AT107335B - Getreideschälmaschine. - Google Patents

Getreideschälmaschine.

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AT107335B
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peeling
jacket
grain
peeling machine
grain peeling
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Sandor Radvany
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Sandor Radvany
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    Getreideschälmaschine.   



   Es sind bereits   Getreideschälmaschinen   mit aus   Teilstücken bestehendem Sehälmantel   und mit innerhalb dieses Mantels umlaufenden Reibkörpern bekannt, bei denen zwecks Anpassung der Schälwirkung an die jeweilige Korngrösse der Innendurchmesser des   Schälmantels   verstellbar ist. Bei den bekannten Maschinen kann jedoch die Regelung der   Sehälwirkung nicht während   des Betriebes durchgeführt werden, was von grossem Nachteile ist. Erfindungsgemäss wird die Regelung der   Schälwirkung   bei ununterbrochenem Betriebe dadurch ermöglicht, dass die die umlaufenden Reibkörper trsgende Welle gegen den äusseren feststehenden   Schälmantel   in radialer Richtung verstellbar angeordnet ist. 



  Durch Verstellen dieser Welle wird also letzere und gleichzeitig auch das umlaufende Bürstenwerk gegen- über dem Schälmantel eine exzentrische Lage einnehmen, wodurch die   Schälwirkung   an einer Stelle des   Schälmantelquerschnittes   am stärksten und an der gegenüberliegenden Stelle des Mantels am schwächsten sein wird. Es wird also zwischen diesen beiden Stellen eine allmählich anwachsende   Sehälwirkung   herrschen, wobei die höchste Schälwirkung durch den kleinsten Abstand des Schälmantels und des umlaufenden Bürstenwerkes festgestellt wird.

   Erfindungsgemäss werden nun die Lager der BÜrstenwerkwelle in radialer Richtung des   Schälmantels   verstellbar angeordnet und die Stellvorrichtungen dieser Lager zwangläufig miteinander verbunden, wodurch ein gleichzeitiges und übereinstimmendes Verstellen der Lager ermöglicht wird. 



   Weiters werden erfindungsgemäss die dünnen   Messerblätter,   aus welchen der   Schälmantel   bzw. 



  Arbeitsmantel in bekannter Weise gebildet wird, mit einem zylinderringsektorförmigen Querschnitt versehen und mit Spiel untereinander angeordnet, so dass diese zwischen den Grenzen dieses Spieles gegeneinander verstellbar sind und dadurch eine Änderung des Innendurchmessers des Arbeitmantels ermöglichen. Als Spannvorrichtung für diesen aus auf Bänder aufgeschobenen   Messerblättern   bestehenden   Schälmantel   dient erfindungsgemäss der an und für sich bekannte und den Schälmantel umgebende Holzleistenmantel, welcher aussen von einer beliebigen verstellbaren Spannvorrichtung umgeben ist. 



   In der Zeichnung zeigt die Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine, die Fig. 2 einen teilweisen wagrechten Schnitt zur Fig.   l, die Fig.   3 einen lotrechten Schnitt zur Fig. 2, die Fig. 4-6 Einzelheiten schaubildlich, die Fig. 7 eine Stirnansicht zur Fig. 1 in etwas grösserem Massstabe, die Fig. 8 eine Einzelheit zur Fig. 3 in grösserem   Massstabe   und die Fig. 9 eine skizzenhafte Darstellung der zur Maschine gehörigen Stellvorrichtung. 



   Die bekannten Teile der   Getreideschälmaschine   sind : das Gestell b, die darin gelagerte Bürsten- 
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 in lotrechten Führungen n'geführt. Zur Verstellung der Lager in diesen Führungen dienen beispielsweise in dem Gestellkörper p drehbar, jedoch unverschiebbar gelagerte Schraubenspindeln o, welche in entsprechende Muttergewinde der Lagerstücke n hineingeschraubt sind. Es ist klar, dass durch Verdrehen dieser Schraubenspindeln o die Lager n in den Führungen n'verstellt werden.

   Zwecks zwangläufiger Verbindung sämtlicher Schraubenspindeln sitzt beispielsweise auf jeder Spindel o ein Schneckenrad r, in welches je eine Schnecke s eingreift, wobei je zwei Schnecken s auf einer gemeinsamen Schneckenspindel festsitzen und die beiden Schneckenspindeln vermittels des Kettentriebes t, t'zwangläufig 

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 dadurch die   Schälwirkung   während des Betriebes, der   jeweiligen Korngrosse entsprechend,   eingestellt. 



  Die Einstellung erfolgt unter ständiger Beobachtung der die Maschine verlassenden geschälten Körner. 



   In der beschriebenen Weise erfolgt die Feineinstellung der   Schälwirkung,   während die Grobeinstellung durch Änderung des Innendurchmessers des   Schäbnantels   erfolgt.   Erfindungsgemäss   sind nun an das Gestell b zwei Scheiben t befestigt, durch deren entsprechende Bohrung die Bürstenwerkachse c ragt. Die Scheiben t haben an den Innenseiten umlaufende, stufenförmige   Absätze 1',   in welche sich die den   Sehälmantel   bildenden   Messerblätter   g einlegen. Gemäss der Fig. 6 sind diese Messerblätter 
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 miteinander verbunden. 



   Die   Messerblätter   g werden auf diese Stahlbänder g'in bekannter Weise aufgereiht und dadurch Viertelzylinderringe (Fig. 5) gebildet, aus welchen dann ein Zylinderring zusammengestellt werden kann an dessen Innenseite sich die Messerschneiden befinden. Die Messerzylinderringteile werden in die Absätze gelegt und dann durch die Leistenzylinderringteile (Fig. 4) umgeben, welche in bekannter Weise durch Holzleisten   h   gebildet und mittels Eisenbändern h' beweglich miteinander verbunden sind. Vier Stück solcher Viertelzylinder gemäss der Fig. 4 bilden einen vollen Holzleistenzylinder. Dieser wird 
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 mittels Schrauben   1 : festgezogen   werden können.

   Durch entsprechendes Anziehen dieser Schrauben   i'   kann unter Vermittlung dieses Holzleistenzylinders h der Messerzylinderring   g   mehr oder weniger zusammengepresst werden, wodurch sich sein Innendurchmesser etwas verkleinert bzw. vergrössert, wodurch die Schälwirkung, der   Getreide qualität entsprechend, während   des Betriebes auch in dieser Weise einstellbar ist. 



   Die Drahtbürsten e sind in bekannter Weise auf schiefen Ansätzen d'der Scheiben d des Bürstenwerkes verstell-und mittels der Schraubenverbindung    x feststellbar,'welch   letzere sowohl durch den Bürstenhalter d als auch durch den Schlitz v'des Bürstenkopfes v ragt. 



   Das Getreide wird in bekannter Weise bei   i   zugeführt und in geschältem Zustande auf der andern Seite   bei j'abgeführt.   Auf dem Oberteil des Gestelles b sitzt der Exhaustor k, aus welchem die Reinigungsluft über Kanäle   lund Regulierorgane min   bekannter Weise der eigentlichen Schälvorrichtung zugeführt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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AT107335D 1925-05-22 1925-05-22 Getreideschälmaschine. AT107335B (de)

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