AT108313B - Kettenspannrad oder Riemenspannscheibe. - Google Patents

Kettenspannrad oder Riemenspannscheibe.

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AT108313B
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sleeve
wheel hub
chain
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wheel
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Brampton Sa Des Ets
Arthur Cecil Edwards
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kettenspannrad oder Riemenspannscheibe. 



    Die Erfindung betrifft ein Kettenrad oder eine Riemscheibe, die zum selbsttätigen Spannen der Antriebskette oder des Antriebsriemens dienen. 



  Das Kettenrad sowie die Riemscheibe besteht aus einem Radkranze, dessen Nabe drehbar und exzentrisch auf einer Welle sitzt und sich auf ihr beim Nachlassen der Kettenspannung derart drehen kann, dass die Kette wieder gespannt wird. 



  Der Erfindungsgegenstand hat gegenüber älteren Ausführungen ähnlicher Art den Vorteil, dass die Bewegung der einzelnen Teile nicht weiterreicht als zur Spannung der Kette oder des Treibriemens erforderlich ist. Das Kettenrad kann daher besonders für den Kettenantrieb der Steuerwelle und der Welle der Magnetzündnng von Verbrennungskraftmaschinen benutzt werden. 



  Die Nabe des Rades nach der Erfindung ist hohl und umschliesst eine Spiralfeder, deren Enden an Bolzen oder Anschlägen befestigt sind oder gegen diese drücken.   
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 nähert in der Winkeleinstellung festhalten, welche sie durch die Feder erlangt hat. Dies wird mittels eines Sperradgetriebes erreicht, dessen ein Teil, z. B. die Speriklinke, auf der Radnabe und dessen anderer Teil, z. B. das Sperrad, auf einem mit der Welle   verbundenen   Teil sitzt. 



   Die Zeichnung veransehaulieht ein AusfÜhrungsbeispiel des   Eifindungi-gegcnstandes,   u. zw. gibt Fig. 1 die Ansicht einer Gesamtanordnung eines Kettenantriebes wieder. Fig. 2 zeigt eine Ansicht eines Kettenrades nach   d3r   Erfindung in grösserem   Massstabe,   Fig. 3 stellt einen Schnitt nach   Linie 3-3 der   Fig. 2 und Fig. 4 einen Schnitt nach Linie   4-4   der Fig. 3 dar. 



   Die Radnabe 1 hat die Form eines geschlossenen Hohlzylinders und sitzt auf der   Welle 3.   Die Bohrung einer Seitenwand 5 der   Nabe 1 hat   einen   eiilwärts gerichteten Flanseh 2   (Fig. 3), während die grössere Bohrung der andern Seitenwand zur Aufnahme einer auf der Welle 3 befestigen Muffe 4 dient. 
 EMI1.2 
 der Welle. Im Innern der Radnabe 1 ist eine Spiralfeder 6, ähnlich der für Uhren gebräuchlichen angeordnet (Fig. 4). Das innere Ende der Feder 6 kann mittels Nieten od. dgl. an der Muffe 4 befestigt sein, die mit ihrem Ende in die Radnabe reicht. Die Feder kann aber auch, wie die Zeichnung zeigt, mit einem Schlitz 7 versehen sein, durch den ein als Zunge ausgebildeter   Teil 8 der Muffe 4 reicht,   so dass das innere Ende der Feder 6 an der Zunge 8 fest anliegt.

   Das   äussere   Ende der Feder ist an einem Zapfen 9 oder in anderer Weise nahe dem Rand der Radnabe befestigt. 



   Die auf der Welle 3 sitzende Muffe 4 trägt an dem ausserhalb der Nabe liegenden Ende ein Paar radial gerichteter Stiffe 10, mittels welcher die Muffe gedreht und die Feder gespannt werden kann. 



   Das Ende der Muffe, auf dem die Stifte 10 sitzen, ist mit mehreren radialen Bohrungen 17 ver- 
 EMI1.3 
 die Muffe 4 nach erfolgtem Spannen der Feder auf der Welle 3 zu befestigen. 



