AT109317B - Selbsttätige Fliehkraft- und Rückkupplung. - Google Patents
Selbsttätige Fliehkraft- und Rückkupplung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Selbsttätige Flichkraft- und Rückkupplung. Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Fliehkraft- und Rückkupplung, die zum stossfreien Anlauf von Arbeitsmaschinen geeignet ist, indem sie als Reibungskupplung anläuft und als Klauenkupplung weiterarbeitet. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt. Die linke Hälfte der Fig. I zeigt einen Schnitt der Kupplung nach Linie C-D-E-F- < ?-N der Fig. 2 ; die rechte Hälfte ist eine Ansicht der inneren Stirnseite. Fig. 2 ist ein Schnitt der Kupplung nach Linie A-B der Fig. 1. Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Einstellmuttern der Pendelspannfedern ; die Fig. 4 und 5 sind eine schematische Darstellung einer Einrückvorrichtung in ausbzw. eingerücktem Zustande; Fig. 6 zeigt eine seitliche Ansicht der in Fig. 2 dargestellten Einrückvorrichtung. Zwei oder mehr Fliehkraftpendel b1 und b2, welche im treibenden Teile g der Kupplung auf Bolzen Ci und C2 drehbar angebracht sind, schwingen nach Überwindung des einstellbaren Federzuges f1 und f2 kurz vor Erreichung der vollen Drehzahl infolge ihrer Zentrifugalkraft aus. Dabei werden die in den verstellbaren Querstücken v1 und v2 befestigten Schleifbänder a1-a2 mittels der Aufhängebügel 'und a und der in den ausschwingenden Pendeln eingesetzten Bolzen d1 und d2 derart auf der Bremstrommel e angespannt, dass sie nun den getriebenen Teil der Kupplung nach und nach in immer schnellere Umdrehung versetzen, bis beide Teile gleiche Drehzahl erreicht haben und als Reibungskupplung weiterlaufen. Zur Aufnahme des seitlichen Zuges der Schleifbänder a dienen die Flügel q1 und q2 bzw. us und q4 des treibenden Teiles g, zwischen denen die Querstücke v1 bzw. V2 in radialer Richtung genügend gleiten können. Die Schleifbänder a können mit Hilfe der auf den beiden Bügeln x1 und x2 aufgesetzten Muttern w so eingestellt werden, dass sie bei vollem Ausschwingen der Pendel bl und b2 fest auf der Trommel e angespannt werden. Zur Verzögerung des Ausschwillgens der Flienkraftpendel sind zwei Schraubenfedern f1 EMI1.1 bis z4 das volle Ausschwingen der Pendel erst kurz vor Erreichung der normalen Drehzahl gestatten.. ;'..'.-.. EMI1.2 einschnappt. Diese Art der Einrückvorrichtung ist besonders für grössere Kupplungstypen sowie bei durchgehender oder vorstehender Welle am Platze. Für kleinere Kupplungen und solche. bei denen ein Wellenstummel nicht vorsteht, eignet sich besser die in Fig. 4 und 5 dargestellte Einrückvorrichtung. welche fliegend angeordnet ist und keine separate Stütze zur Führung benötigt. Bei dieser werden durch Drücken auf den Knopf n2 zwei nach Art von Scheren gekreuzt angeordnete, zweiarmige Hebel p2, welche an <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 wieder gespannt und der Klauenring ausgerückt wird. Durch das Einschieben der Rückkupplung arbeitet nummehr das Ganze als Klauenkupplung weiter, wodurch einerseits ein weiterer'Verschleiss der Reibungskupplung vermieden wird und anderseits ein vollkommen sicherer Antrieb. jederzeit gewährleistet ist. selbst dann, wenn infolge abnormal niedriger Drehzahl der Kraftanlage die Pendel nicht mehr voll ausschwingen und der. getriebene Kupplungsteil nicht auf die nötige Drehzahl kommen kann. In diesem Falle wird die Rückkupplung ausnahmsweise bereits vor dem Anlaufe eingerückt und kann vom Stillstande aus schon als Klauenkupplung in Tätigkeit gesetzt werden. Die-Kupplung kann sowohl für Rechts-wie für Linkslauf sowie auch für Umkehrantrieb ohne weiteres angewendet werden ; sie kann ferner nicht nur inRiem-und Seilscheiben sowie Zahnrädern eingebaut, sondern auch als selbständige Kupplung ausgeführt werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Selbsttätige Fliehkraft- und Rückkupplung, bei welcher im treibenden Kupplungsteil (gi angebrachte Fliehkraftpendel (b) durch ihre Zentrifugalwirkung Schleifbänder (a) auf einer im EMI2.2
Claims (1)
- zeichnet, dass zur Verzögerung der ausschwingenden Fliehgewichte einstellbare Federn (t) angeordnet sind, wobei die Übertragung der Schwungbewegung auf die kreuzweise angeordneten. einteiligen Bänder (a) amter Zwischenschaltung der auf den Pendeln hängenden Bügel (x) und der mittels Muttern (w) einstellbaren Querstücke (r) erfolgt, worauf die angespannten Bänder den getriebenen Kupplungsteil in Umdrehung versetzen und dessen Drehzahl durch verstärkte Reibung auf der Trommel beschleunigen, bis beide Teile annähernd gleiche Drehzahlen angenommen haben.- Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach Erreichung der vollen Drehzahl beider Kupplungsteile mit Hilfe einer Einrückvorrichtung durch axiales Verschieben des im getriebenen Kupplungsteile (lui) untergebrachten,.auf den Keilen (i) und den Schub- EMI2.3 die Gegenklauen (m) des treibenden Teiles (g) eingeschoben wird und solcherart zur Verhütung jedes störenden Gleitens eineRückkupplung vom getriebenen. auf den treibenden Kupplungsteil bewirkt. EMI2.4 umlegt und die gespannten Federn. (y) die Stangen (r) und den Klauenring (it) axial einschieben, bis die Klauen eingreifen, dagegen durch Ziehen des Knopfes (n2) (Fig. 4) die beiden Scherenarme wieder aufstellt und die Anordnung vom Wellenellde wegschiebt, wodurch der Klauenring bzw. die Rückkupplung ausgerückt wird und gleichzeitig die Federn neuerlich EMI2.5 EMI2.6
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT109317T | 1926-12-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT109317B true AT109317B (de) | 1928-04-10 |
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ID=3625662
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT109317D AT109317B (de) | 1926-12-09 | 1926-12-09 | Selbsttätige Fliehkraft- und Rückkupplung. |
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|---|---|
| AT (1) | AT109317B (de) |
-
1926
- 1926-12-09 AT AT109317D patent/AT109317B/de active
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