedreht, wobei die Klinke 16 leer über die Verzahnung 74 läuft. Der Teil 77 und damit
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durch die Sperrklinke 20, welche in die Verzahnung 21 von 17 eingreift, daran gehindert werden. Die Klinke 20 ist um eine im Gehäuse gelagerte Achse 22 drehbar. Die das Mess- bzw.
Rechenergebnis anzeigende Teilung bleibt also in der einmal eingestellten Lage. welche beispielsweise durch einen im Gehäuse befestigten Zeiger 27 festgelegt ist.
Wird nunmehr eine zweite Strecke mittels der Messschnur 2 gemessen, so werden wieder der
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mitnimmt. Diese dreht sich also wieder um den der neu gemessenen Strecke entsprechenden Logarithmus weiter ; bei beiden Vorgängen hat sich daher die Scheibe um die Summe der beiden Logarithmen gedreht und es kann demnach auf der Teilung das Produkt der beiden gemessenen Strecken unmittelbar
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der Klinke 76 ist durch die Scheibe 18 hindurehgeführt und mit einer Handhabe 26 versehen.
Durch gleichzeitiges Niederdrücken des Knopfes 24 und der Handhabe ? 6 mit zwei Fingern einer Hand können demnach beide Spenklinken ausgehoben werden.
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an der Handhabe 26 ein keilförmiger Ansatz 38 ausgebildet, der mit einem an seinem Ende gleichfalls keilförmigen Kolben 29 zusammenwirkt. Dieser Kolben ist in einem an der Scheibe 18 befestigten Zylinder. 30 verschiebbar und steht unter der Wirkung einer Feder 31. Mit dem Kolben 29 ist ein Arm 32 fest verbunden, welcher durch einen Schlitz des Zylinders hindurchragt. Wird die Handhabe 26 zwerks
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keilförmige Ende des Kolbens 29 und drückt diesen Kolben entgegen der Wirkung der Feder 31 in den Zylinder hinein.
Sobald der keilförmige Ansatz der Handhabe über den Kolben hinweggeglitten ist, wird dieser unter der Wirkung der Feder 31 wieder aus dem Zylinder herausgeschoben und verhindert dadurch
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des keilförmigen Fortsatzes der Handhabe 26 gelangt. Unter der Wirkung der Federn, mit welchen die Klinken 16 und 20 belastet sind, kehren die Klinken wieder in ihre Einklinkstellung zurück.
Die dargestellte und beschriebene Vorrichtung eignet sich zur Durchführung von Multiplikationen.
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Divisionen verwendet werden kann. Zu diesem Zwecke ist es nur nötig, zwischen dem Kupplungsteil 77 und der Scheibe 18 ein Wendegetriebe einzuschalten, welches bei gleichbleibender Drehrichtung des Teiles 17 eine Drehung der Scheibe 18 abwechselnd in der einen oder in der andern Richtung gestattet.
Bisher wurde der Umstand vernachlässigt, dass der Zylinder {5 sich nicht sofort mitdrehen darf. wenn die Trommel 1 durch Abziehen der Schnur 2 in Drehung versetzt wird. Der Zylinder ; muss vielmehr
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der Kiste Rechnung zu tragen. Daher muss die Messschnur auch noch um dieses Stück von der Trommel abgezogen werden, ehe der Zylinder 5 seine Bewegung beginnen darf. Die Kupplung ; 28 ist also so einzurichten. dass sie den Zylinder 5 erst nach einer Drehung der Trommel 1 um jenen Betrag einkuppelt.
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stelle von dem tatsächlichen Ausgangspunkt der Messung entspricht.
Die Berichtigung in dem angedeuteten Sinne kann auch in der Weise durchgeführt werden, dass die Messschnur mit mehreren Marken versehen ist, welche die unveränderlichen Abständer berücksichtigen. die für eine bestimmte Aufsetzstelle der Messvorrichtung auf dem rechtwinkeligen Körper zwischen der
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von Länge, Breite und Höhe vorhanden sind. Die Kurve 6 kann z. B. statt in Form einer Nut als Schiene ausgebildet sein. in welchem Falle dann der Teil 7 eine Ausnehmung trägt, in welche diese Schiene eingreift. Statt der Kupplung A in Form eines Doppelklinkengesperres konnte eine andere Kupplung verwendet werden, welche in der einen Richtung mitnimmt und in der ändern nicht. Auch kann die Bewegung des Schlittens 8 auf den Teil 1 z.