   Um das Kettenrad oder die   Riemseheibe   bei einem   Federbruch   in Arbeitsstellung zu erhalten sind eine Sperrklinke und ein Sperrad oder andere Mittel vorgesehen, durch welche die Radnabe angenähert in der Winkelstellung festgehalten wird, in welche sie durch die Feder gedreht wurde. 



   Die Muffe 4 ist mit einem   Flanseh 12   versehen (Fig. 3). in   we]chem Sperrzähne eingesehnitten   sind. Dieser Flansch liegt der Seitenwand 13 der Radnabe 1 an. Auf der Seitenwand 13 sitzt eine Speri- 

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 klinke 14 auf einem Zapfen. Die Sperrklinke wird von einer Feder 15 mit dem Sperrad 12 in Eingriff gehalten. 



   Die Zähne des Sperrades haben eine längere, schwach austeigende Zahnflanke, um die Drehung der Radnabe im Drehungssinne der Antriebsräder zu   ermöglichen,   und eine kürzere steile Zahnflanke, deren Richtung von der radialen Richtung um einen kleinen Winkel entgegengesetzt zum Drehungssinne der Antriebsräder abweicht, damit nach erfolgtem Eingriff der Sperrklinke noch eine kleine nachgebende Drehung der Radnabe entgegengesetzt zum   Drehungssinne   der Antriebsräder stattfinden kann. Durch letztere Anordnung wird es der Sperrklinke, z. B. bei zeitweise ungewöhnlich raschem Arbeitsgang der   Maschine, ermöglicht,   mit der nächsten Sperrklinke in Eingriff zu treten, ohne die Kette   übermässig   zu spannen. 



   Im Falle eines Federbruches wirken die Sperrklinke und das Sperrad zusammen und erhalten die Radnabe in der Winkelstellung, die ihr zuletzt ditch die Feder erteilt worden ist. 



   Das Kettenrad kann entweder innerhalb oder ausserhalb einer endlosen Kette angeordnet sein und die Kette im ersten Fall auswärts und im zweiten Fall einwärts drücken. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kettenspannrad oder Riemenspannscheibe, die eine Verdrehung in bezug auf ihre   Welle ausführen   kann und mittels einer zwischengeschalteten Feder von der Welle bei ihrer Verdrehung mitgenommen wird, um das Antriebsmittel (Kette oder Riemen) selbsttätig zu spannen, dadurch gekennzeichnet, dass der Kranz des Kettenspannrades oder der Riemenspannscheibe auf einer hohlen Radnabe   (1)   sitzt, die eine zwischen einem Anschlag und einem mit der Radnabe   (1)   verbundenen Befestigungsmittel wirkende Feder   (6)   einschliesst.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Radnabe (1) als Hohlzylinder ausgebildet ist und auf einer Seitenwand mit einer exzentrischen Öffnung und einem einwärts gerichteten Flansch (2) und auf der andern Seitenwand mit einer exzentrischen Öffnung und einer darin sitzenden drehbaren Muffe (4) versehen ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffe mit einer Zunge (8) oder einem vorstehenden Teil versehen ist, mit dem das innere Ende der Feder (6) in Eingriff steht.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sperrad J ; und eine Sperrklinke (14) od. dgl. mit der Radnabe (1) verbunden sind, um die Radnabe in der Winkelstellung festzuhalten, die ihr von der Feder (6) erteilt worden ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die steile Zahnflanke der Zähne EMI2.1 sinne der Antriebsräder abweicht, so dass die'Radnabe (1) nach erfolgtem Eingriffe der Sperrklinke (11) in eine Zahnlücke noch eine kleine Drehung im entgegengesetzten Drehungssinne der Antriebsräder ausführen kann.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (3), auf der die Radnabe (1) und die Muffe (4) sitzen, mit einer diametral verlaufenden Bohrung (16) und die Muffe mit radialen Bohrungen (17) versehen sind, so dass die Muffe (4) mittels eines durch die EMI2.2
AT108313D 1925-04-28 1926-04-19 Kettenspannrad oder Riemenspannscheibe. AT108313B (de)

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