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Handstitck für durch eine biegsame Welle anzutreibende Werkzeuge.
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wird, die mittels eines in der Achsrichtung beweglichen Keiles verstellt werden und in Ausnehmungen eines im Gehäuse gelagerten, mit der Antriebswelle verbundenen Rohres liegen. Die Klemmbacken waren dabei als federnde Teile einer Hülse ausgebildet, was den Nachteil hat, dass ein Teil der zum Festklemmen des Werkzeugstieles aufzuwendenden Kraft ganz unnötigerweise für die Deformation und Spannung der Federn aufgewendet werden muss, und durch den Umstand, dass die Klemmorgane untereinander verbunden sind, eine gegenseitige Beeinflussung und hiedurch eine Ungleichheit des Klemmdruckes nicht ausgeschlossen werden kann.
Überdies waren die bekannten Konstruktionen dieser Art verhältnismässig kom pliziert und das Auseinandernehmen und Zusammensetzen nicht so einfach, wie es bei derartigen Geräten, die oft gereinigt werden müssen, erforderlich ist.
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Muffe liegen, die auf das mit der Antriebswelle verbundene Rohr aufgeschoben ist, in Ausnehmungen dieses Rohres eingesetzt sind und ihre Kippstelle an dem Rand dieser Muffe finden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines solchen Handstückes dargestellt. Das in dem Gehäuse 7 gelagerte Rohr. 3 ist mit zwei einander gegenüberliegenden radial durchgehenden Ausnehmungen 4 versehen, in welchen zwei hebelartig ausgebildete Klemmbacken J sitzen, deren vordere Enden 6 von einer auf das Rohr 3 aufgeschobenen Muffe 7 umschlossen sind und deren hintere Arme 8 etwas einwärts abgebogen sind und in das Innere des Rohres 3 hineinragen. Zwischen den beiden Armen 8 der Klemmhebel 5 liegt das quergerippte kegelförmige Ende 9 eines in dem Rohr 3 axial verschiebbaren Stiftes 10, welcher mittels eines Bolzens 11,
der in einen Längsschlitz 72 des Rohres 5 hineinragt, mit diesem längs-
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mitgenommen und nimmt ihrerseits den Stift 10 mit dem kegelförmigen Ende 9 mit. Die Drehung der Kupplungsmuffe 14 ist aber durch die Bolzen 17 der Hülse 18 nicht gehindert. In die Kupplungsmuffe 14 ragt ein mit einem Längsspalt 22 versehener Ansatz 2. 3 des Zapfens 15 hinein und dieser Schlitz wird von einem Bolzen 24 der Kupplung 14 durchsetzt, derart, dass eine Verbindung des Zapfens 15 mit der Kupplungsmuffe auf Drehung geschaffen ist, die aber relative Axialverschiebungen dieser beiden Teile zulässt.
Der Zapfen 15 ist in einem in den hohlen Ansatz 79 des Verschlnssstückes 20 eingeschraubten Pfropfen 25 gelagert und durch die beiden Bunde 26 und 27 gegen axiale Verschiebung gesichert. Das andere Ende des Zapfens 15 wird in irgendeiner Weise mit der biegsamen Antriebswelle verbunden.
Zentrische Lagerung des Rohres. 3 besitzen das Verschlussstück 20 und auch das vordere Abschlussstück 2 des Gehäuses 1 je eine hohlkegelige Lagerfläche 28, 29, zwischen welchen Lagerflächen die kegeligen Enden des Rohres 3 gelagert sind. Damit das Rohr 3 immer wieder mit dergerade entsprechenden Reibung zwischen seinen beiden kegeligen Lagerflächen eingespannt werden kann, wird eine Stellschraube 30 am hinteren Ende des Gehäuses 1 schon bei der ersten Zusammenstellung des Handstückes eingestellt, wie weit das Abschlussstück 20 hineingeschraubt werden muss, damit das Rohr 3 richtig lagert.
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die beiden Arme 8 der Hebel 5 auseinander.
Dabei dient die hintere Kante der Hülse 7 als Stütze für die Hebel 5, so dass beim Auseinanderdrängen der Arme 8 die Klemmbackenteile 6 einwärts gedrückt werden und sich fest an die Umfläehe des Stieles 32 des Werkzeuges 33 anpressen. Dabei ist eine zweifache Übersetzung ins Grosse vorgesehen, u. zw. eine in der Keilwirkung zwischen 9 und 8 und die zweite durch die Verschiedenheit der Hebellängen zwischen 8 und 6. Das so ohne viel Kraftaufwand von den Klemmbacken 6 sehr stark an den Werkzeugstiel 32 angepresste Werkzeug wird vom angetriebenen Zapfen 15 auch sofort mitgedreht, weil die Drehung des Zapfens 15 durch den Bolzen 24 auf die Kupplungsmuffe 14.
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möglich.
Die Klemmhebel 5 tragen an ihren vorderen Klemmbackenteilen 6 nach beiden Seiten vorragende kleine Ansätze 34, welche in Nuten 35 des Rohres 3 liegen, damit die Klemmhebel. 5 nach dem Herauf- ziehen des Werkzeuges 32, 33 aus dem Handstück nicht in das Innere des Rohres. 3 hineinfallen können.
Zur Begrenzung der Einschubtiefe des Werkzeugstieles in das Handstück dient ein im Rohr 3 befestigter
Quersteg 36.
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Verschlussstück 20 von dem Gehäuse 1 getrennt und die ganze innere Einrichtung aus dem Gehäuse herausgezogen werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Handstück für durch eine biegsame Welle anzutreibende Werkzeuge, bei welchem der statte zylindrische Stiel des Werkzeuges mit dem treibenden Teil durch Klemmbacken gekuppelt wird, die mittels eines in der Aehsriehtung beweglichen Keiles verstellt werden und in Ausnehmungen eines im Gehäuse gelagerten,'mit der Antriebswelle verbundenen Rohres liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Klemmbacken (5) voneinander unabhängig in einer auf das Rohr (12) aufgeschobenen
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