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Es ist vorgeschlagen worden, die Stellung eines Zeigers in der Weise auf ein elektrisches Messgerät. zu übertragen, dass man mit dem Zeiger eine Kontaktvorrichtung verbindet, die mit einem längs der
Bahn des Zeigers angeordneten elektrischen Widerstand zusammenarbeitet. Der Widerstand kann dabei als Regelwiderstand oder als Spannungsteiler geschaltet sein. Die Anordnung ist so getroffen, dass bei jeder Kontaktgabe ein elektrischer Strom durch einen der Stellung des Zeigers entsprechenden Teil des Widerstandes und durch das elektrische Messgerät fliesst. Ber dieser Ausführung geht das elektrische Messgerät bei Kontaktunterbrechung in die Nullstellung zurück.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Anzeigestellung des Messgerätes auch dann beizubehalten, wenn der Kontakt unterbrochen ist. Bei einer solchen Anordnung zur Übertragung der Stellung des Zeigers einer Gebevorrichtung, wobei der Zeiger periodisch einen seiner Anzeigestellung entsprechenden Kontakt am Widerstande herstellt und ein Empfangsgerät sich je nach der Grosse des durch den Kontakt bestimmten Widerstandes einstellt, wird gemäss der Erfindung eine derartige Beeinflussung der zweiten Spule des Kreuzspulengerätes durch das Gebegerät, dass sie in den Zwischenperioden, während deren die erste Spule spannungslos ist, den Zeiger des Kreuzspulengerätes nicht verstellen kann.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt die Schaltung einer ersten Ausführungsform. Fig. 2 ist eine Seitenansicht einiger Teile der Fig. 1. Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Fig. 4 zeigt ein Schaltbild einer dritten Ausführungsform der Erfindung. Fig. 5 ist eine vierte Ausfühmngsfonm der Erfindung. In Fig. 6 sind einige Teile der Anordnung nach Fig. 5 in Seitenansicht dargestellt.
In Fig. 1 spielt ein Zeiger 3, dessen Stellung übertragen werden soll, über einen Widerstand 10, der mittels Leitungen 8 und 9 an eine Batterie 2 angeschlossen ist. Als Anzeigegerät dient ein Kreuzspuleninstrument 5, dessen eine Kreuzspule 6 mit jedem Ende an einen Pol der Batterie 2 angeschlossen ist. Die Verbindung der ändern Kreuzspule 7 mit der Batterie 2 verläuft über eine Leitung 8, über den Zeiger 3 und über den vom Zeiger getragenen Kontakt 1, der mittels Fallbügel 4 mit Widerstand 10 in Berührung gebracht werden kann.
Ausserdem ist ein Schalter 11 so angeordnet, dass durch seine Öffnung beide Kreuzspulen 6 und 7 gleichzeitig von der Batterie 2 abgeschaltet werden, Ist der Schalter geschlossen und wird der Zeigerkontakt 1 durch den Druck des Fallbügels 4 mit dem Widerstand 10 in Berührung gebracht, so macht das Kreuzspulengerät 5 eine Anzeige, die der Stellung des Zeigers 3 entspricht. Um nun zu vermeiden, dass das Kreuzspulengerät 5 bei Unterbrechung des Kontaktes 1, 10 seinen Ausschlag ändert, ist der Schalter 11 mechanisch mit dem den Zeiger 3 betätigenden Fallbügel gekuppelt, wie dies in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt ist. Wird der Schalter 11 in beliebiger Weise periodisch geöffnet und wieder geschlossen, so wird dabei durch eine an dem Messer des Schalters 11 angreifende Stange 22 der Fallbügel 4 gehoben und gesenkt.
Die Verbindung der Stange 22 mit dem Fallbügel 4 geschieht in dem Ausführungsbeispiel durch einen Schlitz 23 an der Stange und einen Stift 24 am Bügel. so dass dieser erst abgehoben wird und damit der Zeiger 3 seinen Kontakt am Widerstand 10 unterbricht, nachdem der Schalter 11 beide Kreuzspulen 6 und 7 bereits gleichzeitig abgeschaltet hat. Beim Niedergehen des
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erfolgen. Die beschriebene Ausführungsform empfiehlt sich indessen aus Gründen der Sicherheit. Durch die beschriebene Kupplung des Schalters 11 mit dem Fallbügel 4 wird erreicht, dass das Kreuzspulen- gerät 5 seine Anzeigestellung auch dann beibehält, wenn der Zeigerkontakt unterbrochen ist.
In Fig. 3 ist ein Regelwiderstand 10'an Stelle des Spannungsteilers 10, Fig. 1, vorgesehen. Oberhalb des Widerstandes. 10' bewegt sich ein Zeiger 3', dessen sTellung durch ein Kreuzspulengerät ;) iiber-
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liegt die Kreuzspule 6'des Gerätes 5', während die andere Kreuzspule 7'des Gerätes 5' über den Widerstand 10'mit der Batterie 20 verbunden ist. Die Kontaktgaben des Zeigers 3' am Widerstand 10' werden bewirkt durch einen periodisch auf und ab gehenden Fallbügel 4'. Der Strom wird in der Kreuzspule 7' bei dieser Schaltung durch den vom Zeiger 3'abgegriffenen Teil des Widerstandes 10' geschwächt.