B. mittels eines Reibungsgetriebes übertragen werden.
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Festhalten der Scheibe 18 während der Rückbewegung des Zylinders 5 und der Trommel 1 statt vom Schlitten S aus von der Trommel Z oder vom Zylinder 5 aus zu bewirken. Bei dem dargestellten Klinkengesperre tritt nämlich bis zum tatsächlichen Festhalten der Verzahnung.' und damit der Scheibe 18 ein bestimmter Leerlauf auf, der von der Grösse der Teilung der Verzahnung abhängt. Die Kurven im oberen Teil des Zylinders verlaufen nun sehr flach und es entspricht in diesem Teil des Zylinders 5 ein
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Es ist deshalb zweckmässig, die Scheibe 18 und den damit verbundenen Teil 17 sofort still zu setzen, wenn der Zylinder 5 seine Rückdrehung beginnt. Zu diesem Zwecke schaltet man zwischen den Zylinder 5 und den Teil 17 eine Vorrichtung ein, welche bei Beginn der Rückdrehung des Zylinders 5 von diesem derart betätigt wird, dass sie den Teil 17 feststellt. Ohne eine solche vorrichtung kann man die Genauigkeit dcr Messung auch dadurch erhöhen, dass man an Stelle einer Verzahnung 21 mehrere verwendet, welche fest miteinander verbunden sind. Die Verzahnungen der verschiedenen Scheiben sind gegen-
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PATENT-ANSPRÜCHE :
L Vorrichtung zum Messen oder Rechnen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung eines
Längen mesenden bzw. znzeigenden Messgliedes auf eine logarithmische Teilung übertragen wird, so dass nach zwei- oder mehrmatiger Bewegung des Messgliedes auf der Teilung unmittelbar das Produkt bzw. der Quotient aus zwei oder mchreren Grössen abgelesen werden kann.
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Claims (1)
- führt, wobei die Verbindung des Messgliedes mit der die logarithmische Teilung tragenden Scheibe (18) od. dgl. derart ausgebildet ist, dass letztere an der Rückstellbewegung nicht teilnimmt.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schieber (8) mittels einer Schnur ) od. dgl. mit dem einen Teil einer nur in einer Drehrichtung mitnehmenden EMI3.54. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Kupplung (il) ein Doppel- klinkengesperre vorgesehen ist. welches einerseits die Mitnahme des die Scheibe (18) tragenden Kupplungs- teiles (17) in einer Drehrichtung bewirkt, eine unbeabsichtigte Rückdrehung dieses Kupplungsteiles jedoch nicht zulässt.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Kupplungsteile dz 17) unter der Wirkung einer Feder (15, bzw. 19) steht, welche Federn die beiden Teile (12, 17) in ihre Anfangslage zuriiekführen. wobei die Feder (19) des Teiles (17) erst nach Ausheben beider Klinken (16, 20) zur Wirkung gelangt. EMI3.6 Klinke (16) mit einer Handhabe (26) versehen ist, welche zum Ausheben der Klinke dient und mit einer Feststellvorrichtung zusammenwirkt, welche die Klinke (16) in der ausgehobenen Stellung hält.7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die das Messglied (2) tragende Trommel, Rolle od. dgl. (1) mit dem Zylinder (5) durch eine Kupplung (28) verbunden ist, welche erst nach einer Bewegung der Teile (1 und 2) um ein bestimmtes Mass den Zylinder (5) mitnimmt.8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Messglied (2) mit mehreren Marken versehen ist, durch welche die Lage der Messvorrichtung gegenüber dem Ausgangs- ) punkte der Messung berücksichtigt wird.9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheibe (18) ein Wendegetriebe vorgeschaltet ist, um die Scheibe in entgegengesetzten Richtungen drehen und so abwechselnd Multi- plikationen und Divisionen mit der Vorrichtung ausführen zu können.10. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Zylinder und EMI3.7 der Rückdrehung des Zylinders von diesem derart betätigt wird, dass sie den Teil (17) feststellt.11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Scheibe (18) verbundene Kupplungsteil (17) mehrere in der Umfangsrichtung verserzte Verzahnungen aufweist, mit deren jeder eine Sperrklinke zusammenwirkt.
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