In der Figur sind ausserdem zwei weitere Zeiger 3", 3'" vorgesehen, die durch Fallbügel 4"und 4'" auf Widerstände 10", 10''' periodisch niedergedrückt werden können. Die Stellungen der Zeiger 3'' und 3''' sollen noch dem Kreuzspulengerät 5" und 5'" Übertragen werden. Es ist dabei angenommen, dass alle Zeiger 3',
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4"'betätigen, sind untereinander in Parallelschaltung über einen Schalter 14 an die Batterie 'M angeschlossen. Ausserdem ist ein Schalter 19 vorgesehen, der bei seiner Öffnung glechzeitig sämtliche Kreuzspulen der Geräte 5', 5", 5'"abschaltet. Beide Schalter 14, 19 sind miteinander gekuppelt, so dass sie in entsprechender Weise wirken können, wie die in Fig. 2 dargestellte Anordnung.
Dadurch wird in entsprechender Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 erreicht, dass sämtliche Kreuzspulen- geräte bei Kontaktunterbrechungen des Gebekontaktes ihre letzte Stellung beibehalten.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der der gleiche Zweck durch eine besondere Schaltung erreicht wird. In dieser Figur spielt ein Zeiger 31 über einen Widerstand 32, mit dem er beim Niedergehen eines Fallbügels 33 Kontakt macht. Bei jeder Kontaktgabe 3J', 32 ist der aus einer Batterie 34 gespeiste Messstromkreis eines Kreuzspulengerätes 35 geschlossen. Der Stromkreis
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über einem Widerstand 42, mit dem er durch einen Fallbügel 43 periodisch in Kontakt gebracht wird. Bei jeder Kontaktgabe 41, 42 ist der Stromkreis für eine Kreuzspule 46'eines Kreuzspnlengerätes 46 geschlossen.
Dieser Stromkreis verläuft von einer Batterie 45 über einen Schalter 11', der gegebenenfalls
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fangsgerätes aufrechtzuerhalten, wird gemäss der Erfindung eine besondere Haltevorrichtung für das bewegliche System des Empfangsgerätes benutzt. Diese Haltevornchtung enthält einen Elektromagneten 49, dessen Wicklung 48 in die Leitung 50 eingeschaltet ist, so dass sie bei einer Kontaktgabe 41, 42 erregt und bei Kontaktunterbrechung stromlos wird. Die Art und Weise, wie der Elektromagnet 49 auf das Kreuzspulengerät 46 einwirkt, ist in Fig. 6 an einem Ausführungsbeispiel in Ansicht dargestellt.
Der Anker 55 des Elektromagneten 49 ist als Winkelhebel gezeichnet. Zieht bei der Kontaktgabe 41, 42 der Elektromagnet 49 seinen Anker 55 entgegen der Kraft einer Feder 56 an, so wird eine Scheibe 54 freigegeben. Die Scheibe 54 ist auf der Achse 52 des bewegliehen Systems 53 des Kreuzspulengerätes 46 befestigt. Das bewegliche System 53 des Kreuzspulengerätes 46 kann sich also einstellen. Erfolgt dann eine Unterbrechung des Kontaktes 41, 42, so zieht die Feder 56 infolge \berregung des Magneten das freie Ende des Winkelhebels 55 auch die Scheibe 54 herab, wodurch das bewegliche System 13 das Kreuzspulengerätes 46 in dieser Anzeigestellung festgehalten wird.
Es empfiehlt sich, den Elektromagneten 49 möglichst empfindlich zu machen, damit die Festhaltung und die Freigabe des beweglichen Systems des Kreuzspulengerätes schnell und sicher erfolgt. Statt des Regelwiderstandes 42 kann auch nach Art von Fig. 1 ein Spannungsteiler Verwendung finden. Der Stromkreis für die Wicklung 48 des Elektromagneten 49 könnte auch durch einen Hilfskontakt am Zeiger 1 gegebenenfalls unter Verwendung einer besonderen Hilfsstrom quelle geschlossen werden. Als Haltevorrichtung könnte auch eine Wirbelstrombremse, eine Zahnradstange od. dgl. in ähnlicher Weise wie der Elektromagnet 49 Verwendung finden.
Der Schalter H',
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und 46"des Kreuzspulengerätes 46 gleichzeitig ein und aus, so dass dann in doppelter Weise die Aufrechterhaltung der Anzeigt des Krenzspulengerätes 46 gesichert ist, nämlich erstens durch die Wirkung des
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spulengerät empfiehlt sich insbesondere dann, wenn die Spannung der Stromquelle nicht konstant ist.
Für die Anwendung der Erfindung spielt es keine Rolle, ob in dem Kreuzspulengerät die Kreuzspulen beweglich oder fest angeordnet sind.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1.. Anordnung zur Übertragung der Stellung des Zeigers einer Gebevorrichtung, wobei der Zeiger periodisch die eine Spule eines am Empfangsort aufgestellten Kreuzspulengerätes an eine Spannung derselben Stromquelle legt, von der auch die zweite Spule gespeist wird, gekennzeichnet durch eine derartige Beeinflussung der zweiten Spule durch das Gebegerät, dass sie in den Zwischenperioden, während deren die erste Spule spannungslos ist, den Zeiger des Kreuzspulengerätes nicht verstellen kann.
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